Der klassische Zugang zum Pfarramt über ein umfangreiches Studium von fünf bis sechs Jahren wird seit einiger Zeit durch neue „Quereinstiegs“-Studiengänge ergänzt. Die zurzeit angebotenen Masterstudiengänge unterscheiden sich durchaus. In der medialen Berichterstattung wird aber nicht immer ausreichend differenziert. Manfred Oeming und Vjatscheslav Dreier stellen den „Master Theologische Studien“ der Universität Heidelberg vor.*

 

1. Zur Vorgeschichte des Masters

Bis es 2013 zu einem voll entwickelten Studiengang kommen konnte, brauchte es immer wieder Inspirationen und Anschübe. Auf der einen Seite kamen diese aus innerkirchlichen Entwicklungen heraus: Aus dem ökumenischen Austausch besonders mit den Arbeiterpriestern in Frankreich ergaben sich Visionen über einen „Schatz im Acker der Arbeitswelt“, d.h. konkret: Menschen, die aus ganz anderen Berufsfeldern kommen (z.B. Jura, EDV, Psychologie, Management, Journalismus oder vergleichende Religionswissenschaft), könnten dem Pfarrerbild neue Akzente und auch neue Akzeptanz verleihen, wenn sie für den Pfarrberuf gewonnen werden. In seiner Zeit als Landesbischof (1997-2014) hat sich Dr. Ulrich Fischer in dieser Richtung verdient gemacht, indem er dafür geworben und auch Geld in die Hand genommen hat. Das sog. „Bischofsstipendium“ wurde 1998 im Badischen Pfarrerdienstrecht fest verankert. Dort heißt es in §7: „Der Landeskirchenrat kann in Ausnahmefällen Personen […] die Anstellungsfähigkeit für ein Pfarrdienstverhältnis nach diesem Gesetz zuerkennen. (2) Die Zuerkennung der Anstellungsfähigkeit setzt den Nachweis ausreichender theologischer Kenntnisse voraus, der in einer Prüfung vor dem Evangelischen Oberkirchenrat zu erbringen ist.“ Im Sommersemester 2000 wurde erstmals eine Gemeindediakonin für ein fünfsemestriges Theologiestudium an der Universität Heidelberg vom Dienst freigestellt. Die Studieninhalte wurden individuell zugeschnitten. Weitere Kandidaten folgten.

Die zweite Wurzel des Studiengangs waren gesamtgesellschaftliche Entwicklungen, die – auch heute noch aktuell – ein lebenslanges Lernen betonten. Die Politik des Landes Baden-Württemberg hat sich gezielt darum bemüht, dass Menschen mit mehrjähriger Berufserfahrung oder mit Bachelor-Abschluss durch Aufbaustudiengänge in neue Arbeitsfelder auf Masterniveau eintreten können. An der Universität Heidelberg gibt es mehr als zwei Dutzend solcher Aufbaustudien; an der theologischen Fakultät Heidelberg gibt es z.B. noch den berufsbegleitenden Master in Diakoniewissenschaft.

Aus diesem reichen Wurzelboden in Kirche und Gesellschaft erwuchs Zug um Zug das Konzept eines weiterbildenden Master-Studienganges zum „Quereinstieg“ ins Pfarramt. Es war durchaus ein langer Weg sowohl in der Landessynode (deren Mitglied Manfred Oeming von 2002-2006 war) als auch in der Fakultät. Es gab auf verschiedenen Seiten auch Widerstände, etwa aus Angst um Konkurrenz bei „normalen“ Studierenden oder aus Sorge um das wissenschaftliche Niveau.1 Gewiss hat das Fachstudium nicht den gleichen Umfang wie dasjenige, das mit dem kirchlichen Examen abgeschlossen wird. Nach dem langen Marsch durch viele Kommissionen wurde letztlich doch ein Studiengang erstellt, der vielfältige Kompetenzbereiche miteinander vereint: einen nicht-theologischen Bachelor (bzw. Diplom, Master, Promotion), langjährige Berufserfahrungen, akademischen Anspruch und kontinuierliche Reflexion der beruflichen Praxis. Die theologische Fakultät Heidelberg war damit innovativer Vorreiter. Hier entstand erstmals ein klassisch universitärer Studiengang mit kirchlicher Anerkennung.2

