Thesen zur Zukunft der Altenseelsorge
Was trägt die Kirche zu einer altersfreundlichen Kultur bei?

Von: PD Dr. habil. Michael Heymel
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Die demografische Entwicklung in Deutschland deutet auf einen klaren Trend zur Überalterung hin. Das stellt Gesellschaft und Kirche vor zahlreiche Herausforderungen. Michael Heymel benennt in acht Thesen die Konsequenzen, die hieraus für die Altenseelsorge zu ziehen sind.


1 Die demografische Entwicklung: Die Zahl der alten Menschen in Gesellschaft und Kirche wird zunehmen.

In allen Industrieländern (Europa, USA, China) nimmt die durchschnittliche Lebenserwartung zu. Die deutsche Bevölkerung wird bis zum Jahr 2050 um ca. 12-17 Mio. abnehmen. Die Hälfte der Deutschen wird dann über 51 Jahre alt sein, die Zahl der über 80-Jährigen wird sich verdreifachen. Dabei wird der Osten Deutschlands stärker altern als der Westen: bis zum Jahr 2060 wird sich im Osten die Zahl der Menschen im Erwerbs­alter von acht auf vier Millionen halbieren, während in den westlichen Bundesländern die Zahl der Erwerbstätigen von 38 auf 26 Mio. schrumpfen wird (nach FAZ Nr.46 vom 24.2.2010).
Manche Landeskirchen sind von diesem Prozess sogar noch stärker betroffen als die Gesellschaft. So liegt z.B. der Anteil älterer Mitglieder (ab 65 Jahre) in der EKHN prozentual höher als im Land Hessen, d.h. die Kirche altert schneller als die Wohnbevölkerung (Leben im Alter, 10-12).
Die Entwicklung der Bevölkerung lässt sich nur realistisch einschätzen, wenn man dabei geschlechtsspezifische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle bzw. bildungsbezogene Unterschiede berücksichtigt. Frauen altern anders als Männer. Ihre Einkommenssituation ist im Durchschnitt schlechter als die der Männer. Die materielle Lage alter Menschen wird sich erheblich verschlechtern, wobei die heutigen Geringverdiener, Langzeitarbeitslose und viele Selbständige am stärksten von Altersarmut bedroht sind. Bei der heutigen 50+-Generation zeichnet sich eine deutliche soziale Trennung ab »zwischen jenen unteren, nichtvermögenden und relativ niedrige Einkommen beziehenden 46% der Gruppe einerseits und jenen 55% auf der anderen Seite, welche die Gruppe der Vermögenden ausmachen« (Otten, 93). Generell gilt: »Ältere Menschen mit höherem Bildungsniveau weisen ... ein geringeres Erkrankungs- und Sterblichkeitsrisiko auf«. Denn: »Bildung trägt zur Ausbildung gesundheitsförderlicher Lebensstile bei« (Im Alter neu werden können, 22).
»Angesichts solchen Wachstums an Alter wird jene Gesellschaft am erfolgreichsten sein, deren religiöse oder kulturelle Überzeugungen das Alter schöpferisch machen können« (Schirrmacher, 11). Welche Rolle die Religion bei der Bewältigung von Alter und Sterben spielt, muss freilich differenziert betrachtet werden. In den letzten 30 Jahren hat die Zahl der Konfessionslosen in Deutschland stark zugenommen: 32% der Bevölkerung gehören keiner Konfession mehr an. Nach einer Prognose der »Forschungsgruppe der Weltanschauungen in Deutschland« wird 2025 »die Mehrheit der bundesdeutschen Bevölkerung keiner der beiden großen Kirchen mehr angehören« (nach Otten, 157). Damit ist allerdings noch nichts über die Bedeutung von individueller Religiosität für die Bewältigung des Alters gesagt (s. dazu 4.).
Alles kommt darauf an, der Diskriminierung des Alterns und des Alters (ageism) zu begegnen, die sich in geistiger und ökonomischer Hinsicht als schwerwiegender Nachteil der Gesellschaft auswirkt. Ein positives Selbstbild und ein positives Bild des Alterns beeinflusst nachweislich die Lebenserwartung alter Menschen. Sie führen dazu, dass ältere Menschen mit einer solchen Sicht des Lebens im Durchschnitt 7-8 Jahre länger leben als diejenigen, die vom Alter nichts erwarten (vgl. Schirrmacher, 29).
Das bedeutet: wir werden in Gesellschaft und Kirche sowohl einen höheren Anteil an aktiven Menschen von 65 Jahren und älter wie auch einen höheren Anteil an Hochbetagten über 80-Jährigen haben. Dies erfordert unterschiedliche kirchliche Angebote und insbesondere unterschiedliche Angebote von Altenseelsorge.
Zu den Alten und Hochbetagten gehört jeweils ein bestimmtes Umfeld an sozialen Beziehungen zu Angehörigen, Freunden und Bezugspersonen, in Alten- und Pflegeheimen auch zum pflegenden Personal. Dieses Umfeld darf nicht ausgeklammert werden, sondern ist grundsätzlich in der Altenseelsorge einzubeziehen.


