Die aktuelle Krise stellt die Frage nach der Wirkmächtigkeit des Gebets: Hilft Beten gegen das neuartige Coronavirus und das Ausmaß der Katastrophen, die der Erreger in Gegenwart und Zukunft auslöst? Die Frage wird verstärkt durch die geschlossenen Kirchentüren und Gemeindehäuser: Kirchengemeinden bitten darum, zuhause Andacht und Fürbitte zu halten. Das fällt manchen Christenmenschen schwer. Zudem soll es auch den Corona-Aktionismus geben. Und wie steht es um ein Format wie „Deutschland betet gemeinsam“, dem auf YouTube über Livestream am 8. April 2020 mehr als eine Viertelmillion Menschen folgten und das ein ganzes Panoptikum an Gebetstheologien zur Schau trug? Maximilian-Friedrich Schiek versucht Klärungen zu entwickeln, inspiriert von Jakobus 5,13-16.

 

Viele Aspekte der gegenwärtigen Krise verlangen nach einer religiösen Einordnung im Spiegel der Gebetstheologie. Nun wartet gerade der traditionell wenig beachtete Jakobusbrief mit einer interessanten Perikope zum Gebet auf:

Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen. Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet, das ganz im Vertrauen auf Gott gesprochen wird, wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden. Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.“

Die Perikope Jak 5,13-16 mit ihrem Akzent auf den engen Zusammenhang von Sündenvergebung und Gebetserhörung ist in diesem Jahr am 19. Sonntag nach Trinitatis die Epistellesung. Unabhängig von der Frage, ob die Krise am 18. Okt. 2020 überwunden sein oder uns zu diesem Zeitpunkt die zweite Welle einholen wird, ist der Abschnitt für theologische Aussagen in der Krise belastbar. Zunächst aber einige grundsätzliche Überlegungen zum Gebet.

 

1. Grundsätzliche Überlegungen zum Gebet

Phänomenologisch gehört das Gebet zu den religiösen Lebensäußerungen und dient der Kommunikation mit einem höheren Wesen. Das Gebet ist insofern eine einseitige Kommunikation, als die Antwort i.d.R. nicht in gleicher Weise ausfällt wie das menschliche Reden mit Gott. Es ist vom Zauberspruch oder einer magischen Vorstellung der Beeinflussung zu unterscheiden. „Im Fall des Gesundbetens tendiert das G[ebet] zur Beschwörung.“1 Das Gebet kann aus überlieferten und geprägten Worten bestehen oder improvisiert, informell und spontan sein. Gattungstheoretisch können zahlreiche Kategorien unterschieden werden, so z.B. die Bitte und Anrufung, das Dankgebet in Lobpreis und Anbetung, die Hingabe, das Flehen, die Fürsprache, das Bekenntnis, aber auch Reue oder die Segnung.2

Religionsphilosophisch setzt das Gebet als kommunikativer Beziehungsakt ein theistisches Gottesbild voraus. Gott muss als konkretes und personhaftes Wesen, als reales Gegenüber existieren. Gott hat dabei einen freien Willen und ist wirkmächtig. Ohne diese Voraussetzungen wäre das Gebet letztlich ein introspektiver und selbstbezogener Akt, ein Selbstgespräch.

Das Gebet kann als eine Form der Nachfolge angesehen werden.3 „In Bittg[ebeten] bitten Gläubige entweder Gott darum, daß sein Wille in verschiedenen konkreten Situationen dieser Welt, im eigenen Leben oder im Leben anderer Menschen verwirklicht werde, oder sie bitten Gott darum, daß er sie befähige, seinen Willen zu tun, indem er ihnen diesen kundtut und ihnen die Fähigkeit und die Inspiration zur Umsetzung verleiht […] in G[ebeten] um Vergebung bitten Gläubige Gott darum, daß er das Verhältnis wiederherstellen, das sie durch ihre Sünden beschädigt haben, und sie so vor Entfremdung und Sinnlosigkeit bewahren möge.“4

