Die neue Perikopenordnung im Licht erster Erprobungen
Den »Tisch des Wortes« reich gedeckt

Von: Thomas Melzl
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Mit dem 1. Advent 2018 tritt eine neue Perikopenordnung in Kraft und löst damit die bis dahin gültige Ordnung aus dem Jahr 1978 ab. In einem breit angelegten Prozess mit verschiedenen Stationen ist eine Perikopenordnung erarbeitet worden, die den vereinbarten Grundlinien entsprechend moderat ausgefallen ist. Dennoch haben sich einige deutliche Veränderungen ergeben, auf die Thomas Melzl hinweisen möchte. Insbesondere geht er auf die Unterschiede zwischen dem Erprobungsentwurf und seiner überarbeiteten Fassung auf dem Hintergrund der in der Evang.-Luth. Kirche Bayerns erarbeiteten Stellungnahme ein.


1. Das Stellungnahmeverfahren

Der im Jahr 2014 veröffentlichte Entwurf ist im Kirchenjahr 2014/2015 in allen beteiligten Kirchen erprobt worden. In einem breit angelegten Stellungnahmeverfahren konnten die Nutzerinnen und Nutzer des Entwurfs ihre Erfahrungen entweder schriftlich mit dem dem Entwurf beigegebenen Bogen rückmelden oder mittels eines Online-Formular, das auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite zur Verfügung gestanden hatte.1 Die so zustande gekommenen Rückmeldungen sind bei der Geschäftsführung der Perikopenrevision in Hannover gesammelt und von dort aus in die einzelnen Landeskirchen zu den jeweils damit befassten Dezernaten zur Auswertung gesendet worden.

In der Evang.-Luth. Kirche in Bayern haben alle sechs Reihen in je einem der sechs Kirchenkreise erprobt werden können.2 Nach dem Ende des Erprobungszeitraums lagen 353 Rückmeldungen vor, die das dafür zur Verfügung gestellte Online-Portal genutzt haben.3 Darüber hinaus sind neun schriftliche Einzelvoten eingegangen.

Die Rückmeldungen, die qualitativ sehr unterschiedlich ausgefallen waren, hatten es nicht erlaubt, empirisch valide Ergebnisse abzubilden. Die zur Verfügung stehenden Daten und Statements mussten daher hinsichtlich ihrer Aussagekraft vorsichtig interpretiert werden. Sie sind dennoch vollständig berücksichtigt worden, insofern sie auf Trends oder auf Problemstellen der Revision hingewiesen haben. Daraus hat sich aber auch ergeben, dass nur wenige eindeutige Änderungswünsche formuliert worden sind. Bei vielen der angemerkten Perikopen ist gebeten worden, die im Erprobungsentwurf getroffene Entscheidung noch einmal zu überdenken.

Die Sache der Revision ist an sich nie in Frage gestellt worden. Im Gegenteil, sie ist einhellig begrüßt worden. Aus den Rückmeldungen kann man sogar schließen, dass den bayerischen Nutzerinnen und Nutzern des Erprobungsentwurfs das Maß der Veränderungen an den Perikopen tendenziell als zu gering erschienen ist.


2. Zum Umfang und Modus der Veränderungen

Verschiebungen, Streichungen, Neuaufnahmen

Wie 1958 ein- und 1978 weitergeführt wird auch 2018 zwischen sechs Reihen und Marginaltexten unterschieden, die nun als »weitere Texte« bezeichnet werden.4 Ausgehend von dieser Unterscheidung wird deutlich, dass sich viele Veränderungen innerhalb eines Sonn- und Festtages zwischen diesen beiden Teilbereichen abspielen: In nicht wenigen Fällen werden die sechs Reihen durch atl. Texte aus der Marginalreihe ergänzt. Es handelt sich dabei also um keine neuen Texte, sondern um Perikopen, die bereits bei der letzten Perikopenrevision für die engere Auswahl berücksichtigt und somit schon mit Hinblick auf den Sonn- oder Festtag ausgewählt worden sind. Damit erweist sich die Marginalreihe als das Archiv der Perikopenordnung.5

Dieser Vorgang des Auf- und Abstiegs zwischen der Marginalreihe und den sechs Reihen lässt sich teilweise auch bei Evangelien- und Epistel-Perikopen feststellen. Die durch die Verschiebungen verdrängten Perikopen fallen nur zu einem geringen Teil aus der Perikopenordnung heraus. Einige von ihnen werden auf einen anderen Sonn- oder Feiertag verschoben, viele wandern zu den weiteren Texten ab, werden damit also ebenfalls im Archiv aufbewahrt. Solche Verschiebungen lassen sich teilweise auch in den sechs Reihe beobachten, wenn die Epistel oder das Evangelium zu einem Predigttext wird und umgekehrt ein Predigttext zu einer Epistel oder zu einem Evangelium erhoben wird.

