Religionsunterhaltung mit Joyce Meyer
Show des Glaubens

Von: Elisabeth Hurth
0 Kommentare zu diesem Artikel / Artikel kommentieren

Unter großer Aufmerksamkeit und mit beachtlichem Erfolg strahlt die evangelikale Predigerin Joyce Meyer ihre religiösen TV-Sendungen aus. Doch ihre Resonanz ist kalkuliert und Joyce Meyer selbst nur Segment eines rein marktförmig gestalteten Verkündigungsangebots. Dem haben sich schließlich auch die Inhalte ihres »Evangeliums« unterzuordnen – wie Elisabeth Hurth in ihrer kritischen Analyse zeigt.

»Gott mag alles an dir«, sichert Joyce Meyer dem Publikum in ihrer Sendung »Das Leben genießen« zu, mit der sie im deutschen Fernsehen (unter anderem auf Tele 5, Bibel TV und rheinmaintv) sowie im Internet erfolgreich präsent ist. Joyce Meyer, auch in Amerika eine der bekanntesten evangelikalen Predigerinnen, ist überzeugt: »Gott kann gar nicht anders, als uns zu lieben.« Diese Liebe ist nicht nur bedingungslos, sondern auch »ersichtlich«. Gott, so Meyer, »erweist sich« in meinem Leben, er »kümmert sich persönlich um mich«.1

Mit diesen explizit christlich-religiös geprägten Aussagen ist Joyce Meyers Sendung ein Kontrastprogramm zum Niedergang des Glaubens hierzulande. Zentrale Glaubensinhalte verdunsten unaufhaltsam. Nur noch eine Minderheit glaubt an Gott als persönliches Gegenüber. Für die meisten ist Gott eine Vorsehung ohne personale Züge, eine anonyme Schicksalsmacht oder eine unpersönliche Kraft.


Gottesgewissheit in gottvergessenen Zeiten

Vor diesem aus christlicher Sicht sehr düsteren Hintergrund hebt sich Joyce Meyers Sendung ab, in der Gott als vertrautes »Du« angesprochen und um Beistand angerufen wird. Meyers Sendung ist damit gegenläufig in einer Zeit, in der Sinnsuche aller Art boomt, Gott jedoch nicht mehr vorkommt und Menschen vergessen, dass sie Gott vergessen haben.

In diesen gottvergessenen Zeiten gibt der Glaube dem alltäglichen Leben keine Form. Joyce Meyer dagegen betont, dass wir Gott im Leben begegnen können. Dabei misst Meyer den »Wert« dieser Begegnung an der Frage, wie wir sie im Alltag »umsetzen«.2 Wir müssen, fordert Meyer, Gott »auch im Kleinen treu sein«, auf der Arbeit, beim Einkauf oder im Haushalt.3 Nur so kann Gott uns ein großer Gott sein, der »aus allem in unserem Leben etwas Gutes (zu) machen (vermag)«.4 Wir brauchen nicht darauf zu warten, dass dieser Gott uns erst am »Ende der Zeiten« von Leid und Not dieser Erde befreit, wenn wir endgültig in sein Himmelreich aufgenommen werden (1. Kor. 10,11). Gott befreit uns schon jetzt von Leid und Not und schenkt uns den Himmel auf Erden, damit wir das Leben genießen können.5

Im Gegensatz zur Verkündigung, wie sie in den traditionellen Großkirchen praktiziert wird, kalkuliert Meyers geerdete Verkündigung gezielt mit ein, dass Menschen in Glaubensangelegenheiten konkret angesprochen und unmittelbar befriedigt werden wollen. Entsprechend ist Joyce Meyers Verkündigung lebensdienlich angelegt und folgt einer bedürfnisorientierten Nachfrage nach Religion. Hierfür braucht man keine »großen« Transzendenzen wie jenes Heil, das sich »zu der letzten Zeit« vollendet (1. Petr. 1,5). An die Stelle des Heilsplans Gottes, durch den eine dem Bösen verfallene, erlösungsbedürftige Welt gerettet wird, tritt bei Meyer der »gute Plan« eines Gottes, der uns, den »Guten«, im alltäglichen Leben Erfolg und Wohlergehen zuteil werden lässt.6 Als Problemlöser, Wunscherfüller und Erfolgsgarant ist dieser Gott, so Meyer, in seinem Handeln von uns begreifbar und erkennbar.7 Ein Gott aber, den man begreifen kann, ist kein Gott.


»Oldtime Religion«

Die viel beschworene Wiederkehr der Religion ist dieser Tage längst verpufft. Die Bindungs- und Ausstrahlungskraft von Religion schwindet zusehends. Joyce Meyers Sendung macht jedoch deutlich, dass eine Religion mit eindeutigen, übersichtlichen Orientierungsfunktionen dem Wunsch vieler Menschen nach verbindlichen Vorgaben für die Lebensführung entspricht. Der hohe Zuspruch, den Meyers Sendung erfährt, ergibt sich an dieser Stelle vor allem aus der »Revitalisierung« einer »Oldtime Religion«.8 Sie ist begründet im Bewahren von Traditionellem, im Festhalten an einsichtigen Erklärungsmustern und der Wahrheit der biblischen Texte. Wer ratlos vor einer entfesselten Postmoderne steht, wer mit komplexen Glaubensreflexionen und historisch-kritischen Dekonstruktionen nichts anzufangen weiß, erfährt in der »Oldtime Religion« eine Entlastung, die auf dem Eingängigen und Affirmativen beruht.

