Geschichte der Kirchenunionen und Perspektiven der Unionstheologie
Die nachkonfessionelle Gestalt des Protestantismus

Von: Martin Schuck
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Ausgelöst durch das Reformationsjubiläum 1817 kam es zunächst in Preußen und Nassau zu einer kirchlichen Neuordnung: Lutheraner und Reformierte schlossen sich zu einer kirchlichen Verwaltungsunion zusammen. Im August 1818 ließen Lutheraner und Reformierte in der Pfalz die Bekenntnisbindung hinter sich und begründeten die pfälzische Kirchenunion. Diese Zusammenschlüsse waren ein sich lang anbahnendes Ergebnis von theologischen Einsichten aus der Zeit nach dem Konfessionalismus. Gleichzeitig prägten sie aber auch die nachfolgende theologische Entwicklung, weil sie zum Nachdenken über den bleibenden Wert der Konfessionen anspornten. Martin Schuck rekonstruiert die historischen Zusammenhänge und zeigt die bis heute wegweisenden Weichenstellungen einer nachkonfessionellen Theologie und Kirchlichkeit auf.


Das Jahr 1817 wurde, ausgelöst durch das damalige Reformationsjubiläum, ein Schlüsseljahr für die kirchliche Neuordnung Deutschlands nach dem Ende des alten Reichs in Folge der Napoleonischen Eroberungen. Die Zusammenschlüsse von Lutheranern und Reformierten im Herzogtum Nassau und im Königreich Preußen eröffneten ein neues Kapitel in der Kirchengeschichte. In den Monaten nach der preußischen Union vereinigten sich in der linksrheinischen Pfalz zahlreiche lutherische und reformierte Gemeinden zu Unionsgemeinden und setzten damit den bayrischen König unter Druck, diese von der Basis ausgehende Kirchenvolksbewegung irgendwie in geordnete Bahnen zu lenken. Das Ergebnis war eine Befragung der »Hausvorstände«, die mit einer Mehrheit von nahezu 99% für die Union stimmten. Diese Kirchenunion wurde auf einer Synode in Kaiserslautern im August 1818 bestätigt.

Im Folgenden sollen beide Unionstypen in ihrer historischen Genese kurz dargestellt werden: zunächst die preußische und nassauische Verwaltungsunion, sodann die pfälzische Bekenntnisunion. Schließlich soll, ausgehend von den theologischen Grundentscheidungen der pfälzischen Union, nach dem Ertrag und der heutigen Relevanz der Unionstheologie gefragt werden.


I. Die preußische und die nassauische Verwaltungsunion

In den ersten Monaten des Jahres 1817 konnte noch niemand ahnen, welche Dynamik die Unionsbestrebungen in der zweiten Jahreshälfte nehmen würde. In einigen Gebieten des nach dem Wiener Kongress nach Westen expandierten Preußens, aber auch in der Pfalz und Rheinhessen, gab es schon seit der Jahrhundertwende in einzelnen Gebieten Bestrebungen, die lutherischen und reformierten Gemeinden zu vereinen. Den Anfang machten Simmern im Hunsrück, Meisenheim am Glan, einige Gemeinden rund um den Donnersberg und Saarbrücken. In diesen nach den französischen Eroberungszügen ab 1793 zu Frankreich gehörenden Gebieten verweigerten die Behörden allerdings den Vereinigungsbestrebungen die Zustimmung.

Seltsamerweise dauerte es nach dem Ende der französischen Herrschaft noch einige Jahre, bis neuer Schwung in die Unionsbestrebungen kam. Im Kreis Saarbrücken kam um 1815 erneut der Wille zur Union auf. In der ehemaligen Grafschaft Nassau-Saarbrücken gab es erst seit 1743 für die Reformierten volle Religionsfreiheit. In der Folgezeit gab es zwei reformierte Gemeinden in Ludweiler und in Saarbrücken. Die lutherischen Gemeinden, die im stark katholisch geprägten Saargebiet sowieso eine Minderheit bildeten, wurden durch Konsistorien verwaltet. Nach dem Wiener Kongress wurde das Saargebiet preußisch, und die Preußen führten sofort eine neue Kirchenstruktur ein. Die lutherischen Konsistorien wurden zu einer Synode zusammengefasst, wobei die beiden reformierten Gemeinden von der neuen Administration schlicht und einfach übersehen wurden.

