»Die Kirche im Dorf lassen!«

Von: Andreas Kahnt
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Seinen Vorstandsbericht anlässlich der Mitgliederversammlung des Verbandes Evang. ­Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland stellte der Vorsitzende Andreas Kahnt dieses Jahr unter die Überschrift »Die Kirche im Dorf lassen!« und übte damit indirekt Kritik am Reform­prozess der EKD und an einem Pfarrbild, das mehr und mehr zum Gemeindemanagement mutiert.1


Die Überschrift »Die Kirche im Dorf lassen!« ist – natürlich – sprichwörtlich gemeint. Dennoch werden viele an die 5. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung denken und sich gern daran erinnern lassen, in welch eindrucksvoller Weise die Bedeutung einer Kirche vor Ort von den Befragten herausgestellt worden ist: Eine erreichbare Kirche mit Pfarrerinnen und Pfarrern, die Zeit haben, die ansprechbar sind und in der kirchlichen und gesamt-gesellschaftlichen Öffentlichkeit als Vertreterinnen und Vertreter von Kirche sichtbar und hörbar für Glaube und Religion einstehen. Das verbinden die Leute mit Kirche und das erwarten sie von Pfarrerinnen und Pfarrern, auch diejenigen, die der ­Kirche nicht nahe stehen.


Noch einmal: Zum Berufsbild

Die Diskussion um das Berufsbild der Pfarrerin, des Pfarrers wurde von der Mitgliedschaftserhebung beflügelt und hält an. Der Kampf um die Deutungshoheit über die Untersuchungsergebnisse allerdings auch. Je nachdem, welches Bild von Kirche und Pfarramt Interpreten der Studie haben, werden sie die Ergebnisse für ihre Sicht der Dinge auslegen. Das ist verständlich und nicht zu kritisieren. Pfarrerinnen und Pfarrer machen es genauso. Auch wir im Verband. Allerdings aus der Praxis heraus und nicht vom grünen Tisch!

Es ist hier nicht der Ort, die Interpretation des Verbandes zu wiederholen. Wer mag, kann sie im Bericht 2014 aus Worms nachlesen. Es ist ihr auch nichts hinzuzufügen. Bei der Beobachtung mancher Deutungen fällt aber folgendes auf: Pfarrerinnen und Pfarrer sehen sich nach wie vor überwiegend als Generalisten in einem sehr vielschichtigen Beruf. Dieses Berufsbild entspricht weitgehend den Erwartungen – zumindest der meisten Menschen in den Gemeinden. Zugleich liegt genau da das Problem: Je weniger Pfarrerinnen und Pfarrer zur Verfügung stehen, die Erwartungen an sie aber nicht reduziert werden, desto weniger werden sie Generalisten sein können und den Erwartungen genügen – übrigens auch den Erwartungen an sich selbst. Damit ist die Krise vorprogrammiert. Sie wird nicht alle treffen, aber nicht wenige Pfarrerinnen und Pfarrer stecken schon mitten drin.

Ihnen nun den Vorwurf zu machen, sie arbeiteten nicht zeitgemäß, nicht ressourcenorientiert, nicht auf die Erhaltung ihrer Gesundheit bedacht, ist – gelinde gesagt – kritikwürdig. Es geht auch nicht an, Pfarrerinnen und Pfarrern eine Mitschuld daran anzudichten, dass die religiöse Sprachfähigkeit sich seit 1974 halbiert hat. Die gesellschaftlichen Umbrüche seitdem waren enorm und sind natürlich nicht an den überkommenen volkskirchlichen Strukturen vorbeigegangen. Dafür aber mangelnde Kommunikationskompetenz von Pfarrerinnen und Pfarrern verantwortlich zu machen und ihnen Abwehr von Funktionen in Leitung und Management, Vernachlässigung von Öffentlichkeitsarbeit und diakonischer Arbeit sowie Ablehnung von Kooperation vorzuwerfen, ist billig. Wer so argumentiert, vergisst, dass die Voraussetzungen in den verschiedenen Kirchen und den Gemeinden, Einrichtungen und Werken äußerst unterschiedlich sind und je eigene Profile an Strukturen und Personal verlangen.

Zudem muss in der Diskussion um das Berufsbild der Stellenwert der Theologie geklärt werden. In einer lebendigen Kirche werden Menschen sich je nach ihren Gaben ehrenamtlich engagieren. Das hat der Herr der Kirche so gewollt. Es fällt aber auf, dass Ehrenamtliche vielfach besonders gern Aufgaben wahrnehmen, die eine grundlegende Ausbildung in Theologie und Seelsorge verlangen. Im Gegenzug sollen Pfarrerinnen und Pfarrer zukünftig vorwiegend »Coaches« von Ehrenamtlichen sowie in Leitung und Management tätig sein. M.a.W.: Pfarrerinnen und Pfarrer sind nicht mehr als Theologen gefragt – das können andere übernehmen – und die vielerlei Gaben und beruflichen Kompetenzen vieler Ehrenamtlicher werden nicht fruchtbar im kirchlichen Leben. Verkehrte Welt.


