Verbatim-Besprechungen sind eine nicht hoch genug zu schätzende Methode, um die Praxis der Seelsorge zu reflektieren. Die schriftliche Aufzeichnung eines Gesprächs im Anschluss an die Seelsorgebegegnung bedeutet zum einen für die Seelsorger*in eine sinnvolle Nachbearbeitung des Gesprächs, zum anderen ist diese schriftliche Form eine klare Vorgabe für alle Teilnehmenden einer Gruppenbesprechung, an der transparent gearbeitet werden kann. Angela Rinn berichtet über eine von ihr entwickelte Methode für die Seelsorgeausbildung.

 

Interessanterweise schreibt kaum noch ein Pfarrer oder eine Pfarrerin im Anschluss an die Ausbildung freiwillig ein Verbatim. Wenn ich die Lehr­pfarrer*­innen der Vikar*innen unserer Landeskirche frage, ob sie für eine Besprechung im Kreis der Lehrpfarrer*innen ein Verbatim zur Verfügung stellen möchten, meldet sich in der Regel niemand. Wenn ich nach Gründen frage, höre ich Geschichten von erniedrigenden und beschämenden Erfahrungen aus früheren Verbatim-Besprechungen während der eigenen Ausbildung. Selbst diejenigen, die im Rückblick ihre Seelsorgeausbildung als sinnvoll erlebt haben, erinnern sich an solche schwierigen Situationen. Wenn es sie persönlich nicht getroffen hatte, dann doch andere Vikarinnen und Vikare aus ihrem Kurs. Kein Wunder, dass solche Erlebnisse nicht zur Wiederholung einladen. Denn Beschämung und Erniedrigung lösen Scham aus, ein archaisches Gefühl, das den Kern des Selbst betrifft. Dank ­ihrer Spiegelneuronen sind auch diejenigen, die „nur“ Zeugen einer solchen Erfahrung waren, direkt betroffen.1

Ich selbst halte Verbatim-Besprechungen für ein grundlegend wichtiges und sinnvolles Element der poimenischen Ausbildung. Allerdings hat mich die problemfokussierte, defizitorientierte und häufig theologieferne Besprechung von Verbatims gestört. Ich kenne sowohl aus meiner Ausbildung während des Vikariats als auch aus vielen KSA-Kursen, die ich absolviert habe, die Erfahrungen, die die Lehrpfarrer*innen mir gegenüber beklagen, und kann daher die Reserviertheit nachvollziehen. Eine Methode, die ungern angewandt wird, ist natürlich wesentlich ineffektiver als eine Methode, die ich persönlich als gewinnbringend und aufbauend erlebe.

Deshalb hatte ich das Ziel, eine Methode der Verbatim-Besprechung zu erarbeiten, die von Menschen, die in der Seelsorge tätig sind, gerne gebraucht wird, die theologischen Ansprüchen genügt, indem Theologie und Bibel als hermeneutische Schlüssel genutzt werden, und die zugleich wissenschaftliche Erkenntnisse der Referenzwissenschaften aufgreift. Im Ergebnis habe ich eine Form der Verbatim-Besprechung entwickelt, die sich in der Ausbildung inzwischen als äußerst hilfreich erweist. Manches aus den klassischen Formaten einer Verbatim-Besprechung konnte ich gut aufnehmen, an entscheidenden Punkten habe ich jedoch neu justiert. In meiner Methode sollte zudem die ureigene Kompetenz – nämlich die theologische – der Vikar*innen und Pfarrpersonen fruchtbar gemacht werden. Angeregt wurde ich durch Erkenntnisse der neurowissenschaftlichen und der psychologischen Forschung.