Das Eingängige, Affirmative wirkt auf kritische Geister zumeist oberflächlich und seicht. Zu fragen wäre jedoch, ob sich hier in Bezug auf Religion und Glaube nicht auch Wünsche nach Vereinfachung und Vergewisserung zeigen. So thematisiert Joyce Meyer das, was als Kontingenz erfahren wird – Krankheit, Leid und Tod –, im Zeichen einer religiösen »Happy End-Moral«. Wenn wir Leid ausgesetzt sind, sollten wir, so Meyer, daran nicht verzweifeln. Es ist ein »Test«, mit dem Gott uns prüft.9 Wir müssen durch diese Prüfung hindurch, um geistlich auf Gott hin zu wachsen. Aber dieser Gott, so versichert Meyer ihrem Publikum, wird uns nichts auferlegen, was wir nicht auch bewältigen können. Wir werden die Prüfung bestehen und erkennen, dass Gott »alles« – selbst das größte Leid – »für uns zum Guten (wirkt)«.10

Dieses gute Ende entschärft das Bedrohliche, das von existenziellen Grenzsituationen ausgeht und verschafft all denen, die mit Leid und Tod nicht mehr sinnvoll umgehen können, ein Gefühl der Erleichterung. Joyce Meyers religiöse Happy End-Moral macht es zudem auch denen leichter, die sich angesichts der Last von Leid und Tod von den schweren, sprachlich oft abgehobenen Antworten kirchlich-theologischer Lehre überfordert und daher auch nicht angesprochen fühlen.


Abgespeckte Theologie

Die »Oldtime Religion«, auf die Joyce Meyer zurückgreift, geht mit einer abgespeckten Theologie einher, die sich in den Dienst eines Lebens stellt, das erfolgreich sein soll. Grundlage für Meyers Verkündigung ist dabei das »In-Christus-Sein«. Wenn wir ihm unser Leben anvertrauen, haben wir Anteil an seinem Wesen. Durch diese gnadenhafte Teilhabe können wir nicht nur »Jesus ähnlich werden«, sondern so auch das erwerben, was wir brauchen, um ein erfolgreiches Leben zu haben.11

Dieses Heilsversprechen zielt primär auf das Hier und Jetzt. Meyer verkündet Glück, Gesundheit und Wohlergehen als gottgewollte Gaben, die im Leben unmittelbar erreichbar sind. Dafür müssen jedoch klare Regeln befolgt werden. Man darf sich nicht von seinen Gefühlen, den Umständen oder dem Urteil anderer abhängig machen. Wir sind nicht das, was wir fühlen, oder das, was andere von uns halten. Wir sind auch nicht das, was unsere Umstände vorgeben. Wenn wir wissen, wer wir in Christus sind, können wir uns über unsere Gefühle, Umstände und alle Zuschreibungen erheben.12

An dieser Stelle erinnert Meyers Verkündigung an Ralph Waldo Emersons einflussreiches Konzept der »Self-Reliance«, eines Selbstvertrauens, in dem der eigenständige Mensch ganz auf sich »beharrt« und Herr über Umstände und Widrigkeiten ist.13 Diese Eigenständigkeit liegt jener Erfolgsphilosophie zugrunde, die in den USA nicht nur in der elektronischen Kirche als »inoffizielle ›Religion‹« gilt – eine Religion, die Erfolg zum gottgefälligen Glaubensakt erklärt.14


»Schönheit statt Asche«

Auf Erfolg, Aufmerksamkeit und Anerkennung sind auch die Auftritte von Joyce Meyer in den Medien angelegt. Meyers Sendungen sind Hochglanzauftritte, in denen ihre »Performance« perfekt inszeniert ist. Meyer wirkt medienaffin – photogen und telegen. Ihre jugendliche Ausstrahlung, die sie Liftings verdankt, trotzt ihrem tatsächlichen Alter und paart sich mit ihrem Charme und ihrer Redegewandtheit. Das schlägt sich auch in den Zuschauerreaktionen nieder. Sonntägliche Gottesdienste, die von Bibel TV ausgestrahlt werden, sind zumeist emotional wenig ansprechend. Sie wirken überdies vorhersehbar und erreichen keine große Zuschauerresonanz. Joyce Meyers Sendungen dagegen »rufen« nach Angaben von Bibel TV »die meisten Zuschauerreaktionen hervor«, nicht zuletzt deshalb, weil sie attraktiv, mitreißend und vor allem humorvoll sind.15

Meyer sichert sich die Zustimmung ihres Publikums auch durch ihre Bereitschaft, alles schonungslos offen auf ihr persönliches Leben zu beziehen. Von Glaubenskrisen über fehlgeschlagene Diäten bis zu gescheiterten Beziehungen – es gibt nichts, was Meyer nicht selbst am eigenen Leib erlebt hätte. Gerade weil Joyce Meyer fast alle Themen an ihrer Person festmacht, kommt sie authentisch und lebensnah rüber. Sie suggeriert dem Publikum: Ich bin eine von euch. Ich kenne das, was euch umtreibt, aus eigener Erfahrung.

