Das Kopftuch in Koran, Sunna und Korankommentaren
Ein Blick hinter den Schleier

Von: Gerhard Eckstein
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Kopftuch, Tschador, Burka – religiöses Symbol, Ausdruck gesellschaftlicher Unterdrückung der Frau oder sittsames Kleidungsstück zur Wahrung der Moral? Gerhard Eckstein geht den Quellen auf den Grund, um in Schleierfragen den Schleier zu lüften.

1. Der Koran
Die grundlegende Aussage zum Kopftuch findet sich im Koran in Sure 24:31. »Und sag den gläubigen Frauen, sie sollen ihre Augen niederschlagen, und sie sollen darauf achten, dass ihre Scham bedeckt ist, den Schmuck, den sie (am Körper) tragen, nicht offen zeigen, soweit er nicht sichtbar ist, ihren Schal sich über den Schlitz (des Kleides) ziehen und den Schmuck, den sie (am Körper) tragen, niemand offen zeigen, außer ihrem Mann und …«1. Es folgen die nächsten Angehörigen der Familie. Der Schal, arabisch Khimar2, hat die Maße von etwa einem Meter Breite und drei Metern Länge, so, wie er heute noch von Nomaden in Syrien getragen wird, um den offenen Brustschlitz (Jaib) der traditionellen Frauenkleidung zu verhüllen.3

Auslegung durch Querverweise im Koran
Bei der Frage nach dem Verständnis einer Stelle ist zuerst der Koran selbst zu befragen.
Wir lesen in Sure 33:59: »Prophet! Sag deinen Gattinnen und Töchtern und den Frauen der Gläubigen, sie sollen (wenn sie austreten) sich etwas von ihrem Gewand herunterziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (als ehrbare Frauen) erkannt und daraufhin nicht belästigt werden.«
Die König Fahd-Ausgabe des Korans gebraucht das Wort »Überwurf«. Dies ist präziser als die Übersetzung Parets, denn das arabische Wort Jilbab bezeichnet ein Kleidungsstück, das den ganzen Körper einer Frau einhüllt. Ein Überwurf, weiter als der Khimar, aber weniger als der Rida.4 Letztere Definition lässt allerdings weitere Kleidungsstücke als Möglichkeit zu, abhängig von der Quelle, die Lane benützt hat. Aber unabhängig davon, wie groß das Übergewand war und wie es getragen wurde, der Sinn des Kleidungsstückes ist klar: Gläubige Frauen sollen sich verhüllen, damit sie nicht belästigt werden.
Sure 33:53: »Ihr Gläubigen! Betretet nicht die Häuser des Propheten, ohne dass man euch (wenn ihr) zu einem Essen (eingeladen seid) Erlaubnis erteilt … Und wenn ihr die Gattinnen des Propheten um etwas bittet, das ihr benötigt, dann tut das hinter einem Vorhang! Auf diese Weise bleibt euer und ihr Herz eher rein.
Dieser Vers wird oft als Beleg für die Forderung nach einem Kopftuch angeführt, denn er spricht ja vom Hijab, einem heute gebräuchlichen Ausdruck für die Verhüllung einer Frau.5 Gemeint ist mit Hijab an dieser Stelle aber nicht ein Kopftuch, sondern, wie Paret zu Recht übersetzt, ein Vorhang6 oder eine Trennwand. Dies belegen die übrigen Stellen, an denen das Wort Hijab im Koran vorkommt.7

2. Die Sunna
Nach dem Koran ist die Sunna die zweitwichtigste Quelle des Islams. Die Sunna als Gewohnheit oder Brauch bezieht sich auf Überlieferungen (Hadithe) von Aussprüchen und dem Verhalten Muhammads und seiner Gefährten. Diese Überlieferungen liegen in Sammlungen vor. Die berühmteste und angesehenste ist die von Al-Bukhari (810-870).8 Die Sammlungen sind nach Sachgruppen geordnet.

