Weg und Wandel der Sareptaschwesternschaften
»Aus guter Tradition Zukunft gestalten«

Von: Albert Henz
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Mit dem gesellschaftlichen Wandel der letzten 150 Jahre hat sich auch das Lebensbild von Diakonissen grundlegend verändert. Das wirft Fragen nach der Zukunftsgestaltung der Mutterhäuser und ihrer Arbeit auf. Albert Henz war in den 1990er Jahren eingeladen, einen solchen Transformationsprozess bei den Sareptaschwestern in Bielefeld/Bethel zu begleiten. Anlässlich des 150jährigen Jubiläums von Sarepta in diesem Jahr berichtet er von seinen Erfahrungen auf dem Weg der Veränderungen.


Diakonissen und Schwestern­schaften auf dem Weg in die Zukunft

In der dritten Auflage des Lexikons »Religion in Geschichte und Gegenwart«1 findet sich unter dem Stichwort »Diakon« folgende Bemerkung von W. Jannasch: »Die erneuerten Ämter des Diakons und der Diakonisse haben in der evangelischen Kirche nunmehr eine mehr denn hundertjährige Geschichte hinter sich. So erstaunt es nicht, dass sie in der Gegenwart mit mancherlei Problemen belastet sind, die in der kirchlichen Praxis gelöst werden müssen […] Als das Amt (der Diakonisse) seiner Zeit erneuert wurde, bedeutete es […] einen Aufstieg […] heute ist das nicht mehr in gleichem Maße der Fall […] Hoffnungsvoll stimmt es, dass der ganze Problemkreis in den Mutterhäusern immer stärker gesehen wird. Kirche und Theologie haben aber noch nicht genügend von ihm Kenntnis und zu ihm Stellung genommen.«

Auf Bitten Sareptas hatte ich mich um das Amt des Theologischen Leiters in Bielefeld/Bethel beworben, das ich im Frühjahr 1992 antrat.2 Die theologische Begleitung eines Zukunftsprozesses wurde ausdrücklich gewünscht. Neben anderen Aufgaben sollte ich vor allem die Weiterentwicklung der beiden geistlichen Gemeinschaften unter dem Dach des Mutterhauses – nämlich der Diakonissenschaft Sarepta und der Ravensberger Schwesternschaft – theologisch begleiten.

In meiner Kindheit und Jugend habe ich den Dienst der Diakonissen des Speyerer Mutterhauses aus meiner pfälzischen Heimatgemeinde Lambrecht sehr geschätzt. Später haben Sareptadiakonissen meine Gemeindearbeit in Iserlohn bereichert. Als Diakoniepfarrer des Kirchenkreises Iserlohn habe ich mich um Mitglieder geistlicher Gemeinschaften für Leitungsfunktionen bemüht, damit das diakonische Profil kirchlicher Sozialarbeit gewährleistet war. Es war und ist meine Überzeugung: Hinter dem, was die Diakonissen früher lebten, verbirgt sich etwas, was Menschen auch heute suchen, was die Kirche auch in Zukunft braucht und was des Engagements für Erhaltung durch Erneuerung wert ist.

Im Verlauf der Debatten in Sarepta bekamen der Erneuerungsprozess sowie alle Dokumente dazu die Überschrift »Aus guter Tradition Zukunft gestalten«.3 Damit war gemeint: Sarepta war dabei, sich zu wandeln, das Selbstverständnis der Schwesternschaften (Diakonissen und Ravensberger Schwestern) wurde auf eine gemeinsame Perspektive hin ausgerichtet und ist in die Zukunft offen. Nach Witten und Sarepta hat inzwischen auch in anderen Mutterhäusern ein Erneuerungsprozess begonnen. Anlässlich des 150jährigen Jubiläums von Sarepta 2019 berichte ich hier von meinen Erfahrungen auf dem Weg der Veränderungen zwischen 1992 und 2000.


Christliche Familie des Vormärz als Vorbild

Als Theologischer Leiter war ich für beide Schwesternschaften Sareptas zuständig, die Diakonissenschaft Sarepta und die Ravensberger Schwestern. Als in Bielefeld 1869 nach Kaiserswerther Vorbild die Westfälische Diakonissenanstalt gegründet wurde, war die Diakonissenschaft zunächst die einzige Lebensform von Schwestern in Sarepta. Es handelte sich um eine Lebens-, Glaubens- und Dienstgemeinschaft unverheirateter, evangelischer Frauen, die ab 1872 fast 40 lang von »Vater Bodelschwingh« (Friedrich v. Bodelschwingh d. Ä., 1831-1910) geprägt wurde, der sich in seiner Arbeit die christliche Familie des Vormärz zum Vorbild nahm. Die Vorsteherin vertrat in Sarepta die Rolle der Mutter, er selbst die des Vaters, die Diakonissen nahmen den Platz lediger Töchter ein, die sich den Eltern anvertrauten und ihnen gehorchten. Das galt insbesondere für die Entsendung auf Arbeitsstellen, die von der Mutterhausdirektion bis in die 1980er Jahre entschieden wurde (Sendungsprinzip).