Die Geistlichen beider Konfessionen interpretierten diese Lücke als Einladung zur Kirchenvereinigung. Schon im Frühjahr 1817 vereinigten sich die lutherischen und reformierten Pfarrer des Saarbrücker und Ottweilerer Bezirks zu einer gemeinschaftlichen Kreissynode. Am 27. August 1817 wurde von Saarbrücker Pfarrern ein Flugblatt veröffentlicht mit dem Titel »Aufruf und Ermunterung an die evangelisch-lutherischen und evangelisch-reformierten Gemeinden in den Bezirken Saarbrücken und Ottweiler zur Wiedervereinigung beider Konfessionen zu Einer unter dem Namen Evangelische Kirche«. In diesem Aufruf wurde betont, dass die beteiligten Pfarrer »dadurch sowohl dem Bedürfnis ihres Geistes und ihres Herzens, als dem Wunsche ihres treuen und geliebten Königs entsprächen, der aus dieser engen und innigen Vereinigung der evangelischen Geistlichen den größten Segen und Gewinn für die Religion selbst erwachsen sieht«. Die am 24. Oktober geschlossene Saarbrücker Union kam damit der Kabinettsorder des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III., mit der die Union in ganz Preußen eingeführt wurde, um gut zwei Wochen zuvor. Dem König blieb nur, die Bildung der gemeinsamen Kreissynode »mit Anerkennung und Wohlgefallen« aufzunehmen.


»die äußere Scheidewand wegschieben«

Obwohl die Saarbrücker Union auf Initiative der Pfarrer, und nicht der Obrigkeit, zustande gekommen ist, war sie nicht die erste Kirchenunion. Bereits mehr als zwei Monate vorher war im Herzogtum Nassau auf einer gemeinsamen Synode in Idstein eine Kirchenvereinigung zwischen Lutheranern und Reformierten beschlossen worden. Ausgangspunkt war die anstehende Jubelfeier der Reformation im Oktober 1817, zu der Herzog Wilhelm, anders als der preußische König, nicht offiziell aufrufen wollte, um »die Gefühle der Katholiken nicht zu verletzten«; vielmehr wartete man auf das Gesuch des »protestantischen Religionsteils«, um diesem dann stattzugeben.

Anfang Juni 1817 fassten der lutherische und der reformierte Generalsuperintendent einen gemeinsamen Bericht für die nassauische Landesregierung ab, der ein Programm für eine Jubelfeier zum Reformationsjubiläum enthielt. Wenige Wochen später erweiterten sie das Programm dahingehend, dass sie die anstehende Feier als Anlass für eine Kirchenvereinigung nehmen wollten. Sie fragten an, »ob diese herzerhebende Festlichkeit nicht benutzt werden könnte, die äußere Scheidewand wegzuschieben, welche die beiden protestantischen Kirchen des Vaterlandes, unerachtet sie einig im Geiste sind, bisher noch trennte«.

Die regierungsamtliche Erlaubnis kam zügig: Am 21. Juli erging eine Ministerialresolution, in der die Landesregierung auf »Spezialbefehl Seiner Herzoglichen Durchlaucht« die beiden Generalsuperintendenten mit der Einberufung einer aus Geistlichen bestehenden Synode nach Idstein beauftragte. Diese tagte vom 5. bis 9. August 1817, und bereits zwei Tage später, am 11. August, erging die herzogliche Bestätigung des Gutachtens der Unionssynode.


Konflikte mit der katholischen Bevölkerung beim Reformationsjubiläum in Kauf genommen

In Preußen bereitete zu diesem Zeitpunkt der König ein Konzept für die Feierlichkeiten zum anstehenden Reformationsjubiläum vor. Noch ein Jahr vorher war unklar, ob 1817 oder doch erst 1839, das Erinnerungsjahr an den Übertritt des Brandenburgischen Kurfürsten Joachim II. zum evangelischen Glauben, als Jubiläumsjahr gefeiert werden sollte. Im Laufe des Jahres schloss sich Friedrich Wilhelm III. der Meinung der anderen Fürsten an und bestimmte, dass das Erinnerungsjahr an den Thesenanschlag gefeiert werden sollte, und zwar vom 30. Oktober bis zum 1. November. Das Fest sollte »von den beiden evangelischen Konfessionen überall gleichmäßig gefeiert werden […] ohne die Mehrzahl der nicht-evangelischen Christen in den einzelnen Provinzen zu beachten«. Für Regionen wie das Rheinland und das Saargebiet wurden damit – entgegen der ausdrücklichen Warnung des preußischen Innenministers Friedrich von Schuckmann – Konflikte mit der überwiegend katholischen Bevölkerung in Kauf genommen.

Persönlich hatte der reformierte Hohenzollernkönig einen gewissen Hang zur Union, denn er reagierte bereits 1816 zustimmend auf den Vorschlag von Propst Hanstein, einem seiner Berater, bei der Wiedereröffnung des wegen Renovierungsarbeiten geschlossenen Berliner Doms die reformierte Domgemeinde und die lutherische Petrigemeinde zu vereinen. Spätestens durch die Nachricht vom positiven Ausgang der Idsteiner Synode reifte bei Friedrich Wilhelm III. der Entschluss, die Feiern zum Reformationsjubiläum mit einem Aufruf zur Union zu verbinden. Der Hofprediger Friedrich Rulemann Eylert (1770-1852) wurde mit dem Entwurf eines theologischen Textes beauftragt, der dann als Kabinettsorder des Königs veröffentlicht wurde. Darin wurde die Union als mit dem Wesen des Protestantismus übereinstimmend und als legitime Fortsetzung der Reformation beschrieben.