Problem Pfarrermangel

»Die Kirche im Dorf lassen« kann nicht bedeuten, so zu tun, als gingen wir nicht auf einen verheerenden Pfarrermangel zu. Unser Berufsstand – daran sei an dieser Stelle erinnert – hat sich intensiv dafür eingesetzt, junge Anwärterinnen und Anwärter in den Dienst zu holen. Programme wie »Pastoren helfen Pastoren«, Beschäftigungsfonds, Senior-Junior-Modelle und manches mehr wurden erfunden und mit Herzblut betrieben, weil uns die Kirche und das Evangelium wichtig waren! In den letzten Jahren haben sich Vertretungen, Vereine und Verband vielfach dagegen zur Wehr gesetzt, dass Pfarrerinnen und Pfarrer aus ihren Stellen oder ganz aus dem Dienst gedrängt wurden. Inzwischen ist allen leitenden Verantwortlichen klar, dass viel zu vielen Theologen keine berufliche Chance in den Kirchen geboten wurde, Theologen, die jetzt und zunehmend dringend fehlen.

Wie kann dem Pfarrermangel begegnet werden? Indem die Kirche »im Dorf« gelassen wird. Das bedeutet, alle Strukturprogramme zu überprüfen und anzuerkennen, dass Kirche von unten lebt. Menschen sind mit ihrer Gemeinde, in der sie leben, verbunden. Einrichtungen und Werke in Gemeinden und Stadtteilen sind ihnen vielfach vertraut, werden von ihnen oder Angehörigen genutzt, bieten Arbeitsplätze vor Ort. Je größer die Einheiten durch Auflösung oder Fusion werden, desto weniger überschaubar sind sie für den Einzelnen, desto weniger wird sich die Einzelne mit ihnen identifizieren. Zentralisierung zerstört stabile dezentrale Strukturen. Sie nimmt Menschen nicht ernst, die sich bisher in hohem Maße engagiert haben. Sie missachtet die Bereitschaft, Kirche vor Ort demokratisch zu verantworten. Volkskirchliche Strukturen werden wegrationalisiert. Religiöse Sprachfähigkeit und Verbundenheit zu Kirche und Glaube werden dadurch nicht gefördert. Menschen wollen beteiligt werden. Das geht nur in lokalen, überschaubaren Einheiten. Sie gewährleisten Nähe und Verbundenheit. Sie lassen sich vernetzen, ohne ihre Eigenständigkeit aufzugeben. Großgemeinden können nur hauptamtlich geleitet werden, also durch Pfarrerinnen und Pfarrer. Die fehlen dann aber für Theologie und Seelsorge. Überschaubare Einheiten können auch ehrenamtlich geleitet werden. Die Kirche bleibt im Dorf, im Stadtteil, da, wo Menschen leben und verwurzelt sind. Und diese Menschen haben eine Pfarrerin oder einen Pfarrer für Gottesdienst, Unterricht und Seelsorge – nur nicht mehr für sich alleine. Und ganz nebenbei: Solcherart Beteiligungskirche könnte einladend sein für junge Menschen, sich für Theologie und Pfarramt zu interessieren.



Leistungsbesoldung

Wie hilfreich es wäre, »die Kirche im Dorf« zu lassen, hat sich in der neuerlichen Diskussion um das Thema Leistungsbesoldung für Pfarrerinnen und Pfarrer gezeigt. Was bereits in den Erörterungen zum Pfarrdienstgesetz der EKD überwunden schien, wurde dem Verband neuerlich aufgedrängt. Unbestritten gibt es kirchliche Orte mit unterschiedlichen Herausforderungen. In einigen Kirchen sind sie bereits jetzt unterschiedlich dotiert. Aber es gibt auch Kirchen mit sehr einheitlicher Besoldung.