2 Die Veränderung des Alters und des Altwerdens: Wir werden eine andere Art von Alten und Hochbetagten haben als in früheren Zeiten.

Das Alter der 65-80-Jährigen wird in einem höheren Maße als bisher von Aktivität, individueller Freiheit und Selbstbestimmung geprägt sein. Die Zahl derjenigen, die in dieser Lebensphase an kulturellen Freizeit- und Bildungsangeboten sowie an Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements interessiert sind, wird zunehmen.
Die individuelle Gestalt der Religiosität ist lebenslang im Wandel begriffen. Aufgrund bisheriger empirischer Forschungen zur religiösen Entwicklung im Erwachsenenalter ist festzustellen: »Mit zunehmendem Lebensalter lässt sich eine Tendenz zur Pluralisierung sowohl innerhalb der Einzelbiographie als auch zwischen den einzelnen Biographien erkennen« (Fürst/Wittrahm 2003, 161). Für die Zukunft ist daher mit einer noch größeren Vielfalt individueller Gestalten von Glaube und Religiosität, verbunden mit kritischer Distanz gegenüber institutionell-kirchlichen Vorgaben, zu rechnen.
Bei den Hochbetagten, aber auch schon bei den Alten wird es einen erheblichen Anteil an Demenzkranken geben. Die Seelsorger/innen sind herausgefordert, Formen der Kommunikation und insbesondere eine religiöse Sprache zu finden, die Menschen mit Demenz erreicht (vgl. Fröchtling, 233ff).
Alte und Hochbetagte werden im Allgemeinen solange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben wollen und in der Pflegebedürftigkeit und im Sterben individuelle seelsorgliche Begleitung wünschen.
Die Kirche hat sich in ihrer Altenarbeit auf diese Veränderungen noch nicht hinreichend eingestellt. So konstatiert die Orientierungshilfe der EKD »Im Alter neu werden können« (2009) »einen nicht unbeträchtlichen Erneuerungsbedarf der kirchlichen Praxis und des seelsorgerisch-theologischen Diskurses« (75f). Nötig sei ein neues Gesamtkonzept kirchlicher Altenarbeit, das die Region und die Gemeinden einbegreift.


3 Angesichts dieser Veränderungen hat Kirche geeignete Formen und eine entsprechende Qualität der Altenseelsorge zu entwickeln. Dazu bedarf es nicht nur einer Lehre von der Seelsorge, die die Tendenzen zu einer neuen Kultur des Alters reflektiert, sondern auch einer neuen Theologie des Alters und des Altwerdens.