Union als legitime Fortsetzung der Reformation

Der Form nach war Eylerts Text als persönliches Bekenntnis des preußischen Königs zur Union verfasst, das die Gemeinden des Königreichs dazu aufrief, diesem Beispiel zu folgen. Praktisch bestand das Beispiel des Königs darin, die Vereinigung der reformierten Hofgemeinde und der lutherischen Garnisonsgemeinde in Potsdam zu verfügen. Bei der Reformationsjubelfeier wurde als Höhepunkt gemeinsam das Abendmahl gefeiert, und alle Gemeinden wurden aufgerufen, sich ebenfalls zu vereinigen und gemeinsam Abendmahl zu feiern.

Vorausgegangen war der Vereinigung der beiden Gemeinden, die der König ohne Presbyterium beschließen konnte, eine von Propst Hanstein angeregte Konferenz, die theologische Fragen im Zusammenhang mit der Union klären sollte, vor allem den Ritus des gemeinsamen Abendmahls. Geleitet wurde die Konferenz von Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher (1768-1834), der sich zu diesem Zeitpunkt wohl am gründlichsten mit der Unionstheologie auseinandergesetzt hatte. Er war der Autor der »Amtlichen Erklärung« der Berliner Synode über die am 30. Oktober zum Auftakt der Reformationsfeierlichkeiten zu haltende gemeinsame Abendmahlsfeier.

Die erste Schrift, in der sich Schleiermacher mit der Unionsfrage auseinandersetzte, die »Zwei unvorgreifliche[n] Gutachten in Sachen des protestantischen Kirchenwesens zunächst in Beziehung auf den Preußischen Staat« war 1804 anonym erschienen. In ihr forderte Schleiermacher den Staat auf, die Kirchengemeinschaft zwischen Lutheranern und Reformierten zu erklären. Dabei bedeutete Kirchengemeinschaft zunächst nichts weiter als die ungehinderte Kommunikantenzulassung beim Abendmahl, das weiterhin nach dem Ritus der jeweiligen Konfession gefeiert werden sollte. Jede Gemeinde konnte also selbst bestimmen, ob sie sich als lutherisch oder reformiert versteht; neu war lediglich, dass die konfessionelle Differenz nicht mehr kirchentrennend wirken sollte.


Konfessionelle Differenz nicht mehr kirchentrennend

Nach mehreren weiteren Schriften und Vorschlägen für eine Unionsverfassung vertritt Schleiermacher 1817 ein Unionsmodell, das kirchenrechtlich ein gemeinsames Konsistorium für sämtliche Gemeinden vorsieht. Für die Kirchenverwaltung ist es also gleichgültig, welche konfessionelle Prägung eine Gemeinde hat. Theologisches Zentrum ist die Überzeugung, dass die Lehrunterschiede die Kirchengemeinschaft nicht behindern und der Rückgriff auf den ntl. Wortlaut in der Abendmahlsliturgie eine ausreichende Grundlage für die Zulassung jedes Protestanten zum Abendmahl ist.

Weitergehend betrachtet Schleiermacher jedoch die Zulassung zum Abendmahl über die Konfessionsgrenzen hinweg als Beseitigung der »letzten Scheidewand«, und deshalb ruft er zur Vereinigung der Gemeinden auf der Grundlage des neuen Abendmahlsritus auf. Vorbild ist ihm dabei die Herrnhuter Brüdergemeine, der er selbst entstammt und zu der er zeitlebens enge Kontakte pflegte.

Anders als in der Pfalz und in Rheinhessen kam es somit in Preußen zu keiner Konsens- oder Bekenntnisunion auf Landesebene, sondern lediglich zu einer Verwaltungsunion, innerhalb derer Kirchengemeinschaft zwischen lutherischen und reformierten Gemeinden bestand und die Möglichkeit zur Gründung von Unionsgemeinden gegeben war. Somit verdankt die Preußische Unionskirche zwar ihre Entstehung der Kabinettsorder des Königs, aber die inhaltliche Ausgestaltung war jeder Gemeinde selbst überlassen.


II. Die theologischen Grundentscheidungen der pfälzischen Bekenntnisunion

Auslöser für die pfälzische Union von 1818 war die Neuordnung Europas nach dem Ende der napoleonischen Ära beim Wiener Kongress, als die linksrheinische Pfalz als »Rheinprovinz« in das Königreich Bayern eingegliedert wurde. Erstmals wurde sie zu einem zusammenhängenden politischen Gebilde. In der Zeit vor der Französischen Revolution war das Gebiet der heutigen Evang. Kirche der Pfalz unterteilt in ungefähr 40 teils sehr kleine Herrschaftsbereiche. Auch die Verteilung der drei christlichen Konfessionen ähnelte einem Flickenteppich.