Den Befürwortern einer leistungsbezogenen Besoldung ist natürlich Recht zu geben: Pfarrerinnen und Pfarrer sollten nach Leistung bezahlt werden! Dafür wäre zunächst die Angleichung der Besoldung in den ostdeutschen Kirchen an Westniveau vorzuschlagen. Dann die Rücknahme der Kürzungen der letzten zehn, fünfzehn Jahre in den Kirchen, eine bundesweite Übernahme von Besoldung und Versorgung der Bayerischen Kirche sowie die Rückkehr zur Orientierung am Einkommen von Richtern. Dazu die Rücknahme aller Verteuerungen des Wohnens im Pfarrhaus und die Einführung von Ersatzleistungen aufgrund von Übergröße und Sanierungsstau. Fürs Amtszimmer die Anschaffung einer angemessenen und zeitgemäßen IT-Ausstattung plus Mobiltelefonie sowie gesundheitsfördernden Mobiliars durch die Kirche. Nicht zu vergessen eine Erhöhung der Wegstreckenentschädigung, damit nicht jeder dienstlich gefahrene Kilometer mit dem privaten Fahrzeug vom Familieneinkommen subventioniert wird. Die Kirchenleitungen nehmen ihre Fürsorgepflicht wahr, indem sie unermüdlich mit den Finanzämtern an der pfarramtlichen Wirklichkeit orientierte Regelungen aushandeln. Warum das alles? Weil ein Arbeiter seines Lohnes wert ist und Pfarrerinnen und Pfarrer heute nicht weniger leisten als zu der Zeit vor den Kürzungen.

Vermutlich sind solche motivierenden Maßnahmen für unseren anspruchsvollen, verantwortlichen und in Kirche und Gesellschaft unersetzlichen Beruf von den Befürwortern einer leistungsbezogenen Besoldung aber gar nicht gemeint. Denn bei ihnen spielt die Anerkennung der im Pfarramt zu erbringenden Leistung in der Vielfalt der Aufgaben in den unterschiedlichen und sich verändernden Dienstaufträgen kaum eine Rolle. Leistung erscheint ihnen – wie sonst in Wirtschaft und Gesellschaft – auch im Pfarrberuf messbar. Ein Mehr an Gottesdiensten, Täuflingen, Veranstaltungen usw. und an Menschen, die dort gezählt werden können, gilt ihnen als Leistung.

Das bedeutet aber, dass eine Pfarrerin in den Weiten Brandenburgs wenig leistet, da sie übermäßig viel Zeit im Auto verbringt, um ihre wenigen versprengten Gemeindeglieder zu besuchen oder in einer der vielen in ihrer Verantwortung stehenden Kirchen mit ihnen Gottesdienst zu feiern. Die Zahlen dieser Pfarrerin stimmen nicht – leistet sie also weniger als ihr Amtsbruder in einem bürgerlichen Stadtteil in München? Leistet ein Pastor in einer Landgemeinde, in der die Kirche der einzig verbliebene Kulturträger ist, weniger als die Pfarrerin an einer Kulturkirche in der Stadt? Leistet die Pfarrerin auf dem Dorf, die regelmäßig ihre Gemeindeglieder im städtischen Krankenhaus besucht, weniger als ein Pastor an einem Klinikum? Oder ein Pfarrer mit 4000 verwurzelten Gemeindegliedern in der Kleinstadt weniger als die Pfarrerin in einem Stadtteil mit ebensolchen Zahlen, aber hoher Fluktuation? Oder ein Schulpfarrer weniger als eine Bildungsreferentin bei der Kirchenleitung?


Fehlende Maßstäbe und Kriterien

Um in all diesen und den unendlich vielen anderen Fällen Leistung zu beschreiben, braucht es klare, nachvollziehbare und verifizierbare Kriterien. Die gibt es nicht. Es braucht zudem objektive Instrumente, Leistung zu messen und in Kataloge einzuordnen, aus denen dann eine entsprechende Besoldung errechnet wird. Solche Instrumente gibt es ebenfalls nicht. Auch fehlen innerkirchliche Hierarchien in ausreichender Menge für Aufstieg bei Leistung und Abstieg bei weniger Leistung – z.B. durch Krankheit, Behinderung, Kinder oder die Pflege Angehöriger. Zumindest bräuchte es zur Leistungsergründung Stechuhren und Zählmaschinen, unabhängige Beobachter sowie Zufriedenheitsumfragen in Gemeinden, Einrichtungen und Werken. Solche Systeme missachten, dass kirchliche Orte organische Einheiten mit höchst unterschiedlicher Ausprägung sind, die zudem einem steten Wandel unterliegen. Sie lassen sich ebenso wenig objektiv beschreiben wie der Pfarrdienst, der in ihnen nötig ist.

