Die neue Kirchenmitgliederbefragung als Lernchance für unsere Kirche
Von der Schwierigkeit, ein liebgewordenes Tabu aufzugeben

Von: Herbert Dieckmann
0 Kommentare zu diesem Artikel / Artikel kommentieren

Dass der Pfarrberuf in der Kirche ebenso wie in deren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit eine zentrale Rolle spielt, wird eigentlich von ­einer Kirchenmitgliederbefragung zur nächsten bestätigt. Dennoch lassen sich die Großstrategen in den Kirchenleitungen von ihrem irregeleiteten Reformkurs nicht abbringen. Herbert Dieckmann führt das Dilemma vor Augen und verweist auf Auswege.


Die Schlüsselrolle der Pastoren­schaft – ein kirchliches Tabu

Es geschah vor etwa zehn Jahren. Da wagte der Präsident des Landeskirchenamtes, Dr. von Vietinghoff, öffentlich anzusprechen, was bis dahin auch in der hann. Landeskirche als absolutes Tabu galt: die »Schlüsselrolle« der PastorInnen in den Gemeinden. Reflexartig erschallte ein Aufschrei des Entsetzens: Mitarbeitende, Ehrenamtliche, Synodale, ja selbst Kirchenleitende wollten einfach nicht wahrhaben, was in jeder Gemeinde die übergroße Mehrheit der Kirchenglieder selbstverständlich erlebt und dankbar anerkennt: die zentrale Stellung der PastorIn. Doch diese gemeindliche Selbstverständlichkeit wirklich zu benennen, war ­kirchenpolitisch inkorrekt. Denn die landeskirchlichen Meinungsmacher wollten die Gemeindepfarrstellen als willkommenes Einsparpotential nutzen, weil sie behaupteten, die Kircheneinnahmen würden sich bis 2030 halbieren. Tatsächlich sind die Kirchensteuereinnahmen in der EKD im letzten Jahrzehnt um über 30% gestiegen, nachdem sie sich von 1967 bis 1970 verdoppelt und von 1970 bis 1990 verdreifacht hatten!1 Darum war 2004 diese Entwicklung tendenziell vorhersehbar. Dennoch wurden drohende Einnahmeverluste als sicher unterstellt und sogleich PastorInnen als überflüssige Amtsträger identifiziert, die lediglich hohe Ausgaben verursachen und zudem das eigenständige Wirken engagierter Ehrenamtlicher behindern und Mitarbeitende autoritär und inkompetent behandeln würden. Stereotype PastorInnenschelte mit ernster Warnung vor einer antiquierten »Pastorenkirche« war seinerzeit »angesagter Ton«. Dass den PastorInnen als einziger kirchlicher Dienstgruppe die Gehälter erheblich gekürzt, etwa 350 junge TheologInnen trotz bestandener Examina einfach abgewiesen und vor allem viele Gemeindepfarrstellen (in manchen Kirchenkreisen bis zu 50%) ohne nennenswerten Widerstand kurzerhand gestrichen wurden, verstand sich danach beinahe von selbst.

Diese innerkirchliche Herabsetzung pastoralen Wirkens war keine unbedachte Schikane, wie die Pfarrvertretungen anfangs meinten. Die gezielte Entwertung pastoraler Gemeindearbeit hatte vielmehr eine andere Funktion: Sie sollte die dramatische Umverteilung kirchlicher Gelder von der Gemeinde auf den Kirchenkreis und die Landeskirche legitimieren, den forcierten Aufbau des Phantoms einer »Kirchenkreis-Kirche« begründen und den Gemeinden erklären, warum trotz stetig steigender Kirchensteuereinnahmen dennoch ihre Pfarrstellen massenhaft verschwanden, obwohl gleichzeitig erstaunlich viel Geld für aufwändige Prestigeprojekte, kostspielige Diakonie-Insolvenzen und eine immer größer werdende Schar von Mitarbeitenden da war. So wurden z.B. innerhalb von 30 Jahren in einem Kirchenkreis bei einem Mitgliederverlust von 17% die Zahl der Mitarbeitenden noch um 10% erhöht, die Stellen der Verwaltung unvermindert weitergeführt, doch die Zahl der Pfarrstellen tatsächlich um 35% gekürzt! In einer solchen kirchenpolitischen Landschaft blieb es natürlich »un-erhört«, von der pastoralen Schlüsselrolle zu sprechen. Dabei hatten schon seit 1972 die vier großen EKD-Befragungen die hohe Wertschätzung des Pfarramtes durch die Kirchenmitglieder eindeutig aufgezeigt – im Übrigen zur großen Verwunderung der EKD selbst, wie Rüdiger Schloz, der Geschäftsführer dieser vier Untersuchungen, der VELKD-Pfarrvertretung einmal freimütig gestand.


Wer die PastorIn kennt, bleibt in der Kirche!