Neben den Verschiebungen innerhalb eines Sonn- und Festtages oder zwischen Sonn- und Festtagen gibt es auch eine Anzahl entfallener und neu aufgenommener Perikopen. Dabei fällt die Bewegung in den sechs Reihen etwas geringer aus als in den weiteren Texten.

Anhand der Verschiebungen lässt sich ersehen, wie moderat zumindest in dieser Hinsicht die jetzige Revision gegenüber der letzten ausgefallen ist.6 Die folgende Tabelle gibt eine näherungsweise7 Übersicht über die Stärke der Veränderungen im Vergleich zwischen 1958, 1978 und 2018:8

Schon im Erprobungsentwurf sind in den sechs Reihen nur wenige Perikopen komplett entfallen. Umso erstaunlicher ist es, dass eigens auf die Perikope Mk. 12,1-12 (am 2. So. d. Passionszeit (Reminiscere) hingewiesen wird. Dieser Wegfall ist mit der Möglichkeit eines antijüdischen Missverständnisses begründet worden.9 Einerseits kann das verwendete Argument hinterfragt werden, als ob die Perikope mit einer impliziten Notwendigkeit zu einer antijüdischen Auslegung Anlass geben würde. Letztendlich ist es eine Anfrage an die homiletische Ethik der Auslegerin oder des Auslegers, wie sie diese Perikope verstehen, das darin möglicherweise enthaltene Problem wahrnehmen und dieses in der Predigt aufzunehmen gedenken. Das vorgebrachte Argument könnte daher geradezu dafür sprechen, die besagte Perikope in der Perikopenordnung zu belassen, um zukünftig einem möglichen antijüdischen Missverständnis entgegenzuwirken, indem man diesem entgegen predigt. Andererseits handelt es sich bei dieser Perikope keineswegs um eine traditionelle altkirchliche Perikope, sondern um einen Text, der erst seit der Perikopenordnung 1978 an dieser Stelle vorhanden ist. Insofern wäre es eine im Rahmen jeder Revision vertretbare Entscheidung, diese Perikope ­wieder auszutauschen. In der endgültigen Perikopenordnung hat man sich nun dafür entschieden, die umstrittene Perikope als Predigttext zu belassen.


Bereinigung von Doppelungen

Die Perikopenrevision hat eine Bereinigung mancher ntl. Doppelungen gebracht. Beispiele: 3. So. n. Epiphanias: die Perikope Joh. 4,46-54 weist starke Ähnlichkeiten zum Evangelium Mt. 8,5-13 auf und ist nun zu den weiteren Texten gekommen; Ostersonntag: die Auferstehung Jesu nach Mt. 28,1-10 hat gegenüber dem Evangelium Mk. 16,1-8 das Nachsehen und kommt zu den weiteren Texten; 7. So. n. Trinitatis: die Speisung der 5000 war bislang in der Gestalt von Joh. 6,1-15 (Evangelium) und Lk. 9,10-17 (Predigttext) vorhanden, auch hier wird das Evangelium behalten und der Predigttext zu den weiteren Texten versetzt; 12. So. n. Trinitatis: die neben dem Evangelium (Mk. 7,31-37) zweite Heilungsgeschichte Mk. 8,22-26 wird zu den weiteren Texten versetzt; 19. So. n. Trinitatis: die Versetzung des Summariums über die Krankenheilungen Jesu (Mk. 1,32-39) wird zu den weiteren Texten versetzt, das Evangelium von der Heilung eines Gelähmten in Kapernaum (Mk. 2,1-12) bleibt erhalten.

Gegenüber diesen vertretbaren Entscheidungen hatte die bayerische Stellungnahme darum gebeten, die Verschiebung von 1. Kor. 12,12-14.26-27 (21. So. n. Trinitatis) zu den weiteren Texten noch einmal zu überdenken. Zwar wird das Bild von dem einen Leib und den vielen Gliedern auch noch in Röm. 12,1-8 am 1. So. n. Epiphanias verwendet, allerdings nur in V. 4+5, um dann in den weiteren Versen die Gaben des Geistes zu verhandeln, während in 1. Kor. 12 das Bild selbst auf die Gemeinde hin ausgelegt wird und damit einen zentralen Text für das Selbstverständnis der christlichen Gemeinde darstellt. In der endgültigen Fassung bleibt die Perikope 1. Kor. 12 unter die weiteren Texte einsortiert, nun freilich nicht mehr am 21. So. n. Trinitatis, sondern am Pfingstsonntag.


