Anmerkungen zum schwierigen Verhältnis von Christentum und Antijudaismus
Eine unheilige Allianz?

Von: Jan Lehmann
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Zum Reformationsjahr 2017 wurden Martin Luthers antijudaistische Schriften, welche er in seinen letzten Lebensjahren verfasste, vielfach kritisch ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Doch das Problem des christlichen Antijudaismus wurzelt viel tiefer. In seinem Beitrag stellt Jan Lehmann kritische Überlegungen zum Verhältnis des Christentums zu seiner Mutterreligion an, wobei die antijudaistischen Argumentationen aus dem Kreuzestod Jesu Christi besonders betrachtet werden sollen.
 

Zur Klarstellung sei bereits am Anfang gesagt, dass ich mir durchaus dessen bewusst bin, dass es einen gewichtigen Unterschied zwischen der Intention des Autors und der Rezeption des Lesers gibt, welcher mit einem gewissen Vorverständnis an den Text herangeht1. Dies soll freilich nicht den kritischen Blick darauf verstellen, dass auch die Antijudaismen der Hinterfragung bedürfen, welche vielleicht nicht vom Autoren intentionell gegen Juden gerichtet waren, jedoch so angelegt sind, dass man ebendiesen feindlichen Schluss ziehen kann2. Hierbei kann der vorliegende Text nicht die schwierige Aufgabe leisten einen Leitfaden dafür zu liefern, inwiefern das NT so ausgelegt werden kann, dass man den antijüdischen Folgerungen entfliehen kann. Allerdings soll er Anstoß für eine kritische Hinterfragung des eigenen Glaubens und der Allgemeinplätze sein, welche sich hieraus in den Sprachgebrauch eingeschlichen haben.


A. Was ist Antijudaismus?

Mein Text wird den Begriff des Antisemitismus vermeiden. Seine Anwendung auf die Zeit des frühen Christentums ist problematisch, da die Begrifflichkeit erst in der Neuzeit des 18. Jh. ihre inhaltliche Ausprägung findet, indem man die Juden als eine völkische/rassische Gruppierung betrachtet, welche die Einheit der entstehenden Nationalstaaten gefährden (Staat im Staat)3. Es soll gerade deshalb keine begriffliche Ausdehnung in »antiken Antisemitismus« vorgenommen werden. Dies lässt den falschen Eindruck entstehen, dass der später entstandene Antisemitismus eine geschichtliche Konstante bilden würde4. Deshalb soll dieser Text der Prämisse folgen, dass hier der Begriff des Antijudaismus angewandt wird und die jeweiligen antijüdischen Argumentationsmuster an ihren konkreten geschichtlichen und theologischen Hintergründen erklärt werden5. Dies alles im Hinblick darauf, dass im frühen Christentum entscheidende Negativbilder von Juden geprägt wurden, welche in späteren Epochen und schließlich im Antisemitismus immer wieder aktualisiert worden sind und heute noch werden.


B. Der Kreuzestod Jesu als eine bedeutende Quelle des Antijudaismus

I. Biblische Überlieferung

Judas Iskariot, einer der Jünger Jesu, begibt sich zu den jüdischen Hohepriestern um ihnen anzukündigen, dass er Jesus verraten wolle, woraufhin man ihm 30 Silbertaler gibt (Mt. 26,14-15; Mk. 14,10-11; Lk. 22,3-6). Nach dem Verrat an Jesus wird er zuerst vor die jüdische Gerichtsbarkeit, den Hohen Rat, gestellt, wo man versucht durch falsche Anschuldigungen das Todesurteil zu provozieren. Kaiphas, der Hohepriester, entlockt Jesus schließlich die Bestätigung Gottes Sohn zu sein, was für die Schriftgelehrten und die führenden Männer des jüdischen Volkes eine blasphemische Handlung ist, welche mit dem Tode zu bestrafen ist (Mt. 26,57-66; Mk. 14,53-64; Lk. 22,66-71).