Dabei wurde die Trennung der protestantischen Konfessionen in Lutheraner und Reformierte schon lange als nicht mehr zeitgemäß empfunden. Nach dem Dreißigjährigen Krieg trat ab Mitte des 17. Jh. in ganz Europa eine Entwicklung ein, an der auch die Pfalz Anteil hatte: Die Erfahrung aus den Religionskriegen mit ihren furchtbaren Verwüstungen ließ ein Bewusstsein dafür wachsen, dass es zwischen den Konfessionen zu einem sozialverträglichen Zusammenleben kommen muss. Politisch war es das Zeitalter der Toleranz.


Ein neues geistiges Klima im späten 17. Jh.

Auch in den protestantischen Kirchen änderte sich ab dem späten 17. Jh. das Klima entscheidend. Aus den vormals starren Lehrgebäuden der lutherischen und reformierten Orthodoxie erwuchsen neue Bewegungen, von denen der Pietismus und die Aufklärungstheologie (Neologie) die bedeutendsten waren. Aber weder Pietisten noch Anhänger der Aufklärung konnten die konfessionellen Unterschiede als kirchentrennend begreifen.

Dieses neue geistige Klima führt etwa ab Mitte des 18. Jh. zu immer stärkeren Bestrebungen, einen Zusammenschluss der lutherischen und reformierten Gemeinden in die Wege zu leiten. Diese Entwicklung machte auch vor dem Gebiet der späteren Pfalz nicht halt. Im Jahr 1750 kursierte im vorderpfälzischen Grünstadt, das stark lutherisch geprägt war, eine anonyme Friedensschrift mit dem Titel »Siphunculus Irenicus«. Darin wurde, um einen »allgemeinen Kirchen- und Landfrieden« zu erreichen, eine Kirchenvereinigung gefordert. Diese sollte so durchgeführt werden, dass sich die Kirchen auf die »Lehrart Christi und seiner Apostel« besinnen, die »lauter und einfältig« unter Verzicht auf »törichte und unnütze Fragen« vorzutragen sei. Auch wurde gefordert, die »Mitteldinge« freizugeben. Diese Mitteldinge waren zum einen Kirchenbräuche, die niemandem aufgezwungen werden sollten, zum anderen aber auch die unter den Konfessionskirchen hoch umstrittene Abendmahlsfrage. Diese sollte so gelöst werden, dass die »nach den Worten der Einsetzung […] versierenden Geheimnisse aber einem jeden nach seiner inneren Überzeugung auf sein Gewissen zu empfangen und zu beurteilen frei gelassen werden«.

Allein die Betonung des einzelnen Gewissens in der Frage des Abendmahls ließe diese anonyme Schrift bereits als ein Vorläuferwerk der Unionstheologie mit ihrer Hochschätzung der Gewissensfreiheit erscheinen. Aber noch etwas anderes ist erstaunlich: Bereits 1750 wird das Unionswerk nicht als eine Tat der Theologen und Obrigkeiten angesehen, sondern es wird der Zukunftstraum einer mündigen Gemeinde vorgetragen, die den »Lehrgebäuden und eigenen Satzungen« der Geistlichen und der Obrigkeit »die Lehren des Heilands und seiner Apostel« entgegensetzt. Damit ist der »Siphunculus Irenicus« frühes Zeugnis eines modernen Kirchenbegriffs, dem die Partizipation der Gläubigen wichtiger ist als die Reinhaltung der kirchlichen Lehre.


Union der Not um 1800

Knapp vier Jahrzehnte später brachte dann die Revolution im Nachbarland Frankreich einen entscheidenden Einschnitt nicht nur für die Protestanten, sondern für die gesamte Bevölkerung in der Pfalz. Die Revolutionstruppen verleibten sich die linksrheinischen Gebiete ein und besetzten die Pfalz zusammen mit Rheinhessen ab 1793; nach dem Frieden von Lunéville 1801 wurde das Gebiet zu dem französischen Departement Mont Tonnere. Viele Kirchengebäude wurden in dieser Zeit zerstört oder für andere Zwecke verwendet; das kirchliche Leben kam komplett zum Erliegen. Erst die »Organischen Artikel« unter Napoleon von 1802 sichern den Kirchen ein neues Existenzrecht.

Zu diesem Zeitpunkt gab es kaum noch ein Bewusstsein für die Unterschiede zwischen lutherischer und reformierter Theologie; auch konnten sich die wenigsten Dörfer weiterhin zwei evangelische Kirchen mit zwei Pfarrern leisten. Schon 1805, lange bevor in Preußen die erste Verwaltungsunion geschlossen wurde, vollzogen die Evangelischen in Lambrecht, wo sich viele aus Frankreich geflohene Hugenotten angesiedelt haben, eine erste lokale Union zwischen reformierten und lutherischen Christen.