Eine Erfahrung, die Meyer in nahezu jeder Sendung mit ihrem Publikum teilt, ist der Missbrauch durch ihren Vater, dem sie als Kind jahrelang schutzlos ausgesetzt war. Dieses alles umstürzende Ereignis im Leben von Joyce Meyer ist ein »Leidthema«, aus dem sie die frohe Botschaft ableitet, dass man an dem Leid, das einem im Leben widerfährt, nicht zerbrechen muss. Meyer präsentiert sich dabei stellvertretend als Leidende, an der Gott gehandelt hat – ein Gott, der selbst tiefste Verletzungen der Seele und des Körpers heilen und unserem Leben in jeder Situation eine positive Wendung geben kann. Meyer verweist dabei vor allem auf Jes. 61,3, um diese Wendung in ihrem eigenen Leben zu beschreiben. Gott, verkündet Meyer, »machte aus der Asche meines Lebens etwas Wunderschönes«.16 Er hat »meine Asche gegen Schönheit getauscht und mich dazu berufen, anderen Menschen zu helfen, damit er dasselbe für sie tun kann«.17


»Sprachrohr Gottes«

Die Berufung, die Joyce Meyer als ihre Erweckung vorstellt, beruht auf einer Erfahrung Gottes im Jahr 1976, in der Gott sie nach eigenen Angaben unmittelbar ansprach und dessen Stimme sie nunmehr selbst ist. Immer wieder betont Meyer daher ihrem Publikum gegenüber, dass sie das weitergibt, was Gott ihr selbst gesagt hat. Gott, so Meyer, »gebraucht meine Worte, um zu (Menschen) zu sprechen«.18 Meyer reklamiert damit für sich die Rolle einer Mittlerin, eines Sprachrohrs Gottes. Meyers Botschaften erhalten so die höchstmögliche Legitimation und Vollmacht.

Dazu fügt sich die eigentümliche Unmittelbarkeit ihrer Botschaften. Ich habe, so Joyce Meyer, für meine »Sendung« kein Studium auf einer theologischen Hochschule absolviert, »ich besuchte (vielmehr) die Schule des Heiligen Geistes«.19 Er offenbart uns nach Meyer unmittelbar, was Gottes Wort für uns bedeutet und wozu Gott uns mit seinem Wort in der Bibel auffordert. Als (vermeintliche) Mittlerin dieses Wortes ist Meyer jedoch keine abgehobene, ekstatische Predigerin oder Prophetin. Auf einsichtige und vor allem unterhaltsame Weise demonstriert Meyer die konkrete Alltagstauglichkeit des Glaubens. Ihre Sendung erreicht so etwas, was man von institutionell gebundener Religion heute kaum noch erwartet: Sie transportiert praktische Botschaften und Vorgaben für das Leben.


Die Bibel als Rezeptbuch

Dabei macht Meyer ganz bewusst deutlich, dass das biblische Wort Gottes jedem problembeladenen Bereich unseres Lebens gilt – von Übergewicht über Altern bis zu Geldsorgen. Für Joyce Meyers lebenspraktische Ratschläge und Kalenderspruchweisheiten braucht man an dieser Stelle die Bibel eigentlich nicht. Meyer belehrt ihr Publikum jedoch eines Besseren. »Es gibt«, so ist sie überzeugt, »kein Problem, für das die Bibel keine Lösung hat.«20

Diese Bedeutung als Problemlöser erhält die Bibel durch Meyers wortwörtliche Auslegung von Bibelstellen, die primär als Aufhänger dienen. Die biblizistisch angelegte Exegese ist Voraussetzung für die von Meyer betonte Lebensrelevanz der Bibel als Wort eines Gottes, der uns aus großen und kleinen Nöten befreien und uns Schönheit schenken will.

Dazu aber müssen wir die »Asche los­lassen«.21 Die Asche unseres Lebens sind konkrete Alltagsprobleme, die Meyer gezielt aufgreift und anspricht. Dabei verweist sie immer wieder darauf, dass Religion in Gestalt der Institution Kirche einfach nicht ausreicht, um diese Probleme erfolgreich zu bewältigen. Der Glaube ist nach Meyer nicht an kirchliche Strukturen gebunden, sondern an Menschen, die ihren Glauben im Alltag leben und Gott nicht in die »Sonntagmorgenschublade« stecken.22

Jesus, so Joyce Meyer, ist nicht gekommen, damit wir religiös im Sinne der Kirche werden. Mittelpunkt der Verkündigung Jesu ist vielmehr, dass wir durch ihn eine »Beziehung zu Gott« haben.23 In der Kirche finden wir nicht zu dieser Beziehung. Es wirkt zudem nach Meyer scheinheilig, wenn man sich in der Kirche fromm und andächtig gibt, im Alltag aber unmenschlich und hartherzig ist.


Religionsunterhaltung in den Medien

Die von Joyce Meyer beschriebene Diskrepanz zwischen der Sonntagsfrömmigkeit und dem gelebten Alltagsglauben entkirchlicht religiöses Erleben. Die populäre Mediatisierung von Religion arbeitet dieser Entwicklung zu. Medien wie Fernsehen und Internet reichen heute weiter als alle Formen kirchlicher Verkündigung. Von hier aus sind viele der Ansicht, dass die Medien nunmehr das leisten sollten, was die Kirche einst zu leisten hatte. Wenn man über die Kirchenkanzel kaum noch Gläubige erreicht, muss man es somit – wie Joyce Meyer – über die elektronische Kanzel versuchen.

Medien können Orte sein, an denen Menschen ihren Glauben leben. Die personale Beziehung und Kommunikation zwischen Pfarrer und Gemeinde wird dabei ersetzt durch die mediatisierte Vermittlung religiöser Botschaften. Notwendig ist jedoch gerade heute die direkte persönliche Verkündigung, das Glaubenszeugnis von Mensch zu Mensch. Mit Blick auf die Gegenwart Gottes in der Welt reicht mediatisierte Religion nicht an die personale Präsenz heran.