Diese seit Jahrzehnten immer wieder festgestellte PastorInnen-Orientierung wird nun von der KMU V der EKD von 2012 ein weiteres Mal eindrucksvoll bestätigt: »Auch schon in losem Kontakt mit einem Pastor zu stehen, kommt statistisch beinahe einem Garantieschein gleich, dass die betreffende Person in der Kirche bleibt und ihre Kinder taufen lässt.« So fasst Reinhard Bingener in der FAZ vom 9.3.2014 ein wichtiges Ergebnis der neuen Befragung zusammen. 77% aller Kirchenglieder, die eine(n) Pastor(in) durch persönliches Gespräch (44%) oder auch nur namentlich oder vom Sehen (33%) kennen, fühlen sich mit ihrer evangelischen Kirche so stark verbunden, dass für sie ein Austritt nicht infrage kommt. Im Jahre 2002 waren das allerdings noch 85%, worauf kein KMU-Interpret hinweist, obwohl ein solcher Rückgang von 8% doch sehr bedenklich ist. Denn damit steigt die Zahl derer, die gerade nicht »garantiert« in ihrer Kirche bleiben, um weitere 1,87 Mio. Allerdings kann nach einem Jahrzehnt der Vernichtung von Gemeinden und Pfarrstellen solch eine vergrößerte Kirchendistanz kaum jemanden verwundern, schon gar nicht jene Enkelin, die in einem besonders stark »durchregionalisierten« Kirchenkreis miterleben musste, wie erst der fünfte Pastor, den sie telefonisch erreichte, schließlich dafür »zuständig« war, ihre verstorbene Großmutter zu beerdigen, die lebenslang ihrer Gemeinde eng verbunden blieb, wie übrigens ihre Enkelin auch – bisher jedenfalls!

Doch trotz solcher gravierender Fehlentwicklungen bleibt die Grunderkenntnis der KMU V für PastorInnen und ihre Gemeindeglieder ermutigend: Immer noch gelingt es dem in der Gemeinde weiterhin sehr angesehenen Pfarramt, durch pastorale Arbeit bei Kasualien und Gottesdiensten, aber ebenso durch gezielte pastorale Präsenz bei Gemeinde- und Ortsfesten, Gemeindegruppen und Zufallsbegegnungen die überwiegende Mehrheit der Evangelischen an ihre Kirche zu binden und ihre Identifikation mit der Ortsgemeinde zu stärken.2 Und diese pastorale Leistung ist gerade darum so bewundernswert, weil mit den unzähligen gestrichenen Pfarrstellen ja keineswegs deren Pfarrarbeit entfällt. Vielmehr müssen nun die verbliebenen PfarrkollegInnen diese Zusatzarbeit mit übernehmen und in ihren Gemeinden im Vergleich zu 1990-95 inzwischen nahezu die doppelte Zahl von Kirchenmitgliedern pastoral begleiten.

Denn was die Evangelischen mehrheitlich von ihrer Kirche erwarten, ist eben vorrangig mit pastoraler Tätigkeit verbunden wie z.B. die Lösung religiöser Fragen (93%!)3, die eigene kirchliche Bestattung (5,33: Mittelwert einer 7-gliedrigen Skala), die Weiterführung der elterlichen Tradition (5,24), die kirchliche Trauung (5,00), das Eintreten für wichtige ethische Werte (4,95), die Förderung des eigenen christlichen Glaubens (4,81)4. Dabei ist die drittplatzierte, meist nur sozial-diakonisch gedeutete Erwartung, dass die Kirche »etwas für Arme, Kranke und Bedürftige tut« (5,05), aus der Sicht der Kirchenglieder wohl zugleich auch dem pastoralen Arbeitsbereich mit zuzuordnen. Dies legt jedenfalls die KMU IV nahe, die dieses Item zwar nicht in ihre pastorale Aufgabenliste aufnimmt, dafür aber als drittwichtigste pastorale Aufgabe mit 6,11(!) das Kümmern »um Probleme von Menschen in sozialen Notlagen« nennt, gleich nach Kasualien (6,25) und Seelsorge (6,21) und noch vor Verkündigung (5,95) und Gottesdienst (5,86)5. Leider ist die pastorale Aufgabenliste der KMU V noch nicht bekannt, da deren Fragebogen und ihre schon 2012 erhobenen Befragungsergebnisse vollständig erst 2015 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.


Vier Relativierungsversuche des Stellenwerts pastoraler Tätigkeit

»Von der Schwierigkeit, ein liebgewordenes Tabu endlich aufzugeben« – so könnte man die mehrfachen Interpretationsversuche aus dem wissenschaftlichen Beirat der KMU V6 überschreiben, die Schlüsselrolle der PastorInnen in den Ortsgemeinden um nahezu jeden Preis nun doch noch zu relativieren.


Nur ja keine »Pastorenkirche«!