Nachdem man Jesus schließlich zu Pontius Pilatus, dem Statthalter in der römischen Provinz Judäa, gebracht hatte, konnte dieser unter den Gesichtspunkten des römischen Rechts keine Straftat von Jesus feststellen. Er versucht stattdessen, Jesus durch das anwesende Volk begnadigen zu lassen, indem Pilatus den Verbrecher Barabbas zur Auswahl der Begnadigung neben Jesus stellt (doch das anwesende aufgewiegelte Volk, die Priester und Schriftgelehrten schrien Pilatus beim anschließenden öffentlichen Tribunal so massiv entgegen, dass dieser ihrem Begehren nachgab und Jesus zum Tod durch Kreuzigung verurteilte (Mk. 15,6-13; Lk. 23,13-25; Joh. 19,4-16). Hierbei wird den jüdischen Religionsführern entweder Neid auf Jesus (Mk. 15,10) oder die Abwehr vom Vorwurf der Untreue zum römischen Kaiser (Joh. 19,15) als Motiv für deren Anklage unterstellt.


II. Antijudaistische Folgerungen aus dem Kreuzestod

Für die frühen Christen ergab sich im Hinblick auf die Juden jetzt ein klares Urteil. Sie hatten den Messias, den Sohn Gottes nicht anerkannt, man hatte ihn einfach getötet. Diese Ablehnung konnte man nicht akzeptieren. Überdies hatten die Juden, welche Christus nicht als Sohn Gottes ansehen wollten, zumindest im Matthäusevangelium, selbst gesagt: »Sein [Jesus] Blut komme über uns und unsere Kinder.« (Mt. 27,25)

Allgemein wird aus der Ablehnung der Juden gefolgert, dass diese den Bund mit Gott endgültig gebrochen hätten und die Christen, welche ja Jesus, Gottes Sohn und damit auch Gott erkannt hätten, den neuen Bund geschlossen hätten, somit nun das neue Volk Israel seien6.


III. Entkräftung der Folgerungen

1. Inwiefern ist der Prozess gegen Jesus historisch verbürgt?

Zuvorderst muss klargestellt werden, dass die Evangelien Zusammenstellungen von Überlieferungen über das Leben Jesu sind7 und alle erst, nachdem der Tempel von Jerusalem von den Römern im Zuge es Aufstands der jüdischen Bevölkerung gegen die Besatzungsmacht zerstört wurde, niedergeschrieben wurden, d.h. erst nach dem Jahre 70 n. Chr.8. Dies zeigt sich u.a. darin, dass Mt. 5,43 Jesus in der Bergpredigt sagen lässt, dass die Juden davon ausgingen, dass es heiße, man solle seine Feinde hassen, wobei Mt. auf Belegstellen im AT hinweist, die eine solche Aussage nicht enthalten – eine bewusste Verfälschung zur Diskreditierung der Juden9.

Das römische Strafrecht, welches seit dem Jahre 6 in der Provinz Judäa galt, als man diese als römische Provinz deklarierte, unterstellte diesen die Kapitalgerichtsbarkeit, d.h., dass bei einer Verurteilung aufgrund eines mit der Todesstrafe sanktionierten Straftatbestandes diese von den Römern auch vollstreckt werden konnte10.

Das Verhör im Hause des Hohepriesters Kaiphas dürfte (sofern es überhaupt stattgefunden hat) nur eine Vorbereitung der hochrangigen Juden gewesen sein, um eine tragfähige Anklage, welche man vor Pilatus bringen konnte, aus den Aussagen von Jesus zu destillieren11. Verschwiegen werden darf an dieser Stelle nicht, dass auch Stimmen existieren, welche eine absolute Nichtbeteiligung von jüdischen Gemeindevertretern an der Anklage für möglich halten12.

Als gesichert kann demnach gelten, dass Jesus ca. im Jahre 30 durch den römischen Statthalter Pontius Pilatus in Jerusalem zum Tode durch das Kreuz verurteilt worden ist, wobei die Anzeige (wohl) von den führenden Juden Jerusalems ausging. Die Verurteilung durch Pilatus sowie die Bestrafung bezeugen neben den Evangelien als nichtchristlicher Quellen auch Josephus im Testimonium Flavianum sowie Tacticus in den Annalen13.