Nicht umsonst hat sich die Dienstrechtliche Kommission der EKD bei der Erarbeitung des Pfarrdienstgesetzes und des Besoldungs- und Versorgungsgesetzes gegen eine leistungsbezogene Besoldung ausgesprochen. Sie ist dem Pfarrberuf wesensfremd, weil die berufliche Leistung von Pfarrerinnen und Pfarrern nicht objektiv messbar ist. Dienste können gezählt werden. Aber Zahlen erzählen nichts über die geistliche Dimension. Es gibt Pfarrerinnen und Pfarrer, die hervorragend predigen und sensibel, seelsorglich und situationsbezogen Gottesdienst gestalten und dennoch nur eine kleine Gemeinde sammeln. Und oft ist zu hören, dass sich Gemeindeglieder sehr herzlich für eine gelungene Taufe oder Amtshandlung bedanken, die sie in Wort und Gestaltung tief berührt hat, aber nicht auf den Gedanken kommen, sonn- oder feiertags mehr davon zu erfahren. Und die Vielen, die in Kliniken auf höchstem seelsorglichem Niveau von Pfarrerinnen und Pfarrern begleitet werden, finden selten den Weg zu Gottesdiensten und Veranstaltungen in ihrer Heimatgemeinde. Ähnliches gilt für Urlauberseelsorge oder Religionsunterricht.

Leisten all diese Pfarrerinnen und Pfarrer weniger als andere, nur weil ihre Zahlen nicht stimmen? Nein! Aber ihre Leistung ist nicht messbar. Wohl kann beurteilt werden, ob ihre Leistung dem Evangelium gemäß ist. Ansonsten weht Gottes Geist wo er will, und schmale Zahlen sind dann womöglich Hinweis auf Umbrüche, die wir nicht in der Hand haben, aber bestimmt nicht Folge von Leistungsverweigerung vermeintlich zu kommod ausgestatteter Pfarrerinnen und Pfarrer, die einfach nur besser werden müssten, um mehr Menschen zu erreichen und an die Kirche zu binden. Es ist Christus selbst, der seine Kirche baut und erhält.

Und darum wäre es am besten, wenn Pfarrerinnen und Pfarrer von allem befreit würden, was ihren Einsatz für ihre Arbeit am Evangelium und damit am Menschen beeinträchtigt. Pfarrerinnen und Pfarrer leisten gern ihren Dienst am Evangelium. Diese »Leistung« erbringen sie je nach Persönlichkeit auf unterschiedliche Weise und mit unterschiedlichen Schwerpunkten in der Freiheit der Verkündigung des Evangeliums und gebunden an ihr Ordinationsversprechen. Dafür sind sie angetreten. Sie können es noch besser, wenn sie Zeit fürs Wesentliche haben und über Geld nicht viel reden ­müssen.


Der Verband im Gegenüber zur EKD

Neben der Mitarbeit in der Dienstrechtlichen Kommission der EKD war der Verband stets daran interessiert, die Entwicklungen in der Evangelischen Kirche in Deutschland aus der Sicht der Pfarrerinnen und Pfarrer konstruktiv und im gesamtkirchlichen Interesse zu begleiten. Das ist dem Verband nicht immer leicht gemacht worden. Nicht selten entstand der Eindruck, der Verband sei als Gesprächspartner nicht erwünscht. Es schien so als würde die Stimme der organisierten Pfarrerschaft als störend empfunden.

Die Wahl eines neuen Ratsvorsitzenden brachte die Möglichkeit, einen neuerlichen Anlauf zu einer lebendigen Begegnungskultur zwischen EKD und Verband zu nehmen. Der neue Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat sich gern darauf eingelassen, gemeinsam mit dem Verbandsvorstand Wege zu geregelter und informeller Begegnung zu finden. In einem ersten Gespräch wurden neben der Frage nach dem Gegenüber von Verband und EKD die drängenden Themen des ausbleibenden theologischen Nachwuchses und des sich verändernden Berufsbildes erörtert (s. Kasten).

Das Gespräch mit dem Ratsvorsitzenden fand im Mai in Hannover statt. Alle anwesenden Mitglieder des Verbandsvorstands waren angetan von der guten Gesprächsatmosphäre und der Einigkeit in den bedrängenden Fragen des theologischen Nachwuchses und des sich verändernden Berufsbildes für Pfarrerinnen und Pfarrer. Der Ratsvorsitzende zeigte sich offen, die Kultur der Begegnung zwischen der EKD und dem Verband zu verbessern und zu intensivieren. Insbesondere betonte er seine Bereitschaft, zukünftig einmal im Jahr mit dem Verband zum Gespräch zusammen zu kommen. Zudem gab der Ratsvorsitzende den Impuls, den Verband zukünftig zu den Sitzungen der EKD-Synode einzuladen. Und er signalisierte seine Bereitschaft, den Verband als Vertreter der verfassten Pfarrerschaft zukünftig am Reformprozess zu beteiligen.