Das Gebet dient immer auch der Einübung der Selbst- und Weltdeutung und ist zugleich ein Akt der Kontrolle der eigenen Gedanken, Gefühle und Einstellungen, die im Lichte des Gottesverhältnisses interpretiert werden. In diesem letzten Aspekt liegt der Bedeutungs- und Relevanzüberschuss des Gebets gegenüber anderen Bewältigungsstrategien in Krisen und Kontingenzproblemen. Das Gebet macht den Menschen zum Werkzeug Gottes (cooperator Dei), und nicht zuletzt deswegen ist Beten als ein Akt praktischen Erkennens zu verstehen.5 Für den Beter ist das Immanente nicht die einzige Kategorie der Weltdeutung. Er lebt aus einer transzendenten Gewissheit, die ihm hilft, die als bedrängend erlebte Wirklichkeit so zu deuten, dass ihm immer wieder aufs Neue die Zukunft sich als positiv bestimmt und damit hoffnungsvoll erschließt („reframing“). Vorschnelle Moralisierungen und Einteilungen in „gut“ und „böse“, in „unschuldig“ und „schuldig“ erledigen sich durch diese Weltdeutung ebenso wie rein egoistische Formen der Krisenbewältigung. Der Beter ist sich gewiss: Die Krise wird überwunden werden. Die Schöpfung bleibt bestimmt durch ihren Schöpfer – alles Einsichten, die sich an die praktische Tat des Beters heften können.

Welche Bedeutung hat nun aber aus christlicher Perspektive die Bitte um Sündenvergebung? Und: Wie steht es um die Erhörung? Um dem noch etwas näher auf den Grund zu gehen, sei eine traditionelle Referenz aufgerufen: Luther, der dem Jakobusbrief – wie sich zeigen wird – gar nicht so ferne steht.

 

2. Gebet und Gebetserhörung bei Luther und Jakobus

Für Luther hat das Gebet eine zentrale Stellung im christlichen Leben und ist ein Modus des rechten Glaubens. Täglich soll zu festen Zeiten gebetet werden, denn ohne das Gebet können wir Gottes Gebote nicht halten. Das Gebet ist ein Akt des Gehorsams, schließlich ist es von Gott geboten. Wenn Gott es aber selbst gebietet, dann wird er es auch auf seine Weise erhören: „Niemand soll denken, es sei gleichgültig, ob er bete oder nicht bete.“6 Für Luther ist das Gebet einerseits Ausdruck des kindlichen Vertrauens auf Gott. Durch Christus dürfen wir Gott „Vater“ nennen. Andererseits ist das Gebet Aneignung dessen, was wir von Gott erhalten haben, und gibt Gott auf rechte Weise die Ehre. Paradigmatisch hält Luther bei der Auslegung der Vaterunser-Bitte „Dein Reich komme“ fest: „Aber wie Gottes Name an und für sich schon heilig ist, und wir dennoch bitten, daß er bei uns heilig sei, so kommt auch sein Reich ohne unser Bitten von selbst, und trotzdem bitten wir, daß es zu uns komme. D.h. es möge unter uns und bei uns sich auswirken […].“7 Der Mensch also kann nach Luther Gott nicht beeinflussen. Gott erhört das Gebet unabhängig von Sünde und Ansehen des Betenden, allein um seines eigenen Wortes willen.

Bei Jak. nun8 – für den das Gebet durch die Zeitenwende in Christus soteriologisch qualifiziert und darüber hinaus pneumatisch inspiriert ist (Jak. 1,5f; 4,3 u. eben 5,13-18)9 – ist die Gebetserhörung eng mit der Sündenvergebung verbunden. Dadurch aber ist das, was Gebetserhörung meinen könnte, allein durch Gottes Gnade qualifiziert und entzieht sich ein gutes Stück weit menschlichen Definitionsversuchen. Des Weiteren gilt bei Jak., dass das Gebet als Aktion zwischen Gott und Mensch die Interaktion zwischen uns Menschen konstitutiv miteinschließt, sowie eben Glaube und Werke bei Jak. eine Einheit bilden, welche sich nur gegenseitig vollenden und einander bedingen.10 Im Jakobusbrief erhält die Tat durch das Gebet eine von Gnade bestimmte Qualität.