Neue Doppelungen

Die Vermeidung von Doppelungen ist sicher zu begrüßen. Es sind aber auch neue Doppelungen entstanden. Die bayerische Stellungnahme hat Beispiele aus dem Erprobungsentwurf mit der Bitte angeführt, an dieser Stelle nachzubessern.

Beispiel 1: Das Hirtenmotiv begegnet sowohl in Gestalt der neu eingeführten Perikope Hes. 34,23-31 (Christnacht) als auch in der bereits vorhandenen Perikope Hes. 37,24-28 (Christfest II).

Beispiel 2: Die Erweckung des Sohnes einer Witwe findet sich sowohl am 7. So. n. Trinitatis (1. Kön. 17,1-16[17-24] – Elia und die Witwe in Zarpat) als auch am 16. So. n. Trinitatis (2. Kön. 4,18-37 – Elisa und die Schunemiterin).

Beispiel 3: Hatte man sich am 7. So. n. Trinitatis auf nur eine Perikope mit Speisungswunder verständigt, so wird im Gegenzug Mk. 8,1-9 (Die Speisung der 4000) als neues Evangelium an Erntedank ausgehoben.

Beispiel 4: Die Perikope Mt. 1,18-25 ist sowohl in der Christnacht als auch an Christfest II vorhanden.

In der endgültigen Fassung der Perikopenordnung bleiben beide Hesekiel-Texte erhalten (Hes. 37,24-28 nun in der Christvesper). Auch die Perikope Mk. 8,1-9 und die Doppelbesetzung Mt. 1,18-25 sind beibehalten worden. Lediglich 2. Kön. 4,18-37 ist durch Ps. 16,(1-4)5-11 ersetzt worden.


3. Erweiterung des Textumfangs

Ist die letzte Revision aus dem Jahr 1978 gegenüber der Ordnung von 1958 bei der Frage nach der Textabgrenzung eher kleinteilig verfahren und hat eine genaue Ausgrenzung bis in Halbverse hinein vorgenommen, so werden bei der Revision des Jahres 2014 tendenziell viele durch Einklammerung fakultativ gesetzte Verse wieder in die Perikope integriert. Andere Perikopen erfahren eine Erweiterung durch die Hinzunahme weiterer regulärer oder fakultativ gesetzter Verse – meist am Anfang oder am Ende. Trotz der insgesamt zu verzeichnenden Vermehrung des Textumfangs kommt es aber auch vor, dass Perikopen gekürzt werden. Beispiele:10

Die Erweiterung des Textumfangs betrifft in weit höherem Maße die Leseperikopen der jeweiligen Sonn- und Feiertage als die übrigen Predigttexte. Dadurch wird ihre Lektionabilität verändert – und zwar in eine Richtung, die der Reduktion der Lesungen im Gottesdienst entgegentritt. Damit dürfte auch ein Signal gesetzt werden gegen das (Vor-)Urteil, zu lange Lesetexte in Verbindung mit einer zu geringen Hör-Merk-Spanne würden das Verstehen der gelesenen ­Texte verhindern.

Betrachtet man also nur die Leseperikopen, dann ergibt sich die folgende Erhöhung des Textumfangs:11

Dabei lässt sich die Tendenz feststellen, größere Abschnitte zu bieten und nicht den Bibeltext durch Perikopierung zurechtzuschneiden. Dadurch werden die Perikopen aber nicht einfach nur länger, es wird nun auch mehr Kontext integriert. Die überdurchschnittliche Vermehrung des Textumfangs atl. Leseperikopen kommt – neben den oben beschriebenen Prozessen – aber auch dadurch zustande, dass kürzere Texte durch längere ersetzt werden.


4. Die Rolle des Alten Testaments

Gemäß den Vorgaben der vereinbarten Grundlinien »ist die Zahl der alttestamentlichen Texte von etwas weniger als einem Fünftel auf ein Drittel erhöht worden.«12 Mit wenigen Ausnahmen besitzt nun fast jeder Sonn- oder Festtag zwei Perikopen aus dem AT. Diese wohl bedeutendste Änderung innerhalb der Perikopenordnung wird in den bayerischen Rückmeldungen mit großer Mehrheit begrüßt.