Mediatisierte Religion, wie sie sich in Gestalt von Meyers Sendungen zeigt, ist keine Patentlösung für das Problem des Verdunstens kirchlichen Lebens und Glaubens. Man kann der Aushöhlung des Glaubens nicht dadurch entgegenwirken, dass man sie durch die Medien und in den Medien kompensiert. Joyce Meyers Sendung kann die »Sendung« der Kirche nicht ersetzen. Sie kann sie jedoch, gerade weil sie glaubenspraktisch angelegt ist, ergänzen und Menschen hinführen zu jenem »vernünftigen« Gottesdienst, der sich nicht in einer gottesdienstlichen Versammlung verwirklicht, sondern in einem Leben, das als Gottesdienst gelebt wird (Röm. 12,1).

Wer Joyce Meyers Sendungen in dieser Hinsicht etwas abgewinnen kann, muss sich all jenen Skeptikern stellen, die wie Neil Postman überzeugt sind, dass Medien eine »starke Tendenz zu einer Psychologie der Diesseitigkeit« haben. Medien sind nach Postman »so eng mit der Welt der Werbung und Unterhaltung verbunden, dass es schwerfällt, (sie) in einen Rahmen für sakrale Vorgänge zu verwandeln«.24 Diese Verwandlung misslingt nach Postman vor allem deshalb, weil die mediale Vermittlung des Evangeliums zwar erfolgreich ist, aber von Unterhaltungsgesetzen nicht unbeeinflusst bleibt. Postman kritisiert dabei insbesondere die Personalisierung medialer Religionsunterhaltung, die das Heilige »abdunkelt«. Im Vordergrund steht allein der Prediger. Er »gibt«, so Postman, »den Ton an. Der liebe Gott spielt die zweite Geige«.25


Joyce Meyer Superstar

Die personalisierenden Gesetze medialer Religionsunterhaltung, die die Person über die von ihr vertretenen Inhalte stellen, können sich jedoch auch als glaubensdienlich erweisen. Glaube ist keine Sache, die man wie ein Paket weitergeben kann, sondern eine Beziehung. Die Glaubensweitergabe gelingt nicht über Bücher, die eine Lehre enthalten, sondern über Personen, die diese Lehre vorleben. Die mediale Präsenz einer Person in den Medien aber »macht« etwas mit dieser Person. Sie verselbständigt sich. »Gott ist wunderbar«, ruft Joyce Meyer ihrem Publikum zu.26 Was folgt, sind »Joyce, Joyce«-Jubelarien. Joyce Meyer steht im Mittelpunkt, nicht aber Gott.

Als religiöse Powerfrau rückt Meyer so in den Vordergrund, dass ihre Sendung keinen anderen Glauben schafft als den Glauben an sie selbst. Es kommt zu einer Idolisierung, in der das Bild, das man sich von Meyer macht, Vorrang vor dem gewinnt, was sie eigentlich ist. In dieser Idolisierung geht der Verweischarakter des Glaubensvorbilds verloren und damit eine grundsätzliche religiöse Lebenshaltung – das Sich-Offen-Halten für den, der von keinem Bild erfasst werden kann und den »kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat« (1. Kor. 2,9).

Dieser Verlust ist nach Postman eine unmittelbare Folge des Religiotainments.27 So ist in der Sendung »Das Leben genießen« der Lobpreis ansprechend, die Predigerin charismatisch, die Stimmung im Saal euphorisch. All das sind Merkmale einer Glaubenssendung, in der der Glaube Spaß macht und unterhält. Joyce Meyers Sendung hat so das Format einer Show des Glaubens mit einer Predigerin, die als Schauspielerin zugleich eine religiöse Entertainerin ist.

Wenn Meyer ihre Schauspielkünste darbietet, wenn sie Anekdoten um ihren geliebten Ehemann Dave zum Besten gibt, wenn sie talkshowmäßig ihr Inneres nach außen kehrt – dann weiß sie das Publikum auf ihrer Seite, ein »Klatschpublikum«, das mit Religion auch unterhalten werden will.


Religiöser Glaube als Geschäft

Als Show des Glaubens ist Joyce Meyers Sendung eine crossmediale Inszenierung, bei der in einem Format unterschiedliche Medien und Kanäle – vor allem TV, Internet und Printmedien – verknüpft werden. Solche crossmedial angelegte Inszenierungen können den Glauben und kirchliche Anliegen breit gestreut verbreiten, sie sind jedoch marktförmig. Religion als seelische Befindlichkeit und Lebenshilfe ist dabei ein Produkt unter vielen. Auch Meyers Sendung ist ein Produkt, das einem Marktprinzip unterliegt. Wer Meyers Sendungen als sinnstiftende Alltagsbegleiter würdigt, muss sich daher der Tatsache stellen, dass diese religiösen Eigenschaften einer Show zukommen, die aus dem Glauben ein Geschäft macht. Meyers Zuschauer im Fernsehen und im Internet sind entsprechend nicht nur Menschen, die über Meyer zum Glauben an Gott finden wollen, sie sind auch User und Verbraucher, die über Meyer auf Produkte des Glaubens verwiesen werden.