Auf die offenen Fragen, welche Person, welchen Ort und welchen Vorgang sie mit der evangelischen Kirche in Verbindung bringen, nennen die Evangelischen: die PastorIn (31%), Mitarbeitende (4%), das Kirchengebäude (50%), Kasualien (20%) und besondere Gottesdienste (19%), Glauben und Spiritualität (17%). Damit bestätigen die Kirchenglieder noch einmal ihre vorrangige Ausrichtung sowohl auf die Person der PastorIn als auch auf deren Wirkungsort und Tätigkeitsfeld.

Dennoch resümiert die Interpretation der KMU V diese von ihr selbst referierten Umfrage-Ergebnisse ganz anders, indem sie pastorale Arbeit geschickt anonymisiert und so von ihren pastoralen Akteuren trennt: »Als ›Pastorenkirche‹ erscheint die evangelische Kirche also zwar dann, wenn ausdrücklich nach Personen gefragt wird; insgesamt sind es jedoch weniger die Pfarrerinnen/Pfarrer als vielmehr gottesdienstliche Vollzüge und Glaubensüberzeugungen, die mit der evangelischen Kirche in Zusammenhang gebracht werden … Die evangelische Kirche wird von ihren Mitgliedern … zunächst mit ihrer gottesdienstlichen Praxis identifiziert, vor allem aber mit lebens- und jahreszyklischen Gottesdiensten. Sie erscheint als eine dezidiert religiöse, mit Gott, dem Glauben und der Bibel befasste Institution, die im Besonderen durch Orte und Personen der Reformation geprägt (und von der katholischen Kirche positiv unterschieden) ist. Pfarrerin und Pfarrer spielen in ihr eine wichtige, aber nicht die zentrale Rolle; etwas wichtiger erscheint das soziale bzw. das diakonische Engagement der evangelischen Kirche. Ihr ortsgemeindliches Leben kommt – abgesehen von Kasualien – allenfalls für etwa ein Viertel der Mitglieder in den Blick.«7

Die überwiegende Mehrheit der Kirchenglieder, die ihre PastorInnen in den Ortsgemeinden bei »lebens- und jahreszyklischen Gottesdiensten« ständig erlebt, wird über solch eine Bewertung ihrer Antworten zulasten von PfarrerInnen nur irritiert den Kopf schütteln und auch die unvermittelte Vorordnung diakonischen Engagements vor pastoralem Wirken nicht verstehen: Denn im klaren Gegensatz dazu betont die KMU-Deutung an anderer Stelle nachdrücklich das der Kirche zugeschriebene religiöse Alleinstellungsmerkmal, also das Hauptfeld pastoraler Arbeit, bei gleichzeitiger Skepsis der Kirchenmitglieder gegenüber der sozialen Leistungsfähigkeit der evangelischen Kirche, und hält ausdrücklich fest: »Ihr diakonisches Engagement wird der evangelischen Kirche dabei nur teilweise zugerechnet.«8 Zudem wird aufmerksam Lesende der offene Widerspruch zwischen der hier erfolgten Abwertung der Ortsgemeinde und der Information verwundern, wonach Kirchenglieder, die eine PastorIn kennen (also immerhin 77% der Evangelischen), überwiegend auf ihre Ortsgemeinde bezogen sind.9 So weist der Leiter des Sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD, Prof. Gerhard Wegner, in seinem sehr lesenswerten Referat vom 25. Juni 2014 ausdrücklich darauf hin, dass die in der KMU V erstaunlicherweise seit 1972 zum ersten Mal (!) abgefragte Verbundenheit zur Ortsgemeinde genauso hoch sei wie die allgemeine Bindung an die evangelische Kirche. Daraus schlussfolgert er: »Die Vorstellung, dass es viele Menschen gäbe, die sich sozusagen kulturell allgemein der Kirche verbunden fühlen würden, aber mit ihrer Kirchengemeinde eigentlich nichts zu tun haben wollen, weil sie ihnen zu borniert erscheint, lässt sich folglich mit der KMU 5 nicht (mehr) bestätigen. Bindung an die Kirche ist Bindung an die Kirchengemeinde.«10

Doch die leider durchgängig vorgetragene antipastorale und antigemeindliche Umdeutung der Befragungsergebnisse der KMU V ist deshalb so gefährlich, weil diese Interpretation damit erst selbst erzeugt, was sie als Tatsache vorgibt: »das Bild, das … bei den meisten kirchlichen Verantwortlichen verbreitet ist«.11 Darum könnte diese KMU-Auslegung wesentlich mit dazu beitragen, dass Bingeners schlimme Befürchtung auch wirklich eintritt: »Die bisherige Erfahrung lehrt allerdings, dass es in Teilen der Führung der evangelische Kirche keine Scheu gibt, hartnäckig an den empirischen Erkenntnissen vorbeizuarbeiten.«12