Begegnungskultur braucht verbindliche Absprachen. Deshalb hat der Vorstand den Ratsvorsitzenden gebeten, die oben skizzierten Vorstellungen des Verbandes zur Ausgestaltung von §107 des EKD-Pfarrdienstgesetzes und einer gelingenden Kultur regelmäßiger Begegnung als verbindliche Vereinbarungen in geeigneter Weise durch die EKD schriftlich zu fixieren. Bezüglich §107 PfrDG.EKD hat der Vorstand dabei betont, den Verband schon im Status erster Überlegungen im Kirchenamt über Gesetzesvorhaben zu informieren, die den Dienst von Pfarrern und Pfarrerinnen berühren und zu ­denen der Verband eine Stellungnahme abgeben kann. Betont wurde außerdem die Möglichkeit, bei Bedarf in Fachgesprächen vertiefende Hinweise für das weitere Nachdenken zu erhalten, soweit notwendig und hilfreich auch im Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Gliedkirchen. Schließlich wurde auf die Ermöglichung von Gesprächen im Vollzug von Stellungnahmeverfahren hingewiesen, in denen die Position des Verbandes vorgetragen werden kann.

Die benannten Punkte sind wichtig für den Verband, weil er auf diese Weise darin gestärkt wird, das Vertretungsorgan der Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland zu sein und die daraus resultierenden Aufgaben zu erfüllen.



Finanzierung der Pfarrvertretungs­arbeit auf EKD-Ebene

Im Gespräch mit dem Ratsvorsitzenden in Hannover wurde auch die Frage der Finanzierung der oben beschriebenen Aufgaben des Verbandes und hier insbesondere des Verbandsvorsitzenden erörtert. Der Verband trägt die Kosten für den Aufwand der Vertretungsarbeit aufgrund von §107 PfrDG.EKD bisher weitgehend aus eigener Kraft. Dabei geht es unter anderem um Erlangung von Sachkunde, Sammlung der gliedkirchlichen Pfarrvertretungen zu gemeinsamen Besprechungen, Vorbereitung von Entwürfen zu Stellungnahmen, Verbreitung der Entwürfe in der Pfarrerschaft, Sichtung und Zusammenführung der Rückmeldungen, Vorbereitung weiterer Entwürfe bis zur Abstimmung über ein Endergebnis, Beobachtung des Fortgangs und der Folgen von Gesetzen, fachkundige Beratung von Vereinen, Vertretungen und Einzelpersonen, Austausch über und Initiative zu Vorschlägen zu allen Fragen, die den Pfarrdienst und die Ermöglichung der Vertretung von Pfarrerinnen und Pfarrern betreffen. Dazu kommt, dass sich der Verband in dieser Funktion auch außerhalb von Verfahren zu Stellungnahmen über die große Bandbreite allge­mein kirchlicher und kirchenrechtlicher Themen orientieren muss, um sich sinnvoll und im Interesse der Pfarrerinnen und Pfarrer sowie in Mitverantwortung für die ganze Kirche zu engagieren.

Diese Aufgaben werden weitgehend vom Verbandsvorsitzenden koordiniert und durchgeführt. Die Beurlaubung des aktuellen Verbandsvorsitzenden durch die Evang.-Luth. Kirche in Oldenburg ist ein Glücksfall, der den Verband in den Stand setzt, seine Aufgaben derzeit angemessen zu erfüllen. Dieser Glücksfall endet mit den Wahlen zum Verbandsvorstand Ende September 2017. Der Verband kann jedoch nicht alle sechs Jahre überlegen, wer genügend zeitliche und finanzielle Ressourcen mitbringt, um für den Verbandsvorsitz zu kandidieren. Gerade ein Verband, der so umfassend berufsständische Aufgaben und die Vertretung von Pfarrerinnen und Pfarrern in der EKD wahrnimmt, braucht Kontinuität und Sachkunde.

Im Gespräch mit dem Ratsvorsitzenden und in dem oben erwähnten Schreiben zur Fixierung von Vereinbarungen zu §107 PfrDG.EKD und einer konstruktiven, lebendigen Begegnungskultur hat der Vorstand die Erwartung ausgesprochen, dass die EKD die Übernahme der dabei anfallenden Kosten zusagt und prüft, in welcher Weise sie in Gang gesetzt und gewährleistet werden kann. Dabei wurde dem Ratsvorsitzenden gegenüber ausgedrückt, dass der Verband sich der EKD in gemeinsamer Sorge um die Evangelische Kirche und die Verkündigung des Evangeliums verbunden weiß.

In der Dienstrechtlichen Kommission der EKD arbeitet der Verband intensiv mit kirchenleitenden Personen zusammen, die in ihren Kirchen für Personal und Dienstrecht zuständig sind. Die Gespräche und Diskussionen finden in gegenseitiger Achtung und im Bewusstsein gemeinsamer Verantwortung für den Pfarrdienst und die rechtliche Stellung von Pfarrerinnen und Pfarrern statt. Dieser Verantwortung möchte der Verband Evang. Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland noch besser gerecht werden. Damit »die Kirche im Dorf« bleibt!