Diese Marktförmigkeit von Religion ist ein herausragendes Merkmal der elektronischen Kirche, die von den Zuschauern und ihrer finanziellen Unterstützung abhängig ist und entsprechend eine »Produktbindung« schaffen muss.28 Für Meyers Sendung gilt dabei das Prinzip: Wer Joyce Meyer als religiösen Star feiert, bejubelt nicht nur, was sie tut und ist, sondern kauft auch die Produkte, die an ihr hängen und unter ihrem Namen hergestellt werden. Joyce Meyer ist so Teil eines Medienverbundes, in dem ihre Botschaft zur Ware wird. Nicht allein der wahre Charakter von Joyce Meyer zählt, sondern auch ihr Warencharakter als religiöser Star.

Gerade aufgrund des kommerziellen Charakters ihrer Sendung muss sich Joyce Meyer seit Jahren Vorwürfen stellen, sie predige ein Wohlstandsevangelium und bereichere sich zudem persönlich.29 Tatsächlich aber vertritt Meyer eine Erfolgstheologie mit Wohlfühlfaktor. Es geht Meyer nicht so sehr um Wohlstand, sondern vielmehr um Wohlergehen und Lebensgenuss. Wenn wir unser Leben genießen können, sind wir im Leben auch erfolgreich. Der spirituelle Erfolg zieht dabei den materiellen nach sich. Erfolg meint also nicht nur materiellen Besitz, sondern vor allem geistlichen Erfolg – ein gutes, gesegnetes Leben, in dem man dem Teufel widerstehen kann.


Erfolgstheologie mit Wohlfühlfaktor

Der Wohlfühlfaktor in Joyce Meyers Erfolgstheologie entspricht auf den ersten Blick nicht einer Frömmigkeitspraxis, die von Verzicht und Enthaltsamkeit bestimmt ist. Das Christentum wird heute (immer noch) als eine Religion wahrgenommen, die Leiden und Kreuzesnachfolge sowie Selbstverleugnung und Selbstentäußerung einfordert. Die Sehnsucht nach Glück, Wohlbefinden und Genuss dagegen findet in der kirchlichen Praxis kaum Berücksichtigung, gilt sie doch als Ausdruck einer ich-zentrierten religiösen Wellness, in der man sich in Sachen Religion und Glaube nichts mehr zumuten will.

Vergnügungen »unter der Sonne« sind, folgt man dem Buch Kohelet, leer, Sehnsüchte nach »Wohlleben« »eitel« (Koh. 1,3; 2,1). Für Joyce Meyer heißt das jedoch nicht, dass Gott uns keine Freude und keinen Genuss gönnt. Gott hat uns vielmehr zum Glück und zum Lebensgenuss bestimmt und nicht zum Unglücklichsein oder Leiden. Das Streben nach Genuss und Wohlbefinden ist, so Meyer, eine Wertschätzung des Lebens an sich, das man nicht nur verzweckt oder moralin leben möchte. Etwas genießen zu dürfen ist letztlich ein Geschenk und zugleich eine Einladung, die geschenkte Zeit auch auszukosten.

Aber man muss das Genießen des Lebens auch wieder loslassen können, es darf kein Wert an sich werden, der die eschatologische Hoffnung darauf verstellt, dass uns ein vollendetes Leben »vor Gott« verheißen ist (Ps. 56,14). Auch wenn wir auf Erden ein »fröhliches Herz« haben sollen, ist unser Leben letztlich zu einer größeren Freude bestimmt, die Gott selbst ist (Spr. 15,13). Gott »erfreut unser Herz mehr als zur Zeit, da es Korn und Wein gibt in Fülle« (Ps. 4,8). Diese größere Freude überbietet alles, was wir aus dem Leben machen wollen.


»Gott genießen«

Es gibt vom Menschen her keine Möglichkeit, über jene Freude zu verfügen. Joyce Meyer dagegen setzt darauf, dass das eschatologisch noch Ausständige bereits in diesem Leben von uns ergriffen werden kann. Die von Meyer am häufigsten als Beleg zitierte Bibelstelle hierzu stammt aus dem Johannesevangelium: »Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu töten. Ich bin gekommen, damit ihr das Leben in Fülle habt« (Joh. 10,10).30

»Leben in Fülle« heißt nicht, dass man das Leben mit allem Möglichen anfüllt und so für sich alles aus diesem Leben herausholt. Das Leben in Fülle, von dem Jesus spricht, meint Fülle einer Liebe, die den Tod überwindet. Joyce Meyer schreibt dieser christologischen Aussage über das Leben in Fülle eine andere Bedeutung zu. Sie legt dem johanneischen Christus das Wort in den Mund: »Ich bin gekommen, damit ihr das Leben genießen könnt.«31 Dabei geht Meyer noch weiter und verweist für ihr Wohlfühlevangelium auch auf den Kreuzestod Jesu Christi: »Jesus starb, damit wir unser Leben genießen können.«32

In dieser vom Kreuz her legitimierten »Das Leben genießen«-Botschaft wird das Erlösungswerk Jesu Christi verinnerweltlicht. Die soteriologische Bedeutung des Kreuzestodes Jesu unterliegt nunmehr menschlichen Heilserwartungen. Der Zusammenhang von Heilsgeschichte und Erlösung entfällt. Dort, wo die Sehnsucht nach Lebensgenuss und das Bestreben, aus dem Leben »das Beste zu machen«, im Vordergrund stehen, wirkt die Jesusnachfolge als Gemeinschaft mit dem leidenden Herrn uncool und vor allem »negativ«.33 Negatives aber verhindert, so Meyer, dass wir unser Christsein genießen können. Dieses Genießen des Christseins bezieht Meyer auch auf das Geheimnis Gottes. Gottesbegegnung und Gottesgenuss schließen sich nach Meyer nicht aus. Wir dürfen und können »Gott genießen«.34