Gleichwertige Bedeutung der gemeindlich Mitarbeitenden

Trotz der nachgewiesenen zentralen Stellung der GemeindepastorInnen für die Kirchenmitglieder meint diese KMU-Deutung eine ebenfalls »erhebliche« Bedeutung ortsgemeindlicher Mitarbeitender konstatieren zu können: »Was den persönlichen, den face-to-face-Kontakt betrifft, so werden neben der/dem Pfarrer/in in erheblichem Umfang auch diverse andere Mitarbeitende, vor allem in den Ortsgemeinden, mit der kirchlichen Institution assoziiert.«13 Doch schon im Nachsatz muss der Interpret zugeben, dass für »die ›distanzierten‹ Gruppen B und C« (und das sind immerhin 56% der Kirchenglieder) »(fast) nur die/der Pfarrer/in die kirchliche Institution repräsentiert.« Nur für die kleinere Gruppe A der am kirchlichen Leben stark Beteiligten (also allenfalls 43%) rücken »auch andere Mitarbeitende … in den Blick«, wie bewusst vorsichtig formuliert wird. Denn die bereits angeführten Umfrageergebnisse zeigen auch hier ein ganz anderes Bild: 31% der Evangelischen assoziieren PastorInnen mit ihrer Kirche und nur 4% die Mitarbeitenden14; 40% der Kirchenglieder hatten im letzten Jahr Kontakt mit der PastorIn und nur 12% bis 21% mit verschiedenen Mitarbeitenden. Wobei selbst diese formalen Kontaktzahlen natürlich noch gar nichts über die ganz unterschiedliche Gewichtung der beiden Kontaktarten besagen: Jeder Patient, der zum Arzt geht, hat dabei ja auch – und meistens sogar mehrere – formelle, vorbereitende Kontakte mit dessen Sprechstundenhilfe, ohne dass diese deshalb bereits die ärztliche Behandlung beginnt! Darum setzt sich Wegner auch an dieser Stelle deutlich von der oben kritisierten KMU-Interpretation ab und betont: »Die Kontakthäufigkeit aller kirchlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, natürlich auch der Ehrenamtlichen, ist in keiner Weise zu vernachlässigen. Die wichtige und zentrale Rolle des Pfarrers und der Pfarrerin wird dadurch aber nicht gemindert.«15


Pastorale Seelsorge ist für Kirchenmitglieder unwichtig

Die Interpretation der KMU V versucht mehrfach, auch die bisher als zentrale pastorale Aufgabe angesehene Seelsorge abzuwerten: »Nur ein Drittel (33%) der Evangelischen« halte »einen face-to-face-Kontakt mit einer/einem Pfarrer/in für wichtig«.16 Dem Interpreten ist offensichtlich die enorme Größe einer solchen Personengruppe nicht bewusst: denn 33% in Pfarrbezirken von immerhin 3000 bis 3500 Gemeindegliedern – das sind 990 bis 1155 Personen, die Jahr für Jahr Seelsorge-Gespräche von ihrer PastorIn erwarten! Nahezu die Hälfte pastoraler Arbeitszeit wäre damit täglich ausgefüllt. Natürlich kann der Interpret einwenden, dass diese Zahlen (wie beim Gottesdienstbesuch) nur subjektive Erwartungen und nicht objektive Gemeinderealität widerspiegeln. Dennoch deuten sie den hohen Stellenwert an, den Evangelische weiterhin pastoraler Seelsorge zuweisen, die sie 2002 (s. KMU IV) als die zweitwichtigste Aufgabe der PastorInnen ansahen.

Doch der eigentliche Grundfehler dieser KMU-Interpretation begegnet vor allem in ihrer eingeschränkten Sicht auf die pastorale Seelsorge. Zwar werden die von nahezu allen Kirchengliedern in Anspruch genommenen Kasualien immer wieder fast stereotyp erwähnt, doch offensichtlich nicht als wichtiges Seelsorgefeld wahrgenommen und mitgezählt. Und ganz aus dem Blickfeld dieser KMU-Deutung fallen die zahllosen seelsorgerlich verantwortungsvollen Kurzgespräche bei zufälligen Alltagsbegegnungen in der Ortsgemeinde. Jede Gemeindepastorin kann darüber ausführlich berichten und ist von daher dem Theologen und Seelsorger Timm L. Lohse gewiss dankbar, der die besonderen Chancen dieser sehr häufigen Seelsorgegespräche »zwischen Tür und Angel« schon vor Jahren aufgezeigt hat.17