Im Unterschied zu Kaiserswerth, wo das Diakonissenversprechen alle fünf Jahre erneuert wurde, hatte Bodelschwingh ein lebenslanges Gelübde eingeführt. Faktisch orientierte sich die Lebensordnung der Diakonissen an den evangelischen Räten: Armut, Keuschheit und Gehorsam, wie sie Ordensgemeinschaften leben. Armut bedeutete, dass die Schwestern kein Gehalt, sondern ein Taschengeld erhielten. Dieses »Stationsgeld« floss an das Mutterhaus, das den Schwestern versprach, lebenslang für sie zu sorgen.

Bodelschwingh trug wesentlich dazu bei, dass sich Sarepta zum weltweit größten Mutterhaus der evangelischen Diakonissenbewegung entwickelte. Nach seiner Amtsübernahme stiegen die Diakonissenzahlen trotz strenger Aufnahmekriterien und hoher Anforderungen steil an. Bei seinem Tod gehörten rund 1200 eingesegnete und angehende Diakonissen zum Mutterhaus. Die Spitzenzahlen wurden zwischen 1930 und 1950 erreicht, als rund 2000 Schwestern zu Sarepta gehörten.

Im Zuge des Nachwuchsrückgangs, der ab den 1950er Jahren evangelische Diakonissenhäuser in gleicher Weise betraf wie katholische Frauenkongregationen und das gesamte Ordenswesen, fiel die Bestandskurve steiler ab, als sie zuvor angestiegen war. Viele Arbeitsfelder wurden aufgegeben. 1968 musste Sarepta sogar gegenüber Bethel erklären, dass es nicht länger in der Lage war, seinem Stiftungsauftrag gemäß das gesamte weibliche Pflege- und Betreuungspersonal der Anstalten zu stellen.


Die Ravensberger Schwesternschaft

Trotz langer Zeiten mit hohen Eintrittszahlen waren die Diakonissen nicht nur in Bethel stets auf Helferinnen angewiesen. Nach Einführung des staatlichen Krankenpflegeexamens 1907 finden sich überall in den Mutterhäusern neben den Diakonissen in nachgeordneten Diensten sogenannte »freie« Hilfsschwestern mit Pflegeausbildung. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden sie 1939 vom Kaiserswerther Verband in einer eigenen Organisation als Hilfsschwestern der Inneren Mission zusammengefasst und den Mutterhäusern zugeordnet, um sie vor dem Zugriff des Staates zu schützen.

Ab 1953 wurden alle Schwesternschülerinnen in Sarepta, die sich nicht mit dem Wunsch, Diakonisse zu werden, beworben hatten, verpflichtet, zu Beginn ihrer Ausbildung in die neugegründete Ravensberger Schwesternschaft einzutreten. Nach dem Krankenpflegeexamen blieben sie solange dabei, wie sie als Krankenschwestern für das Mutterhaus arbeiteten. Die Hoffnung der Mutterhausleitung, dass Ravensberger Schwestern sich doch noch zahlreich entschließen würden, Diakonisse zu werden, erfüllte sich nicht. Da christliche Ehe, Familien und Beruf im Verständnis Sareptas als unvereinbar galten, schieden sie aus der Ravensberger Schwesternschaft aus, sobald sie heirateten. Wiederholt wurden Anträge auf Wiederaufnahme gestellt. 1967 hob die Mutterhausdirektion die Entlassungsregelung auf. Fortan durften die Schwestern als Ehefrauen und Mütter bei eigenem Gehalt weiter für Sarepta arbeiten. So begannen die Ravensberger Schwestern sich zu einer tendenziell gleichberechtigten Schwesternschaft innerhalb des Mutterhauses zu entwickeln, deren Mitglieder viele Funktionen übernahmen, die infolge Nachwuchsmangels nicht mehr mit Diakonissen besetzt werden konnten.

Seit etwa 1980 wurden jedes Jahr Frauen unterschiedlicher diakonischer Berufe in der Diakonie in die Glaubens- und Dienstgemeinschaft der Ravensberger Schwestern aufgenommen, die nicht das kirchliche Amt der Diakonisse anstrebten. Anders als die Diakonissenschaft war die Ravensberger Schwesternschaft keine Lebensgemeinschaft. Angesichts der regelmäßigen Neuaufnahmen hatte sie – jedenfalls auf den ersten Blick – keinen Veränderungsbedarf. Freilich stand sie angesichts ihrer engen Beziehung zur Diakonissensschaft ebenfalls vor erheblichen Herausforderungen.