Dabei ist zu überlegen: In welcher Weise muss die Kirche sich erneuern, damit ältere Menschen am besten an ihrer kommunikativen Praxis – den gemeindlichen bzw. gemeinschaftlichen Vollzügen – partizipieren können, und wie kann die Kirche ihren Bildungsinteressen und Möglichkeiten am ehesten gerecht werden?
Bisher wird die Qualifikation für den Beruf des Altenseelsorgers / der Altenseelsorgerin in der Regel durch eine abgeschlossene Pfarrer/innenausbildung (1. und 2. theol. Examen) und einen sechswöchigen Kurs in Klinischer Seelsorge (KSA) erlangt. Dabei wird vorausgesetzt, dass man in der Altenseelsorge nicht anders als in der Krankenseelsorge vor allem für beratende Gespräche mit Hilfesuchenden qualifiziert sein soll. Das Ausbildungsmodell ist im Wesentlichen psychotherapeutischen und pastoralpsychologischen Standards verpflichtet, die für eine realitätsgerechte Bestimmung des beruflichen Profils von Altenseelsorger/innen nicht zureichen. Es trägt nicht der Tatsache Rechnung, dass Menschen im Altenheim wie im Krankenhaus von einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin etwas spezifisch Religiöses, d.h. Kompetenz im Bereich der Spiritualität erwarten und nicht Psychotherapie in einem kirchlichen Kontext. Zu den Anforderungen an hauptamtliche Altenseelsorger/innen gehören auch Gesprächsfähigkeit und Sensibilität für geistlich-religiöse Fragen (dies fehlt in: Ich will euch tragen, 20).
Zu denken gibt das Ergebnis einer neueren Studie, dass Spiritualität und Religiosität als therapeutische Ressource im klinischen Alltag stärkere Beachtung finden sollten. Von Patienten werde »das Gespräch mit dem Pfarrer sehr selten als hilfreich empfunden« (Haske Pelsoeczy, 301). Dies weist deutlich darauf hin, dass sich ein therapeutisches Paradigma, das Spiritualität und Religiosität als Ressourcen für die Lebensbewältigung keine erhöhte Aufmerksamkeit schenkt, nicht für die Seelsorgeausbildung eignet. Überdies lässt das bisherige Ausbildungsmodell völlig offen, was die Eigenart von Altenseelsorge ausmacht und welches Ziel diese verfolgt. Die Frage, was für eine Altenseelsorge wir brauchen, lässt sich nur durch grundsätzliche Reflexion über den Auftrag der Kirche beantworten. Die Antwort ergibt sich nicht schon aus Erwägungen, was für die Institution zweckmäßig erscheint.


4 Altenseelsorge ist eine auf alte und hochbetagte Menschen abgestimmte Konkretion der geistlichen Begleitung. Sie zielt darauf ab, ihnen Zugänge zur Wirklichkeit des Heiligen zu eröffnen, in der es möglich wird, die heilvolle Kraft des Evangeliums zu erfahren und den eigenen Lebensweg im weiten Horizont von Gottes Gnade und Barmherzigkeit wahrzunehmen.