Pastoren als Garanten religiöser Sozialisation bleiben unerwähnt

Zunächst werden die Umfrage-Ergebnisse zur»religiösen Kommunikation« referiert18: Die Mehrheit der Evangelischen kommuniziere über bestimmte, in der Erhebung bewusst nicht-religiös formulierte Themen wie z.B. »Tod« statt »Endlichkeit«, »Natur« statt »Schöpfung« vor allem im intimen Kreis von Lebenspartnern (79%) und engen Freunden (58%), weniger in der Familie (53%), doch deutlich seltener mit »anderen Gemeindegliedern« (21%) oder »kirchlichen Mitarbeitenden« (21%), sehr wenig mit Nachbarn und Kollegen (je 10%) und kaum im Internet (2%). PastorInnen werden dabei nicht einmal mehr gesondert genannt, sondern nur noch in der Gruppe der »kirchlichen Mitarbeitenden« versteckt19 – wie auch bei der Frage zur religiösen Sozialisation, wo nur »Kirchenbedienstete« auftauchen!20 Während für die Familie zu Recht auf die Differenz zwischen ihrer vergleichsweise geringen Bedeutung für die religiöse Kommunikation und ihrer sehr wichtigen Rolle bei der religiösen Sozialisation hingewiesen wird21, sucht man einen solchen Verweis auf PastorInnen vergeblich, obwohl auch bei ihnen – in der KMU IV jedenfalls22 – ein ähnliches Differenzphänomen vorliegt. Denn nach dem Einfluss von Personen und Medien auf ihr Verhältnis zu Religion, Glaube und Kirche gefragt, nennen in der KMU IV 81% der Evangelischen die Eltern, 70% die Großeltern und noch 60% die PastorIn als wichtigste »Fremdpersonen«-Gruppe. Danach folgen – erst nach einer großen Lücke – LehrerIn (33%), PartnerIn (30%), JugendgruppenleiterIn (26%), ganz zum Schluss das Internet (1%). Freilich hat schon damals ein Interpret der KMU IV versucht, dieses für PastorInnen erstaunlich positive Ergebnis bewusst herunterzureden, indem er diesen »pastoralen Experten« unterstellte, »für die religiöse Sozialisation spielten sie – nach Eltern und Großeltern (!) – allenfalls die dritte Geige.«23 Dabei hätte er den PastorInnen eindeutig die »erste Geige« im Orchester von außerfamiliären Fremdpersonen zubilligen müssen, die alle erheblich geringere Zustimmungswerte aufweisen. Doch offensichtlich passte dieses grandiose Befragungsergebnis nicht in seine Vorstellung von weniger wichtigen PastorInnen.

Alle vier Relativierungsversuche lassen Lesende fassungslos fragen: Warum erkennen diese BeraterInnen unserer gegenwärtig so heftig kritisierten und so wenig geschätzten Kirche nicht die große Wertschätzung der Pastorenschaft neidlos an? Und warum raten sie der Kirche nicht, mit diesem hohen Ansehen der PastorInnen von morgens bis abends kräftig zu werben?


Das Deutungsmonopol der KMU-Interpreten bis 2015

Grundsätzlich stellt uns diese erste Vorveröffentlichung von 2014 zur KMU V, die bereits im Jahre 2012 durchgeführt wurde, vor ein Dilemma: Im zweiten Jahr nach der Befragung werden der kirchlichen und der gesellschaftlichen Öffentlichkeit dankenswerterweise erste Interpretationen von ausgewählten Ergebnisse vorgelegt. Doch leider ist diese Deutungsauswahl nicht – wie sonst bei vergleichbaren Untersuchungen üblicher Standard – kritisch überprüfbar, weil bis 2015 sowohl die verwendeten Fragebogen wie vor allem die vollständigen Befragungsergebnisse nicht öffentlich zugänglich sind, so die Auskunft des SWI der EKD im August 2014.

So kann z.B. auch nicht die nahe liegende Frage geklärt werden, inwieweit die zahlenmäßig nicht repräsentative Auswahl von 2154 Befragten (60%) aus den westlichen Bundesländern und von 873 Befragten (40%) aus den östlichen Bundesländern das Befragungsergebnis kirchlich wie gesellschaftlich unzulässig verzerrt, da das Zahlenverhältnis für die Bevölkerung West zu Ost etwa 81% zu 19%, für die evangelischen Kirchenglieder in West und Ost etwa 89% zu 11% beträgt. Zudem wäre zu fragen, ob das ungleiche Zahlenverhältnis von Evangelischen und Konfessionslosen im Westen von 33% zu 25% (davon 73% früher Kirchenmitglieder!) und im Osten von 19% zu 75% (davon nur 35% früher Kirchenmitglieder!) in der gesellschaftlichen Umgebung der jeweiligen Landeskirchen und Gemeinden nicht ein ganz unterschiedliches religiöses Klima hat entstehen lassen, mit erheblichen Folgen z.B. für die Frage nach der sozialen Selbstverständlichkeit oder Begründungspflicht für die Zugehörigkeit zur Evangelischen Kirche.