 

3. Beten in Zeiten der Corona-Krise

„Die säkulare pluralistische Modernität stößt im G[ebet] sowohl auf theoretische als auch praktische Probleme.“11Wenn es Gott vielleicht gar nicht gibt, warum soll ich dann beten?12 Und wenn es ihn gibt und er allwissend und allmächtig ist, warum dann? Das naturwissenschaftliche Weltbild, das seit der Aufklärung vorherrscht, verschlimmert die Verunsicherung. Freilich kann auch ein psychologischer und soziologischer Funktionalismus mit Blick auf Erhörung, Gewissheit und Gottesbild nicht befriedigen. Denn warum sollten – wenn es etwa um die Frage der Sorgenerleichterung geht – nicht andere Strategien genauso gut sein wie das Gebet? Und was das praktische Tun und das praktische Lassen anbelangt: Hier könnte man auch argumentieren, dass sich solches Tun und Lassen „säkular“ aus Gründen der Vernunft und rein empirisch erschließt. Mit Recht fragte der Evangelische Erwachsenenkatechismus einst: „Welche Schwierigkeiten macht uns heute das Beten“, ja hat „das Beten in der Industriegesellschaft noch Chancen?“13

Die Antwortet auf diese letzte Frage lautet: Ja. Wir können zu Gott reden, weil Gott zuerst mit uns geredet hat. Das Gebet ist die Antwort des Menschen auf Gott, der nach uns fragt. Sein Bedeutungsüberschuss liegt in der Überzeugung, dass es mehr als Meditation und Selbstgespräch ist, nämlich Vergegenwärtigung des göttlichen Gegenübers, das wiederum als Antwort sich selbst vergegenwärtigt und überhaupt die Selbstvergegenwärtigung des Beters bewirkt. Hierin steckt die Gnade des Gebets, um die Jak. mit dem Stichwort der Sündenvergebung kreist (5,15).

Aber wie erhört uns Gott? Wir reden mit ihm zwar nach Menschenart, aber er antwortet uns nicht so, wie wir einander antworten, sondern begegnet uns mannigfach in der Welt und in uns, d.h. in unserem Glauben und unserem Vertrauen auf seine Treue.14 Gott „redet wohl durch Ereignisse mit uns, er ist aber mit ihnen nicht gleichzusetzen. Er bleibt ein Gegenüber des Menschen.“15 Bei der Gebetserhörung muss klar sein: Sie ist stets durch die Welt vermittelt und wird ausschließlich im Glauben erfasst.

Wie steht es nun unter diesen Vorzeichen um die Bitte? Ist sie aufgrund von Gottes Allwissenheit sinnlos? Nein! Denn wer inständig bittet, der steht dadurch implizit immer schon zu seiner Bedürftigkeit; seine Sicht der Dinge und sein Egoismus ändern sich, wenn er Zwiesprache mit Gott hält. Die konkrete und persönliche Bitte – sie muss nicht notwendig egoistisch sein – („unser tägliches Brot gib uns heute“) ist immer eine Vorstufe der Bitte um Sündenvergebung („und vergib uns unsere Schuld“) und weist schon voraus auf die eschatologische Bitte um Vollendung der Welt, in dem unser Tun miteingeschlossen ist („wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“). Konkretes Beten schließt konkretes Handeln mit ein, und wer Fürbitte hält, der übernimmt damit Verantwortung für denjenigen, den er ins Gebet nimmt. Für den, für den Beten nicht Weltflucht ist, ist es „zunächst ein Tun und erst in zweiter Linie ein Gegenstand des Nachdenkens“.16

Wo konkrete Gebete zumindest nach menschlichem Dafürhalten unerfüllt bleiben – und genau das dürfte in der momentanen Krise unzählige Male so gesehen werden –, da bleibt dem Betenden nach christlichem Verständnis die Hoffnung darauf, dass Gott ihm erschließen wird, wie er das Gebet erhören wird, was Gebetserhörung in diesem konkret Zusammenhang bei ihm heißt. Frömmigkeitspraktisch gilt indes, dass wohl jedes Gebet immer auch von der Erinnerung an eine schon geschehene Erhörung lebt. Und gerade eine solche kann bei ausbleibender Erhörung Quelle des Trostes sein.