 

2. Der „Master of Arts Theologische Studien“ in Heidelberg

Seit dem Wintersemester 2013/2014 besteht an der Theol. Fakultät der Universität Heidelberg die Möglichkeit, als Quereinsteiger*in einen theologischen Masterstudiengang zu absolvieren. Der Abschluss des Masters (MA) berechtigt mittlerweile in allen Gliedkirchen der EKD zur Aufnahme ins Lehrvikariat (doch haben noch nicht alle Kirchen damit Erfahrungen gesammelt). Dieser Weiterbildungsstudiengang war in Deutschland für mehrere Jahre der einzige seiner Art.

Überblick zum Studiengang

 

Voraussetzungen und Studienbeginn

Neben zwei formalen Erklärungen sind für den MA Theologische Studien folgende Studienvoraussetzungen zu erfüllen:

1. Ein abgeschlossenes Hochschulstudium (mindestens Bachelor mit drei Studienjahren), das zu maximal 50% im Fachgebiet Evang. Theologie/Religion absolviert worden ist.

2. Das Studium muss mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossen worden sein (besser als die Note 2,5).

3. Es sind mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in Vollzeit (bzw. äquivalent in Teilzeit) nachzuweisen.

Die dargelegten Voraussetzungen stellen die der aktuellen Prüfungsordnung dar (gültig ab Okt. 2019). In der ersten Prüfungsordnung (Okt. 2013 - Sept. 2019) waren nicht fünf, sondern sieben Jahre Berufserfahrung erforderlich. Zudem musste die Mitgliedschaft in einer evangelischen Kirche oder einer anderen Kirche des Ökumenischen Rates der Kirchen vorgelegt werden. Mit der Anpassung der erforderlichen Jahre Berufserfahrung an andere weiterbildende Masterstudiengänge und der wissenschaftlich motivierten Öffnung der Konfessionsklausel wurde der MA für ein noch größeres Zielpublikum geöffnet.

Bisher wurden alle Bewerber*innen angenommen, die die genannten Voraussetzungen nachweisen konnten. Es gibt also kein Auswahlverfahren zwischen Dutzenden von Interessierten.

Formal gehören noch vier Voraussetzungen zum MA, welche zum Zeitpunkt der Bewerbung meist nicht oder nur teilweise vorliegen, im Studium aber nachgeholt werden können: Biblicum Altes Testament, Biblicum Neues Testament, Hebraicum, Griechisch I („halbes Graecum“). Damit verlängert sich das Studium in der Regel um zwei Semester.

Es sei noch angemerkt, dass die Zulassungskommission des MA nur das Erfüllen der fachlichen Voraussetzungen zum Studiengang feststellen kann. Die formale Immatrikulation erfolgt durch die Studierendenadministration der Universität.

 

Studium

Das Studium umfasst 120 Leistungspunkte (zählt man die vier Voraussetzungen hinzu, sind es faktisch 157 Leistungspunkte). Es werden alle theologischen Disziplinen abgedeckt. In den Fächern Altes Testament, Neues Testament, Kirchengeschichte, Systematische Theologie und Religionswissenschaft sind je eine Überblicksvorlesung, ein Proseminar und ein Hauptseminar zu besuchen. In der Praktischen Theologie sind zwei Proseminare und ein Hauptseminar zu absolvieren. Dabei sind zwei Proseminararbeiten (mit Reflektion der akademischen Vorbildung) und zwei Hauptseminararbeiten zu verfassen; ferner eine praktisch-theologische Arbeit. Zudem sind drei mündliche Prüfungen zu bestehen, welche die Inhalte einer Überblicksvorlesung (drei Semesterwochenstunden) und eines Proseminars zur Grundlage haben.