 

Elemente aus der psychologischen Persönlichkeitsforschung

Als besonders inspirierend erwies sich für mich die Arbeit des Osnabrücker Psychologen Prof. Dr. Julius Kuhl, der dort bis 2015 den Lehrstuhl für Differentielle Psychologie und Persönlichkeitsforschung innehatte. Kuhl geht in seiner „Persönlichkeits-System-Interaktion-Theorie PSI“2 davon aus, dass es vier Teilsysteme der menschlichen Psyche gibt: Intuitive Verhaltenssteuerung und Extensionsgedächtnis, die er auf der rechten Hemisphäre des Gehirns lokalisiert, sowie Intentionsgedächtnis und Objekterkennung, die auf der linken Hirnhälfte verortet werden. Durch Kuhl wurden die Funktionsprofile detailliert elaboriert und ihre Interaktionen als Grundlage zweier zentraler Selbstkompetenzen, nämlich „Selbstwachstum“ (aus Fehlern lernen, an Erfahrungen wachsen) und „Handlungskompetenz“ (Vorsätze umsetzen), in den Mittelpunkt gerückt.

Alle vier Systeme sind fein abgestimmt, wobei der Zugriff zu den einzelnen Systemen durch Affekte blockiert bzw. gefördert werden kann. Es kommt daher darauf an, in einer Situation das jeweils passende System aktivieren zu können, das mit der Situation am besten zurechtkommt.3

Kuhl weist besonders auf die Bedeutung des Extensionsgedächtnisses hin, das als Teilsystem der Psyche über die enorme Fähigkeit verfügt, parallele Informationen aus dem Erfahrungsschatz der individuellen Persönlichkeit zu verarbeiten und diese bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Im Unterschied zum rationalen Verstand, der sequentiell und analytisch arbeitet, ist dieses Gedächtnis umfassend und arbeitet weitgehend unbewusst. Menschen haben den besten Zugriff auf dieses System, wenn sie entspannt sind. Sind sie ängstlich oder fühlen sie sich unter Druck, versuchen sie in der Regel, Probleme rational mit Hilfe des Objekterkennungs-Systems zu lösen und sind fokussiert auf Fehler.

Kuhl hat herausgefunden, dass ein regelmäßiges „Pendeln“ zwischen den Funktionssystemen die Entwicklung der Persönlichkeit fördert. So werden die Potentiale der jeweiligen Systeme optimal genutzt und eine einseitige Sicht auf die Welt und die eigene Person verhindert.

 

Förderung von Selbstkompetenzen

Angeregt durch die Erkenntnisse Kuhls habe ich für Verbatim-Besprechungen ein Setting in acht Schritten entwickelt, das das intensive Pendeln zwischen den verschiedenen Systemen der Psyche fördert und vor allem die Potentiale des Extensionsgedächtnisses (Kuhl nennt es auch das „Selbst“) nutzt. Sowohl die Selbstkompetenzen „Selbstwachstum“ als auch „Handlungskompetenz“ werden dabei gefördert.

Ich schätze an dem System meiner Verbatim-Besprechung auch seine Transparenz. Das Verfahren ist einfach und kann den Teilnehmenden gut erläutert werden. So wird die Angst davor, beschämt oder „vorgeführt“ zu werden, schon während der Erläuterung der Methode minimiert oder sogar verhindert.

Es ist sicher von Vorteil, wenn die Leitung Erfahrung in der Besprechung von Verbatims hat. Die Vikar*innen gebrauchen die Form jedoch auch eigenständig und profitieren davon, indem sie diese als eine Form von kollegialer Beratung nutzen. Selbstverständlich gilt das auch für alle Seelsorger*innen. Langfristig trägt diese Methode deshalb dazu bei, dass sich Menschen in ihrer Seelsorgepraxis wieder gerne mit ihren Seelsorgebegegnungen auseinandersetzen und Verbatims – z.B. in einer selbstgewählten Gruppe – besprechen. Dies fördert auch die Kooperation von Seelsorger*innen untereinander und kann die Zusammenarbeit in einer Region unter den Seelsorger*innen stärken.

Im Folgenden möchte ich mein System schrittweise erläutern.

 

Gemeinsames Lesen des Verbatims in verteilten Rollen

In vielen Supervisions- und Besprechungsgruppen hat sich gezeigt, dass durch das gemeinsame Lesen eines Verbatims ein Gefühl für die „Stimmung“ im Gespräch entsteht. Es ist dabei unerheblich, dass das Gespräch nur auszugsweise aufgezeichnet wird. Entscheidend ist, dass die Aufzeichnung wesentliche Erinnerungen der einbringenden Person wiedergibt.