Nicht verbürgt ist dagegen die angebliche Tradition einer Begnadigung immer zum Pesachfest, weshalb die Barabbas Szene (Mk. 15,6-15; Mt. 27,15-26; Lk. 23,13-25; Joh. 18,39f) eine Erfindung der Evangelienschreiber ist14, wie auch das öffentliche Tribunal gegen Jesus anstelle einer alleinigen Entscheidung des unabhängigen Strafrichters Pilatus.


2. Zur Motivation der führenden Juden für die Anklage gegen Jesus und deren Inhalt

Beim Verhör von Jesus vor den hohen jüdischen Vertretern wird ihm vorgeworfen, gegen den Tempels geweissagt zu haben und sich anzumaßen, der Messias zu sein und somit Gottes Sohn (Mk. 14,55-64). Wendet man sich von der rein innerreligiösen Bedeutung dieser Anklagen ab und nimmt in den Blick, dass die Mitglieder des Hohen Rates einen Straftatbestand des römischen Rechts als erfüllt anzeigen mussten, dürfte aus beiden Punkten eine allgemeine Sorge vor Unruhen im jüdischen Heiligtum sowie in der Bevölkerung einhergehen15.

Dass Jesus durch seine Anhänger durchaus den Eindruck entstehen lassen konnte, dass man messianische Erwartungen in ihn setzen könne, dürfte nicht von der Hand zu weisen sein. Überdies hat Jesus in der berühmten Szene im Tempel, in der er gegen die Geldverleiher und Händler nicht nur predigt, sondern zuvor deren Tische umstößt (Mk. 11,15-17; Joh. 2,14-16) gezeigt, dass er durchaus zu radikalen Aktionen fähig war. Glaubt man der Schmähschrift über dem Kreuz (INRI = Jesus von Nazareth, König der Juden) sowie dem Inhalt der Befragung durch Pilatus, so erscheint es wahrscheinlich, dass Jesus wegen schweren Landesverrats oder eines Majestätsdelikts mit dem ­Tode bestraft worden ist16.


3. Entkräftung antijudaistischer Folgerungen

Nach dem zuvor Gesagten entfallen die antijudaistischen Folgerungen, welche sich aus dem öffentlichen Tribunal gegen Jesus ergeben, denn dieses hat niemals stattgefunden. Die aufgebrachte Menge, die einen Mörder (Barabbas) lieber frei sehen will anstelle des Sohnes Gottes, hat es nicht gegeben. Auch die pro-römischen Tendenzen, dass Pilatus die Unschuld von Jesus, nach dem römischen Recht, anerkennt und seine Hände reinwäscht (Mt. 27,24) sind eine Erfindung. Und die geäußerte Annahme einer Kollektivschuld der Juden am Tode Jesus ist demnach abzulehnen, unabhängig davon, dass eine Kollektivschuld dem christlichen Prinzip vom individuellen Verschulden widerspricht.

Ein weiterer Fehler ist es, von den Juden als Jesusmörder zu sprechen. Denn die Bibel ist eindeutig in ihrem Textbestand, wenn sie verdeutlicht, dass nur hohe Vertreter der jüdischen Gemeinschaft die Anklage gegen Jesus auf den Weg brachten. Überdies wären diese wenigen Menschen, wenn man präzise sein will, Anstifter, denn die eigentliche Tötungshandlung nehmen die römischen Soldaten vor, welche Jesus ans Kreuz schlagen. Deren Verschuldensanteile an dessen Tod würden sich nicht auf deren Nachfahren übertragen.

Wie gleich noch gezeigt werden soll, war die Anklageerhebung gegen Jesus von jüdischer Seite auf eine durchaus vertretbare Befürchtung gegründet. Wie bereits oben aufgeführt hatte Jesus sich zumindest in einer Art und Weise im Tempel von Jerusalem benommen, gepaart mit seiner charismatischen Ausstrahlung, die dessen Verhalten auf Außenstehende bedrohlich erscheinen lassen konnte.

Zudem hat Jesus selbst an verschiedenen Stellen die Notwendigkeit seines eigenen Sterbens für die Erlösung der Menschen benannt. So sagt er in Mk. 10,45, dass er, der Menschensohn, gekommen sei, um sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben. In Lk. 22,20 ist der Wein im Kelch beim letzten Abendmahl das Blut Jesu, welches er für den neuen Bund vergießen werde. Schließlich in Joh. 6,51 predigt Jesus, er gebe sein Leben für das Leben der Welt. Seine Kreuzigung ist auf diesem Weg ein notwendiges Durchgangsstadium zur Erlösung der Menschheit.