Einige der neu aufgenommenen Texte aus dem AT sind unter den weiteren Texten zu finden. Durch die Anhebung des Anteils atl. Texte haben notgedrungen andere Perikopen aus den Evangelien und Episteln weichen müssen. Exemplarisch seien genannt:

Sowohl dort, wo offensichtliche Doppelungen ntl. Perikopen vorliegen, erscheint eine Ersetzung mit einem Text aus dem AT problemlos als auch dort, wo die ersetzende atl. Perikope wesentliche Vorstellungsgehalte der ersetzten ntl. Perikope beinhaltet. Im Gegensatz dazu muss ein Austausch solcher ntl. Perikopen als problematisch markiert werden, die genuin ntl. und daher nicht ersetzbare Ereignisse oder Vorstellungsgehalte aufweisen.16 Die bayrische Stellungnahme hatte insbesondere darum gebeten, folgende Verschiebungen im Erprobungsentwurf rückgängig zu machen: der Beginn des Wirkens Jesu mit seinem Umkehrruf (Mt. 4,12-17 am 1. So. n. Epiphanias) und das Gleichnis vom Hausbau (Mt. 7,24-27 am 9. So. n. Trinitatis). In der endgültigen Fassung der Perikopenordnung bleibt die letztere der beiden angesprochenen Perikopen als Predigttext erhalten.


5. Zum Profil der Predigtreihen

Laut der ersten vereinbarten Grundlinie zur Revision soll das etablierte System mit sechs Reihen erhalten bleiben.17 Bislang haben sich die Reihen I und II von den übrigen vier Reihen aber dadurch unterschieden, dass sie reine Evangelien- bzw. Epistelreihen gewesen sind. In Zukunft sollen aber in allen Reihen Perikopen sowohl aus dem AT, den Episteln als auch den Evangelien enthalten sein.18 Diese Veränderung wird von den bayerischen Rückmeldenden mehrheitlich befürwortet.


6. Theologische Verschiebungen

Schon 1997 hatte Corinna Dahlgrün auf eine »Reduktion der Worte von Apokalypse und Jüngstem Gericht in den Perikopenrevisionen« aufmerksam gemacht.19 Auch für die Perikopenrevision 2014 lässt sich die Tendenz feststellen, Perikopen mit einer eschatologischen Ausrichtung in den Hintergrund treten zu lassen.20 Beispiele:

Wie kaum etwas anderes zählt die Eschatologie (sei sie nun präsentisch oder futurisch) zu den Kernelementen des jesuanischen und urchristlichen Kerygmas. Gerade das öffentliche Auftreten Jesu nimmt seinen Ausgangspunkt unter dem Eindruck, dass das Himmelreich nahe herbei­gekommen ist (vgl. Mt. 4,12-17). Eine Vielzahl von Texten haben daher eschatologische Themen zum Inhalt. Diese Texte mögen in der Gegenwart auf Unverständnis stoßen und sogar einen Anstoß bedeuten. Wenn die Perikopenordnung aber eschatologisch entschärft wird, dann droht die Verflachung kirchlicher Verkündigung. Die bayerische Stellungnahme hatte daher gebeten, zumindest die Versetzung der Perikopen Lk. 14,25-33, Mt. 12,33-35(36-37) oder Lk. 13,22-27(28-30) zu überdenken.


7. Veränderungen im Kirchenjahr

Advents- und Weihnachtszeit

Eine ganze Reihe an Verschiebungen sind in der Advents- und Weihnachtszeit zu verzeichnen. Die neu eingeführte Perikope Hld. 2,8-13 am 2. So. im Advent ist eine der wenigen Perikopen, die – im Verhältnis der abgegebenen Rückmeldungen – eine deutliche Ablehnung erfahren hat. Die bayerische Stellungnahme hatte daher vorgeschlagen, diese Perikope in die weiteren Texte aufzunehmen. Ähnlich ist es um die ebenfalls neu eingeführte Perikope Hes. 17,22-24 am 4. So. im Advent bestellt. Obwohl sie Anklänge an das Magnificat enthält, wird ihre Eignung als Predigttext in den Rückmeldungen dennoch in Frage gestellt. Die bayerische Stellungnahme hatte hier die Empfehlung ausgesprochen, diese Perikope durch eine andere geeignete Perikope zu ersetzen. Während Hld. 2,8-13 unter den Predigtreihen erhalten bleibt, wird Hes. 17,22-24 durch Jes. 62,1-5 ersetzt und damit durch eine Perikope, die sich besser in den Zusammenklang aller Texte und das besondere Augenmerk, das auf Maria am 4. So. im Advent gelegt wird, einfügt als dies Hes. 17,22-24 getan hatte.

