Eine mir suspekte Partei fordert „Deutschland. Aber normal“. Richtig und zugleich einfach ist es, das Programm dieser Partei als gestrig, illiberal, ja unchristlich zu brandmarken. Der leitende Geistliche einer großen Landeskirche hat das im April 2021 mit intellektueller Brillanz getan.1

Als Pfarrer verbringe ich nunmehr viele Jahre seelsorglich mit Menschen aus sozial nicht privilegierten Verhältnissen: in der Bundeswehr, an einer Berufsschule. Die große Mehrheit dort neigt sich nicht nach Rechtsaußen, einige aber schon, manchmal vernehmlich. Sie verbinden das mit Anfragen an unsere Gesellschaft, die sie als ungerecht, ja bedrohlich empfinden. Auch diese Menschen sind mir anvertraut. Ich muss darüber nachdenken, was der Anfälligkeit für irrationale Normalitätsverlockungen gesellschaftlich den Boden bereitet. So sehr ich die besagte Partei ablehne – und das Tätigwerden des Verfassungsschutzes gegen sie begrüße –, so wenig möchte ich jene, die versucht sind, sie zu wählen, seelsorgerisch einfach „rechts liegen lassen“. Bekanntlich brauchen zuerst die Schwachen den Arzt.

 

Politische Integrationsleistung nach rechts

Der historische Erfolg der Parteien der „Mitte“, insbesondere der Union, bestand darin, seit den Anfangsjahren der Bundesrepublik nach rechts integriert und das für autoritäre und nationalistische Neigungen anfällige Wählerpotential ohne schädliche Folgen in die Demokratie eingebunden zu haben. Unter Adenauer gab es den Verkehrsminister Seebohm, der mit unsäglichen Sonntagsreden die Gemütslage revanchistischer Vertriebenenfunktionäre bediente. Später schenkten Politiker wie Alfred Dregger oder Heinrich Lummer Menschen ein politisches Heimatgefühl, die die liberale Demokratie nicht aus ganzem Herzen mittrugen. Dass dies gelang, während realpolitisch die Linie der Westbindung und Rechtsstaatlichkeit eingehalten wurde, war hohe Staatskunst. In den letzten Jahren scheint diese Integrationsleistung nicht mehr zu gelingen. Konservative Charaktere, denen Veränderungen Angst machen, finden im demokratischen Spektrum keinen Anknüpfungspunkt mehr. Das ist gefährlich.

Aufgabe der Kirche ist es, Menschen zu trösten und zu ermutigen – nicht, ihre Weltanschauung zu bewerten. Trotz legitimer eigener politischer Meinungen müssen Seelsorger ansprechbar sein für alle Menschen in Verunsicherung und Angst. Was Kirche äußert, sollte deshalb anders gehört werden können denn nur als Mitsingen im Chor der politisch auf der Höhe Befindlichen. Gottes Friede ist höher als alle politische Vernunft. Kann, ehrlich betrachtet, das Beschwören von Diversität nicht seinerseits konformistische Züge tragen? Ein „Ach, wie sind wir tolerant und aufgeschlossen!“ ist durchaus geeignet, normativen Druck zu erzeugen – zumal dann, wenn es auch noch die Bibel bemüht.

 

Angst vor unkontrollierbarem Wandel

Gespürte Ausgrenzung läuft darauf hinaus, antidemokratischen Ungeist in Nischen zu drängen und erst recht zu verfestigen. Es mag Überwindung kosten, doch ist extremen politischen Positionen einzig dadurch wirksam beizukommen, dass ihren Anhängern nicht vorderhand subjektive Ehrlichkeit und guter Wille abgesprochen werden. Nur persönliche Akzeptanz kann für Argumente überhaupt erreichbar machen. Wer eine humane Gesellschaft pflegen will, muss sich in den hineinversetzen können, der politisch gefährliche Positionen vertritt. Rückwärtsgewandte Ansichten verbreiten sich nämlich nicht durch den souveränen Entschluss freier Individuen, gestrig oder menschenfeindlich zu sein, sondern primär durch empfundene Hilflosigkeit und Angst – vor unkontrollierbarem Wandel, der die Sehnsucht nach vertrauter „Normalität“ erzeugt, in der keine dauernde Neuorientierung verlangt ist.