Ein aussterbender Stand?

Obwohl mich der Wille zur Erneuerung dazu bewogen hatte, nach Sarepta zu kommen, musste ich schon kurz nach Amtsantritt ernüchtert feststellen, dass im Alltag Sareptas Aufbruchsstimmung fehlte. Weithin sichtbar bezeugte das herrschaftliche Mutterhaus nach außen die große Vergangenheit, während innen nicht wirklich gelebt wurde. Manchmal, wenn in dem beeindruckenden Gebäude mit seinem antiken Inventar keine Veranstaltungen oder Bürotätigkeiten stattfanden, herrschte nach meinem Empfinden eine gespenstische, fast tote Atmosphäre. Nur noch ein paar Schwestern wollten im Mutterhaus wohnen. Sie besuchten dort die Bibelstunde, in der aber kein fruchtbarer Gedankenaustausch mehr stattfand. Viele Diakonissen hatten sich innerlich aus der Gemeinschaft zurückgezogen – waren aber zugleich in ihren diakonischen Arbeitsfeldern und Kirchengemeinden hoch engagiert. Immer wieder war von »Verletzungen« die Rede, gerade auch bei denen, die nach veränderten Wegen gesucht hatten. Demgegenüber empfand ich die Wochenschlussgottesdienste als äußerst tief und lebendig. Sie waren gut besucht und ließen weiterhin etwas von der geistlichen Mitte und Substanz beider Schwesternschaften spüren.

Die Trachtzentrale hatte Vorrat zur Einkleidung für bestimmt 100 Diakonissen, doch seit vierzehn Jahren hatte es keinen Eintritt mehr gegeben. Auch war offensichtlich, dass nach der kompletten Überarbeitung der Ausbildungscurricula, nach Werbekampagnen u.a.m. der Vorstand der von Bodelschwinghschen Anstalten schon vor Jahren, noch unter dem Vorsitz des engagierten Anstaltsleiters Pastor Alex Funke (1914-2003, im Amt 1968-1979), seine Bemühungen aufgegeben hatte, etwa durch Beheimatung des Amtes der Diakonin in Sarepta einen Neuanfang zu gestalten. Solche Versuche waren von den damaligen Oberinnen auch rundweg abgelehnt worden. Man bereitete sich in Sarepta darauf vor, die traditionelle Form der Diakonissenschaft aussterben zu lassen, ohne etwas Neues an seine Stelle zu setzen.

Schon zwei Jahrzehnte früher hatte sich die Sarepta-Direktion um den Vorsteher Wilhelm Brandt (1894-1973, im Amt 1950-1963)4 mit dem Nachwuchsmangel auseinandergesetzt. In seinen Bemühungen um neue Formen in Sarepta hatte Brandt den Diakonissen einen kommunitären Weg in die »geistliche Genossenschaft«5 empfohlen. Eine damals gegründete Wohngemeinschaft führte aber nicht zu einem Neuaufbruch der gesamten Schwesternschaft. Um langfristig das nötige Pflegepersonal zu gewinnen, wurden nicht nur die Pflegevorschulen, sondern auch die Ravensberger Schwesternschaft (1953) gegründet. Sie wurden von der damaligen Leitung Sareptas bewusst als Randphänome »zugelassen«, um an der klassischen Lebensform der Diakonisse eben nichts ändern zu müssen.

1992 bestanden neben dem Mutterhaus als Arbeitsfelder der große Feierabendbereich, die Pflegevorschule, das Haus der Stille und die Fachseminare für Gemeindekranken- und -altenpflege, außerdem eine berufsbegleitende Ausbildung zur Altenpflege. Noch gab es an die 800 Diakonissen und fast genauso viele Ravensberger Schwestern in Gestellungsverträgen quer durch Westfalen und darüber hinaus. Sie kamen gern zu Bibel- und Einkehrwochen nach Bethel und kehrten dann in ihr »freieres« Leben zurück.

Trotz des Stillstandes in der Suche nach Erneuerung lebte der Kern ihrer Berufung tief im Innern der Diakonissenschwesternschaft weiter, der in der Gegenwart auch für andere Menschen wieder (er-)lebbar werden wollte. Aber wie?