Insbesondere bei den Gottesdiensten am Heiligen Abend und an den beiden Weihnachtsfeiertagen kommt es zu einer neuen Akzentuierung, die den Besucherzahlen und den damit verbundenen Erwartungen Rechnung tragen dürfte: Die Weihnachtsgeschichte nach Lk. ist nun ausschließlich Evangelium in Christvesper und Christnacht, der Beginn des Joh. dagegen nun Evangelium an Christfest I. An Christfest II ist der fakultative Teil des bisherigen Evangeliums der Christnacht, Mt. 1,1-17, zu einem Predigttext geworden. Hier hatte die bayerische Stellungnahme um eine Überprüfung sowohl der Lektionabilität als auch der Prädikabilität dieses Textes (Stammbaum Jesu) gebeten. Der 2. So. nach dem Christfest erfährt durch die Konzentration auf nur mehr drei Perikopen eine strukturelle Schwächung. Diese kann als falsches Signal gewertet werden, so dass dieser Sonntag in Zukunft weniger Relevanz besitzt. Die bayerische Stellungnahme hatte darum gebeten, auch hier weiterhin sechs Predigttexte vorzusehen. In der endgültigen Predigtordnung bleibt es nun dabei, dass drei Predigttexte zu weiteren Texten werden.


Altjahrsabend

Am Altjahrsabend hat tendenziell eine Verschiebung des Propriums stattgefunden: Von der Mahnung zur Umkehr mit Blick auf das Kommen des Herrn (Eschatologie) hin zum Rückblick auf das vergangene Jahr (Bilanzziehen). Hier hat die zivilreligiöse Relevanz des Tages gedroht, die bisherige kirchliche Setzung zu sehr in den Hintergrund treten zu lassen. Die bayerische Stellungnahme hatte daher darum gebeten, die Texte so auszuwählen, dass beide Aspekte ausgewogen berücksichtigt werden, und die Entscheidung, die vom 5. So. n. Epiphanias stammende Perikope Mt. 13,24-30 als neues Evangelium einzusetzen (über sie ist in den Rückmeldungen kontrovers diskutiert worden) zu überdenken. Diesen Bitten ist in der endgültigen Perikopenordnung nun offensichtlich dadurch entsprochen worden, dass zwei der bisherigen Perikopen, die auf einen anderen Sonntag verschoben werden sollten, als weitere Texte am Altjahresabend bleiben (Lk. 12,35-40 und Joh. 8,31-36). Außerdem bleibt 2. Mos. 13,20-22 ein Predigttext und wird nicht durch 4. Mos. 6,22-27 von Trinitatis herkommend ersetzt. Die Perikope Mt. 13,24-30 bleibt allerdings als neues Evangelium erhalten.


Epiphaniaszeit

Die Epiphaniaszeit wird stabilisiert und endet nun mit Lichtmess (2. Febr.). Dafür werden zwei Sonntage der Epiphaniaszeit in die Vorpassionszeit versetzt, um die Differenz zwischen dem Osterfestkreis und dem Weihnachtsfestkreis auszugleichen.21 Die neue Vorpassionszeit enthält zukünftig fünf Sonntage, die im Extremfall alle entfallen können. In den in Bayern eingegangenen Rückmeldungen wird diese Veränderung des Kirchenjahres mit einer flexiblen Vorpassionszeit mehrheitlich begrüßt. Die bayerische Stellungnahme hatte angesichts der dadurch implizierten Aufwertung von Lichtmess darauf hingewiesen, diesen Festtag doch, analog zum Aschermittwoch, auch in den ersten Teil der Perikopenordnung aufzunehmen. Auch wenn diesem Wunsch aufgrund des Unterschieds zwischen beweglichen und unbeweglichen Sonn- und Festtagen nicht entsprochen werden konnte, so ist dennoch Lichtmess dadurch stärker in den Vordergrund getreten, dass auch dieser Festtag drei Predigttexte neben den drei Lesungen erhalten hat.


Die drei letzten Sonntage im Kirchenjahr

Noch einmal größere Verschiebungen weisen die drei letzten Sonntage im Kirchenjahr auf. Dabei fällt gerade beim Drittletzten Sonntag des Kirchenjahres die Verbindung zur ökumenischen Friedensdekade auf. Die bayerische Stellungnahme hatte hier darauf hingewiesen, dass an dieser Stelle der Sinn des Kirchenjahres durch die Themenorientierung unterlaufen wird. Außerdem leuchtet nicht ein, warum gerade die ökumenische Friedensdekade besonders hervorgehoben werden soll, die Allianzgebetswoche oder die Woche der Brüderlichkeit aber nicht. Besser wäre es, so die Empfehlung der bayerischen Stellungnahme, diese Wochen unter den entsprechenden Rubriken in den Themenfeldern aufzunehmen und dem Drittletzten Sonntag des Kirchenjahres sein traditionelles Gepräge zu belassen.


Unbewegliche Fest- und Gedenktage

Die unbeweglichen Fest- und Gedenktage sind in der Perikopenrevision von 2014 in dreifacher Hinsicht verändert worden: a) Sie sind um eine atl. Perikope und einen Psalm ergänzt worden, soweit diese nicht bereits vorhanden waren. b) Der Gedenktag des Apostels Thomas kann entweder am 21. Dezember oder am 3. Juli gefeiert werden. c) Es sind drei neue Gedenktage eingeführt worden: Der Gedenktag an Maria Magdalena (22. Juli), der Gedenktag der Enthauptung des Johannes (29. August) und der 9. November als Gedenktag der Novemberpogrome.