Allerdings gibt es unter Historikern Zweifel, ob das Motiv für die Lambrechter Union der Wunsch nach friedlichem Zusammenleben der Konfessionen war oder nicht vielmehr die Beilegung eines kirchlichen Streites. So wurde darauf hingewiesen, dass die Akten über die Lambrechter Union in einer Sammelakte über kirchliche Streitigkeiten in pfälzischen Gemeinden im Staatsarchiv Speyer aufbewahrt würden. Der Streit habe darin bestanden, dass die wenigen lutherischen Christen sich zum lutherischen Pfarrer in Neustadt hin orientierten, woraufhin die Reformierten den Lutheranern die Mitbenutzung ihrer Kirche verboten. Da sich die beiden Parteien nicht einigen konnten, riefen sie den Speyerer Unterpräfekten Verny als Vermittler an, der ganz pragmatisch so entschied, wie er es von den protestantischen Gemeinden in Mainz, Trier und Koblenz kannte: In Mainz etwa wurde auf der Grundlage der »Organischen Artikel« schon 1802 eine Unionsgemeinde gegründet.


Gründung von Lokalunionen

Durch den Wiener Kongress kamen die Pfalz und ein Teil des Saargebietes als »Rheinbayrische Provinz« zum Königreich Bayern. Bereits 1816 wurde vom bayrischen König eine gemeinsame Kirchenverwaltung für die reformierten und lutherischen Gemeinden in der Pfalz eingerichtet. Im Gedenkjahr der Reformation 1817 entstand an vielen Orten dann eine Basisbewegung, deren Ziel eine Vereinigung der protestantischen Gemeinden war. Von Oktober 1817 bis März 1818 schlossen etwa 80 Gemeinden eine sogenannte Lokalunion.

Das Ergebnis dieser Entwicklung vor Ort war die Kirchenunion im August 1818. Die Vereinigung der Lutheraner und Reformierten kam durch eine vom bayrischen König angeordnete Volksbefragung zustande, bei der 40.167 Haushaltsvorstände mit »ja« stimmten und nur 539 mit »nein«. Für August 1818 wurde eine gemeinsame Generalsynode nach Kaiserslautern einberufen. Unter reger Anteilnahme der Bevölkerung bewegten sich die neun reformierten und acht lutherischen Inspektoren (Dekane), die 17 Pfarrer und 17 Nichttheologen von der lutherischen Kirche in einer Festprozession zur reformierten Stiftskirche. Die Synode endete mit der Feier eines gemeinsamen Abendmahls, damit war die Gründung der »Vereinigten Protestantisch-evangelisch-christlichen Kirche der Pfalz« (so der offizielle Name bis 1978) besiegelt.


Verbindung von Theologie und Aufklärung

Inhaltlich bestimmend für die pfälzische Union war eine spezifische Verbindung zwischen Theologie und Aufklärung, wie sie dem theologischen Rationalismus eigen war, der damals hauptsächlich an den Universitäten Halle und Heidelberg gelehrt wurde. Tatsächlich waren es einige Theologen aus Heidelberg, die die theologischen Grundlagen für die pfälzische Union von 1818 erarbeiteten. Ihr Programm war weniger an der Reformation als vielmehr am Urchristentum orientiert. Deshalb wurden alle Symbole der Alten Kirche sowie die Bekenntnisschriften der bisher getrennten Konfessionskirchen für abgeschafft erklärt. Nur die Heilige Schrift, und zwar das Neue Testament, sollte Grundlage des Glaubens sein. Später musste, vor allem auf Druck des bayrischen Königs, die ganze Heilige Schrift als Glaubensgrundlage anerkannt werden; die Abschaffung der Bekenntnisschriften wurde dahingehend modifiziert, dass man nun die Absicht aussprach, diese in »gebührender Achtung« zu halten. In die Präambel der Unionsurkunde wurde der programmatische Satz geschrieben, dass es zum innersten und heiligsten Wesen des Protestantismus gehöre, »immerfort auf der Bahn wohlgeprüfter Wahrheit und ächt-religiöser Aufklärung, mit ungestörter Glaubensfreiheit, muthig ­voran­zu­schreiten«.


III. Unionstheologie als Motor für einen modernen Protestantismus

Im Gegensatz zu den anderen Unionen wurden also in der pfälzischen Union nicht alle existierenden lutherischen und reformierten Bekenntnisse gemeinsam als Bekenntnisse in Geltung gesetzt, sondern sie wurden ihrer Funktion als verbindlicher Aussagegestalt des Glaubens beraubt. Diese Entscheidung der pfälzischen Protestanten und ihrer akademischen Berater, die vorher geltenden ­lutherischen und reformierten Bekenntnisse nicht in die neue Ordnung ihrer Unionskirche zu übernehmen und auch nicht durch neuformulierte Bekenntnisse zu ersetzen, sondern einfach auf die Schrift zu verweisen, sicherte der pfälzischen Landeskirche gegenüber den lutherischen und reformierten Kirchen einen Rationalitäts- und Modernitätsvorsprung.