2.1 Kitab al-Tafsir – Buch der Auslegung des Korans (zu Sure 24:31)
Von Aischa wurde überliefert: Als Allah offenbarte: »Sie sollen ihren Khimar über­ziehen«, da haben sie (die Frauen) ihre Mirtu zerrissen und sich damit verhüllt.9 Der ­Mirtu ist ein Tuch, das auch als Hüfttuch, Izar, benutzt wurde10. Ein Tuch, das den Unterkörper von der Hüfte abwärts bedeckt.11
Safiya bint Shaiba überlieferte: »Aischa pflegte zu sagen: Als (der Vers) »Sie sollen ihren Khimar überziehen …« offenbart wurde, haben die Frauen ihre Hüfttücher (Izar) genommen, sie an den Rändern zerrissen und sich mit ihm (dem Teilstück) bedeckt.12
Beide Überlieferungen bezeugen, dass die Frauen, als sie von der Aufforderung in Sure 24 hörten, den Brustschlitz ihrer Kleider zu verhüllen, der Aufforderung sofort folgten. Die Art und Weise der Verhüllung wird nicht genannt. Im Blick auf die Größe der genannten Tücher, die zudem noch geteilt wurden, konnte nur ein Teil des Oberkörpers bedeckt werden. Diese Angaben treffen auf das Verhülltuch (Schambar) zu.13

2.2 Kitab al-Libas – Buch der Kleidung14 (zu Sure 24:31)
In diesem Buch werden die Überlieferungen zur Kleidung und die angemessene Weise, sie zu tragen wiedergegeben. Der Khimar als Schal oder Verhülltuch wird genannt, aber nicht die Art und Weise, wie er zu tragen ist.15 Dies war wohl keine Frage. Überlieferungen zur Kleidung finden sich auch in anderen Werken. Zum Beispiel in Mishkat al-Masabih von Tabrizi (gest. 1337). Dies ist eine Zusammenstellung aus verschiedenen Sammlungen, die im indischen Subkontinent und in England sehr verbreitet ist. Hier fand ich:
Aischa erzählte: Als Asma, die Tochter Abu Bakrs kam, um den Propheten zu besuchen, trug sie dünne Kleidung. Da wandte sich der Prophet weg von ihr und sagte: »Wenn eine Frau alt genug ist, zu menstruieren, Asma, dann ist es nicht recht, dass irgendein Körperteil von ihr zu sehen ist, außer dies und dies.« Dabei zeigte er auf sein Gesicht und die Hände. Abu Dawud hat es überliefert.16
Alqama b. Abu Alqama zitierte seine Mutter. Sie sagte, als Hafsa, die Tochter des Abd ar-Rahman, Aischa besuchte, trug sie einen dünnen Schleier. Aischa zerriss ihn und legte einen dicken Schal um sie. Malik hat es überliefert.17
Die Überlieferung, die Abu Dawud anführt, nach der nur Gesicht und Hände sichtbar sein dürfen, sollte in späteren Zeiten sehr an Bedeutung gewinnen.

