Was will die EKD?

von Pfarrer Klaus Weber / 08.10.2009

Als die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) gegründet wurde, hatte man vor, eine Organisation zu schaffen, die es den einzelnen protestantischen Landeskirchen ermöglicht, mit einer Stimme zu reden. Außerdem sollte sie Aufgaben wahrnehmen, die über die landeskirchlichen Grenzen hinausgehen. Inzwischen hat sich die EKD zu einem selbständigen Unternehmen entwickelt, das sich als "die evangelische Kirche" in Deutschland darstellen will. Nur: die evangelische Kirche in Deutschland gibt es ja gar nicht.
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Aus dem Verband

Klausurtagung in Kassel

Deutscher Pfarrerverband gegen Amtszeitbegrenzung bei Gemeindepfarrern

Die Klausur des Verbandes fand im Haus der Kirche in Kassel statt. (Foto: medio.tv/Schauderna) Bildunterschrift: Die Klausur des Verbandes fand im Haus der Kirche in Kassel statt. (Foto: medio.tv/Schauderna) Kassel. 26.1.2010 (cf). Der Verband evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland e.V. hat sich nach einer Klausurtagung zum Thema „Kirchliche Ämter auf Zeit“ in Kassel grundsätzlich gegen eine Amtszeitbegrenzung für Gemeindepfarrerinnen und Gemeindepfarrer ausgesprochen. Wie der Vorsitzende des Verbandes, Pfarrer Klaus Weber, am Dienstag mitteilte, halte man den Wechsel in Gemeindepfarrstellen zwar grundsätzlich nach 10-15 Jahren für sinnvoll, allerdings sollte dieser Wechsel freiwillig geschehen und durch gute Instrumente einer verantwortungsvollen Personalführung begleitet werden.
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