Alle »existentiellen Erfahrungen haben in der Tiefe eine religiöse Dimension. Auf die­se zu achten, diese wahrzunehmen und so das ›dritte Auge‹ zu entwickeln, das in allem hinter der Gegenstandsbedeutung die Symbolbedeutung erkennt, gehört bestimmt zum Charakteristischen der christlich-kirchlichen Altenarbeit« (Kramer, 129).
Christlicher Glaube »unterstützt ein zufriedenes Altern« (Grom, 456). Für die vor allem in angelsächsischen Ländern beliebte These, Glaube und Religion seien generell gut für die Gesundheit, fehlt dagegen eine zureichende empirische Basis. Es hängt offenbar vom Stil subjektiver religiöser Lebensbewältigung (Copingstil) ab, ob Religion sich gut oder schlecht auf die Gesundheit auswirkt. Die Copingforschung hat gezeigt, dass die positivsten Wirkungen mit dem sog. collaborative-style verbunden sind. »Hier übernimmt der Mensch Eigenverantwortlichkeit und ist zugleich der religiösen Überzeugung, dass Gott handelt. Es handelt sich um eine so genannte active man – active God-Perspektive ...« (Weyel, 606). Menschen, die diese Bewältigungsstrategie angewendet haben, hatten »eine höhere psychosoziale Kompetenz und neigten weniger zu Depressivität und Angst« (ebd.).
Altenseelsorger/innen sollten wissen, dass die Auswirkungen von Religiosität auf den einzelnen Menschen wesentlich mit seinem Copingstil zu tun haben, und darauf achten, auf welche Weise Religiosität im Alter sich äußert. Von der Altenseelsorge sind weniger beratende Gespräche gefragt als vielmehr Verständnis für unterschiedliche Lebensphasen, Lebensstile und Erfahrungswelten, Kompetenz in der Begleitung individueller Lernprozesse (Biographiearbeit) sowie die Fähigkeit, auf Weltsicht und religiöse Entwicklung von Menschen im höheren Erwachsenenalter angemessen einzugehen.
Der amerikanische Religionspsychologe Harold G. Koenig hat in seinen Studien religiöse Bedürfnisse älterer Menschen in Pflegeheimen beschrieben. Er nennt u.a. die folgenden Aspekte (nach Mäule / Riedel, 97ff):
1.     Die Suche nach Sinn, Zweck und Hoffnung
2.     Transzendieren der gegenwärtigen Situation
3.     Unterstützung bei der Verarbeitung von Verlusten
4.     Kontinuität
5.     Förderung religiösen Lebens
6.     Bewahrung von Würde, Individualität und Selbstwertgefühl
7.     Unbedingte Zuwendung, d.h. Liebe
8.     Die Chance, Ärger und Zweifel ausdrücken zu können
9.     Vergeben und Vergebung erfahren
10.     Vorbereitung auf Tod und Sterben.
In der Altenseelsorge geht es weder um ein Verleugnen des Alters, noch um »erfolgreiches Altern« im Sinne einer im Alter zu erbringenden Lernleistung, sondern um ein Versöhnt-Werden und Sich-Aussöhnen mit den Brüchen, Widersprüchen und Ungereimtheiten des gelebten Lebens. Bewohner von Altenheimen haben häufig das Bedürfnis nach einer Lebensbeichte, dessen Wahrnehmung nur bei kontinuierlicher seelsorglicher Begleitung möglich ist.
Alte und Hochbetagte (und oft auch ihre Angehörigen) sehnen sich danach, in seelsorglichen Begegnungen und Gottesdiensten um ihrer selbst willen wahrgenommen zu werden. Sie suchen Inspiration, die ihnen Flügel verleiht, also hilft, den beschwerlichen Alltag zu transzendieren, und Trost, der sie vergewissert, worauf – auf wen – unbedingt Verlass ist, mithin: was im Leben und im Sterben wirklich trägt.
Dazu braucht es Seelsorger/innen, die in der personalen Begegnung eine religiöse Dimension eröffnen und religiöse Handlungen vollziehen können. Sie sind fähig, die Gefühle, die leib-seelische Befindlichkeit und Gestimmtheit alter Menschen anzusprechen und zu beeinflussen. Sie können durch verbale und symbolische Formen mit ihnen kommunizieren. »Seelsorgliche Grundhaltung sollte liebevoll-annehmende Aufmerksamkeit und Respekt vor der Eigenart und Freiheit des Einzelnen, seiner individuellen Lebensgeschichte und religiösen Prägung sein ...« (Heymel, in: Kunz, 272). Eine therapeutische Ausbildung der Seelsorger/innen kann für die Arbeit mit alten Menschen eine Hilfe sein, sie ist aber keine unerlässliche Bedingung.
Besondere Bedeutung haben im Rahmen eines solchen Verständnisses von Altenseelsorge die Gottesdienste. Sie sollten den alten Menschen die liturgischen Formen, die sich durch Wiederholung einprägen, nicht vorenthalten. Die Symbolsprache des Glaubens sollte in ihnen kreativ als eine die Sinne öffnende und die Seele berührende Sprache aufgenommen, Liturgie und Predigt sollten als stimmiger Zusammenhang erfahrbar werden, der eine Atmosphäre der Ruhe, der Geborgenheit und des Vertrauens ausstrahlt.


5 Die Wirtschaft umwirbt die Alten als Konsumenten und entdeckt die Altenpflege als lukrativen Markt. Andererseits ist in der Gesellschaft die Tendenz weit verbreitet, trotz der allgemein bekannten demografischen Entwicklung die Alten und das Alter zu marginalisieren, sie als medizinisch-technisch lösbare »Problemfälle« zu behandeln und die unangenehme Realität so lange wie möglich auszublenden.