Der Erneuerungsbeschluss des Diakonissenkonvents von 1993

Ja, Sarepta wollte aufbrechen. Das war der Grund für meine Wahl. Aber wohin? Wir hielten Runde Tische für beide Schwesternschaften ab, bei denen die größten Räume kaum ausreichten. Wir sammelten, sortierten, werteten aus. Die Reaktionen waren trotzdem verhalten, vor allem bei den Diakonissen. Sie schwiegen überwiegend. Und ich stellte ihrem Konvent die Grundsatzfrage, ob sie wirklich nach Veränderung suchen wollten – damals noch in Anwesenheit der Altvorsteher und -oberinnen in der ersten Reihe! Und immerhin fiel die Entscheidung zum Aufbruch mit großer Mehrheit: »Wir wollen es noch einmal versuchen! Wir wollen danach suchen, wie die Gründe für unseren Eintritt auch heute Frauen motivieren können und wie unser Anliegen in die nächste Generation getragen werden kann.«

Auf unterschiedlichen Wegen wurde dieser Beschluss mit Leben gefüllt. Wir beschlossen, jeweils zwei Schwestern zu Besuchen bei ausgewählten Gemeinschaften reisen zu lassen, die bereits Erfahrungen mit Neuaufbrüchen hatten. Diese Besuche wurden in beiden Konventen ausgewertet und hinsichtlich der eigenen Perspektive befragt.

In einem zweiten Durchlauf folgte ein Besuchsprogramm größerer Schwestern- und Mitarbeitergruppen, u.a. im Mutterhaus in Witten, in Ersta in Schweden und beim Katharinawerk in Basel. In der Zusammenfassung schälten sich drei grundsätzliche Entwicklungsmöglichkeiten heraus:

a) Die Entwicklung zu einer diakonischen Schwesternschaft wie in Witten oder Schweden. Diakonische Fachkompetenz und entsprechende Tätigkeitsfelder sollten ebenso dazu gehören wie eine diakonisch-theologische Ausbildung. Es ging um den Diakonat, auch in Diskussionen auf Ebene der EKD. Begegnungen mit geistlichem Austausch gehörten ebenfalls dazu. In der äußeren Form sollte Freiheit für unterschiedliche Lebensformen bestehen. Dieses Modell wurde vor allem von der Ravensberger Schwesternschaft favorisiert. Sie sahen sich damit zugleich in der Rolle der Nachfolgeorganisation der Diakonissenschaft.

b) Die Entwicklung zu einer kommunitär geprägten Lebensform. Der Begriff »Kommunität« durfte allerdings nicht benutzt werden, weil er durch frühere Entwicklungen in Sarepta negativ besetzt war. Gleichwohl fand diese Ausrichtung bei später eingetretenen Diakonissen Interesse bei gleichzeitiger Scheu vor zu hoher Verbindlichkeit in der Lebensform.

c) Die Aufnahme von Impulsen aus dem Katharinawerk in Basel. Auf der Basis der Ausarbeitungen von Pia Gyger wurde die Integration von freien und unterschiedlich gelebten Formen der Evangelischen Räte überlegt, die Einbeziehung auch nichtchristlicher Formen der Meditation sowie die bewusste Berücksichtigung humanwissenschaftlicher Erkenntnisse über menschliche Grundbedürfnisse (etwa auch der Sexualität) in einer vielschichtigen geistlichen Gemeinschaft mit großem caritativen Engagement.

Keiner der drei Wege würde es in Reinform werden, so das klare Ergebnis. Aber es schien lohnenswert, sich weiter mit diesen Inhalten auseinanderzusetzen. Gar nicht in Betracht gezogen wurden die schwesternschaftlichen Entwicklungen etwa in der Gemeinschaftsdiakonie freikirchlicher Prägung. Eine wichtige Erfahrung war, dass solche Überlegungen und Bemühungen bei den Vorstehern im Kaiserswerther Verband eher skeptisch gesehen wurden. Die meisten »Vorsteherkollegen« hatten an dieser Stelle aufgegeben. So hatte der Kaiserswerther Verband das Thema Weiterentwicklung der Diakonissen und der Gemeinschaften nicht im Fokus.


Befragungen eines Außenstehenden

Das Jubiläum »125 Jahre Sarepta« stand 1994 an. Wir diskutierten und beschlossen, aus diesem Anlass keine klassische Festschrift herauszugeben, sondern uns durch einen Außenstehenden befragen zu lassen, was an dem Erbe Sareptas für heutige Frauen interessant sein könnte. Er sollte über »interne und externe« Interviews mögliche Zukunftsperspektiven darstellen – und so ins Gespräch bringen. Der Entwurf der Jubiläumsschrift sorgte für rege, kontroverse und sogar aggressive Diskussionen. Einige empfanden den Text als Abwertung des Bisherigen. Andere zeigten sich beflügelt und motiviert. Lange wurde um eine Überschrift für die Veröffentlichung gerungen. Als sie am Ende unter dem Titel »Leben setzt sich durch«6 erschien, war endlich die Gewissheit da: Hier gibt es im Kern ein Leben im Auftrag des Auferstandenen, das über alle Widerstände hinweg seinen Weg finden wird, weil es Gottes Wille ist. Wenige waren es noch, die so sprechen konnten. Aber der Titel war akzeptiert.