»Fehler« statt Sünde

Es gibt keinen biblischen Beleg dafür, dass Jesus die Jünger dazu auffordert, ihr Leben zu genießen. Nicht das erfolgreiche und genussvolle Leben ist für ihn maßgebend, sondern das gottgefällige. Joyce Meyer dagegen stellt ihre »Das Leben genießen«-Botschaft als gottgemäß und biblisch bezeugt vor. Dazu bedient sie sich der paraphrasierenden Exegese der »Amplified Bibel« und benutzt wortwörtlich gedeutete Bibelstellen als Zeugnisse für ein Gottesbild, in dem Gott selbst das erfolgreiche, genussvolle Leben im Diesseits verbürgt.

Erfolg ist jedoch keine Eigenschaft, mit der Gott beschrieben werden kann. Im Evangelium geht es nicht um den Erfolg und um den Lebensgenuss des Menschen, sondern um die Heilswirklichkeit Gottes. Der erfolgreiche Mensch, wie Meyer ihn beschreibt, steht dagegen letztlich nicht als ein heilsbedürftiges Geschöpf vor Gott. Der Mensch ist vielmehr, so Meyer, vor Gott »makellos« und von ihm zu einer Heiligkeit bestimmt, die ihm bereits jetzt die Möglichkeit eröffnet, nicht in bewusster Sünde zu leben.35 Durch die Heiligung wird jeder, der in Christus ist, befähigt, sich von seiner sündigen Natur Schritt für Schritt loszusagen.

Dazu fügt sich, dass Joyce Meyer in der Regel nicht von Sünden spricht, sondern von »Fehlern«, nicht von Schuld, sondern von Versagen.36 Fehler sollten wir vermeiden. Schuldgefühle sind als Bedrohung unserer Lebensfreude und unseres Lebensgenusses abzustellen. Doch diese angestrebte »Schuldlosigkeit« ist eine Illusion. Das Böse in Gestalt der Sünde gehört zum Menschen. Es gibt eine »Bosheit des Herzens« (Gen. 6,5). Es gibt im Menschen einen Hang zum Bösen, den man nicht einfach ablegen kann (vgl. Röm. 7,19). Die alte, sündige Natur, das Dunkle und Abgründige vermag der Mensch nicht aus sich selbst heraus zu überwinden. Diese Überwindung ist allein die Erlösungstat Jesu Christi.


Wer Gutes sät, wird Gutes ernten

Joyce Meyers Menschenbild beruht auf einem positiven Selbstbild, das durch die richtige Einstellung erlernbar ist. Diese Einstellung, die wiederum von uns selbst abhängt, ist entscheidend für unseren Umgang mit Gott und den Mitmenschen. Durch die richtige Einstellung können wir, so Meyer, Gottes Plan für uns erkennen und anderen Gutes tun. Meyer greift dabei auf eine grundlegende Annahme des »positiven Denkens« zurück, nach der man Menschen in glückliche Optimisten verwandeln kann, die sich entsprechend verhalten. Im Gegensatz zum positiven Denken betont Meyer jedoch, dass diese Verwandlung, diese Veränderung ohne Gott nicht möglich ist. Wir können unser Leben und das anderer Menschen nicht verändern, wenn wir nicht Gottes Willen befolgen und seinem Plan vertrauen.37

Mit Blick auf diesen Plan dürfen wir gewiss sein, dass Gott gut ist und zugleich auch will, dass es uns gut geht. Gemäß diesem Plan gilt: Wer Gutes sät, wird auch Gutes ernten.38 Das Gute – Glück, Erfolg und Lebensgenuss – stellt sich ein, wenn wir uns nicht von schlechten Gefühlen und falschen Einstellungen beherrschen lassen. Wir sind das, was wir denken und was wir mit »Powergedanken« erreichen können.39 Es muss unser Ziel sein, auch dann etwas zu tun, wenn wir uns nicht danach fühlen. Wenn uns das gelingt, erreichen wir eine höhere Stufe auf unserem Weg zu Gott.

Auf diesem Weg werden wir im Leben die Früchte unserer guten Werke ernten, denn Gott, so Joyce Meyer, ist ein »Belohner«.40 Die biblischen Belege hierzu entnimmt Meyer dem 6. Kapitel des Galaterbriefes. Es bestätigt nach Meyer, dass wir ein von Jesus »erkauftes Recht« auf eine reiche Ernte haben und wir hier und jetzt für unsere guten Taten belohnt werden.41 Joyce Meyer setzt damit auf ein Leistungs- und Verdienstdenken, das nicht im Einklang mit der Bibel steht. Man kann vor Gott keinen Anspruch erwerben und ihm gute Taten vorrechnen. Man kann vor Gott keinen Verdienst geltend machen. Der »Lohn«, der dem Menschen für seine guten Taten zuteil wird, erwächst nicht aus einem Anspruch. Der Mensch ist zu guten Taten nur deshalb in der Lage, weil Gott ihn dazu befähigt hat.