Hinter dieser Haltung steht ein Menschenbild, das sich einseitig an Rationalität, Autonomie und umfassender körperlich-seelisch-geistiger Leistungsfähigkeit des Individuums orientiert und den Prozess des Alterns im Grunde nicht akzeptieren kann. Demzufolge fehlt im Kapitalismus »die Basis für eine neue Alternskultur« (Rosenmayr, 43). Der Mensch definiert sich durch seine Leistungen. Der christliche Glaube widerspricht dieser Selbstdefinition. Er hält unter allen Umständen daran fest, »dass der Mensch in seinem Menschsein vor Gott anerkannt ist, ohne etwas dafür tun zu müssen oder auch nur tun zu können«, und besteht darauf, »dass Menschen nicht erst durch ihre Leistungen menschlich werden« (Jüngel, 320).
Übereinstimmend mit der neueren Altersforschung hebt die Theologie die Angewiesenheit des Menschen auf andere und die Endlichkeit und Begrenztheit menschlichen Lebens hervor. »Christliches Verständnis geht davon aus, dass in allen Altersphasen – und keineswegs nur in der Kindheit und im hohen Alter – den Menschen lediglich eine begrenzte Autonomie möglich ist. Entscheidend ist, dass diese Grunderfahrung positiv begriffen und nicht als defizitär angesehen wird« (Im Alter neu werden können, 33).
Die Marginalisierung und Ausblendung der Alten und Hochbetagten aus dem gesellschaftlichen und kulturellen Leben verbindet sich mit einer Sicht des Alters, die vorrangig an ökonomischen Maßstäben ausgerichtet ist. Sie entspricht dem Zug zur Ökonomisierung aller Lebensverhältnisse, der den globalen Kapitalismus auszeichnet.
In diesem Kontext interessiert vor allem die Frage, wie eine sinkende Zahl von Erwerbstätigen die Renten einer zunehmenden Zahl von Ruheständlern finanzieren kann. Eine kritische Betrachtung gelangt zu dem Ergebnis, nicht die »Alterung der Gesellschaft« führe zum Zusammenbruch der sozialen Sicherungssysteme, sondern das Festhalten an einem überalterten Rentensystem (vgl. Otten, 72f). Die Voraussetzung dieses Systems, dass immer genügend sozialversicherte Beschäftigte Beiträge in die Rentenkasse zahlen, ist durch die Modernisierung zur Dienstleistungsgesellschaft längst überholt. Deswegen müsse das Rentensystem prinzipiell reformiert werden.
Aller menschlichen Voraussicht nach wird es künftig in den reichen Ländern eine wachsende Zahl von Älteren und Hochbetagten geben, die soziale und medizinische Versorgung brauchen. »Bei aller erwartbaren Zunahme von Selbstsorge und -vorsorge ist unklar, auf welche moralischen Fundamente die Erhaltung und Pflege stark hilfsbedürftigen Lebens zwischen 90 und 100 sich in Zukunft wird stützen können« (Rosenmayr, 41f).


6 Wenn Kirche nur Kirche ist, indem sie für andere da ist, hat sie die Aufgabe, auch für alte Menschen da zu sein und sie nicht im Stich zu lassen.