Auch hat sein Kreuzestod keinen neuen Bund mit den Christen geschaffen, welcher die Juden ausschließt, sondern der alte Bund mit den Juden wird fortgesetzt, denn Jesus stirbt, wie gezeigt, für die Menschheit, also auch für die gläubigen Juden. Paulus geht sogar soweit, dass er klarstellt, dass das Judentum die Wurzel des Christentums ist und die neuen Christen in Rom sich über diesen Ursprung nicht übermütig hinwegsetzen können (Röm. 11,17-24). Trotzdem hat Paulus einen gedanklichen Dualismus zwischen dem Verharren an den Worten (Judentum) und dem Aufspüren der eigentlichen, dahinter verborgenen Bedeutung (Christentum) aufgezeigt und, trotz der versöhnlichen Worte, zu einer negativen Sicht auf die Juden maßgeblich beigetragen17.


C. Der Trennungsprozess früher Christen vom Judentum und umgekehrt

Die bereits in der Bibel einmalig angesprochene Motivation, sich nicht der Untreue zum römischen Kaiser auszusetzen, war eine reale Bedrohung für die Juden. Die Juden genossen im römischen Reich den unsicheren Status einer erlaubten Religion18. Kaiser Claudius vertrieb die Juden der Stadt Rom im ersten Jahrhundert, da diese angeblich Unruhe stiften würden und Jesus der Urheber dessen sei19. Hieraus wird deutlich, dass die Vertreter der jüdischen Gemeinden es als überlebensnotwendig ansahen, gerade nicht mit Jesus in Verbindung gebracht zu werden.

Verschweigen darf man dabei nicht, dass verschiedene Quellen berichten, dass die Juden die Christen deswegen auch teilweise sehr grob behandelten. So hatte man den Apostel Paulus, einen konvertierten Juden, wie er in seinem Brief an die Gemeinde in Korinth berichtet, mehrmals geschlagen und einmal gesteinigt (1. Kor. 11,24f). Der frühe christliche Philosoph Origenes berichtet in seinem Werk Gegen Kelsos davon, dass die jüdischen Polemiker verschiedene Gerüchte über die Christen verbreiteten, u.a. dass sie Kinderfleisch äßen und sich bei ihren Zusammenkünften sexuellen Ausschweifungen gegenüber jedem Teilnehmer hingäben20. Dies muss freilich dahingehend relativiert werden, dass die frühchristlichen Exegeten schon gut 200 Jahre nach Jesu Tod Schriften verfassten, in denen sie die Polarität von Fleisch (Judentum) und Geist (Christentum), welche, wie gezeigt, Paulus eingeführt hatte, in Auseinandersetzungen gegen andere christliche oder heidnische Gruppierungen einsetzten, ohne dass dem reale Konflikte mit Juden zugrunde lagen21. So hat Markion in der hebräischen Bibel das Werk eines bösen Schöpfergottes erblickt, an derer Fleischlichkeit die Juden immer noch hingen, wovon eine christliche Bibel also vollständig gesäubert werden müsse22 – m.a.W. sie müsse ohne ein Altes Testament auskommen. Der eben genannte Origenes teilte die Menschen in Klassen, ausgerichtet an ihrem Verständnis der Bibel ein, wobei Heiden und Juden auf der niedrigsten Stufe standen, da diese nur das Fleischliche der Bibel, also deren offensichtlichen, wörtlichen Sinn, anerkannten23.