Bekenntnisschriften, so die leitende Einsicht, sind ja nichts anderes als Zeugnisse der Rationalitätsgestalt des christlichen Glaubens, wie er in einer bestimmten Zeit und anlässlich einer bestimmten Entscheidungssituation wahrgenommen und im Zusammenhang ausgedrückt wird. Bekenntnisse sind demnach immer nur Zeugnis einer geistigen Entwicklungsstufe des Glaubens in politischer, kultureller, philosophischer oder theologischer Auseinandersetzung. Verzichtet nun eine Kirche in ihrer Ordnung auf solche lehrmäßigen Bekenntnisfixierungen aus einer längst vergangenen Zeit, dann kann sie sich auch niemals dem Verdacht aussetzen, dass die gegenwärtige Gestaltung des Glaubens durch Formulierungen der Vergangenheit hinreichend bestimmt sei. Vielmehr ist es so, dass diese lebensmäßige Gestaltung und Sprachfähigmachung des Glaubens zu jeder Zeit und anlässlich jeder Auseinandersetzung neu bestimmt werden muss.


Lebensmäßige Gestaltung und Sprachfähigmachung des Glaubens zu jeder Zeit

Verdeutlichen kann man sich das mit dem Blick auf die Zeit des Nationalsozialismus: Damals gab es kein reformatorisches Bekenntnis, das geeignet gewesen wäre, gegen die Irrlehre der »Deutschen Christen« und die Gleichschaltungswünsche des nationalsozialistischen Staates den evangelischen Standpunkt deutlich und in die Zeit hinein nachvollziehbar auszusagen. Allerdings konnten diejenigen lutherischen, reformierten und unierten Theologen, die aktuell in dieser Auseinandersetzung standen, mit einem gemeinsamen Wort reagieren. Sie konnten eine gemeinsame protestantische Antwort auf die aktuellen Fehlentwicklungen geben, durch die die evangelische Sichtweise deutlich wurde. Es zeigte sich, dass die lutherischen und reformierten Bekenntnisschriften nicht selbst die Antwort gaben, sondern allenfalls auf eine mögliche Antwort hinweisenden Charakter hatten.

Die Antwort selbst musste aus einer dreifachen Motivation erfolgen: aus dem theologischen Gespür für die Unhaltbarkeit der Position der »Deutschen Christen«, aus dem politischen Gespür für die Unrechtmäßigkeit der Anmaßungen des nationalsozialistischen Staates und aus dem ethischen Gespür (also dem je persönlichen Ethos) des persönlichen Gewissens für die jeder aufklärerischen Tradition zuwiderlaufende Barbarei dessen, was zu diesem Zeitpunkt in Deutschland geschah. Protestantisch wurde die Antwort, die in der Barmer Theologischen Erklärung von 1934 nachzulesen ist, dadurch, dass die aus dem theologischen, politischen und ethischen Impuls heraus entstandenen Affekte durch die Konfrontation mit dem biblischen Zeugnis zu Gewissheiten wurden, die man mit der Verbindlichkeit eines Bekenntnisses in die Öffentlichkeit tragen konnte.


Zwei Markenzeichen des pfälzischen Unionsprotestantismus

Die Haltung der protestantischen Christen auf der »Bekenntnissynode« in Barmen 1934 ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was die Autoren der pfälzischen Unionsurkunde gemeint haben könnten, als sie schrieben, dass es zum innersten und heiligsten Wesen des Protestantismus gehört, »immerfort auf der Bahn wohlgeprüfter Wahrheit und ächt-religiöser Aufklärung, mit ungestörter Glaubensfreiheit, muthig voranzuschreiten«. Aber gleichzeitig steckt in dieser Haltung auch die Mahnung, sich nicht im Schatten einmal gefundener Formulierungen sicher zu fühlen, sondern immer im aktuellen Kontext weiter zu suchen nach dem, was heute aus der Sicht des Evangeliums gesagt werden muss. Auch wenn viele es gerne hätten: die Barmer Theologische Erklärung ist kein Ruhekissen.

Der Verzicht auf ein Bekenntnis über den biblischen Text hinaus ist also das eine Markenzeichen der pfälzischen Union. Aber der geschichtliche Rückblick zeigt noch ein weiteres Markenzeichen, und das ist die Beteiligung der Menschen in den Gemeinden. Die Zusammenschlüsse von lutherischen und reformierten Gemeinden zu sog. Lokalunionen, ohne vorher die Erlaubnis der kirchlichen und weltlichen Obrigkeit einzuholen, dokumentieren ein hohes Maß an Mündigkeit, das für das frühe 19. Jh. keineswegs selbstverständlich gewesen sein dürfte.