Die bayerische Stellungnahme hat unter Gendergesichtspunkten die Einführung eines Gedenktages an Maria Magdalena befürwortet. Das Gedenken an die Enthauptung Johannes des Täufers sollte dagegen im entsprechenden Themenfeld Erwähnung finden. Schließlich konnte die Aufnahme des 9. Novembers in den kirchlichen Festkalender von der bayerischen Stellungnahme nicht empfohlen werden. Sie hat sich allerdings dafür ausgesprochen, einen Hinweis auf diesen Tag mit seinen vielfältigen Hintergründen (»Schicksalstag der Deutschen«) an der entsprechenden Stelle unter den Themenfeldern (»Politik und Gesellschaft«) zu geben. Die endgültige Perikopenordnung hat an den eingeführten neuen Gedenktagen nichts geändert; es sind vielmehr drei weitere Gedenktage hinzugekommen: der 11. November als Gedenktag an Martin von Tours, der 6. Dezember als Gedenktag an Nikolaus von Myra und der 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.


8. Veränderungen bei den Wochensprüchen/Tagessprüchen

Die Wochensprüche/Tagessprüche sind in einigen Fällen ausgetauscht bzw. neu eingeführt worden (z.B. Christvesper/Christnacht, Altjahresabend, Neujahr, außerdem erhalten alle Evangelisten-Tage nun Mk. 16,15b, so dass – mit zwei Ausnahmen – alle reinen Apostel-Tage nurmehr Jes. 52,7 als Spruch des Tages haben).

Die bayerische Stellungnahme hatte allen Veränderungen mit einer Ausnahme zugestimmt: Jes. 57,15 ist als Wochenspruch für Trinitatis abgelehnt worden. Der Bitte, den alten Wochenspruch Jes. 6,3 wiederherzustellen, ist zwar nicht nachgekommen worden. Dafür greift nun der neue Wochenspruch 2. Kor. 13,13 das trinitarische Thema in einer geeigneten Weise auf.


9. Themenfelder

Die bisherigen themenbezogenen »besonderen Tage und Anlässe« sind in Themenfelder umgewandelt worden, wobei für die bislang vorhandenen Kasualien auf die weiteren Agendenwerke verwiesen worden ist.22

Diese Umwandlung ist in den bayerischen Rückmeldungen zum größten Teil befürwortet worden. In den Rückmeldungen ist außerdem der Wunsch geäußert worden, die Anlässe »Konfirmation«, »Konfirmationsjubiläum« und »Taufgedächtnis« in die Themenfelder aufzunehmen. Wie die letzte Fassung der künftigen »Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder«23 sollen nun auch die Perikopen für die Kasualien Taufe, Konfirmation, Trauung und Bestattung aus den jeweiligen Agendenwerken aufgenommen werden.


10. Diskussion einzelner Perikopen

Neben den bereits im Zusammenhang mit eher thematischen Überlegungen angesprochenen Perikopen sollen nun noch solche Perikopen benannt werden, die in der bayerischen Stellungnahme aufgrund der eingegangenen Rückmeldungen als besonders kritisch betrachtet worden sind:

Am 2. So. n. Epiphanias ist Jer. 14,2-9 als nicht passend eingestuft worden, wobei gleichzeitig der Wegfall von Mk. 2,18-20(21-22) bedauert worden ist. Hier hat die Empfehlung gelautet, den Mk.-Text beizubehalten. In der endgültigen Perikopenordnung ist nun zumindest die Versabgrenzung von Jer. 14 angepasst worden.

Schon aus Gender-Perspektive hat es verwundern müssen, dass der Predigttext Apg. 16,9-15 am 2. So. vor der Passionszeit zu den weiteren Texten versetzt worden war. Die bayerische Stellungnahme hatte darum gebeten, die Perikope beizubehalten. Dies ist nun der Fall.

Die Perikope Kol. 1,13-20 ist vom 24. So. n. Trinitatis nach Karfreitag verschoben worden. In den Rückmeldungen ist diese Perikope als eher »nicht geeignet« eingestuft worden. Die Bitte der bayerischen Stellungnahme, dieses Votum zu berücksichtigen, ist nicht aufgenommen worden.

Am 4. So. nach Ostern ist das neue Evangelium Lk. 19,37-40 kritisiert worden. Die bayerische Stellungnahme hatte für die Beibehaltung von Mt. 11,25-30 (jetzt: 2. So. n. Trinitatis) plädiert, da diese Perikope den Grund allen Singens und Lobens thematisiert. In der endgültigen Perikopenordnung ist die Entscheidung beibehalten worden.