Die Phase des frühen Christentums als eine sich von weltlicher Macht fernhaltenden und verfolgten Religionsgemeinschaft endete mit der Konstantinischen Wende (312), als Kaiser Konstantin, Herrscher des Römischen Reiches, das Christentum dem römischen Glauben gleichstellte24. Sein endgültiges Ende markiert der Aufstieg des Christentums zur Staatsreligion, wobei unter Kaiser Theodosius die Gesetze gegen jüdische Gläubige in ihrer Anzahl stetig zunahmen25. Spätestens ab dieser Zeit wendet sich die Verdrängung und Verunglimpfung der anderen Glaubensrichtung nur noch von christlicher Seite gegen die jüdischen Gemeinschaften, verstärkt dadurch, dass die christlichen Denker nun in christlichen Staaten lebten, während die Juden nicht einmal ihr zentrales Heiligtum, den Jerusalemer Tempel, besaßen.


D. Resümee

Eine Quelle des Antijudaismus ist unzweifelhaft der Kreuzestod von Jesus Christus, so wie er in den Evangelien des NT, nicht immer im Detail einheitlich, beschrieben wird. Nimmt man den Text kritisch unter die Lupe und lässt ihn nicht als uneingeschränkt historisch korrektes Zeugnis gelten, so zerstreuen sich alle antijudaistischen Folgerungen aus dieser Textpassage.

Dies muss vor allem Christen Ansporn sein, sich kritisch mit dem Verhältnis zu ihrer Mutterreligion auseinanderzusetzen, um nicht selbst die eigenen Wurzeln aus dem Boden zu reißen. Die Grundlage hierfür muss der kritische Umgang mit den eigenen Quellentexten des Glaubens sein, denn nur so kann zukünftig ein fruchtbares Zusammensein beider Religionen, auch in der Bundesrepublik Deutschland, möglich sein.


Anmerkungen:

1 Hubert Frankemölle: Antijudaismus im Matthäusevangelium?, in: Kamling, Nun steht die Sache im Evangelium, Paderborn 1999, 73-106, hier 82f, welcher insbesondere den Germanisten Iser hierfür zitiert.

2 Matthias Blum: Antijudaismus im lukanischen Doppelwerk?, in: Kamling, a.a.O., 107-150, hier 132.

3 Werner Bergmann: Geschichte des Antisemitismus, München 2010, 6.

4 Dieses Missverständnis macht David Nirenberg: Anti-Judaismus, 19, deutlich im Hinblick auf die Länge seiner Darstellung über fast 3000 Jahre.

5 So auch Bergmann (2010), 7.

6 Siehe als frühes Zeugnis Lk. 24,13-35, worin bereits der Unterschied gemacht wird zwischen denen, die nicht an Jesus als den Messias der hebräischen Bibel glauben (altes Israel), und denen, die Jesus diese Rolle zuerkennen (neues Israel).

7 Ausdrücklich Lk. 1,1-3.

8 Frankemölle (1999), 84.

9 Gerlach: Auf daß sie Christen werden, in: von Braun/Heid, Der ewige Judenhaß, Berlin 2000, 11-69, hier 16.

10 Heike Omerzu, in: https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/53903/ (letzter Aufruf: 22.07.2017).

11 Omerzu, ebd.

12 Blum (1999), 128.

13 Omerzu, in: https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/53903/ (letzter Aufruf: 22.07.2017).

14 Omerzu, ebd.

15 Luise Schottroff: Sind die Juden Schuld am Tod Jesu?, in: Henze/Janssen/Müller/Wehn, Antjudaismus im Neuen Testament?, 70-78, hier 73.

16 Omerzu, in: https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/53903/ (letzter Aufruf: 22.07.2017).

17 Dass dieser Dualismus eine bedeutsame Methode in der paulinischen Argumentation ist zeigt Nirenberg: Anti-Judaismus, 68-70.

18 Friedhelm Winkelmann: Geschichte des frühen Christentums, 39.

19 Winkelmann, ebd.

20 Winkelmann, ebd.

21 Dies ausdrücklich entgegen der späteren Tradition betonend: Nirenberg, 102.

22 Nirenberg, a.a.O., 108f.

23 Nirenberg, a.a.O., 114.

24 Gerlach (2000), 26.

25 Gerlach (2000), 27.


 

Über den Autor

Jan Lehmann, Jahrgang 1992, Studium der Rechtswissenschaften in Leipzig und Gießen, zurzeit Rechtsreferendar am Landgericht Hagen und Mitarbeiter der Kanzlei Dr. Altrogge, Dominicus & Partner (Lüdenscheid).

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 8/2018

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