Räume protestantischen Diskurses

Denkt man diese beiden Markenzeichen des pfälzischen Unionsprotestantismus, nämlich die Glaubensfreiheit des Einzelnen und die Mündigkeit der Gemeinden, zusammen, so entsteht das Bild einer Kirche, in der zweierlei deutlich wird: Zum einen, dass sich die protestantische Antwort auf Zeitfragen nicht aus Dogmen im katholischen Sinne speist und auch nicht aus dem Wortlaut lutherischer oder reformierter Bekenntnisschriften erschließt. Diese alten Bekenntnisse sind nichts anderes als Markierungen, Anhaltspunkte, vielleicht Hinweise, bestenfalls ein offener Interpretationsrahmen, der immer wieder neu gefüllt werden muss. Deshalb ist es gut, sie »in gebührender Achtung zu halten«, wie das die pfälzische Unionsurkunde vorschlägt; aber protestantische Antworten auf die vielfältigen Anfragen, die aus Kirche, Staat und anderen Teilen der Gesellschaft gestellt werden, können weder aus einer starren Lehre, noch aus einem unvermittelt vorgegebenen »Leben« und auch nicht aus unverrückbaren Bibelzitaten gewonnen werden. Stattdessen müssen theologische Vorbildungen, politische Urteile und ethische Gewissheiten immer wieder neu ins Gespräch gebracht werden. Es müssen Räume geschaffen werden, wo vermeintliche Wahrheiten auf ihre Stichhaltigkeit und Sachangemessenheit hin überprüft werden können, wo aufklärerische Attitüden auf ihren religiösen Gehalt hin befragt werden können, wo aber auch Verurteilungen gegenüber denjenigen unterbleiben, die scheinbar fundamentalistisch, also nicht diskursfähig sind.


Mündiges Christsein

Zum zweiten ist festzuhalten, dass im Ursprungsgeschehen der pfälzischen Union die Vorstellung einer Kirche von mündigen Christen angelegt ist, die gerne selbst über ihr Glaubensleben bestimmen und sich auch bewusst sind, dass Glauben Folgen haben muss im Handeln. Es ist offensichtlich und man sollte es sich ehrlich eingestehen: Der Protestantismus ist am Anfang die Religion derer, die um der Freiheit ihres Gewissens willen bereit sind, zu Dissidenten zu werden. Deshalb tun evangelische Kirchen gut daran, diejenigen ernst zu nehmen, die aus Gründen des Glaubens und der Integrität ihres Gewissens Entscheidungen ablehnen, die eine Mehrheit – und sei es auch die Mehrheit einer Synode – mit der ihr zustehenden verfassungsmäßigen Autorität ­gefällt hat.

Aber auf der anderen Seite sollten diejenigen, die sich auf eine Bekennerposition zurückgezogen haben und unter Hinweis auf eine Bibelstelle, einen Bekenntnisartikel oder ein Lutherzitat Eindeutigkeit in einer Sachfrage behaupten und andere nötigen wollen, ihnen zu folgen, immer daran denken, dass die Verbindung zwischen Protestantismus und Aufklärung unhintergehbar ist. Protestanten können nicht so tun, als ginge sie die moderne Welt mit ihren aktuell sich stellenden Problemen nur insoweit etwas an, wie es in das eigene Frömmigkeitskonzept oder die eigene Weltanschauung hineinpasst. Und sie können auch nicht so tun, als gebe es für eine ausdifferenzierte gesellschaftliche Wirklichkeit immer einfache Antworten und klare Handlungsanweisungen. Der Wortlaut der Bibel reicht nicht aus, um über homosexuelle Partnerschaften, kopftuchtragende Musliminnen und den Umgang mit nach Deutschland einreisenden Flüchtlingen abschließend und für alle Zeiten gültig zu entscheiden.


Der Preis des Protestantismus

Zwar gibt es für all diese Anfragen und Probleme eine protestantische Antwort, aber diese hat ihren Preis. Dieser Preis besteht nicht zuletzt aus der mit einem angemessenen Urteil verbundenen schweren gedanklichen Arbeit. Nicht nur die Verfassungsgerichte müssen gründlich nachdenken und Argumente abwägen, bevor sie sich mit einem Urteil an die Öffentlichkeit wagen – auch für Kirchenämter, Synoden und andere kirchliche Agenturen sollte dieses eine Selbstverständlichkeit sein. Tatsächlich lehrt die Erfahrung, dass gründliche Beschäftigung mit einer Sache der theologischen Urteilsfindung mehr dient als schnelle Verlautbarungen. Vorschnelles Bekennertum und Rückzug auf angeblich sichere Fundamente schaden der protestantischen Sache in der Regel mehr als sie nützen. Natürlich kann eine Gesellschaft so sehr in die Irre gehen, dass Bekennertum notwendig wird. Der Nationalsozialismus samt seiner kirchlichen Parteigänger bei den »Deutschen Christen« bietet nach wie vor das prominenteste Beispiel dafür. Aber auf der anderen Seite lässt sich an der Haltung der sog. »bruderrätlichen« Fraktion der Bekennenden Kirche nach 1945 auch wunderbar studieren, wie Bekennertum leicht zu Starrsinn mutieren kann, wenn die Grundlagen nicht mehr die gleichen sind. Bekennertum ohne eine angemessene Bekenntnishermeneutik ist letztlich nichts anderes als eine Deklaration der eigenen Rechthaberei als »prophetische Rede«.