Dieser Aufgabe kann nur eine Kirche gerecht werden, die die Optionen ihres Handelns aus den für sie verpflichtenden Grundsätzen ableitet. Zu diesen Grundsätzen gehört die Lehre von der Gottesebenbildlichkeit des Menschen, das Doppelgebot der Gottes- und Nächstenliebe und das Gebot, die alt gewordenen Eltern zu ehren. Von zentraler Bedeutung ist die Botschaft von der Gnade Gottes, die in Jesus Christus allen Menschen ohne Ansehen der Person zuteil wird. In der Begegnung mit Jesus Christus gewinnt ein neues Leben Gestalt, das an kein bestimmtes Lebensalter gebunden ist. Frauen und Männer, Junge und Alte, Starke und Schwache sind durch den Glauben mündige Kinder Gottes in der von Christus eröffneten neuen Schöpfung (gemäß Gal. 3,28). Dies hat die Kirche mit ihrer Verkündigung und ihrer Ordnung, mit Worten und Taten zu bezeugen.
Bei der Bemessung, wo jeweils seelsorgliche Dienste von hauptamtlichen Kräften (in Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen) wahrgenommen werden sollen und können, muss überdies nach den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit und der Bedarfsgerechtigkeit vorgegangen werden. Dabei steht die Kirche jedoch allzu oft sich selbst im Weg, indem sie an überholten Vorstellungen und falschen Prioritäten festhält.
Die hohe Gewichtung der Krankenhausseelsorge steht inzwischen in keinem angemessenen Verhältnis mehr zum tatsächlichen Bedarf. Sie lässt sich nur aus der institutionellen Verankerung der klinischen Seelsorgeausbildung in der Kirche und einer starken Lobby erklären, entspricht aber nicht der Situation in den Krankenhäusern. Die immer kürzere Verweildauer von Patienten erlaubt dort nur noch in seltenen Fällen eine prozesshafte seelsorgliche Begleitung. Die geringe Gewichtung der Altenseelsorge hingegen widerspricht dem steigenden Bedarf. Weshalb wird dieser Bereich der Seelsorge bei der Organisation kirchlichen Handelns nicht in dem Maß berücksichtigt, wie es nötig wäre? Dass der Anteil der Alten und Hochbetagten an der Gesamtbevölkerung in den nächsten Jahrzehnten weiter steigen wird, kann in der Kirche niemand bestreiten. Darum werden Alter und Altwerden als gesellschaftliches Thema ernst genommen. Gilt es aber, Konzepte für die kirchliche Altenarbeit zu entwickeln, richtet sich der Blick nur noch auf »die fitten Alten«, die mobil und aktiv sind. Außer Acht bleiben diejenigen, die alt, hilfs- und pflegebedürftig sind.
Leitende Gremien mancher evangelischen Landeskirchen sind überzeugt, in der Medienöffentlichkeit komme es gut an, wenn Kirche ein junges, fröhliches Gesicht zeige. Mit der Verkündigung der frohen Botschaft von Gottes Menschenfreundlichkeit hat das aber nichts zu tun. Das Bestreben, sich das Image einer lebensbejahenden, für die Bedürfnisse der Menschen aufgeschlossenen Kirche zu verschaffen, verleitet vielmehr zu Anpassungen an den Zeitgeist (der oft genug nur der Geist von gestern ist), wo gerade kritische Distanz gefragt ist. Besonders »gegenüber allzu stark festlegenden Bildern im gesellschaftlichen Diskurs«, d.h. hier »Bilder vom älteren Menschen«, kann von den Kirchen eine »kritische Grundhaltung« erwartet werden (Im Alter neu werden können, 28f).
Eine theologische Neukonzeption von Seelsorge ist angezeigt. Seelsorge ist prinzipiell Sache der Gemeinde. Sie wird beispielhaft von professionellen Seelsorger/innen wahrgenommen. Dabei ist jedoch stets im Blick zu behalten, dass die Gaben und Fähigkeiten der Gemeindeglieder, selbst untereinander Seelsorge zu üben, gefördert werden.


7 Kirche und Theologie können den gesellschaftlichen Herausforderungen begegnen. Dafür müssen sie geeignete Formen kirchlicher Altenseelsorge und eine praktische Theologie des Alters entwickeln.