Die genannten Veranstaltungen werden im Regelbetrieb der Fakultät besucht, also mit Studierenden des Kirchlichen Examens, des Lehramts und anderer Studiengänge. Darüber hinaus gibt es zwei MA-spezifische Übungsformate, zu denen nur Studierende dieses Studiengangs zugelassen sind:

a) Die Übung „Theologische Hermeneutik der Berufspraxis“ ist dreimal zu belegen (bei wechselnden Lehrenden). Inhaltlich geht es darum, die bisherige Berufserfahrung im Hinblick auf theologische Fragestellungen zu reflektieren. Die Themen der bisher durchgeführten Übungen waren z.B. die Untersuchung atl. Berufungserzählungen im Gespräch mit persönlichen Berufungserfahrungen.

b) Die Übung „Methodenreflexion“ ist zweimal zu belegen (bei wechselnden Lehrenden). Inhaltlich geht es darum, die akademische Vorbildung mit exegetischen und fachwissenschaftlichen Methoden zu reflektieren. Das Thema einer durchgeführten Übung war z.B. die Lektüre eines Romans, der eine Pfarrer-Dynastie beschreibt, um sich mit dem eigenen Pfarrbild auseinanderzusetzen.

Zusammensetzung der MA-Studierenden

Die MA-Studierenden stellen in verschiedenen Hinsichten eine vielfältige Gruppe dar. Der Jahrgang 2020/21 sei hier umrissen: Der höchste Bildungsabschluss ist bei sechs Personen ein Bachelor, bei 14 ein Master (bzw. Diplom) und bei fünf eine Promotion. Damit weisen drei von vier MA-Studierenden eine mindestens fünfjährige akademische Vorbildung auf. Insgesamt ist jede/r fünfte MA-Student*­in promoviert. Dabei sind die unterschiedlichsten Fächer vertreten: Betriebswirtschaftslehre, Jura, Landwirtschaftsingenieurwesen, Literaturwissenschaft, Medizin, Musikwissenschaft, Religionswissenschaft, Tourismusmanagement u.a. Diese Bandbreite an akademischen Studien, kombiniert mit einer mindestens fünfjährigen Berufserfahrung (und zumeist vieljährigem kirchlichem Ehrenamt), führt zu einer Vielfalt von wissenschaftlichen und beruflichen Kompetenzen, welche für das Arbeiten an theologischen Fragen fruchtbar ist. Bis Dezember 2020 haben 14 Personen den MA abgeschlossen. Davon sind elf im Lehrvikariat oder Pfarramt. Drei arbeiten an einer wissenschaftlichen Qualifizierungsschrift oder im kirchlichen Dienst.

 

Studienabschluss und Anerkennung

Das Studium wird mit einer Masterarbeit abgeschlossen. Darüber hinaus sind keine mündlichen oder schriftlichen Abschlussprüfungen vorgesehen. Dennoch gibt es einige Landeskirchen, die ein Kolloquium (mit unterschiedlichen Anforderungen) zur Voraussetzung zum Eintritt in das Lehrvikariat machen (z.B. die badische Landeskirche). Die alte Prüfungsordnung (MA Evangelische Theologie) wurde u.a. deshalb überarbeitet, da im Oktober 2018 eine Rahmenstudienordnung des Evang.-Theol. Fakultätentages für weiterbildende Masterstudiengänge verabschiedet und von der Kirchenkonferenz im Dezember 2018 beschlossen wurde.3

 

Spezifika des Heidelberger MA

Im Vergleich mit anderen weiterbildenden Quereinstiegs-MA in Deutschland, welche zurzeit entstehen und teilweise schon angeboten werden, stellen folgende Punkte charakteristische Merkmale des Heidelberger MA dar:

— Das MA-Studium kann in jedem Semester begonnen werden. Durch die Anerkennung von Studienleistungen und die Option eines Teilzeitstudiums ist ein individueller Studienverlauf möglich.

— Das Studium wird zu großen Teilen mit Studierenden der anderen Studiengänge durchgeführt. Fünf studiengangsspezifische MA-Übungen reflektieren die akademische Vorbildung und die beruflichen Erfahrungen und werden vielseitig gestaltet (z.B. atl. Exkursion nach Paris (Louvre u.a.), „Selbsterfahrung“ unter Anleitung eines Psychotherapeuten).

— Für die Betreuung der MA-Studierenden gibt es die Stelle eines Koordinators, der ausschließlich für die Belange der Quereinsteiger*innen zuständig ist.