Man mag wie der genannte leitende Geistliche öffentlich analysieren, das Verlangen nach Normalität klammere sich an die objektiv nun einmal vergangene Phase der industriellen Moderne. Man mag feststellen, hier fehle die Bereitschaft, sich selbst immer wieder zu „performen“. Doch was nützt und sagt das Menschen, deren verunsichertes Weltgefühl die subjektive Schmerzgrenze verletzt? Die „kulturelle Entwertung von Unterklassen und alten Mittelschichten“ zu zitieren, ohne im selben Atemzug das damit verbundene Angstpotential seelsorgerisch aufzugreifen, motiviert sich ausgegrenzt Fühlende kaum dazu, performative Herausforderungen munter anzunehmen. Wer sozial gesichert ist, kann leicht kundtun, er wolle „nicht normal sein“; demjenigen, der sich durch ökonomische und kulturelle Wandlungsprozesse als existentiell überfordert wahrnimmt, fällt das schwerer.

 

Sprache des Wunderheilens“

Der kluge israelische Denker Amos Oz hielt fest, ein Mensch, der Angst habe, „sie mag berechtigt sein oder nicht, darf nie belächelt oder verspottet und auch nicht herablassend behandelt werden“.2 Mich beeindruckt Amos Oz besonders, wo er sich eine „Sprache des Wundenheilens“ vorstellt, abseits aller Fragen des Recht- oder Unrechthabens: „Es tut dir weh. Ich weiß. Auch mir tut es weh. Komm, lass uns gemeinsam einen Weg suchen.“3

Unbeschadet der ultima ratio eines rechtsstaatlichen Durchgreifens gegen Extremisten verlangt die Zukunft der Demokratie nach einer Streitkultur, in der auch prekär Angstgesteuerte – bei allem sachlichen Widerspruch – als Mitmenschen angenommen werden. Für die Kirche sollte aber gelten: Das Evangelium wendet sich uneingeschränkt, ja vorzüglich an jene, die politisch verloren zu gehen drohen. Treffend hat Thea Dorn formuliert: „Wer Rechtsradikalismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homo- und Transphobie bekämpfen will, muss besonnener, souveräner, geduldiger, verzeihender sein als diejenigen, die er bekämpft.“4

Gegen „rechts“ recht zu haben, ist leicht. Nur stößt Rechthaberei den Irrgehenden immer weiter ins Elend und macht ihn erst recht gefährlich. Ich sehe die Kirche gefordert, auch denen ein kommunikatives, ein seelsorgliches Angebot zu machen, die mit den Zeichen der Zeit fremdeln und an der Aufgabe, tolerant und diversitätsliebend zu sein, scheitern. Auch solche Menschen müssen zunächst einmal verschieden sein dürfen. Denn die Prekären liebt Gott doch auch.

Amos Oz sagt, gegen Fanatismus zu kämpfen bedeute nicht, „alle Fanatiker zu vernichten, sondern, vielleicht, eine behutsame Therapie für den kleinen Fanatiker, der sich mehr oder weniger in vielen von uns versteckt, zu finden“. Das verlangt innere Stärke: „Die Immunisierung gegen Fanatismus hängt auch von der Bereitschaft ab, in offenen, ungewissen Situationen zu leben, die nicht damit enden, dass sich der Kreis schließt, mit Möglichkeiten und Fragen, deren Antworten sich in der Ferne, weit hinter dem Nebel des Horizonts ver­ber­gen.“5 Wenn Menschen gegen die Komplexität der Gegenwart fordern, alles möge wieder „normal“ sein – und am besten „wie früher“ –, entsteht eine derart ungewisse Diskurssituation. Die muss empathisch und geduldig ausgehalten werden. Ich jedenfalls halte die Liebe Gottes für so grenzenlos, dass sie die Angst jener sieht, die soziale Überforderung zu Gestrigen macht. Erst wo das vermittelt wird, erreicht Kirche den Zumutungsgrad, den Jesus seinen Zeitgenossen abverlangte, als er mit Zöllnern und Huren zu Tisch saß.