Im Festgottesdienst zum Jubiläum formulierte die spätere Hamburger Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter in ihrer Predigt:7 »Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese (geistliche) Not von Menschen auf der einen Seite und die Suche nach Lebensformen, die tragen und helfen […] auf der anderen Seite, nicht zueinander finden. Freilich, ein altes Gewand muss dazu möglicherweise abgelegt oder umgearbeitet werden, nicht weil es schlecht ist, sondern weil es für andere Zeiten und Lebenssituationen geschaffen worden war.«8


Neue Formen geistlichen Lebens

Es erweiterten sich die Formen, die in der Arbeit des Hauses der Stille bereits beheimatet waren, um die Meditation und das Herzensgebet, die Bibelbetrachtung in der Form des Bibliodramas, die körperbetonten Ausdrucksformen im liturgischen Tanz und überhaupt die Ausdrucksformen, zu denen die feministische Theologie – auch in der Liturgie – gefunden hatte. Dem folgte die Arbeit an der liturgischen Ausgestaltung der Tagzeitgebete und des Wochenschlusses. Sie reichten von der Aneignung des überarbeiteten Evangelischen Tagzeitenbuches9 bis zu modernen und freieren Formen wie z.B. »Den Sonntag feiern«.10 M.a.W.: Das gemeinsame geistliche Leben gewann auf neuer Basis an Ausstrahlung.11 Einen Ort der Stille zur Verfügung zu stellen, um das Gebet zu praktizieren, wurde als »Diakonie an unserer Zeit« zu einem Zukunftsprofil entwickelt.12

Neben diesen »praktischen« Vollzügen wurde auf Schwesterntagen viel reflektiert. Angeregt durch Vorträge und Lektürekreise wurden Deutungsmöglichkeiten erweitert. Den Anfang bildete Heinz Zahrnts Buch »Leben als ob es Gott gibt«.13 Es vermittelte sich ein Glaubensverständnis auf der Höhe heutiger theologischer Erkenntnisse.

Wichtig wurde die Neuinterpretation der Evangelischen Räte. Dazu lasen wir »Leibhaftig glauben« von Paul M. Zulehner und »Dem Himmel zur Ehre – Der Erde zum Zeichen« von Anselm Grün und Christiane Sartorius.14 Sie zeigten auf, dass nicht nur in den Mutterhäusern und Ordensgemeinschaften die klassische Gestalt von Armut (gemeinsame Kasse), Gehorsam (gegenüber Vorsteher und Vorsteherin bzw. Oberin) und Ehelosigkeit verwirklicht ist, sondern dass es um geistliche Grundhaltungen aller Christen geht, die unterschiedliche Ausdrucksformen finden können. Armut bedeutet Freiheit vom Konsum, Gehorsam ist gegenüber Gott und nicht gegenüber anderen Autoritäten zu leisten und Jungfräulichkeit bedeutet biblisch »in Erwartung leben«. So interpretiert, unterscheiden sich die Evangelischen Räte deutlich davon, wie sie lange Zeit im Mutterhaus Sarepta verstanden und gelebt wurden. Hilfreich war in dieser Entwicklungsphase auch ein Vortrag von Anselm Grün auf einem Schwesterntag. Auch Pia Gygers Ansatz vom Katharinawerk Basel (s. ihr Buch »Mensch verbinde Erde und Himmel«15) vertiefte die theologische Auseinandersetzung. Dabei entwickelte sich eine aktualisierte Auffassung von den Wesensmerkmalen einer Glaubens-, Lebens- und Dienstgemeinschaft für die Neuordnung der Schwesternschaft.


Neuformulierung der Lebensordnung

1997 beschloss der Konvent eine Neuformulierung der Lebensordnung der Diakonissen. In ihr gab es – analog zu den Regelungen der Ravensberger Schwesternschaft – für neu aufzunehmende Diakonissen eine neue Versorgungsordnung, die die Abgabe eines Anteils vom Gehalt an das Mutterhaus regelte, ohne die Zusage der Versorgungssicherheit durch das Mutterhaus bis ans Lebensende.

Zu den thematischen Akzenten jener Jahre gehörte auch die Beschäftigung mit zeitgenössischen weltanschaulichen Strömungen, und – unterstützt vom EKD-Institut für Weltanschauungsfragen – der Kunst, die »Geister zu unterscheiden«.16 Hinzu kam die Beschäftigung mit Mystik, u.a. durch die Lektüre von Dorothee Sölles Buch »Mystik und Widerstand«.17 In der doppelten Ausrichtung von Mystik und Spiritualität auf der einen und Weltengagement auf der anderen Seite sah sich die Schwesternschaft verstanden und weitergeführt.