Zuletzt ist festzustellen: Dass Eberhard Jüngel mit Nachdruck auf die Gebetsform der Klage verweist, hat sein gutes Recht. „Es gibt ein unerklärliches Wirken Gottes, dessen Schrecklichkeit uns die Sprache verschlägt. Der betende Mensch überspringt solche Erfahrungen nicht, er schweigt sie nicht tot […]. Das Gebet bietet die Chance zu solcher Verarbeitung des Schrecklichen.“17 Und gerade hier gilt: Je konkreter die Klage die Tatsachen benennt, desto fassbarer ihre seelsorgerliche Dimension.

 

4. Die Verantwortung der Kirche als öffentlicher Instanz des Gebets

Die Kirchen sind in unserer pluralistischen Gesellschaft nach wie vor die öffentliche Instanz des Gebetes. Sie tragen in ihren Äußerungen und Aufrufen zum Gebet und nicht zuletzt durch ihre Teilnahme an Veranstaltungen wie „Deutschland betet gemeinsam“ Verantwortung dafür, dass kein falsches Gebetsverständnis popularisiert wird. Digitale und analoge Aufrufe zu Gebet und Fürbitte müssen erbaulich und vergewissernd sein. Kirchliche Gebetsangebote sind kritisch auf falsche Theologumena hin zu überprüfen. Insbesondere muss klar sein, dass Unheil oder Krankheit nicht als Strafe Gottes im Zusammenhang mit der Sünde stehen, sondern beide ihren Ursprung in der Unvollkommenheit der Welt haben, die nicht mit Gott identisch ist.

„Das Gebet eines Menschen, der nach dem Willen Gottes lebt, kann durch seine Kraft viel bewirken.“18 Diesen für Jak. so wichtigen Aspekt hat die Kirche aufzunehmen, indem sie unterstreicht: Seid Täter des Gebets und nicht Sprecher allein; sonst betrügt ihr euch selbst.19 Im kirchlichen Leben sollte klar werden, dass es sich mit der Bitte nicht anders als mit dem Dank verhält: Wie sollte ich Gott ernstlich danken, wenn ich nicht dankbar bin – wie sollte ich Gott ernstlich bitten, wenn ich mich nicht selbst bitten lasse?

Und zuletzt gilt: Kirche ist das gesellschaftliche Sprachrohr für das Unbegreifliche. Sie eröffnet der Gesellschaft einen Sprachraum für die größte Schrecklichkeit. In ihrem Klagegebet legt sie die Vorläufigkeit der Welt unter das Kreuz Christi: „Dein Reich komme! Maranatha!“

 

Anmerkungen:

1 Gregory D. Alles, [Art.] „Gebet – Religionswissenschaftlich“, in: RGG4 Bd. 3 (2000), (483-485) 483.

2 Zu den Ausführungen vgl.: Gregory D. Alles, Gebet (wie Anm. 1), 483-485.

3 Vgl. Vincent Brümmer, [Art.] „Gebet – Religionsphilosophisch“, in: RGG4 Bd. 3 (2000), 496f.

4 Ebd. (wie Anm. 3).

5 Vgl. Doris Hiller, [Art.] „Gebet – Fundamentaltheologisch“, in: RGG4 Bd. 3 (2000), (499f.) 499.

6 Martin Luther, Großer Katechismus – Einleitung zum Vaterunser, zitiert nach: „Unser Glaube“ – Die Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche. Ausgabe für die Gemeinde. Im Auftrag der Kirchenleitung der VELKD hrsg. v. Lutherischen Kirchenamt, bearb. v. Horst Georg Pöhlmann, 3. erw. Aufl., Gütersloh 1991, 697.

7 A.a.O. (wie Anm. 6), Die zweite Bitte, 707.

8 Zur neuen Literatur zu Jakobus vergleiche exemplarisch: Martin Karrer, Christus der Herr und die Welt als Stätte der Prüfung. Zur Theologie des Jakobusbriefes, in: KuD 35 (1989), 166-188. Matthias Konradt, Christliche Existenz nach dem Jakobusbrief. Eine Studie zu seiner soteriologischen und ethischen Konzeption, StUNT 22, Göttingen 1998. Ders., „Geboren durch das Wort der Wahrheit“ – „gerichtet durch das Gesetz der Freiheit“. Das Wort als Zentrum der theologischen Konzeption des Jakobusbriefes, in: Der Jakobusbrief. Beiträge zur Rehabilitierung der „strohernen Epistel“, Petra v. Gemünden/Matthias Konradt/Gerd Theißen (Hg.), BVB 3, Münster 2003, 1-15. Matthias Konradt, Theologie in der „strohernen Epistel“. Ein Literaturbericht zu neueren Ansätzen in der Exegese des Jakobusbriefes, in: VF 44/1 (1999), 54-78.