3. Kommentare zu Sure 24:31
Al-Zamakhshari, Abu al-Kasim Mahmud b. Umar (1075-1144), war ein hervorragender Theologe und Sprachwissenschaftler. Sein Kommentar ist allgemein anerkannt und steht nach dem von Al-Tabari an zweitwichtigster Stelle. Zamakhshari schreibt18 zu der Aufforderung, dass gläubige Frauen ihre Blicke senken sollen: Besser sei es, sich von einem Fremden abzuwenden und sich nicht ansehen zu lassen. Sie sollen »den Schmuck, den sie tragen, nicht offen zeigen, soweit er nicht sichtbar ist«. Zamakhshari nennt als sichtbaren Schmuck die Augenfarbe, Finger- und Zehenringe und Farb- und Schminkmittel. Verborgen sollen sein: Arm- und Fußreif, Arm- Hals- und Kopfband, der doppelte über der Schulter getragenen Frauengürtel und die Ohrgehänge. Denn es gehe um die Bewahrung der Ehre, um den Respekt und um den Schutz der Frauen. Um diese zu erreichen, dürften bestimmte Körperteile der Frauen nicht den Blicken ausgesetzt werden wie der Arm, die Beine, der Oberarm, der Hals, der Kopf, der Busen und die Ohren. Als Orte des sichtbar erlaubten Schmuckes gelten das Gesicht, die Stelle der schwarzen Farbe an den Augen, die Schmuckfarben im Frauenschleier (Hijab), die Wangen, die Handflächen und die Füße.
Dass die Frauen ihren Schmuck verhüllen, darin bestünde die Schwierigkeit. Denn sie seien nicht eifrig in Dingen, die in ihrer Entscheidung lägen. Deshalb müsse man sie zwingen zu dem Gang auf dem richtigen Weg. Denn es gehe um die gute Sitte. Sie sollen »ihren Schal (Khimar) sich über den Schlitz (Jaib) der Kleidung ziehen …« Zamakhshari schreibt: »Es waren die Brustschlitze ihrer Gewänder weiträumig offen, die oberen Teile ihrer Brüste (oder Kehlen) und ihre Busen (auch Vorderteile) und was um sie herum ist.«19 Daher sei befohlen, dass sie ihren Schal so herabhängen lassen, dass er den Kleiderschlitz verhüllt.
Al-Baydawi, Abd Allah ibn Umar (gest. 1268?), war bedeutender Theologe und Jurist in Persien. Sein Kommentar gilt als orthodoxes Gegenstück zu Zamakhshari und ist bei Sunniten hoch geschätzt. Baydawi (oder Baidawi) schreibt zu unserer Stelle20, dass durch die Verhüllung und durch die Abwendung der Blicke dem Wunsch nach einem Ehebruch entgegengewirkt werde. Von der Verhüllung ausgenommen seien das Gesicht und die Hände.21
Nähere Angaben zur Größe des Khimars oder zu der Art und Weise, wie er zu tragen sei, finden sich nicht bei Baydawi. Es heißt nur, dass der Nacken (Hals) bedeckt sein soll. Der Schwerpunkt der Auslegung liegt auf der Betonung, dass der Blick auf den Körper einer ehrbaren Frau insgesamt nicht erlaubt sei, ausgenommen bei der Notwendigkeit einer Krankenbehandlung oder bei der Erduldung des Martyriums.
Mawdudi, Sayyid Abu al-A’la (1903-1979), lebte im heutigen Pakistan. Mawdudi (oder Maududi) ist Modernist und einer der großen islamischen Erneuerer. Seine Übersetzung des Korans mit beigefügtem Kommentar in Urdu steht, auch und besonders bei jungen Muslimen, in hohem Ansehen und ist weit verbreitet. Während die Erklärungen zu Sure 24:31 bei Baydawi auffallend knapp ausfallen, ist der Kommentar Mawdudis umso ausführlicher.22 In der Auseinandersetzung mit der britischen Kolonialmacht und mit westlichem Gedankengut betonte Mawdudi eine möglichst wörtliche Befolgung der Anweisungen des Korans als Weg zur Überwindung der gesellschaftlichen Missstände.