Klaus Beckmann

 

Anmerkungen

1 Vgl. https://praesesblog.ekir.de/ich-bin-vieles-aber-nicht-normal-und-habe-auch-nicht-vor-es-jemals-zu-werden/.

2 Amos Oz, Liebe Fanatiker. Drei Plädoyers, Berlin 2018, 127f.

3 Amos Oz, Die letzte Lektion. Ein Leitfaden für die Zukunft, Berlin 2020, 15.

4 Thea Dorn, Aggressives Mimosentum, in: Die ZEIT 36/2020, 9.

5 Amos Oz, Liebe Fanatiker, a.a.O., 46f.

 

Über die Autorin / den Autor:

Militärdekan Dr. Klaus Beckmann, Jahrgang 1967, Militärdekan im Evang. Kirchenamt für die Bundeswehr, davor Standortseelsorger in Lahnstein und Mayen, Gemeindepfarrer in Homburg (Saar).

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft 8/2021

3 Kommentare zu diesem Artikel
24.08.2021 Ein Kommentar von Christian Tschesch, Pfarrer i. R. Bruder Beckmann hat in seinem theologischen Zwischenruf exakt analysiert. Einmal politisch und kirchenpolitisch: Letztendlich haben die Parteien ‚der Mitte‘, vor allem die CDU, politisch versagt, indem sie das sogenannte rechte Spektrum um der Macht willen, um der Regierungsbündnisse mit linken Parteien willen, nicht mehr politisch eingebunden haben und eventuelle entsprechende Wortführer entsorgt haben. Die Quittung wird diese Partei in kommenden Wahlen erleiden – es wird ihr ähnlich der SPD ergehen, die so links, wie es „Die Linke“ ist, ja gar nicht mehr rutschen kann. Unsere Amtskirche, die sich immer noch als Volkskirche, vielleicht sogar heimlich als Staatskirche selbst bewertet, sieht sich im selbstauferlegten Zugzwang, bedient damit sicherlich die intellektuellen Eliten, aber wohl weniger die Masse derer, die in unteren einfachen Lebensbereichen existieren. Auch der seelsorgerischen Analyse ist wohl von allen zuzustimmen, die noch an der ‚normalen‘ Basis, zum Beispiel eines Dorfpfarramtes, gerne und von der Bevölkerung angenommen, Gottes Wort verkündigen. Beckmanns letzter Satz fasst alles Nötige zusammen und müsste in jedem kirchenleitenden Büro, in dem Ausgrenzungsbeschlüsse für Presbyterien und Synoden aller Art beschlossen werden, über den Schreibtischen hängen. Christian Tschesch, Pfarrer i. R. PS: Einen kleinen interessanten Knackpunkt in Beckmanns Artikel möchte ich dennoch benennen: Wenn man vorher den Beitrag: Achtung: Trigger für Ossis! von Katharina Dang gelesen hat, fällt mir in Klaus Beckmanns wiederholten politischen Selbstbekenntnissen die im Artikel von Frau Dank beschriebene ‚Schere im Kopf‘ ein. Waren ihm diese Bekenntnisse wichtig, um persönlich nicht angreifbar zu werden? Kann man kirchenpolitisch-seelsorgerisch nur noch öffentlich sprechen, wenn man vorher klarstellt, auf wessen politischer Seite man steht? Ich, als alter ‚Ostzonaler‘, werde dies auch an dieser Stelle nicht tun.
27.08.2021 Ein Kommentar von Kai-Uwe Hellmann Was Klaus Beckmann hier anspricht und anregt, betrifft gewiß nicht nur die Seelsorge, speziell die diakonisch-klerikale, sondern jedermann, der oder die an der Gesunderhaltung der Zivilgesellschaft interessiert ist, für die Demokratie ja nur ein Mittel zum Zweck bedeutet. Sich politisch auf der richtigen Seite stehend einzuschätzen und von dort aus andere abzuwerten, ist nur allzu menschlich, politisch aber riskant. Besser wäre es, fortlaufend den Dialog zu suchen, Grenzen zu überwinden, selber aus der eigenen