Am Tag der Heiligen Dreifaltigkeit ist der neu eingeführte Ps. 113 als Predigttext in den Rückmeldungen als ungeeignet erachtet worden. Gleichzeitig ist die Perikope 2. Kor. 13,11(12)13 zu den weiteren Texten versetzt worden. In der bayerischen Stellungnahme ist darum gebeten worden, diese Entscheidungen rückgängig zu machen, was in der endgültigen Perikopenordnung nun auch der Fall ist.

Die neue Perikope Lk. 8,1-3 (Frauen als Nachfolgerinnen) am 5. So. n. Trinitatis ist in den Rückmeldungen überwiegend abgelehnt worden. In der endgültigen Perikopenordnung findet sich diese Perikope nurmehr unter den weiteren Texten am 22. Juli (Tag der Maria Magdalena).

Durch die Ersetzung des bisherigen Evangeliums Lk. 12,(13-14)15-21 durch Mk. 8,1-9 ist der Akzent von Erntedank verschoben worden. Hier hatte die bayerische Stellungnahme um die Beibehaltung der bisherigen Perikope gebeten, was nicht aufgenommen worden ist.


11. Schluss

Im Prozess eines solchen Verfahrens können naturgemäß angesichts der Stellungnahmen aus allen Landeskirchen nicht alle der dabei geäußerten Änderungswünsche berücksichtigt werden. Bedenkt man dies, dann haben doch überraschend viele Anliegen der bayerischen Stellungnahme Gehör gefunden.

Insgesamt wird man die Revision der Perikopen aus dem Jahr 1978, die nun zu einer neuen »Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder« geführt hat, als gelungen bezeichnen dürfen. Gerade die Vermehrung atl. Perikopen mit zentralen biblischen Geschichten wird als ein wichtiger Fortschritt gewertet werden dürfen, der die Heilige Schrift Alten und Neuen Testaments in seiner Gesamtheit erschließt, den »Tisch des Wortes« für alle reicher deckt und die »Schatzkammer der Bibel« weiter öffnet.24

Sicher kann und wird nicht jeder mit allen getroffenen Entscheidungen zufrieden sein können. Viele der neu eingeführten oder verschobenen Perikopen werden sich auch erst in der Verkündigung bewähren müssen. Insofern wird es immer Anlass für eine neue Revision geben.


Anmerkungen:

1 http://www.perikopenrevision.de/ (die Seite ist nicht mehr aufrufbar).

2 Reihe I im KK Ansbach-Würzburg, Reihe II im KK Augsburg, Reihe III im KK Bayreuth, Reihe IV im KK München, Reihe V im KK Nürnberg und Reihe VI im KK Regensburg.

3 Zum Vergleich: Baden = 548, Württemberg = 457, Bayern = 353, Westfalen = 297, Nordkirche = 287, Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz = 209, Hessen und Nassau= 197, Evangelische Kirche in Mitteldeutschland = 161, Hannover = 156, Sachsen = 106, Rheinland = 95, Braunschweig = 41, Oldenburg = 40, Kurhessen-Waldeck = 15, Lippe = 5, Reformierte Kirche = 1, Anhalt = 0, Bremen = 0, Pfalz = 0, Schaumburg-Lippe = 0.

4 Vgl. Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte. Entwurf zur Erprobung i.A. v. EKD, UEK u. VELKD, Hannover 2014, 15b (Grundlinie 7).

5 Vgl. Gottesdienst feiern. Erwägungen zur Fortführung des agendarischen Reformprozesses in den evangelischen Kirchen. Ein Dokument der Liturgischen Konferenz, in: Gottesdienst feiern. Zur Zukunft der Agendenarbeit in den evangelischen Kirchen, im Auftrag der Liturgischen Konferenz hrsg. v. Michael Mayer-Blanck, Klaus Raschzok und Helmut Schwier, Gütersloh 2009, 26-79, hier: 64. Schon bei der Perikopenordnung 1958 hatte die Marginalreihe den Sinn, den »überquellenden Reichtum geeigneter Texte« aufzufangen. Vgl. Perikopenbuch zur Ordnung der Predigttexte, bearbeitet und herausgegeben von der LLKD, Hannover 1966, 16.

6 Vgl. Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte. Entwurf zur Erprobung i.A. v. EKD, UEK u. VELKD, Hannover 2014, 14 (Grundlinie 1).