Mawdudi zitiert eine Überlieferung von Ibn Hajar al-Asqalani, nach der Frauen, die das Haus verließen, ihre Gesichter mit einem ­Niqab, einem Gesichtsschleier, verhüllten.23 Im Zusammenhang mit der Aufforderung des Korans, dass Frauen ihre Scham bewahren sollen, schreibt Mawdudi, dass eine Frau keinen Körperteil außer ihren Händen und ihrem Gesicht zeigen dürfe. Er beruft sich dabei auf eine Überlieferung Aischas, die ich oben zitiert habe. Dass Hände und Gesicht sichtbar sein dürften, stünde andererseits im Widerspruch zu authentischen Überlieferungen, die darauf hinwiesen, dass, nachdem im Koran die Anordnung zum Hijab offenbart worden sei, die Frauen nicht mehr in der Öffentlichkeit, ausgenommen im Pilgerstand, mit unbedecktem Gesicht erschienen. Mawdudi nennt nicht die Koranstelle, auf die er sich beruft. Wahrscheinlich denkt er an Sure 33:53 und meint, dass diese Stelle die Anweisungen zur Verhüllung in 24:31 aufgehoben habe. Die Aufforderung, den Khimar über den Brustschlitz des Kleides zu ziehen, sei ergangen, weil in der Zeit der Unwissenheit (vor der Offenbarung des Korans) die Frauen ihre Haare in Zöpfen gebunden mit einer Art Kopfband zusammengehalten hätten. Und da sie sonst nichts getragen hätten, als diese Hemden mit Vorderschlitz, die den Nacken und den oberen Teil des Busens unbedeckt gelassen hätten, sei das Tragen des Schleiers nach der Offenbarung von 24:31 bei muslimischen Frauen in Mode gekommen. Die Verhüllung sei nicht so gewesen wie heute (zur Zeit Mawdudis) als eine Art Girlande, die den Nacken schmückt, sondern Kopf, Taille und Brüste seien völlig bedeckt gewesen.24 Nach der Offenbarung des Verses hätten die gläubigen Frauen nach einer Überlieferung Aischas sofort ihre Einstellung geändert und sich Schleier angefertigt von dem, was sie hatten, einem Hüft- oder Leintuch.25 Auch hätten sie die durchsichtigen oder halbdurchsichtigen Kleidungsstücke fortgeworfen und ein dickes Material gewählt.26
Muhammad Asad (1900-1992) wurde 1900 als Leopold Weiss in Lemberg geboren und ist 1992 bei Granada gestorben. Er studierte Philosophie und Kunstgeschichte und konvertierte 1927 zum Islam.27 Durch seine Bücher, u.a. eine Übersetzung des Korans mit Kommentar28, wurde er zu einem einflussreichen muslimischen Denker in der westlichen Welt. Asad ist stark von dem ägyptischen Reformer und Modernisten Muhammad Abdu (1849-1905) geprägt.29
Asad schreibt zu Sure 24:31, dass die traditionellen Ausleger des islamischen Rechts jahrhundertelang dazu neigten anzunehmen, dass von einer Frau nur Gesicht, Hände und Füße sichtbar sein dürften. Das Gebot, dass eine Frau nicht ihre Reize in der Öffentlichkeit zeigen soll, enthalte aber eine nicht näher bestimmte Einschränkung. Die Worte »außer, was sichtbar davon ist« ließen den Schluss zu, »dass die absichtliche Unbestimmtheit dieser Wendung all den zeitgebundenen Veränderungen Raum geben soll, die zum moralischen und gesellschaftlichen Wachstum des Menschen notwendig sind.«30 Das Entscheidende sei, die Keuschheit zu beachten. Dies sei der Maßstab für die äußere Erscheinung eines Menschen. Der Khimar bezeichne die Kopfbedeckung arabischer Frauen vor und nach der Ankunft des Islams. Es ginge aber nicht unbedingt um den Khimar, sondern darum, dass der Brustschlitz und damit die Brüste der Frau bedeckt seien.31