Komfortzone auszubrechen und sich dahingehend zu überwinden, sich mit den politisch ganz Andersdenkenden konstruktiv-kritisch auseinanderzusetzen. Nur verlangt das dem Selbstüberwinder zunächst deutlich mehr ab als jenen, die man dadurch zu erreichen sucht. Und es bleibt auch ungewiß, ob dies überhaupt honoriert wird. Zumal wir uns alle doch inzwischen leichthin gut eingerichtet haben, wissen, wo man zu stehen und wie man zu denken, zu fühlen, zu bewerten hat, mitunter etwas selbstgefällig, auf sich bezogen, unanfechtbar, unerschütterlich. Insofern sind Beckmanns Ausführungen ein weiterer Ansporn, sich nicht mit der eigenen Selbstgenügsamkeit allzu leichtfertig abzufinden, auch wenn das gute Gefühle bereiten und Sicherheit vermitteln mag. Der Zusammenhalt der Zivilgesellschaft ist nachhaltig erodiert, und von der politischen Klasse geht sicher kein Signal der Umkehr aus. Von daher bleibt es wohl mehr denn je eine moralische Herausforderung jeder/s einzelnen, es sich in seiner eigenen Blase nicht allzu bequem zu machen.
13.09.2021 Ein Kommentar von Gerhard Kuppler Dieser Artikel ist - gelinde gesagt - äußerst merkwürdig. Schon die Überschrift täuscht: weder im Artikel noch im inkriminierte Blog des Präses der rheinischen Kirche steht irgendetwas von "Fanatikern" und ob man sich mit ihnen zu Tisch setzen soll oder nicht. Am Anfang schreibt der Autor, dass es richtig sei, das Programm der afd als "gestrig, illiberal, ja unchristlich" zu bezeichnen, obwohl der Präses (P) diese Begriffe gar nicht verwendet und dass P das mit "intellektueller Brillanz" getan habe. Am Ende kommt jedoch heraus, dass der Autor, offensichtlich im Gegensatz zu P der rechte Nachfolger Jesu sei. Ich kann dem Blog des P dieses Zeugnis intellektueller Brillanz nicht geben. Ich halte es für falsch, wenn Kirchenvertreter soziologisch umstrittene Begriffe wie Mittelklasse und Unterklasse verwenden. Das ist auch eine Form von Rassismus. Falsch ist es auch, die 50er bis 80erJahre als gesellschaftlich stabil zu bezeichnen. Kirchlich gab es die scharfe Auseinandersetzung um die ekd-Denkschrift zur Lage der Vertriebenen, die die Anerkennung der Grenzen, die nach dem 2. Weltkrieg entstanden waren, mehr oder weniger direkt forderte. Die sozialliberale Koalition hat innen- und außenpolitische Wendungen vollzogen, die viele mit harten Bandagen bekämpften. Es gab die 68 und die RAF, die die Gesellschaft erschütterte. Der Autor zitiert P sogar offensichtlich bewusst falsch. Er behauptet, P fordere, dass man sich selbst immer wieder "performen" müsse; in Wirklichkeit schreibt P, Ängste von Afd-Anhängern ernst nehmend, dass man über diesen latent gesellschaftlich geforderten Anspruch reden müsse. Ebenso hat der die "kulturelle Entwertung von Unterklassen und alten Mittelschichten" nicht nur zitiert, sondern gefordert dann man darüber reden müsse. Nirgendwo im ganzen Blog ist davon die Rede, dass man jemand ausgrenzen müsse, seelsorgerlich rechts liegen lassen müsse, oder gar, wie die Überschrift andeuten könnte, jemand vom Abendmahl ausschließen solle. P setzt sich mit einer einzigen Parole der AfD auseinander, schließt niemand aus, redet nicht kirchenamtlich sondern sagt nur, dass der Slogan "Deutschland, aber normal." dem zutiefst entgegen steht, "was mir als Bürger