Hatte schon die Festschrift »Leben setzt sich durch« eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte hervorgerufen, so erschien ebenfalls im Jubiläumsjahr die Schrift »Pastor D. Wilhelm Brandt« von Sr. Irene Laube.18 Pastor Brandt, Sareptavorsteher 1950-1963, gab 1953 den Impuls zur Entwicklung der Ravensberger Schwesternschaft als Gemeinschaft mit eigener diakonischer Prägung, ebenso zur damals in Westfalen sehr verbreiteten Einrichtung der Pflegevorschulen zur Nachwuchsgewinnung. Mit der Ravensberger Schwesternschaft suchte er einen Weg, dem aktuellen Selbstverständnis der Frau durch eine eigene Gemeinschaft gerecht zu werden, die mit guter Ausbildung, Freiheit in der Lebensform, aber in enger Anbindung an das Mutterhaus ihr diakonisches Engagement lebte. Für die Diakonissenschaft schwebte ihm die Entwicklung zu einer »geistlichen Genossenschaft« als nächste Entwicklungsstufe vor.

Neben den Konflikten um die Beziehung der Diakonissen zum Mutterhaus und die bisherige Auslegung der Evangelischen Räte, besonders des Gehorsamsprinzips, zeigten sich zunehmende Spannungen zwischen den beiden Schwesternschaften. Grund dafür war eine Hierarchisierung ihrer geistlichen Wertigkeit, die lange Zeit im Mutterhaus gegolten hatte. Daraufhin beleuchtete die Theologin Kerstin Winkler die Entwicklung des Verhältnisses der beiden Schwesternschaften in einem eigenen Forschungsprojekt unter dem Titel »Ungewollte Töchter? Anmerkungen zur Gründungsgeschichte der Ravensberger Schwesternschaft«.

Wir sahen in diesen Beobachtungen eine Bestätigung für unsere Bestrebungen, unterschiedliche Formen von Zugehörigkeit zu Sarepta ohne Hierarchisierung des geistlichen Wertes weiter zu entwickeln, wie wir es bei unseren Besuchen im Katharinawerk in Basel kennengelernt hatten.


Neuer Klärungsbedarf

Doch ein weiterer Konflikt bahnte sich an: Durch den erheblichen Rückgang der arbeitenden Diakonissen wurde trotz Reduzierung der Arbeitsfelder die Zahl der Mitarbeitenden Sareptas, die keiner der beiden Schwesternschaften angehörten und angehören wollten, immer bedeutender und größer. Auch sie forderten, in Sarepta angemessen wahrgenommen und wertgeschätzt zu werden.

So zeigte sich Bedarf zu Klärungen in mehrfacher Hinsicht, die innerhalb der Diakonissenschaft am schwersten zu leisten waren. Dort neigten einige dazu, ihre Zukunft in der weiterentwickelten Ravensberger Schwesternschaft zu sehen, während andere in Anlehnung an die Evangelischen Räte die geistliche Genossenschaft in aktualisierter Form fortzusetzen suchten. Da gab es die Spannung zwischen dem Wunsch einerseits, das Alte in Würde sterben zu lassen, und dem neu erwachten Interesse an gemeinsamem Leben andererseits. Hinzu kam das Anliegen, ein Auseinanderbrechen möglichst zu verhindern.

Nach der Festschrift »Leben setzt sich durch« entstand ein zunächst sehr kleiner Arbeitskreis von Diakonissen, die eine neue Form schwesternschaftlichen Lebens auf der Basis ihrer Geschichte und der Neuinterpretation der Evangelischen Räte leben wollten. Deutlich war auch von Anfang an, dass ein geistliches Zentrum ihr Mittelpunkt sein sollte, in dem unterschiedliche Formen von Nähe gelebt werden könnten. Dieser Kreis sammelte sich zunächst bei uns zu Hause. Er war allerlei Verdächtigungen und Angriffen ausgesetzt. Schließlich wurde er zum Motor der neuen schwesternschaftlichen Entwicklung in der Diakonissenschaft.

Immer klarer wurde, dass niemand »genötigt« werden sollte, den neuen Weg mitzugehen. Klar war auch, dass der neue Weg zugleich bei Diakonissen und Ravensberger Schwestern die allgemeine Akzeptanz aller Schwestern finden sollte.


Der Wert der Individualität

Was war der richtige Ort für ein zukünftiges geistliches Zentrum, das als Mittelpunkt dienen sollte? Es fiel die Entscheidung für eine Erweiterung des Hauses der Stille gegenüber der Zionskirche. Das Haus sollte sowohl den Angeboten des geistlichen Lebens und der Einkehr gerecht werden, als auch den Bedürfnissen eines abgeschlossenen Wohnbereichs mit Appartements für die Schwestern, die das geistliche Leben in den Tagzeitgebeten mitgestalten wollten. Heute umschließt der Gebäudekomplex Am Zionswald 5 den Gäste- und Tagungstrakt, die Appartements um den Innenhof mit Kapelle. Das neue Haus der Stille/Mutterhaus dient heute als Heimat beider Schwesternschaften. Es wurde am 25. Juni 2000 eingeweiht. Das alte Mutterhaus wurde, ganz der Tradition entsprechend, zum Ausbildungszentrum für Pflegeberufe umgestaltet.