— Die Heidelberger Fakultät steht für ein großes und breites Lehrangebot mit vielen Möglichkeiten zur inhaltlichen Vertiefung. So wird z.B. in der vorlesungsfreien Zeit des Sommersemesters 2021 ein speziell für die MA-Studierenden zugeschnittener Intensivkurs Griechisch (ntl. Koine-Griechisch) angeboten.

— Der MA-Abschluss berechtigt zum Promotionsstudium (PhD; im Dr. theol. müssen u.U. weitere Leistungen, z.B. Latinum, nachgeholt werden).

 

3. Ein Plädoyer für Quereinsteiger*innen im Pfarramt

Der MA Theologische Studien versteht sich als Ergänzung zum Magister Theologie (Kirchliches Examen). Er ist für Menschen gedacht, die sich nach Jahren in einem anderen Beruf für ein Theologiestudium mit dem Ziel des Pfarramts entscheiden. Manche haben sich als junge Erwachsene nicht getraut, Theologie zu studieren, während dieser Wunsch oder die Ahnung einer Berufung in anderen erst mitten im Berufsleben geweckt wurde. Überlegungen, einen Berufsweg mit Ende 20 oder Anfang 40 zu verlassen, mehrere Jahre Studium, Kraft und Geld zu investieren und dies alles ggf. noch mit Partner/in und Kindern zu schaffen, stellt eine große Herausforderung und manches Mal sogar eine Krise dar. Diesen Menschen sollten nicht weitere Hindernisse in den Weg gestellt, sondern Wege eröffnet werden, die über einen MA und ein Vikariat zum angestrebten Ziel des Pfarramts führen.

Dass Menschen von Gott aus verschiedensten Kontexten in den Dienst genommen werden und diese unterschiedlich darauf reagieren, wird in vielen Erzählungen der beiden Testamente thematisiert:

— Mose hütet die Tiere seines Vaters, als Gott ihn beauftragt, das Volk Israel aus Ägypten zu führen (Ex. 3-4). Dieser trägt mehrere Einwände vor, um nicht zum Pharao zu gehen.

— Josua ist der Feldherr und Helfer Moses, der Israel ins verheißene Land führen soll (Jos. 1,1-9).

— Jesaja sieht eine Vision und erklärt sich bereit, sich senden zu lassen (Jes. 6,1-13).

— Jeremia wehrt Gottes Berufung ab, weil er sich zu jung dafür fühlt (Jer. 1,4-8).

— Amos ist ein Viehhirte und Maulbeerfeigenzüchter, der zum prophetischen Dienst berufen wird (Am. 1,1; 7,14f).

— Jesus beruft vier Fischer, um sie zu Menschenfischern und Aposteln zu machen, nämlich Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes (Mt. 4,18-22).

— Jesus kann auch einen politisch umstrittenen Zöllner wie Matthäus berufen (Mt. 9,9-13).

— Ferner wird der Pharisäer Paulus zum Dienst als Apostel berufen (Apg. 23,6). Er ist unter den Aposteln der einzige „Vollzeittheologe“ ‒ in seiner Tätigkeit als Verkündiger des Evangeliums aber ein „Spätberufener“.

Diese und andere Berufungserzählungen zeigen auf, wie vielfältig die Lebenssituationen der Menschen sind, in denen Gottes Ruf sie erreicht und wie unterschiedlich sie darauf reagieren. Entscheidend ist die Frage, ob die Angesprochenen der Berufung folgen oder nicht. Diese vielen Wege der Indienstnahme Gottes sollten einen wichtigen Anstoß dazu geben, den Zugang zum Lehrvikariat nicht ausschließlich auf ein mindestens zehn bis zwölf Semester lang dauerndes Studium zu begrenzen. Vielmehr kann durch ein nichttheologisches Studium, mehrjährige Berufserfahrung (verbunden mit zumeist vieljährigem kirchlichen Ehrenamt) und einem dreijährigen theologischen Masterstudiengang ein alternativer Zugang für Quereinsteiger*innen geschaffen werden. Die vielen Kompetenzen der MA-Studierenden werden durch das dreijährige Studium um theologisches Fachwissen und (Methoden-)Kompetenzen erweitert. Im Lehrvikariat folgt schließlich die praktisch-theologische Ausbildung für den Pfarrdienst.