4. Zusammenfassung
Im Koran finden wir in Sure 24 die Aufforderung, den Schmuck, den die Frauen tragen, nicht offen zu zeigen, soweit er nicht üblicherweise sichtbar ist. Außerdem sollen die Frauen mit einem Schal den Brustschlitz ihrer Kleider bedecken. Querverweise im Koran machen deutlich, dass die Frauen auf diese Weise als ehrbare Frauen erkannt und nicht belästigt werden sollen. Die Überlieferungen aus dem Leben Muhammads zeigen, dass schon früh Fragen zur Auslegung von Sure 24:31 aufgetreten sind. Dass Frauen sich verhüllen sollen, ist klar. Einzelne Kleidungsstücke werden benannt, wenn auch nicht die Art und Weise, wie sie zu tragen sind. In den Überlieferungen, die die Kleidungsfragen betreffen, heißt es schließlich, dass nur Gesicht und Hände einer Frau sichtbar sein dürften. Diese Auffassung bestätigen die klassischen Kommentare von Zamakhshari und Baydawi. Aus der Aufzählung des Schmuckes, der nicht gezeigt werden soll, ergibt sich, dass nicht nur der Brustschlitz des Kleides, sondern auch die Haare verhüllt werden sollen.
Interessant ist, dass es auf dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit der westlichen Welt bei Mawdudi zu einer Verschärfung in der Kleiderfrage kommt. Nach der Verordnung des Hijabs (Sure 33:53) durften die Frauen nicht mehr in der Öffentlichkeit mit unbedecktem Gesicht erscheinen. Das Gewicht, das die Meinung Mawdudis auch und gerade bei jungen Muslimen bis zum heutigen Tag hat, führt dazu, dass der liberalen Auslegung Asads, der den zeitgebundenen Veränderungen Raum geben will, nur eine Minderheit folgt. Für fromme Muslime, die sich nach dem Koran und dem Vorbild des Propheten (der Sunna) richten, gilt eine Verhüllung der Frau, die die Haare mit einschließt. Und obwohl viele Ausleger und die Mehrzahl der hanafitischen Rechtsgelehrten32 in den Ländern des ehemaligen Osmanischen Reiches, in Pakistan, Indien und Teilen Zentralasiens entschieden haben, dass Gesicht und Hände nicht bedeckt werden müssen, hat es auch in diesen Bereichen der islamischen Welt immer den Gesichtsschleier gegeben.33
Unter dem Einfluss der jeweiligen Landessitte, der Geschichte, der Lebenswelt und eines unterschiedlichen Verständnisses des Glaubens haben sich verschiedene Formen der Verschleierung herausgebildet: der Hijab in Palästina34, die Purda im indonesischen Raum, der Tschador im Iran, die Burka in Saudi Arabien oder Afghanistan, nebenbei in diesen beiden Ländern im Umfang sehr verschieden, und das Kopftuch in der Türkei und so weiter. Inwieweit die Trägerin traditionell, religiös oder politisch motiviert ist, können nur Einzeluntersuchungen zeigen.35
Ich schließe mit einem Zitat von Margareta Pavaloi: (Die) »Verhüllung oder ihr Fehlen ist kein verlässlicher Indikator für die persönliche Freiheit, das Selbstverständnis oder den sozialen Status einer Frau. Soziale, wirtschaftliche und politische Faktoren, die dafür von viel entscheidender Bedeutung sind, sind visuell nicht immer erfassbar.«36