Die Altenseelsorge wird sich ändern müssen: Sie wird es immer weniger mit kirchlich sozialisierten Menschen zu tun haben und sich in zunehmendem Maße auf wählerische und anspruchsvolle alte Menschen einstellen müssen, die selbst bestimmen, welche und wie viel Religiosität sie in ihrem Alltag haben wollen. Religiöse Pluralität wird auch im Alter selbstverständlich sein.
Die Altenseelsorge wird sich auf das Umfeld der alten und hochbetagten Menschen einstellen müssen. Angehörige, Freunde und andere Bezugspersonen werden, wenn sie das Altwerden ihnen nahe stehender Menschen erleben, sehr genau darauf achten, ob und wie die Kirche in dieser Lebensphase und im Bereich der Alteneinrichtungen präsent ist. Die Altenseelsorge wird sich regulär auf eine erhebliche Zahl an Demenzkranken einstellen müssen. Das bedeutet: sie wird sich nicht mehr vorwiegend und einseitig am Bild des rationalen Menschen, der zu vernünftiger lautsprachlicher Kommunikation fähig ist, orientieren können. Seelsorgekonzepte, die vor allem auf das Gespräch setzen, ohne andere Ansätze aufzunehmen, sind revisionsbedürftig.
Damit stellt sich auch die Aufgabe, eine Theologie des Alters und des Altwerdens zu entwickeln, die auf einem ganzheitlichen Verständnis der Gottesebenbildlichkeit des Menschen beruht und die Lehre von der Rechtfertigung aus Glauben auf den alten und hochbetagten Menschen hin konkretisiert. Eine solche Theologie des Alters und des Altwerdens ist in der praktischen Theologie und in der Seelsorge erst ansatzweise ausgearbeitet. Sie sollte als wichtiges Thema der Forschung behandelt werden.
Die Kirche braucht eine Theologie des Alters und des Altwerdens in der gegenwärtigen Situation mehr denn je, weil zu den traditionellen Defizit-Vorstellungen vom Alter neue soziale Zwänge hinzukommen, »das sichtbare körperliche Alter zu verdrängen oder gar zu bekämpfen. Lebenslanges Lernen, möglichst lange Aktivität, aber auch ein möglichst langer Erhalt der körperlichen Gesundheit und Fitness werden zu neuen Normvorstellungen eines ›erfolgreichen Alterns‹. Die neue ›anti-aging‹-Bewegung – als Bestrebung, das körperliche Altern aufzuhalten oder zumindest zu verzögern – verstärkt den Druck, sich möglichst lange ›jung‹ zu geben« (Höpflinger, 67).


8 Die Kirche der Zukunft sollte eine Kirche sein, die Alte und Hochbetagte in ihr Leben einbezieht und in ihrer Eigenart würdigt.