Erarbeitet wurde neben der schon erwähnten neuen Lebensordnung eine diakonisch-theologische Diakonissenausbildung analog zur Ausbildung von Diakoninnen und Diakonen, die von der Landeskirche anerkannt wurde. An Voraussetzungen für die Einsegnung zur Diakonisse wurden festgehalten:
• Mitgliedschaft in der Schwesternschaft,
• die abgeschlossene Diakonissenausbildung,
• die Bereitschaft zum Mitgestalten des geistlichen Lebens im Haus der Stille als »Diakonie an unserer Zeit«,
• ein haupt- oder ehrenamtliches diakonisches Engagement und
• die Abgabe eines bestimmten Prozentsatzes vom Gehalt an das Mutterhaus.

Anstelle der Tracht wurde mit dem Goldschmied Wolfgang Otterpohl aus Halle in Westfalen ein verbindendes, gemeinsames Zeichen entworfen, das von allen Schwestern verbindlich getragen wird. Das Zeichen stellt das offene Grab und die Kreuzeswege menschlichen Lebens dar. Es symbolisiert aber auch den Wert der Individualität, die durch einen Edelstein den jede Schwester selbst für sich auswählt, zum Ausdruck gebracht wird.

Außerdem wurde neben der traditionellen Tracht auf der einen und der zivilen Kleidung auf der anderen Seite freigestellt, eine modernisierte Tracht mit Rundkragen ohne Haube, aber mit dem neuen Zeichen.zu tragen. 1996 erfolgte der erste Eintritt in die neue Form.

Endlich war der Weg frei auch für die Weiterentwicklung der Ravensberger Schwesternschaft im Sinne der Vision von Pastor Brandt. In der Diakonie tätige Frauen (häufig mit einem Gestellungsvertrag in der Arbeitgeberschaft Sareptas) sammeln sich zur geistlichen Einkehr und zum Austausch im Mutterhaus. Eine diakonisch-theologische Grundausbildung war auch für die Ravensberger Schwestern verbindlich. Zusammen mit den Diakonissen nahmen sie seither den Stiftungsauftrag wahr.

Die Grenzen wurden durchlässiger und die Schwesternschaften konnten enger zusammenwachsen. Es folgten weitere Frauen, auch weitere Ravensberger Schwestern, die sich nach der Diakonissenausbildung einsegnen ließen. So sind seit jetzt mehr als achtzehn Jahren jährlich acht bis zehn Mitglieder neu aufgenommen worden. Wenn auch das Mutterhaus Sarepta im Vergleich zu den Reformen in Bethel relativ spät in seinem Erneuerungsprozess war, so gilt doch für die Mutterhausdiakonie insgesamt, dass Bethel nach Witten das zweite Haus Kaiserswerther Prägung war, das sich so umfassend öffnete und erneuerte.


Das neue Leitbild Sareptas

Zu erwähnen bleibt noch der Leitbildprozess der Stiftung Sarepta, in dem sich 1996 die unterschiedlichen Entwicklungsstränge zu einem Gesamtbild fügten. Am geistlichen und diakonischen Auftrag nahmen und nehmen seither Mitglieder der Schwesternschaften und Mitarbeitende, die keiner Schwesternschaft angehören, auf je ihre Weise teil. Die Aktualisierung des Stiftungsauftrags bedeutet, Raum für Einkehr und geistliche Gemeinschaften anzubieten und in den diakonischen Arbeitsfeldern Sareptas prägend und selbst gestaltend tätig zu sein.

Dabei wurde von den Schwesternschaften daran festgehalten, dass es sich weiterhin ausschließlich um weibliche Mitglieder der geistlichen Gemeinschaften handeln sollte. Frauenspezifische Zugänge in Ausbildung und Frömmigkeitspraxis sollen absichtlich eine tragende Rolle spielen, nicht zuletzt auch Erkenntnisse der feministischen Theologie.

Wenn ich dies so niederschreibe bin ich selbst bewegt von der Dichte dieser Jahre und ihrer geistlichen Kraft. Und Sarepta hat sich, Gott, sei Dank, weiterentwickelt. Nach zwölf Jahren, hörte ich erstmals, dass die schwesternschaftlichen Entwicklungen auch in der (Landes-)Kirche bekannt werden. Auch in anderen Mutterhäusern gibt es Bewegung. Vielleicht erfüllt sich ja doch, was in dem Eingangszitat von W. Jannasch zum Ausdruck gebracht wurde. Wie dem auch sei: Die Mutterhausdiakonie hat sich auch ohne offizielle kirchliche Begleitung weiterentwickelt. In ihr möge uns Gott weiterhin eine wesentliche Keimzelle christlichen Lebens schenken!