An dieser Stelle sei allen gedankt, die sich auf verschiedene Weise um den Verband und seine Aufgaben verdient machen! Nur im Miteinander und durch konstruktives Zusammenwirken kann der Verband seine ­Ziele erreichen.


Verband am Scheideweg

Der Verband steht derzeit an einem Scheideweg: Die benannten Aufgaben sind ehrenamtlich und auch nebenamtlich nicht mehr zu erfüllen. Hauptamtlichkeit im Verbandsvorsitz ist notwendig. Das findet sich in den sog. »Kasseler Perspektiven« von 2005 vorausschauend und eindrucksvoll beschrieben. Von Zufälligkeiten und Glücksfällen wird der Verband sich guten Gewissens vor Wahlen nicht länger abhängig machen können. Die Rückmeldungen aus den Pfarrvereinen zur Finanzierung der Arbeit im Verbandsvorsitz betonen die Bedeutung einer kompetenten und kontinuierlichen Wahrnehmung der anfallenden Aufgaben. Anlässlich der Mitgliederversammlung in Worms wurden die Handlungsfelder und Ziele des Verbandes einmütig bestätigt: Der Verband vertritt Pfarrerinnen und Pfarrer in ihren berufsständischen Interessen und ist die Vertretung der Pfarrerinnen und Pfarrer auf Ebene der EKD. Der Vorstand, vertreten durch den Verbandsvorsitzenden, führt die laufenden Geschäfte. Seine Berichte anlässlich der Mitgliederversammlungen geben Zeugnis von der Arbeit an den Handlungsfeldern und Zielen.

Der Verband gewährleistet seine Aufgaben vor allem durch die Arbeit in seinen Organen, also Mitgliederversammlung, Vorsitzendenkonferenz, Vorstand und Konferenz der Pfarrervertretungen. Er hält Kontakt zur EKD – vor allem durch Mitarbeit in der Dienstrechtlichen Kommission und durch Stellungnahmen zu Gesetzen – und je nach Bedarf zu Gliedkirchen und gliedkirchlichen Verbünden. Er pflegt das Miteinander in der Ökumene durch die Mitwirkung in der Evangelischen Partnerhilfe und in der Konferenz Europäischer Pfarrverbände. Er gibt das Deutsche Pfarrerblatt und den Pfarramtskalender heraus. Er verantwortet den Deutschen Pfarrerinnen- und Pfarrertag und präsentiert sich auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag. Er unterhält als soziale Einrichtung die Studienhilfe und er unterstützt das Lutherhaus in Eisenach und das Pfarrhausarchiv ideell. Mit der Breite der vielfältigen Lebensäußerungen der evangelischen Kirchen ist er verbunden durch die Mitarbeit in der Konferenz kirchlicher Werke und Verbände. Zunehmend wird der Verband um Stellungnahmen zu aktuellen kirchlichen und gesellschaftlichen Themen gebeten, so zum Beispiel zur Diskussion um die Sterbebegleitung. Als ein noch zu erreichendes Ziel ist der Verband auf dem Wege, seine Aufgabe als Pfarrvertretung auf der Ebene der EKD zu gestalten und zu sichern und darüber hinaus durch gezielte Berufspolitik den Status von Pfarrerinnen und Pfarrern theologisch begründet zu stärken.

Die genannten Handlungsfelder werden überwiegend im Verbandsvorsitz vorbereitet, koordiniert und verantwortet, die aufgezeigten Ziele werden insbesondere durch ihn verfolgt. Der Vorstand unterstützt die laufenden Geschäfte, der Schatzmeister sorgt für einen geordneten Haushalt, die Sachbearbeiter gewährleisten die Veröffentlichungen des Verbandes und die Sachkunde in juristischen Fragen, die Mitarbeiterinnen in der Geschäftsstelle arbeiten dem Vorsitzenden und den Gremien kompetent zu. Ihnen allen sei an dieser Stelle ausdrücklich und sehr herzlich gedankt!