Der »positive« Gott

Joyce Meyers Erfolgstheologie, nach der wir das ernten, was wir säen, spart zudem den eschatologischen Kontext des Erntebegriffs aus. Gemäß den Mahnungen im Galaterbrief ernten wir nicht zu unserer Zeit, sondern »zu Gottes Zeit« (Gal. 6,9). »Die Ernte ist das Ende der Welt«, ein Ende, in dem der Herr der Ernte Gericht halten wird (Mt. 13,39). Die endgültige Entscheidung über Heil und »Verdammnis« des Menschen erfolgt am endzeitlichen Tag des Gerichts und gilt allen Menschen ohne »Ansehen der Person« (Mt. 7,13; Röm. 2,11). Jeder Mensch, auch der, der vermeintlich nur »Gutes« getan hat, muss sich vor Gott verantworten. Seine erwartete Gerechtigkeit wird alles richtigstellen, aber auch richten.

Der »Tag des Herrn«, der Tag des Gerichts wird von Joyce Meyer entpoenisiert, verträgt er sich doch wenig mit dem verlieblichten Gott ihrer »Das Leben genießen«-Botschaft (Offb. 1,10). Dieser Gott ist nach Meyer nicht nur »gut«, sondern vor allem auch »positiv«.42 Der Glaube an Gott ist entsprechend in erster Linie eine »Sache« der »positiven Einstellung«.43 Wenn der Glaube aber tatsächlich eine Frage der Einstellung ist, steht er in der Verfügungsgewalt des Menschen. Nach dem Zeugnis der Bibel dagegen ist der Glaube etwas, das der Mensch empfängt. Es ist die »Kraft Gottes, die selig macht alle, die glauben« (Röm. 1,16). Nicht aus eigener Kraft gelangt der Mensch demnach zum Glauben, sondern durch Gottes Gnade. Diese Gnade kann sich der Mensch als Geschöpf nicht durch »Werke« erwerben, derer er sich »rühmt« (Röm. 3,27).

Joyce Meyer versetzt den Menschen als Geschöpf in die Lage, mit seiner positiven Einstellung auch eine positive Wirklichkeit zu erschaffen. Wenn uns schlimme Dinge widerfahren, die uns daran zweifeln lassen, ob es Gott wirklich gut mit uns meint, kommt es, so Meyer, mehr denn je darauf an, die positive Einstellung nicht aufzugeben. Mit der richtigen – positiven – Einstellung können wir Widrigkeiten meistern und das Böse zum Guten wenden.


Dualistischer Ansatz

Joyce Meyer personifiziert dabei die Wirklichkeit des Bösen als »Feind« und will gegen diesen Feind siegreich zu Felde ziehen. Es gilt, gegen den Feind »vorzugehen«, gefährdet er doch unser Wohlergehen und Gottes guten Plan für uns.44 Dieser von Meyer propagierte Kampf gegen den Feind steht im Zeichen eines Dualismus, in dem das Böse und das Gute gleichwertige Mächte sind. Der Feind als das personifizierte Böse ist eine vom »positiven« Gott unabhängige »negative« Gestalt, eine Gegenmacht zu Gott.

Dieser dualistische Ansatz basiert auf einer gnostisch geprägten Interpretation des Bösen, die die biblische Schöpfungslehre in Frage stellt. Der Teufel ist nach biblischem Zeugnis keine Gott ebenbürtige Macht, er steht unter seiner Herrschaft. Der Teufel hat am Ende nicht das letzte Wort, er wird in die von Gott gesetzten Grenzen verwiesen. Gott überragt das Böse und das Gute. Er ist »alles in allem« (1. Kor. 15,28). Auch dem »Feind« gilt daher der Versöhnungswille eines Gottes, der »seine Sonne aufgehen lässt über Böse und Gute« (Mt. 5,45).

Für den Menschen dagegen ist es grundsätzlich schwierig zu »verstehen, was gut und böse ist« (1. Kön. 3,9). Der Mensch ist mit der Rätselhaftigkeit, dem »Geheimnis« der Bosheit der Welt konfrontiert (2. Thess. 2,7). Er kann diese Rätselhaftigkeit nicht auflösen, er ist jedoch dazu aufgefordert, vom Bösen »abzulassen« und »das Böse mit Gutem zu überwinden« (Ps. 34,15; Röm. 12,21). Die letztgültige Überwindung des Bösen aber geschieht allein durch Gott.

Der endgültige Sieg über das Böse ist noch ausständig (vgl. 2. Thess. 2,8). Dieser eschatologische Vorbehalt fällt bei Joyce Meyer aus. Wir können, so Meyer, die Macht des Teufels jetzt schon brechen und den Sieg über ihn erringen, denn wir haben »Autorität« über ihn.45 An dieser Stelle tritt ein Erlösungsverständnis hervor, das primär auf die Lösung konkreter menschlicher Nöte und Probleme bezogen ist. So wird auch das Böse zu einem Problem, das man lösen kann, wenn man seine Ursachen ergründet hat. Doch diese »Lösung« kann nicht erfolgreich sein. Zwischen der Erkenntnis des Bösen und seiner Bekämpfung mag ein Zusammenhang bestehen, aber durch Rationalität wird das Böse nicht nur aufgeschlüsselt, es kann so auch erst aufbrechen und bewusst instrumentalisiert werden.


Anmerkungen:

1 Joyce Meyer, Die verändernde Kraft der Liebe Gottes. Bibel TV, 15.3.2018. Der vorliegende Beitrag beruht auf einer Inhaltsanalyse von 50 ausgewählten Sendungen von Joyce Meyer, die auf Bibel TV vom 2.10.2017 bis zum 29.3.2018 ausgestrahlt wurden.