Das offensichtliche Scheitern der Kirchenkreis-Kirche

»Trotz aller medialer Investitionen gilt: Sehr viele Menschen – und ganz besonders in der jüngeren Generation – nehmen kaum etwas wahr von der Kirche. Und diejenigen, die sie noch wahrnehmen, nehmen vor allem den Geistlichen/die Geistliche vor Ort wahr, insbesondere sein/ihr Kasualhandeln. Die evangelische Kirche ist im Wesentlichen eine Vor-Ort-Kirche. Kirchenkreis-, Dekanat- oder Propsteiebene sind in der Regel unsichtbar wie die Ebene der leitenden Geistlichen einer Landeskirche«.24 So resümiert der Geschäftsführer der EKD, Thies Gundlach, den Erkenntnisertrag der KMU V. Damit wird geradezu offiziell das kapitale Scheitern des illusionären, doch mit enormem finanziellen und personellen Aufwand betriebenen »Reform«-Versuchs festgestellt, Ortsgemeinden auszudünnen oder gar aufzulösen und an ihrer Stelle die Kirchenkreise als neue Identifikationsorte für die Gemeindeglieder zu etablieren. Dennoch behaupten die Propagandisten der Kirchenkreis-Kirche weiterhin, es seien »insbesondere die Superintendentinnen und Dekane, Pröpstinnen und Kreispfarrer, die die Kirche der Zukunft leitend gestalten.«25

Dabei müssten doch angesichts des klaren pastoren- und gemeindeorientierten Votums unserer Kirchenglieder nun alle Reformer, denen es wirklich um die Zukunft unserer Kirche geht, inne halten und endlich umkehren von ihrem falschen Weg. Doch stattdessen verharren sie – trotz formaler Kenntnis der KMU V – uneinsichtig in ihrem eingespielten Argumentationsmuster: Zunächst ängstigen sie immer noch die Gemeinden mit einer »kleiner«, ärmer« und »älter« werdenden Kirche. Dann präsentieren sie – in klassischer Betriebsberater-Manier – den Kirchenkreis als Fusions- und Regionalisierungs-Retter in der Not. Und diese Rettung sei »alternativlos« und darum nur noch in ihrem »Wie«, nicht aber in ihrem »Ob« zu diskutieren. Natürlich brauche solch eine »Rettung« noch mehr Geld und Personal, das der Kirchenkreis vor allem durch Einsparung von Gemeindepfarrstellen erlange. Denn im eklatanten Widerspruch zur Wahrnehmung unserer Kirchenmitglieder behaupten die Reformer unverdrossen weiter: »Kirche in guter Nachbarschaft wird zunehmend als Kirche in Gemeinde, Region und Kirchenkreis kommuniziert«. Nur ab und zu gibt einmal einer von ihnen zu, dass in seinem Kirchenkreis Reformen wie Fundraising, Ehrenamt-Agentur, Leitbild-Prozess, Nachbarschafts-Projekte, Kirchenkreis-Homepage, Sozialparlament und Kita-Gesamtverband gescheitert sind, wobei er jedoch gleichzeitig stolz auf 40 (von 98) eliminierte Gemeinden verweist.

Zum Schluss verschleiern unsere Kirchen-Reformer ihre simple Gemeinde-Enteignung auch noch als »gottgewollte Weisung« in eine neue kirchliche Zukunft. Doch niemals lassen sie ihre Reformen evaluieren, was sie für andere gern einfordern. Sie würden sonst feststellen, wie stark unser Mitgliederverlust seit Reformbeginn zugenommen hat, insbesondere in »reformwütigen« Kirchenkreisen: Verlor z.B. die hann. Landeskirche in den ersten Reformjahren (1996-2002) »nur« 4,2% ihrer Mitglieder, so stieg dieser Verlust von 2007 bis 2014 auf dem Höhepunkt des Reformeifers um mehr als das Doppelte (!) auf knapp 9% an und betrug für den gesamten Reformzeitraum von 1996 bis 2014 insgesamt 16,5%. Besonders reformfreudige Kirchenkreise verloren mit 20-25%, ja sogar mit 31% (!) noch mehr Mitglieder. Anders orientierte Kirchenkreise und Kirchengemeinden mit hinreichender pastoraler Versorgung verzeichneten dagegen für 1996-2014 deutlich geringere Mitgliederverluste wie z.B. der Kirchenkreis Aurich mit »nur« 4,7% oder auch eine nicht-fusionierte Großstadtgemeinde mit »lediglich« 6,6%. Frappierend klar gegen den landeskirchlichen Trend von 13% verlor sie in den letzten zwölf Jahren sogar nur 1%! 2012 war mit 43 Taufen ihre »Taufquote« von 1,5% fast doppelt so hoch wie die landeskirchliche von 0,82%. Und diesen Stand hält diese Gemeinde seit 1996 mit jährlich durchschnittlich 40 Taufen bei nunmehr ca. 2800 Gemeindegliedern.

Schon diese wenigen Beispiele belegen: die schwerwiegenden Mitgliederverluste kann niemand durch Demografie wegerklären, auch nicht durch einen angeblichen »Tebartz-van-Elst-Effekt«. In katholisch geprägten Städten wie Hildesheim oder Osnabrück zeigen die Austrittszahlen nur Durchschnittswerte. Nein: wir müssen die Verantwortung für die Mitgliederverluste schon selbst übernehmen. Wir verlieren Kirchenmitglieder (2012: 36.415) vor allem durch selbst verschuldete Austritte (2012: 16.400) und durch den auch im Vergleich zur Geburtenrate in Niedersachsen überproportionalen Rückgang der Kindertaufen (2012: 4000).Und hier wirken pastoral gut aufgestellte Kirchenkreise und Gemeinden eben erfolgreicher als pastoral ausgedünnte Gebiete.