Chancen eines starken Verbandes

Dennoch ist Hauptamtlichkeit im Verbandsvorsitz angesichts der zahlreichen Handlungsfelder und Ziele unausweichlich. Viele Rückmeldungen zur Diskussion um die Frage der Hauptamtlichkeit stimmen dem ausdrücklich zu. Sie wollen einen starken Verband und eine Person im Vorsitz, die sich vollständig den Aufgaben des Verbandes widmen kann. Andere begegnen dem Gedanken eines hauptamtlichen Vorsitzenden mit Skepsis und sehen die Gefahr, bald nicht mehr in Kirche und Verein verwurzelte Pfarrerinnen und Pfarrer, sondern Funktionäre als Vorsitzende zu haben. Wieder andere legen im Blick auf aktuelle Themen, die den rechtlichen Status von Pfarrerinnen und Pfarrern berühren, unbedingten Wert auf professionelle Arbeit vor allem durch verstärktes Engagement des Verbandes als Pfarrervertretung auf EKD-Ebene. Darauf hatten bereits die »Kasseler Perspektiven« hingewiesen. Dort heißt es: »Das bedeutet aber, dass wir durch diese Entwicklungen in der EKD vor neuen Herausforderungen stehen. Wir müssen unsere Arbeit und unsere Strukturen darauf ausrichten, wenn wir kompetente und ernstzunehmende Gesprächspartner für die EKD sein wollen. Ansonsten werden wir nur die Rolle als Zaungäste und Beobachter einnehmen, an denen die rasante Entwicklung innerhalb der EKD vorbeiläuft.« Eher salopp hat dasselbe jüngst ein Vorstandsmitglied ausgedrückt: »Wenn demnächst die Pfarrerschaft in der EKD nicht mehr stark vertreten sein will, dann herzlichen Glückwunsch!«

Reicht für einen starken Auftritt in allen berufsständischen und dienstrechtlichen Anliegen ein Vorsitz in Teilzeit? Eine Anbindung an Heimatkirche und Pfarrerdienst wäre so zu gewährleisten. Aber darin läge zugleich das Problem: Der oder die Vorsitzende müsste sich zerteilen und liefe Gefahr, zwischen den ortsgebundenen pfarramtlichen und den dezentralen Aufgaben im Verband mit den jeweiligen Erwartungen zerrieben zu werden. Die Kontakte mit Partnern im In- und Ausland ließen sich im nötigen Umfang nicht pflegen. Eine umfangreiche Einarbeitung in Gesetzesvorlagen und die Erarbeitung von Stellungnahmen wäre ebenso unzumutbar wie eine schnell auf aktuelle Anfragen reagierende Öffentlichkeitsarbeit, um nur einige Beispiele zu nennen. Das Interesse wäre in die eine oder in die andere Richtung reduziert, was dem Dienstauftrag ebenso wenig angemessen wäre wie der Aufgabe im Verbandsvorsitz.

Doch auch bei einer Vollzeitbeschäftigung für den Verband muss es nicht zu einer Funktionalisierung kommen. Die Mitgliederversammlung ist frei, alle sechs Jahre eine im kirchlichen Dienst erfahrene Person für den Verbandsvorsitz zu wählen, eine Person, die bereits an verschiedenen Stellen im Verband mitgearbeitet hat, die den Erwartungen der Vereine entspricht und von der angenommen werden kann, dass sie die Aufgaben des Verbandes kompetent wahrnimmt. Und warum sollte eine solche Person nicht maßgeblich im heimatlichen Pfarrverein und in der gliedkirchlichen Pfarrvertretung tätig sein, sich zum Pfarrkonvent halten und überdies einen Predigtauftrag haben? Die meisten Pfarrerinnen und Pfarrer sind neben ihrem Hauptamt ehrenamtlich unterwegs. Warum nicht der oder die Verbandsvorsitzende?

Wie gesagt: Der Verband steht an einem Scheideweg. Die Mitgliederversammlung muss entscheiden, in welche Richtung es gehen soll. Und im Falle einer Hauptamtlichkeit dann auch über die Sicherung der Finanzierung befinden. Es geht um die Anerkennung der Bedeutung des Verbandes für die ganze Kirche und den vollen Einsatz für ihre wichtigste Berufsgruppe. Ein starker, unabhängiger Verband wird desto wichtiger sein, je weniger Pfarrerinnen und Pfarrer im aktiven Dienst stehen, denn die pfarramtlichen Aufgaben werden nicht in gleichem Maße abnehmen. Auch hier gilt es, »die Kirche im Dorf« zu lassen und nicht zu meinen, die Dinge regelten sich schon von selbst und zugunsten der Pfarrerinnen und Pfarrer.

Vereine, Vertretungen und Verband sind gut beraten, gemeinsam und in gemeinsamer Verantwortung sich stark zu machen für die gemeinsame Sache!


Salutogenese

Wie wichtig und notwendig die Vertretung von Pfarrerinnen und Pfarrern ist, zeigt sich am Bemühen um die Gesunderhaltung im Pfarrdienst. In der Mitarbeiterschaft sind an vielen Stellen bereits Regeln zur Salutogenese vereinbart. Bei Pfarrerinnen und Pfarrern nicht einmal flächendeckend Programme zur Wiedereingliederung nach längerer Krankheit. Verbreitet scheint bei Leitenden noch immer die Vorstellung, Pfarrerinnen und Pfarrer seien ausgenommen von Maßnahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements und hätten im Rahmen ihrer beruflichen Freiheit selbst für sich zu sorgen.