2 Joyce Meyer, In der Bibel steckt die Lösung, 20.3.2018.

3 Dies., Gott freut sich über deine Treue, 27.2.2018.

4 Dies., Warum lässt Gott Leid zu? (Teil 1), 13.3.2018.

5 Vgl. dies., Lass dir deine Träume nicht rauben, 8.2.2018.

6 Dies., Ohne Arme und Beine voller Hoffnung leben, 7.12.2017.

7 Vgl. dies., Gute Gedanken machen dich stark (Teil 2), 5.2.2018.

8 Jutta Odile Hess, Die elektronische Kirche in den Vereinigten Staaten von Amerika. In: Communicatio Socialis 26 (1993), 234. Vgl. auch Hansjörg Hemminger, Evangelikal. Von Gotteskindern und Rechthabern. Gießen 2016, 216.

9 Joyce Meyer, Wie deine Gedanken dein Leben beeinflussen (Teil 1), 5.1.2018.

10 Dies., Vertrau auf Gott, auch wenn du ihn nicht verstehst (Teil 1), 27.3.2018.

11 Dies., Verabschiede dich von Schuldgefühlen, 23.2.2018.

12 Vgl. dies., Sei mutig und glaube, 12.2.2018.

13 Ralph Waldo Emerson, Essays. Erste Reihe. Zürich 1983, 68.

14 Warren W. Wiersbe, Sei klug. Gottes Ratgeber für ein erfülltes Leben nutzen. Dillenburg 2009, 197.

15 https://www.pro-medienmagazin.de/nachrichten/2013/06/04/bibellehrerin-joyce-meyer.

16 Joyce Meyer, Echte Hilfe in schwierigen Situationen (Teil 1), 22.3.2018.

17 Dies., Schönheit statt Asche. Hamburg 2009, 23.

18 Dies., Wie Gott über dich denkt, 22.1.2018.

19 Dies., Sei mutig und glaube, 12.2.2018.

20 Dies., In der Bibel steckt die Lösung, 20.3.2018.

21 Dies., Gott begegnet dir dort, wo du bist (Teil 1), 29.3.2018.

22 Dies., Beten – aber wie? (Teil 2), 15.1.2018.

23 Dies., Powergedanken. Hamburg 2012, 116.

24 Neil Postman, Wir amüsieren uns zu Tode. Frankfurt/M. 1991, 147.

25 Ebd., 144.

26 Joyce Meyer, Dankbarkeit macht dich stark, 19.3.2018.

27 Vgl. Postman, Wir amüsieren uns zu Tode, 152-153.

28 Hess, Die elektronische Kirche, 234.

29 Vgl. http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/interview-positives-denken-macht-uns-alle-dumm.

30 Die Bibelzitate aus Joyce Meyers Sendungen beziehen sich auf die »Amplified Bibel«.

31 Joyce Meyer, Kenne deine Gegner, 11.12.2017.

32 Dies., Kannst du das Leben genießen?, 13.12.2017.

33 Ebd.

34 Joyce Meyer, Finde dein Vertrauen in Jesus, 9.1.2018.

35 Dies., Echte Hilfe in schwierigen Situationen (Teil 1), 22.3.2018.

36 Dies., Lass dich nicht von Angst beherrschen, 18.10.2017.

37 Vgl. dies., Gute Gedanken machen dich stark (Teil 2), 5.2.2018.

38 Vgl. dies., Erlebe Gottes Barmherzigkeit, 10.1.2018.

39 Vgl. dies., Powergedanken, 14, 23.

40 Dies., Unerschütterliches Vertrauen, 7.3.2018.

41 Dies., Mach das Beste aus deinem Leben, 21.3.2018.

42 Dies., Das Schlachtfeld der Gedanken. Hamburg 2010, 151.

43 Dies., Echte Hilfe in schwierigen Situationen (Teil 2), 23.3.2018.

44 Dies., Lass dir nicht länger das Leben schwer machen, 8.12.2017.

45 Dies., Geh dem Teufel nicht auf den Leim (Teil 1), 6.2.2018.

 

Über den Autor

Dr. phil. Elisabeth Hurth, Jahrgang 1961, Medienwissenschaftlerin, Publizistin und Dozentin in Wiesbaden.

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 9/2018

0 Kommentare zu diesem Artikel


Kommentieren Sie diesen Artikel










Bitte geben Sie die angezeigte Zahl in das nachfolgende Textfeld ein



Sicherheitszahl


zurück

Nicht abgehakt
Forum Reformation wird in Wittenberg gegründet
Artikel lesen
Contra liberum arbitrium pro libertate Christiana
Zu Luthers Kontroverse mit Erasmus
Artikel lesen
Goldener Oktober

Artikel lesen
Drittletzter Sonntag des ­Kirchenjahres
11. November 2018, Hiob 14,1-6
Artikel lesen
Neue Gemeinden gründen?
Pionierprojekte einer Kirche in Bewegung
Artikel lesen
Die Kraft des liberalen Protestantismus in Kirche und Gesellschaft
Zur Erinnerung an die Kirchenunion der Pfalz
Artikel lesen
Die nachkonfessionelle Gestalt des Protestantismus
Geschichte der Kirchenunionen und Perspektiven der Unionstheologie
Artikel lesen

PDF

Sie können diesen Artikel als PDF-Dokument runterladen.

PDF-Dokument

Impressum

Dieser Text wurde im Deutschen Pfarrblatt veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie hier:

Impressum


Hinweis

Für Adressänderungen sowie Abonnementbestellungen oder –kündigungen wenden sie sich an ihren zuständigen Pfarrverein.

Nur dort können die Daten geändert werden. Vielen Dank!