Wichtig ist mir, dass die einbringende Person detailliert ihre Erinnerungen an den Raum des Gesprächs, ihre körperlichen Empfindungen (visuelle, olfaktorische, taktile etc.) und Gefühle, sowie Erinnerungen an die agierenden Personen wiedergibt. In meiner Form bevorzuge ich, dass die einbringende Person die Rollen verteilt und selbst nicht mitliest. Im weiteren Verlauf der Besprechung nimmt die einbringende Person jedoch wie alle anderen Gruppenmitglieder an der Besprechung teil. Die einbringende Person nennt kein Ziel für ihre Einbringung, zumal sie sonst wieder ihren Fokus auf die rationale Auseinandersetzung mit dem Gespräch setzen würde. Außerdem legt eine Zielfrage auch eine Problemfokussierung nahe – sei es nun ein Problem der Seelsorgerin oder des oder der Gesprächspartner*innen. Auch der Fokus der Gruppe soll nicht entsprechend eingeengt werden. Denn in meiner Methode geht es primär darum, das Thema des Gesprächs wahrzunehmen. Dies kann jedoch gerade auch der Wunsch eines Gesprächspartners sein, Freude zu teilen – und eben nicht die Hebung oder Bearbeitung eines Problems.4

 

Sammeln biblischer und theologischer Assoziationen

Die Gruppe sammelt nun biblische und theologische Assoziationen, wobei alle Assoziationen unzensiert von der Leitung notiert werden. Deutlich wird gesagt, dass jede Assoziation erlaubt und wünschenswert und keine „falsch“ ist. Konsequent wird lediglich auf die Vorgabe geachtet und hingewiesen, dass keine außerbiblischen oder außertheologischen Assoziationen oder Deutungen vorkommen dürfen (also nicht: „Die Mutter hat ein Problem mit ihrer Tochter“; „Hier verdrängt das Geburtstagskind doch etwas!“ o.ä.).

In der Regel „sprudeln“ nach einer kurzen Eingewöhnungsphase die Ideen. Das ist auch kein Wunder, denn durch die stressfreie Herangehensweise und durch die biblischen Geschichten wird das Extensionsgedächtnis der Teilnehmenden aktiviert5 und darf fröhlich arbeiten. Diese Phase funktioniert auch deshalb gut, weil die Teilnehmenden in einem Bereich aktiv sind, in dem sie sich sicher fühlen. Alle kennen biblische Geschichten und alle sind mit theologischen Themen vertraut. Zudem muss niemand etwas sagen. Wenn keine Assoziationen mehr genannt werden, liest die Leitung die Assoziationen vor. Wenn es Ergänzungen gibt, werden diese aufgenommen und die Liste noch einmal vollständig zu Gehör gebracht.

Es ist sinnvoll, dass die Liste der Gruppe im Anschluss an die Sammlung optisch vorgestellt wird. Weniger günstig ist, wenn die Gruppe selbst alle Assoziationen mitschreibt, das lenkt ab und verführt dazu zu überlegen, ob die eigene Assoziation „richtig“ ist.

 

Resonanz der einbringenden Person

Im nächsten Schritt teilt die einbringende Person mit, welche Assoziation eine besondere Resonanz hervorgerufen hat. Dies soll und muss nicht näher erläutert werden. Dieser Schritt dient der späteren Orientierung und ist eine Ergebnissicherung der spontanen Resonanz. Würde er erst nach dem nächsten vierten Schritt vorgenommen, wäre das Ergebnis verfälscht. Außerdem hat die Person dank dieser Wahlmöglichkeit einen besseren Zugang zu ihrem Extensionsgedächtnis, das durch Wahlmöglichkeiten eher aktiviert wird.6

 

Suche nach dem „Roten Faden“

Die Gruppe sucht nun nach dem roten Faden oder den roten Fäden in den Assoziationen. Interessanterweise finden sich nach meiner Erfahrung immer solche Verbindungen, auch wenn die Assoziationen auf den ersten Blick disparat erscheinen mögen. In dieser Phase geht es um Mustererkennung, hier ist wieder die linke Gehirnhälfte gefordert. Die Gruppe sortiert die Ergebnisse des Extensionsgedächtnisses. Auch das Extensionsgedächtnis sucht nach Mustern, das hat ja die Assoziationsfindung ermöglicht. Doch die Arbeit der Objekterkennung ist notwendig, um die Ergebnisse bewusst zu sortieren und auszuwerten.