Der Verband legt großen Wert auf die berufliche Freiheit im Pfarrberuf. Im Laufe der Zeit sind Pfarrerinnen und Pfarrern aber Verpflichtungen zugewachsen, die es zunehmend schwer machen, diese Freiheit zu leben und gegenüber kirchlichen Gremien zu vertreten. Denken wir nur an die Notfallseelsorge, an umfangreichere Dienstaufträge oder die verlängerte Lebensarbeitszeit. Immer häufiger hören wir in den Berichten aus Vereinen und Vertretungen, dass es Pfarrerinnen und Pfarrern unmöglich ist, ihren Jahresurlaub vollständig zu nehmen, vor allem – aber nicht nur – in Kirchen, in denen es eine Verpflichtung zum Religionsunterricht gibt. Familie und Beruf geraten dadurch leicht in Konflikt miteinander.

Einige Kirchen haben in letzter Zeit ihre Urlaubsverordnungen erneuert und dabei die Regelungen zum dienstfreien Tag verschärft. Auch an dieser Stelle wird die Freiheit eingeschränkt, den Dienst so zu gestalten, dass Erholung gewährleistet ist. Die Berichte sind sehr ernst zu nehmen, denn sie zeigen, dass der Pfarrdienst zum Teil an der Grenze des Möglichen geleistet wird – und nicht selten darüber hinaus. Gerade deshalb ist Erholung wichtig und notwendig. Urlaub und freie Tage sind Dienstpflicht! Wenn Pfarrerinnen und Pfarrer dieser Dienstpflicht nicht mehr nachkommen können, ist die Fürsorgepflicht der Kirchen dringend angefragt!

Im Sommer fand eine Tagung zum Thema »Gesundheit und Pfarramt« in Loccum statt. Es war spannend zu hören, wie engagiert Verantwortliche aus der Wirtschaft über gesunderhaltende Maßnahmen in ihren Belegschaften referierten und mit wie viel Sympathie und Achtung sie sich zu den Anforderungen im Pfarrberuf äußerten! Beschämend hingegen, dass von Kirchenvertretern kaum etwas Neues zugunsten der Gesunderhaltung im Pfarrberuf gesagt wurde. Es gab in deren Vorträgen auch so gut wie kein anerkennendes Wort angesichts der angespannten Situation in unserem Berufsstand, zum heraufziehenden Pfarrermangel kaum einen zukunftsweisenden Impuls, nur wiederholt der Verweis auf die Freiheit im Pfarrberuf. M.a.W.: Seht halt selbst zu, wie ihr zurechtkommt. Immerhin haben einige wenige Kirchen ihre Verantwortung erkannt und Maßnahmen ergriffen. Und erfreulich zu hören, dass es Leitende in der mittleren Ebene gibt, die sich nicht abfinden mit der »Zurückhaltung« ihrer Kirchen, sondern das Thema Salutogenese in ihrem Kirchenkreis ernst nehmen.

Es bleibt notwendig, dass Vereine und Verband nicht nachlassen, das Thema Salutogenese auf der Tagesordnung zu halten. Erholung, freie Tage und Urlaub gehören zu diesem Thema ebenso wie Sabbatjahr, Kontaktstudium, Auszeiten und andere geeignete Maßnahmen zur körperlichen und geistigen Rekreation. In der Diskussion um Dienstvereinbarungen oder andere Arbeitszeitmodelle müssen verlässliche Erholungszeiten bedacht werden, damit – wie es in der bayerischen Vorlage heißt – Pfarrerinnen und Pfarrer »gut, gerne und wohlbehalten« ihren wertvollen Dienst versehen können!

Dieser Bericht gibt einen Überblick über aktuelle und – soweit bereits sichtbar – zukünftige Herausforderungen, denen sich der Verband zu stellen hat. Er zeigt Chancen und Grenzen auf. Er beschreibt Veränderungen und erzählt von der Kontinuität, mit der der Verband sich für Pfarrerinnen und Pfarrer, für ihren Beruf, für ihren rechtlichen Status und damit für die gesamte Kirche engagiert. Nur wenn wir uns verändern, werden wir bleiben, was wir sind. Diese Einsicht mag uns helfen, die Scheu vor Veränderungen zu überwinden und mit Freude und Zuversicht den Herausforderungen aus diesen Veränderungen zu begegnen. Damit »die Kirche im Dorf« bleibt und wir als Teil von ihr mittendrin!


Anmerkung:

1 Vorstandsbericht auf der Mitgliederversammlung des Verbandes Evang. Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland e.V. in Bremen am 21. September 2015.

 

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 11/2015

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