7 Lediglich näherungsweise können die angegebenen Zahlen schon allein deshalb nur sein, weil die Fehlerquote angesichts der Datenmenge relativ hoch liegt. Es bestehen außerdem etliche Ermessensfragen, wenn beispielsweise Perikopen doppelt vorkommen, nur Teile einer Perikope verschoben werden oder entfallen sind. Schließlich rechne ich in der Regel nur solche Perikopen zu den wirklich neuen Perikopen, die in der bisherigen Perikopenordnung keinen wie auch immer gearteten Vorläufer aufweisen können. Damit erspare ich mir die Diskussion, ob durch Ausweitung oder Reduktion von Versen eine neue Perikope entstanden sein mag oder nicht. Eine Ausnahme gestatte ich mir von dieser Regel. Sie betrifft die bisherigen Passionslesungen.

8 Ausgeklammert werden die Psalmen und die Wochensprüche. Doppelte Perikopen werden nur einfach gezählt.

9 Vgl. Entwurf zur Erprobung, 15a (Grundlinie 5).

10 Die Gewinn/Verlust-Rechnung in der Tabelle bezieht sich nur auf den Vergleich zwischen 1978 und 2018.

11 Die Versangaben beinhalten auch die fakultativ gesetzten Verse. Die in Klammer gesetzte Versanzahl gibt die Differenz zwischen alternativen Perikopen wieder.

12 Entwurf zur Erprobung, a.a.O., 15a, sowie 24-27 (Grundlinie 4).

13 Diese Perikope war eine der atl. Lesungen in der Osternacht.

14 Diese Perikope stammt vom 17. So. n. Trinitatis.

15 Diese Perikope stammt vom Sonntag Kantate.

16 Dies in dieser Kürze und auf diese Weise zu formulieren, ist zugegebenermaßen riskant. Die Begrenztheit der Darstellung erlaubt es aber nicht, an dieser Stelle ausführlicher zu werden. Wer sich auf die Semantik von »alt« und »neu« hinsichtlich der biblischen Überlieferung einlässt, wird aus christlicher Perspektive eine Antwort auf die Frage geben müssen, was das Neue dieses Neuen im Gegensatz zum Alten ist. Der die beiden Testamente übergreifende traditionsgeschichtliche Blick beschreibt dieses Neue immer vom Alten her und bestreitet damit in gewisser Weise den Neuigkeitswert dieses Neuen. Sosehr das Alte dem Neuen voraus ist, so geht das Neue doch über das Alte hinaus. Sosehr es einen Überschuss des Alten gegenüber dem Neuen gibt, weil das Alte nicht einfach in dieses Neue über- und darin aufgeht, sosehr gilt es doch daran festzuhalten, dass es Aussagegehalte im Neuen gibt, die über das Alte hinausgehen, so sehr hinausgehen, dass sie das schlechthin Neue, nicht aus dem Alten Ableitbare sind. Und gerade diese Aussagegehalte dürfen nicht verloren gehen.

17 Vgl. Entwurf zur Erprobung, a.a.O., 14 (Grundlinie 1).

18 Vgl. Entwurf zur Erprobung, a.a.O., 15a (Grundlinie 3).

19 Corinna Dahlgrün: Ethik statt Eschaton? Überlegungen zur Reduktion der Worte von Apokalypse und Jüngstem Gericht in den Perikopenrevisionen, in: PTh 86 (1997), 429-437.

20 Unter »Perikopen eschatologischer Ausrichtung« sind eine Vielzahl von Texten zu fassen: Gerichtsreden, Reich-Gottes-Gleichnisse, Texte futurischer und präsentischer Eschatologie, und einige mehr.

21 Vgl. Entwurf zur Erprobung, 16a (Grundlinie 9).

22 Vgl. Entwurf zur Erprobung, a.a.O., 531.

23 Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder. Textband zu den Proprien der Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres (I.) und der Weiteren Feste und Gedenktage (II.) mit Übersichten zu den Themenfeldern und Predigtreihen (III.) sowie den Predigtjahrgängen I-VI und den Liedern der Woche bzw. des Tages (Anhang) erstellt für die Tagungen der Generalsynode der VELKD, der Vollkonferenz der UEK und der Synode der EKD im November 2017, Bonn.

24 Damit werden zwei zentrale Bilder der Liturgiekonstition Sacrosanctum Concilium des Zweiten Varikanischen Konzils aufgegriffen (in SC 51), mit dem nicht zuletzt die Änderung der Lesereihen der katholischen Kirche begründet worden ist, vgl. Anm. 11.

 

Über den Autor

Dr. Thomas Melzl, Jahrgang 1977, Studium der Religionspädagogik in München und Nürnberg, Studium der Evang. Theologie in Erlangen, Referent am Gottesdienst-Institut der Evang.-Luth. Kirche in Bayern für den Gottesdienst in seinen Grundformen sowie Ehrenamtliche im Gottesdienst.

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 6/2018

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