 

Der rote Faden als hermeneutischer Schlüssel

Nun nutzt die Gruppe den roten Faden (oder die roten Fäden) als hermeneutischen Schlüssel für das Gespräch. In dieser Phase wird das Gespräch aus der Perspektive des erarbeiteten und erkannten Musters neu wahrgenommen. Diese Phase ist hochinteressant, weil sich das Empfinden für das Gespräch wandelt und vertieft. Jetzt wird das Gespräch noch einmal Abschnitt für Abschnitt sorgfältig angeschaut. Die Gruppe pendelt dabei zwischen dem analytischen Blick, der die linke Hemisphäre des Gehirns aktiviert, und der Lebenserfahrung, die sich aus dem Extensionsgedächtnis speist und eher die rechte Hemisphäre des Gehirns aktiviert. Zugleich werden theologische Themen identifiziert und in Bezug zum Gespräch gebracht – also z.B. welche Bedeutung das Thema „Rechtfertigung“ im konkreten Gespräch hat. Das Gespräch wird also insgesamt theologisch gedeutet.

 

Resonanz der einbringenden Person

Die einbringende Person ist abschließend als Korrektiv relevant. Sie beurteilt, ob ihr das Ergebnis der Besprechung an diesem Punkt einleuchtet. Sie überlegt, ob ihre erste Resonanz in Schritt 3 schon einen wichtigen Hinweis geboten hat und lernt, aufmerksam mit ihren Resonanzen – auch den sensomotorischen! – umzugehen.

 

Suche nach Alternativen

In einem vorletzten Schritt werden Alternativen zu einzelnen Voten im aufgezeichneten Gespräch gesucht und gefunden. Außerdem werden Ideen für passgenaue spirituelle oder biblische Impulse oder Rituale im Gespräch gesucht. Diese Phase wird von den Teilnehmenden und der einbringenden Person in der Regel nicht als schwierig erlebt, weil der Fokus der gesamten Besprechung bislang nicht auf dem Thema „Fehlersuche“ lag. Das gemeinsame Lernen und Arbeiten war stressfrei und konnte die Teilnehmenden nicht beschämen oder bloßstellen.

Die Teilnehmenden haben gelernt, dass man mit Lust und Gewinn miteinander arbeiten kann. So können in dieser Phase deshalb auch Fehler oder Versäumnisse offen angesprochen werden und die Einbringenden beteiligen sich aktiv, weil sie Freude daran haben, sich weiterzuentwickeln. Sie erkennen, dass eine Fehlererkennung für das Wachstum ihrer seelsorglichen Kompetenz hilfreich ist und beteiligen sich an diesem Punkt in der Regel gerne. Die Gruppe erlebt hier deutlich die Steigerung der Selbstkompetenz „Selbstwachstum“.

Die Gruppe steigert sodann auch die Selbstkompetenz „Handlungskompetenz“, indem sie imaginiert, wie eine Seelsorge-Situation aussehen könnte, in der die gesammelten Anregungen und Ideen erfolgreich umgesetzt werden. Dadurch werden positive Gefühle evoziert, die helfen, diese Vorsätze und Ziele umzusetzen und anschließend den Fokus auf noch auszuführende Schritte zu lenken, die möglicherweise Überwindung kosten können.7

 

Abschließende Resonanz der Gruppe und der einbringenden Person

In einem letzten Schritt beurteilen die Teilnehmenden und die einbringende Person, ob sie etwas gelernt und profitiert haben. Diese Äußerungen bleiben stehen und werden von niemandem bewertet.