Anmerkungen:
1   Übersetzungen von Rudi Paret, Der Koran, Stuttgart (2. Aufl.) 1980.
2   Ich benutze eine vereinfachte englische Umschrift, soweit arabische Worte nicht eingedeutscht sind.
3   Syrien-Mosaik eines Kulturraumes, Ausstellungskatalog des Lindenmuseums Stuttgart 1991, 157.
4   Lane, E. William, An Arabic-English Lexicon, part 2, London 1865, repr. New Dehli 2003, 440.
5   S. auch Art. »Hijab« in Glassé, C., The Concise Encyclopaedia of Islam, rev. ed. London 2001.
6   So auch die König Fahd-Ausgabe.
7   Sure 42:51, 7:46, 38:32, 41:5, 17:45 und 19:17. S. dazu auch Ghadban, R., Das Kopftuch in Koran und Sunna, Dez. 2002, www.fes-online-akademie.de.
8   Sahih al Bukhari, Arabic-English, 9 Bände, New-Dehli, reprint 1987.
9   Bukhari, a.a.O., Bd. 6, 267. Die englische Übersetzung lautet: »(Sie) bedeckten ihre Gesichter damit.« Das steht nicht in dem arabischen Text!
10 Lane, a.a.O., Bd. 7, 2709f.
11 Lane, a.a.O., Bd. 1, 53, und Bukhari, a.a.O., Bd. 7, 475.
12 Bukhari, a.a.O., Bd. 6, 267, Nr. 282. So der arabische Text, vgl. Anm. 9.
13 S. Anm. 3.
14 Bukhari, a.a.O., Bd. 7, 454ff.
15 Bukhari, a.a.O., Bd. 7, 479, Nr. 715.
16 Mishkat al-Masabih, engl. Übersetzung von James Robson, Bd. 2, Lahore 1981, 920f.
17 Mishkat, a.a.O., Bd. 2, 921.
18 Zamakhshari, Al-Kashshaf an Haqa’iq al-Tanzil, Beirut 1946, repr. o.J., Bd. 3, 229ff, Text arabisch.
19 Zamakhshari, a.a.O., 231, Zeile 9.
20 Baydawi, Anwar al-Tanzil wa Asrar al-Ta’will, 58. Aufl., Dschidda o.J., 467, Text arabisch.
21 So auch die Anmerkung zur Textstelle in der König Fahd-Ausgabe, a.a.O. 353.
22 Mawdudi, Tafhim al-Qur’an, engl. Ausgabe: Towards Understanding the Qur’an, Bd. 6, Leicester 1998, 227-231.
23 Mawdudi, a.a.O., 228.
24 Mawdudi, a.a.O., 230.
25 Vgl. 2.1.
26 Vgl. 2.2.
27 Zur Biografie: Murad W. Hofmann in Asad, Die Botschaft des Koran, Düsseldorf 2009, 1215f.
28 Asad, M., The Message of the Qur’an, Gibraltar 1980, in deutscher Übersetzung beim Patmos Verlag, Düsseldorf 2009.
29 Asad, a.a.O., Vorwort, 15, Anm. Nr. 4, zu Abdu s. Glassé, C., The Concise Encyclopaedia of Islam, rev. ed. London 2001.
30 Asad, a.a.O., 677, Anm. Nr. 37.
31 Asad, a.a.O., 677, Anm. Nr. 38.
32 Mawdudi, a.a.O., 229, Anm. Nr. 35.
33 Salomon Schweigger, Zum Hofe des türkischen Sultans, Nürnberg 1608, neu ed. Leipzig 1986, Abb. Auf S. 202. Leonhard Rauwolf, Reisebeschreibung »inn die Morgenländer«, 1582, repr. Hannover 1977, 51. Lane, W., An Account of the Manners and the Customs of Modern Egyptians 1860, repr. Kairo 2003, Abb. auf S. 46ff.
34 Wobei das Wort Hijab einen Bedeutungswandel durchgemacht hat!
35 Z.B. Hammer, J., Prayer, Hijab and Intifada, in: Islam and Christian Muslim Relations, Birmingham, 3/2000, 302ff.
36 Syrien, a.a.O., 165.

Über den Autor

Pfarrer i.R. Gerhard Eckstein, Jahrgang 1940, Studium der evang. Theologie in ­Marburg, Mainz und Wien, Sprachstudium in Arabisch, Pfarrer in der Pfälz. Kirche, von 1990-2002 Islambeauftragter im Nebenamt.

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 2/2011

1 Kommentar zu diesem Artikel

Ein Kommentar von EluBecker / 21.02.2015
Als Islamwissenschaftlerin und Muslima kann ich nur sagen, sehr gut recherchiert und objektiv vorgetragen. Eine Wohltat gegenüber dem ganzen Geschwätz und Gedeute in der heutigen gesellschaftlichen Wirklichkekt. Danke.

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