Was wir von unsern Kirchenmitgliedern lernen könnten

Kirche und Religion gehören zusammen

Endlich wird selbst von ihren Urhebern anerkannt: das Gerücht von der »Wiederkehr der Religion außerhalb der Kirche« war eine Schimäre. »Die Ergebnisse der V. KMU machen nun stärker als zuvor deutlich, dass die Kirche für die Religion nach wie vor eine wichtige Bedeutung hat: Bricht die kirchliche ›Interaktionspraxis‹ ab, so sinkt nicht nur das Gefühl der Verbundenheit mit der Kirche, sondern auch die individuelle Religiosität wird abgeschwächt«.26 Darum muss sich unsere Kirche wieder intensiv und vorrangig um das kümmern, was 93% ihrer Mitglieder ihr immer noch vertrauensvoll zuschreiben27 und was auch ihrem biblischen Auftrag entspricht: »Religion« zu »kommunizieren«, oder paulinisch gesagt: sich für Gottes Christus-Evangelium nicht (mehr) zu schämen, sondern es zur Zeit oder Unzeit einfallsreich und liebevoll allen Menschen als ihre Rettung zu verkündigen. Diese »religiöse Kommunikation« geschieht auch heute noch wie seit biblischen Zeiten vorrangig in direkten Begegnungen zwischen persönlich Anwesenden und eben kaum indirekt über soziale Medien.28 Denn es bleibt ja bis zum heutigen Tage das staunenswerte Pfingstwunder der christlichen Gemeinde, dass in ihrem Gottesdienst durch Wort und Sakrament der physisch abwesende Jesus als anwesender Christus befreiend erlebt wird.

Kein Ausspielen von Religion und Diakonie

Ganz im paulinischen Sinne ist mit der Mehrheit der Evangelischen kirchliche Diakonie wieder strikt vom religiösen Alleinstellungsmerkmal der Kirche her29 als Glaube zu verstehen, »der in der Liebe wirksam ist« (Gal. 5,6b). Deshalb müsste die schon 2006 vom EKD-Impulspapier zu Recht angemahnte Verbindung zwischen Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen endlich partnerschaftlich in Angriff genommen werden.


Das hohe Vertrauen in die Ortsgemeinde als Chance der Volkskirche begreifen

Kirche muss »das Konzept einer volkskirchlich-flächendeckenden Prägung der bundesdeutschen Gesellschaft«30 endlich wieder als große Chance für ihren Verkündigungs- und Seelsorgeauftrag begreifen und nicht als lästigen Mühlstein an ihrem Hals empfinden. Dazu muss sie ihre Ortsgemeinden wieder ernst nehmen und ihnen die geldlichen und personellen Mittel lassen, die ihr die Kirchensteuerzahler für kirchliche Gemeindearbeit jährlich »in gutem Glauben« anvertrauen.


Die professionelle Schlüsselrolle der PastorInnen unaufgeregt anerkennen und für Kirche nutzen

Unsere Kirche darf nicht nur um die 13% kirchlich hoch verbundenen Evangelischen »kreisen«. Sie muss wieder viel stärker die Erwartungen von 87% ihrer Mitglieder ernst nehmen und darf diese nicht zu »Weihnachts- und Kasualchristen«31 abstempeln. Denn diese Kirchenmitglieder haben ein gleichwertiges Recht auf kirchlich-pastoralerZuwendung, die sie im Übrigen treu finanzieren! »Die meisten Mitglieder möchten sich bei der Kirche aufgehoben wissen, während sie selbst ihre Bindung im Rahmen eines individuellen Arrangements nur bei bestimmten Gelegenheiten aktualisieren.«32 Diese »Praxis der situativen religiösen Aktualisierung« wird von den Mitgliedern selbstbewusst und eigenverantwortlich vollzogen. Darum »wird zukünftig mit steigenden Ansprüchen der Kirchenmitglieder an die Qualität kirchlicher Vollzüge zu rechnen sein. Selbstbewusste Akteure werden zunehmend anspruchsvoll nach inhaltlich überzeugenden, persönlich zugewandten und sorgfältig inszenierten Angeboten der Kirche fragen.«33 Und genau dazu benötigt unsere Kirche dringend PastorInnen, die in Pfarrbezirken von 2000 bis allerhöchstens 2500 Gemeindegliedern ihre zentrale pastorale Arbeit unbestritten ausführen können. In Gemeinden dieser Größe und Gestaltungsart sind dann auch die Mitgliederbindungen erheblich stärker und die Austrittsneigungen wesentlich geringer, wie die KMU V aufzeigt und die Zahlen von Gemeinden, die heute schon so agieren, ebenfalls eindeutig belegen.