Seit inzwischen zwei Jahren arbeite ich erfolgreich mit dieser Methode in der Ausbildung der Vikarinnen und Vikare der Evang. Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Da mir eine Lehrpfarrerin und ein Lehrpfarrer erfreulicherweise im Rahmen der Lehrpfarrer*innen-Fortbildung ihre Verbatims zur Verfügung gestellt haben, konnte ich diese Methode auch mit Lehrpfarrer*innen erproben. Die Resonanz war ausgesprochen positiv. Die Teilnehmenden waren interessiert und überrascht, wie hilfreich sich die Besprechung erwies. Die Methode funktioniert auch in großen Gruppen, bei einer Fortbildung waren fast fünfzig Lehrpfarrer*innen anwesend. Ich habe sie auch digital erfolgreich erprobt. Die Teilnehmenden haben in dieser Form zugesichert, dass nur sie im Raum sind und keine Aufzeichnung vorgenommen wird. Die Liste der Assoziationen habe ich den Teilnehmenden durch einen geteilten Bildschirm präsentiert.

 

Literatur

Nicola Baumann/Julius Kuhl: Nurturing your self: measuring and changing how people strive for what they need. In: The Journal Of Positive Psychology, eingegangen am 21. Mai 2020, akzeptiert am 24. Juli 2020, online veröffentlicht am 10. August 2020, DOI: 10.1080/17439760.2020.1805503

Wolfgang Drechsel: Gemeindeseelsorge, Leipzig 2/2016

Julius Kuhl: Motivation und Persönlichkeit. Interaktionen psychischer Systeme, Göttingen 2001

Julius Kuhl: Spirituelle Intelligenz. Glaube zwischen Ich und Selbst, Freiburg 2/2015

Texte zur PSI-Theorie von Julius Kuhl finden sich auch hier: https://www.psi-theorie.com. (Zugriff 29.12.2020)

Maja Storch/Julius Kuhl: Die Kraft aus dem Selbst. Sieben PsychoGyms für das Unbewusste, Bern 2012

Maja Storch/Frank Krause: Selbstmanagement – ressourcenorientiert, Bern 5/2014, 113-120

 

Anmerkungen

1 Vgl. dazu z.B. den gut lesbaren Beitrag von Ute Frevert/Tania Singer, Empathie und ihre Blockaden. In: Tobias Bonhoeffer/Peter Gruss (Hg.), Zukunft Gehirn, München 2011, 138-142.

2 Julius Kuhl, Motivation und Persönlichkeit. Interaktionen psychischer Systeme, Göttingen 2001.

3 Vgl. auch Julius Kuhl, Spirituelle Intelligenz. Glaube zwischen Ich und Selbst, Freiburg 2/2015, 189.

4 Vgl. dazu Wolfgang Drechsel, Gemeindeseelsorge, Leipzig 2/2016.

5 Vgl. auch Maja Storch/Julius Kuhl, Die Kraft aus dem Selbst. Sieben PsychoGyms für das Unbewusste, Bern 2012, 188.

6 Vgl. Storch/Kuhl, 188.

7 Nicola Baumann und Julius Kuhl konnten in einer Studie zeigen, dass das Pendeln sogar die Willensbahnung bei einer Laboraufgabe objektiv boostet. Die Teilnehmenden der Studie konnten eine schwierige Aufgabe anschließend signifikant besser ausführen. Vgl.: Nicola Baumann/Julius Kuhl, Nurturing your self: measuring and changing how people strive for what they need. In: The Journal Of Positive Psychology, eingegangen am 21. Mai 2020, akzeptiert am 24. Juli 2020, online veröffentlicht am 10. August 2020, DOI: 10.1080/17439760.2020.1805503.

 

Über die Autorin / den Autor:

Prof. Dr. Angela Rinn, Pfarrerin der EKHN, Gemeindepfarrerin in Mainz-Gonsenheim, seit 2018 Professorin an der Ausbildungsstätte der EKHN Theol. Seminar Herborn; zahlreiche Veröffentlichungen, Verkündigungsbeiträge im Rundfunk (SWR 2).

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft 6/2021

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