9 Vgl. Otto Bauernfeind, [Art.] „Gebet im NT“, in: RGG3 Bd. 2 (1958/1986), (1218-1221) 1219.

10 Volker Eid, Nicht ohne Werke: Einige theologisch-ethischen Überlegungen zum Jakobusbrief, in: Erinnerung an Jesus. Kontinuität und Diskontinuität in der neutestamentlichen Überlieferung. FS Rudolf Hoppe zum 65. Geburtstag, Ulrich Busse/Michael Reichardt/Michael Theobald (Hg.), BBB 166 (2011), 153-160. Insg.: Manabu Tsuji, Glaube zwischen Vollkommenheit und Verweltlichung. Eine Untersuchung zur literarischen Gestalt und zur inhaltlichen Kohärenz des Jakobusbriefes, WUNT 93, Tübingen 1997.

11 Gregory D. Alles, Gebet (wie Anm. 1), 484.

12 „V.a. im Jugendalter treten kognitive Probleme auf (das Verhältnis von G[ebet] und Kausalität; die fehlende Sinnlichkeit des Gesprächspartners; der Widerspruch zu Gottes Allwissenheit; der Widerspruch zw. Gottes Größe und der Kleinheit menschlicher Gebetsanliegen)“, Hans-Jürgen Fraas, [Art.] „Gebet – Religionspsychologisch“, in: RGG4Bd. 3 (2000), (497-499) 498.

13 Evangelischer Erwachsenenkatechismus – Kursbuch des Glaubens. Im Auftrag der Katechismuskommission der VELKD, hrsg. v. Werner Jentsch, Hartmut Jetter, Manfred Kießig u. Horst Reller, 3. Aufl., Gütersloh 1977, 1248 u. 1246.

14 Vgl. a.a.O. (wie Anm. 13), 1249.

15 A.a.O. (wie Anm. 13), 1250.

16 Vgl. zu diesem Zusammenhang: Evangelischer Erwachsenenkatechismus (wie Anm. 13), 1251-1257; das Zit. steht a.a.O., 1248.

17 Eberhard Jüngel, Wertlose Wahrheit – Zur Identität und Relevanz des christlichen Glaubens. Theologische Erörterungen III, 2. Aufl. um Register erweitert, Tübingen 2003, 404.

18 Hier Jak. 5,16b in der Übersetzung der BasisBibel – Das Neue Testament und die Psalmen, Stuttgart 2012.

19 „Wenn solchergestalt jeder wahre Gebetsmoment auf einem Tätigkeitsmoment ruht: so kann das Gebet die Tätigkeit nicht aufheben, ohne sich selbst aufzuheben […] Ebensowenig aber kann die Tätigkeit das Gebet aufheben, denn eine solche Tätigkeit könnte nicht auf das Reich Gottes gerichtet sein“, Schleiermacher, §147 (hier S. 383), zitiert nach: Friedrich Schleiermacher, Der christliche Glaube – nach den Grundsätzen der evangelischen Kirche im Zusammenhange dargestellt, Bd. 2, 7. Aufl., aufgrund der 2. Aufl. u. kritischer Prüfung des Textes neu hrsg. u. mit Einleitung, Erläuterungen u. Register versehen von Martin Redeker, Berlin 1960.

Über die Autorin / den Autor:

Pfarrer Maximilian-Friedrich Schiek, Jahrgang 1989, Pfarrer zur Dienstaushilfe beim Dekan in Besigheim (Evang. Landeskirche Württ.), 2009-2017 Studium der Evang. Theologie (Pfarramt) sowie der Geschichtswissenschaft (Staatsexamen) an der Universität Tübingen und in Edinburgh, 2017-2019 Vikariat an der Auferstehungskirche in Ludwigsburg.

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft 5/2020

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