wie als Christen persönlich wichtig ist." Und sein Fazit ist: "Die einzige normative „Normalität“, die Paulus kennt, ist die der unbedingten Liebe Gottes" und "dass Menschen in Deutschland ohne Angst verschieden sein können." Ergo: der Zwischenruf-Artikel ist unterschwellige Hetze, ohne jeglichen Anhalt an der Wirklichkeit des Präses oder der anderen deutschsprachigen Pfarrer und Pfarrerinnen. Oder gibt es irgendeinen tatsächlichen Vorgang, wo Menschen, die der Afd angehören, sie wählen oder mit ihrem Gedankengut sympathisieren von Abendmahl ausgeschlossen wurden, ihnen irgendeine Amtshandlung verweigert wurde oder man sie seelsorgerlich hat rechts liegen lassen? Dann soll der Autor Ross und Reiter nennen oder den Mund halten. Und wenn der Autor meint, uns Pfarrer darüber belehren zu müssen, dass Jesu Zuwendung gerade den Schwachen, den Außenseitern galt, (was ja offensichtlich außer ihm niemand gewusst hat) dann sollte erauch zur Kenntnis nehmen, dass die Kehrseite dieser Zuwendung die scharfe Kritik an den blinden Blindenleitern ist und an denen, die die Kleinen verführen, denen besser ein Mühlstein um den Hals gehängt werden sollte... Also, das verstehende Gespräch mit allen Menschen jederweder Überzeugung hat zur Kehrseite die scharfe Kritik an denen, die unterschwellige Ängste schüren. Und da ist P sogar sehr zurückhaltend in seinem Blog. Gewiss der Grat zwischen Ängste verstehen oder sie bestätigen oder gar schüren, ist schmal und nicht festlegbar, das weiß jede Person, die ernsthaft Seelsorge betreibt. Und noch eins: Wenn man der Soziologie glauben darf, sind die Personen, die mit dem Gedankengut der Afd sympathisieren, keines wegs in der Mehrheit die armen verführten Benachteiligten. Dieser Personenkreis ist eher normaler Querschnitt durch alle Bevölkerungsschichten. Und noch eine Frage an den Autor: Was würden die armen benachteiligten Menschen, die sich angeblich "durch ökonomische und kulturelle Wandlungsprozesse existentiell überfordert" wahrnehmen, sagen, wenn sie dieses Urteil des Autors über sie lesen würden? Sind die Afd-Professoren, Lehrer etc im Gegensatz zu P nicht "sozial gesichtert". Was würde Alice Weidel sagen, wenn man sie mit Huren vergliche? Wenn man mit Afd-Gedankengut diesen Zwischenruf liest, ist er viel negativer als der Blog des Präses. Was da unter der Oberfläche dahin brodelt zegt der Kommentar von Pfarrer i.R. Tschesch. Wo, bitte schön sind die kirchenleitenden Büros, in denen "Ausgrenzungsbeschlüsse für Presbyterien und Synoden aller Art beschlossen" werden? Wo gibt es solche Beschlüsse? Es ist schon so, die die andere ausgrenzen wollen, lamentieren am lautesten, wenn sie auch nur das leiseste Gefühl haben, sie selbst würden ausgeschlossen. Und es gibt auch keinen mainstream, an den wir Pfarrer uns halten müssten, wenn wir nicht irgendwelche negative Konsequenzen erleiden wollten, wie der Kommentar von Kai-Uwe Hellmann glauben macht: "Zumal wir uns alle doch inzwischen leichthin gut eingerichtet haben, wissen, wo man zu stehen und wie man zu denken, zu fühlen, zu bewerten hat." Nein, ich gehöre nicht zu diesen "wir" und ich kenne viele aus unserem Beruf, die auch nicht zu denen gehören, die mit dem angeblich großen Strom mitschwimmen.
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