Drei Dimensionen des Protestantismus

Gerade die dreifache Motivation, die zur Entstehung der Barmer Theologischen Erklärung geführt hat, nämlich die ethische, die politische und die theologische Motivation, deutet darauf hin, dass es eine dreifache innergesellschaftliche Präsenz des Protestantismus gibt und die Identität des Protestantismus von einer Ausgewogenheit dieser drei Dimensionen abhängt: Es sind dies die Dimensionen des personalen, des politischen und des kirchlichen Protestantismus. Eine zeitgemäße Auslegung des oben zitierten Satzes in der Präambel der pfälzischen Unionsurkunde zielt genau auf konsequente Verwirklichung dieser drei Dimensionen.

Dabei wird die personale Dimension des Protestantismus durch gewissenhafte Pflege des gottesdienstlichen bzw. überhaupt des religiösen Lebens verwirklicht. Es geht zwar auch um Fragen einer dem Protestantismus gemäßen Liturgie, aber mehr noch um das offene, jeden Menschen mit seinem subjektiven Zugang zu den christlichen Frömmigkeitstraditionen ernst nehmende Gespräch über die Wahrheit des Evangeliums. Die politische Dimension wird unterstützt durch den Dialog mit den politischen Akteuren in der Absicht, die Freiheit des Gemeinwesens angesichts drohender Gefahren zu wahren. Die kirchliche Dimension des Protestantismus schließlich lässt sich nur verwirklichen in einer Institution, die sich zwar ihrer Kirchlichkeit bewusst ist, aber jeden Verdacht zu vermeiden sucht, sie mache bei ihrer sichtbaren Gestalt Anleihen an Verwirklichungsformen von Kirchlichkeit, die anderen Prinzipien folgen als den protestantischen – etwa indem sie katholische Formen kopiert.

Diese drei Dimensionen protestantischer Identität werden zu jeder Zeit von hausgemachten Gefahren bedroht: Protestantische Frömmigkeit droht oft in inhaltsleere Spiritualität oder in fundamentalistische Gesetzlichkeit abzudriften; der Dialog mit der Politik leidet unter der Versuchung, mit der problematischen Vorstellung eines »Wächteramts der Kirche« den politischen Akteuren den Weg in eine Gesellschaft zu weisen, die nicht mehr weltanschaulich neutral, sondern einer Art Zivilreligion verpflichtet wäre; die Überbetonung der Kirchlichkeit führt zu einer Verabsolutierung der eigenen Empfindlichkeit, die nicht selten Ergebnis eines verborgenen Minderwertigkeitskomplexes ist, weil andere Formen von Kirchlichkeit, allen voran die katholische, in der Öffentlichkeit größere Beachtung finden.

Der Ertrag eines Unionsgedenken nach 200 Jahren, wie es in der Evang. Kirche der Pfalz im September 2018 gefeiert worden ist, sollte nicht zuletzt darin bestehen, die in der rationalistischen Unionstheologie angelegten Grundlagen eines aufgeklärten Protestantismus zum Ausgangspunkt weiterer Überlegungen zu machen. Ein Protestantismus, der sich der theologischen Weichenstellungen der in der Vergangenheit Handelnden bewusst ist, kann beispielsweise mit einem neuen Selbstverständnis in ökumenische Gespräche mit Vertretern der römisch-katholischen Kirche gehen.

Der zuletzt in Tübingen lehrende Systematiker Eilert Herms behauptete vor 25 Jahren anlässlich des 175. Unionsjubiläums: »Die Union geht weiter!« Die Wahrheit dieses Satzes wird sich ganz sicher in der Zukunft erweisen. Über die Frage, in welche Richtung die Union weitergeht, muss aber schon jetzt geredet werden.

 

Über den Autor

Pfarrer Dr. Martin Schuck, Jahrgang 1961, Pfarrer der pfälz. Landeskirche, 1998-2009 wiss Referent für Catholica und Publizistik am Konfessionskundl. Institut Bensheim, seit 2009 Leiter des Verlagshauses Speyer GmbH, Mitglied im Redaktionsbeirat des Deutschen Pfarrerblatts, Lehrbeauftragter an der Universität Koblenz-Landau.

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 10/2018

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