Wie ging es 2000, nach meiner Amtszeit weiter? Der Vorstand Bethels führte im Jahr 2000 die Stiftungen Sarepta und Nazareth unter einer Direktion zusammen. Das »Wunder von Juist« versöhnte die beiden Schwesternschaften. Bei einer Klausur des Gesamtkonventes dort gelang 2002 ein Durchbruch: Nach einer langen Geschichte des Bemühens um Annäherung wurde die Vereinigung beschlossen und am 14.2.2004 öffentlich gefeiert.

In der vereinigten Sareptaschwesternschaft gibt es weiterhin zwei Profile: Schwestern, die in der Glaubens- und Dienstgemeinschaft leben, und Frauen mit der entsprechenden diakonisch-theologischen Ausbildung, die sich ins Amt der Diakonisse einsegnen lassen.

Ich selber glaube, dass der nächste Schritt die Öffnung für verschiedene Geschlechter sein sollte. Durchaus im Sinne des biblischen Menschenbildes sind wir in Gemeinschaften heute dazu herausgefordert, Vielfalt mit gegenseitiger Ergänzung zu leben. Dabei ist freilich sehr genau darauf zu achten, dass frauenspezifische Themen nicht untergehen!


Anmerkungen:

1 Tübingen 1958, Stichwort Diakon, Bd. II, 161f.

2 Das Amt des Theologischen Leiters, der nicht mehr Vorsteher war, war das Ergebnis einer in den 1980er Jahren vorausgegangenen Strukturveränderung. Die Stiftungsleitung lag nunmehr bei der Oberin, die Leitung der Schwesternschaften der Diakonissen und Ravensberger Schwestern bei den leitenden Schwestern. Ich hatte verschiedene Leitungsaufgaben in Arbeitsfeldern der Stiftung. An der Schwesternschaftsleitung war ich z.B. durch den Abschluss von Gestellungsverträgen beteiligt, aber vor allem war ich verantwortlich für die geistliche Begleitung der Gemeinschaften.

3 S. z.B. auch: Diakonissen in Sarepta. Aus guter Tradition Zukunft gestalten. Verbindlichkeiten und Lebensordnung der Diakonissen, als Manuskript gedruckt, Bielefeld-Bethel 1. April 2000.

4 Wilhelm Brandt (1894-1973, 1950-1963 Vorsteher in Sarepta, zwischen 1927-1936 und 1945-1950 Dozent an der Theol. Schule Bethel, viele Jahre auch ihr Leiter. In seiner Amtszeit entwickelte sich die Ravensberger Schwesternschaft zu einer eigenständigen Ausprägung der früheren sogenannten »Hilfsschwestern«; es wurde in den 1970er Jahren nach intensiven Diskussionen die »Gruppe C«, eine kommunitär zusammenlebende Wohngemeinschaft am Martiniweg in Bethel »zugelassen«, das Haus der Stille entstand. In Scherfede entstand aus der Mitte Sareptas heraus 1958 eine selbständige Kommunität, die Diakonissen-Kommunität Zionsberg. Die Abwehr kommunitärer Formen wurde mit der Befürchtung begründet, dass das diakonische Engagement zweitrangig werden könnte.

5 Das Wort »Kommunität« war verpönt und wurde gemieden.

6 Bethel 1994.

7 Die spätere Hamburger Bischöfin (2001-2008) war von 1980-85 Direktorin der Abteilung »Frau in Kirche und Gesellschaft« des ÖRK in Genf gewesen und hatte von daher Kontakte mit denen, die in Sarepta nach Zukunftsformen suchten.

8 In: Sarepta in Bethel, Bielefeld 1994, Beilage zum Schwesternbrief, S. 2 und 3.

9 Münsterschwarzach und Göttingen 1998.

10 Hünfelden 1995.

11 S. a. Sarepta in Bethel.

12 Zitat von Gerhard Ruhbach (1933-1999), 1967-1999 Lehrstuhlinhaber für Kirchengeschichte an der Kirchlichen Hochschule Bethel.

13 München 1992.

14 Freiburg 1983 bzw. Freiburg 1996.

15 Stuttgart 1993.

16 Es ging u.a. um synkretistische Glaubensgemeinschaften, um New Age, Esoterik, Sekten, um die »Sehnsucht nach Verzauberung«.

17 Hamburg 1997.

18 Bethel 1994.

 

Über die Autorin / den Autor:

Pfarrer i.R. Albert Henz, Jahrgang 1954, Gemeinde- und Diakoniepfarrer, später Superintendent und Theol. Vizepräsident in der Evang. Kirche von Westfalen, 1992-2000 Theol. Leiter Sareptas in Bethel.

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 5/2019

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