Die eigenständige Rolle der Mitarbeitenden wieder ernst nehmen

Sobald eine Gemeindepastorin ihre von den Kirchenmitgliedern erwartete zentrale pastorale Verantwortung ungehindert wahrnehmen kann, profitieren davon alle Mitarbeitenden in der Gemeinde und vor allem die gesamte Kirchengemeinde selbst. Im Sinne des Priestertums aller Getauften, das sich ja nicht nur auf aktiv mitwirkende Kirchenglieder, sondern vielmehr auf alle Evangelischen bezieht, können dann sowohl die Ehrenamtlichen wie auch die Hauptamtlichen zur eigenen Zufriedenheit und zum Wohle aller Gemeindeglieder ihre besonderen Gaben entfalten und einbringen. So ist es z.B. in jeder Gemeinde dringend notwendig, durch engagierte kirchliche Kinder- und Jugendarbeit dem dramatischen Abbruch der religiösen Sozialisation entgegenzuwirken. DiakonInnen, die sich hier mit ihrer beruflichen Kompetenz engagierten, und zwar in der Stadt wie auf dem Land, würden zu einem Schatz in jeder Gemeinde und wären stolz darauf, dass 83% von ihnen lebenslang in der so wichtigen Kinder- und Jugendarbeit tätig sein können. Und die so erneuerte Gemeinschaft aller Mitwirkenden würde der Gemeinde glaubwürdig vorleben und einladend bezeugen: »Gott nahe zu sein ist mein Glück!« (Ps. 73,28) Denn: »Ich bin ein Sünder, den Gott liebevoll ansieht!« (Franziskus I.)


Anmerkungen:

1 Vgl. K.R. Ziegert, DPfBl 10/2014, 561.

2 V. EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft, 105, Anm. 15.

3 Ebd., 94.

4 Ebd., 89.

5 Vierte EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft, Gütersloh, 2006, 452.

6 Ebd., Impressum.

7 V. EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft, 34.

8 Ebd., 94.

9 Ebd., 105, Anm. 15.

10 epd-Dokumentation 36, 6, vom 9.9.2014.

11 V. EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft, 34.

12 FAZ vom 9.3.2014.

13 V. EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft, 103.

14 Ebd., 32.

15 epd-Dokumentation 36, 12.

16 Ebd., 103.

17 »Das Kurzgespräch in Seelsorge und Beratung«, 1. Aufl. 2003, 4. Aufl. 2013.

18 V. EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft, 24ff.

19 Ebd., 27, Grafik 2.

20 Ebd., 71.

21 Ebd., 30.

22 Vierte EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft, 2006, 67 u. 462.

23 Ebd., 420.

24 V. EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft, 131.

25 epd-Dokumentation Nr. 36 v. 9.9.2014, 2.

26 Ebd., 16.

27 Ebd., 94.

28 Ebd., 6.

29 Ebd., 94.

30 Ebd., 19.

31 Ebd., 9.

32 Ebd., 16.

33 Ebd., 17.

 

Über den Autor

Pastor i.R. Mag. soz. Herbert Dieckmann, Jahrgang 1940, 1960-1967 Theologiestudium in Heidelberg, Münster, Göttingen, 1973-1976 Sozialwiss. Studium und Mitarbeit im Kirchl. Dienst in der Arbeitswelt, 1970-1973 und 1976-1989 Gemeindepastor, 1989-2005 Schulpastor an Hamelner Gymnasien, 2003-2009 Vorsitzender der hann. Pfarrvertretung, seit 2009 Dienstrechtsberater im Hann. Pfarrverein; Veröffentlichungen im Deutschen Pfarrerblatt und im Hann. Pfarrvereinsblatt.

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 12/2014

0 Kommentare zu diesem Artikel


Kommentieren Sie diesen Artikel










Bitte geben Sie die angezeigte Zahl in das nachfolgende Textfeld ein



Sicherheitszahl


zurück

22. Sonntag nach Trinitatis
23. Oktober 2016, Philipper 1,3-11
Artikel lesen
Eine Frage der Würde
Gegen Arzneimitteltests an Demenzkranken
Artikel lesen
Mose, Echnaton und der Monotheismus
Jan Assmanns Frage nach der Sinngeschichte biblischer Geschichtsschreibung
Artikel lesen
Die Zurichtung des Menschen – auch ohne Religion
Ein Kommentar
Artikel lesen
21. Sonntag nach Trinitatis
16. Oktober 2016, Epheser 6,10-17
Artikel lesen
20. Sonntag nach Trinitatis
9. Oktober 2016, 1. Thessalonicher 4,1-8
Artikel lesen
Reformationsfest
31. Oktober 2016, Römer 3,21-28
Artikel lesen

PDF

Sie können diesen Artikel als PDF-Dokument runterladen.

PDF-Dokument

Impressum

Dieser Text wurde im Deutschen Pfarrblatt veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie hier:

Impressum


Hinweis

Für Adressänderungen sowie Abonnementbestellungen oder –kündigungen wenden sie sich an ihren zuständigen Pfarrverein.

Nur dort können die Daten geändert werden. Vielen Dank!