Wenn in den evangelischen Kirchen die Vielfalt der Menschen, der Milieus, der Gaben, der theologischen Positionen etc. gewürdigt wird, dann fügt der MA diesem bunten „Mosaikbild“ einen weiteren, farbenfrohen Mosaikstein hinzu, nämlich den der Vielfalt der Pfarrerinnen und Pfarrer. Davon profitieren nicht nur die Geistlichen der Landeskirchen, sondern auch die Gemeinden vor Ort, denn: Wer als Manager gearbeitet hat, wird viele Leitungs- und Verwaltungsaufgaben als Pfarrer kompetent bewältigen können. Wer als Juristin gearbeitet hat, wird die vielen (kirchen-)rechtlichen Themen als Pfarrerin gut meistern können. Wer als Ingenieur gearbeitet hat, wird die vielen praktischen und baulichen Aufgaben geschickt lösen. Wer als professionelle Musikerin tätig war, wird Liturgie und Verkündigung neu zum Klingen bringen.

Alle diese Beispiele zeigen auf, welchen Reichtum die MA-Absolvent*innen in die Tätigkeit als Pfarrer*in einbringen können. Ferner kann eine Pfarrerin bzw. ein Pfarrer aufgrund des Erststudiums und der außerkirchlichen Berufstätigkeit leichter an Lebenswelten und Erfahrungen vieler Menschen anknüpfen.

Der Heidelberger weiterbildende Quereinstiegs-MA stellt sich folglich neben den klassischen Weg eines grundständigen theologischen Studiengangs. Da die Lebenskontexte der potentiellen Quereinsteiger*innen unterschiedlich sind, ist es zu begrüßen, dass es deutschlandweit verschiedene MA-Programme gibt und weitere hinzukommen. Damit wird möglichst vielen die Chance gegeben, die notwendigen theologischen Qualifikationen zu erwerben, um dann in das Vikariat und das Pfarramt einzutreten.

♦ Bei Fragen zum MA weitere Informationen per eMail über: ma-theolstudien@theologie.uni-heidelberg.de

 

Anmerkungen

* Online finden sich alle relevanten Informationen zum MA Theologische Studien (inkl. eines umfangreichen FAQ-Bereichs) unter www.uni-heidelberg.de/fakultaeten/theologie/studium/ma-theolstud/index.html (Zugriff am 05.01.2021).

1 Es gab scharfe Kritiken, jedoch in Unkenntnis oder Verkennung der Sachlage, z.B. von M. Beintker, Theologie im Schnelldurchlauf, vom 30.8.2020 (online einzusehen unter www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/wie-man-es-schafft-in-vier-semestern-pfarrer-zu-werden-16912570.html; Zugriff am 07.01.2021).

2 Seit Jahrzehnten gibt es in einigen Landeskirchen spezielle, „alternative“ Zugangswege zum Lehrvikariat wie z.B. den Ausbildungsgang zum „Pfarrverwalter“ (an der Augustana-Hochschule in Neuendettelsau). In Marburg kann seit 2007 der berufsbegleitende „Master of Theology“ studiert werden, der jedoch primär nur von den beiden hessischen Landeskirchen anerkannt wird.

3 Das Dokument ist unter https://www.uni-heidelberg.de/md/theo/studium/ma-evangtheol/rahmenstudienordnung_master_of_theological_studies.pdf einsehbar.

 

Über die Autorin / den Autor:

Prof. Dr. Manfred Oeming, Ordinarius für atl. Theologie an der Theol. Fakultät der Universität Heidelberg, 2002-2006 Mitglied der Landessynode der Evang. Landeskirche in Baden, seit 2013 Mitglied des Zulassungsauschusses des MA; seitdem begleitet und betreut er den MA auf vielfältige Weise.

 

Vjatscheslav Dreier, Studium der Evang. Theologie (Kirchliches Examen) und Judaistik in Bonn, Jerusalem und Heidelberg, seit 2017 Promotion zum Buch Esther, seit 2018 Administrativer Betreuer des Heidelberger MA Theologische Studien.

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft 1/2022

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