Neue Perspektiven für die Kirche und zugleich für ältere Menschen eröffnen sich, wenn diese in Umbruchsituationen ihres Lebens seelsorglich begleitet werden und wenn die christlichen Gemeinden ihnen auf der Basis ihrer spezifischen beruflichen Kenntnisse und Erfahrungen ehrenamtliche Aufgaben anbieten. Eine Aufgabe der Kirche, die immer wichtiger wird, ist die Bildung und Förderung altenfreundlicher, zum Altwerden ermutigender Sozialformen in der Gesellschaft. Die diakonische Verantwortung der Kirche besteht nicht nur darin, selber solche Sozialformen in ihren Gemeinden und Alteneinrichtungen zu schaffen, sondern auch in der kritischen Begleitung und Auseinandersetzung mit Ideologien der Gesellschaft, die humanes Altwerden durch Verleugnung des Alters (Anti-Aging, Jugendwahn) verhindern.
Der Heidelberger Gerontologe Andreas Kruse, der an der Orientierungshilfe der EKD »Im Alter neu werden können« federführend beteiligt war, sieht die Bedeutung der Kirche darin, ein Ort der Begegnung zu sein, der zur sozialen Teilhabe der Menschen beiträgt (vgl. ebd. 34.48ff). So kann Kirche eine »altersfreundliche Kultur« fördern und ihren Beitrag leisten zur Verwirklichung einer Gesellschaft, in der alle Lebensalter anerkannt sind und gleiche Chancen haben.
Eine Kirche, die die Alten und das Alter zu würdigen weiß, braucht mehr denn je hauptamtliche Altenseelsorger/innen, die für diese Arbeit qualifiziert und in der Lage sind, auf die in den Thesen 1-3 benannten Herausforderungen überzeugend einzugehen. Die Annahme, Gemeindepfarrer/innen könnten sich im Rahmen ihres Arbeitsfeldes nebenbei auch noch der Altenseelsorge widmen, ist realitätsfern, erst recht dann, wenn erwartet wird, sie könnten dies ohne Weiterbildung bewältigen.
Unter dem Eindruck schrumpfender Kirchensteuereinnahmen und einer sinkenden Zahl von Anwärtern für den Pfarrberuf meinen viele, zuerst um Pfarrstellen in den Gemeinden kämpfen zu müssen. Wenn die Streichung von Stellen unvermeidlich sei, könne man ja bei der Altenseelsorge streichen. Übersehen wird, dass die Gemeindepfarrer dann eine wachsende Zahl von Alten- und Pflegeheimbewohnern nebenbei »mitversorgen« sollen, ohne dazu in der Lage zu sein. Es ist unsinnig, Gemeindepfarrstellen gegen Stellen für Altenseelsorge aufzurechnen. Vielmehr sind beide komplementär aufeinander zu beziehen. In Gemeinden und kirchlichen Regionen, in denen der Anteil an Alten und Hochbetagten zunimmt (z.B. dadurch, dass dort neue Alten- und Pflegeheime errichtet werden), muss der Anteil an Stellen für Altenseelsorge proportional erhöht werden. Bei der Bemessung der Gemeindegröße sollte »der besondere Aufwand der Seelsorge in stationären Altenpflegeeinrichtungen berücksichtigt werden« (Leben im Alter, 28; hier allerdings nur eine Kann-Bestimmung).
Ein Abbau der Pfarrstellen für Altenseelsorge wird der Kirche in einer zunehmend von Alten und Hochbetagten geprägten Gesellschaft mittel- und langfristig schweren Schaden zufügen, weil damit kirchliche Verkündigung und Praxis für einen bedeutenden Teil der Bevölkerung an Glaubwürdigkeit und Relevanz verliert. Es sind nicht nur die Angehörigen der Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, die wahrnehmen, ob und wie Kirche in diesen Einrichtungen mit entsprechenden Angeboten präsent ist. Auch die Ehrenamtlichen erleben die Situation als Krisensituation und nehmen Seelsorgeangebote dankbar an. Eine kritische Öffentlichkeit registriert, ob es der Kirche gelingt, ein überzeugendes »Gesamtkonzept kirchlicher Altenarbeit zu entwickeln und auf allen Ebenen mit angemessenen Ressourcen auszustatten« (Im Alter neu werden können, 91; Hervorh. M.H.).


Literaturhinweise:

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Ders., Das Zeitalter des permanent unfertigen Menschen: Lebenslanges Lernen nonstop?, in: Aus Politik und Zeitgeschichte B 36/2001, 24-31
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Peter Bäurle / Hans Förstl u.a. (Hgg.), Spiritualität und Kreativität in der Psychotherapie mit älteren Menschen, Bern 2005
Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Die demografische Zukunft von Europa. Wie sich die Regionen verändern, München 2008
Martina Blasberg-Kuhnke / Andreas Wittrahm (Hgg.), Altern in Freiheit und Würde. Handbuch christlicher Altenarbeit, München 2007
Matthias Dannenmann, Die Begleitung älterer Menschen durch Bildung, Gemeindeaufbau und Seelsorge: Ein wachsender Auftrag christlicher Gemeinden in einer älter werdenden Gesellschaft, Berlin 2009
Andrea Fröchtling, »Und dann hab ich auch noch den Kopf verloren...« Menschen mit Demenz in Theologie, Seelsorge und Gottesdienst wahrnehmen (APTh Bd.38), Leipzig 2008
Walter Fürst / Andreas Wittrahm u.a. (Hgg.), »Selbst die Senioren sind nicht mehr die alten ...« Praktisch-theologische Beiträge zu einer Kultur des Alterns, Münster 2003
Bernhard Grom, Zur Spiritualität des Alterns, in: Geist und Leben 82 (2009), 454-466
Abraham J. Heschel, Wachsen in der Weisheit (1961), in: Ders., Die ungesicherte Freiheit. Essays zur menschlichen Existenz, Neukirchen 1985, 59-71
Michael Heymel, »Bei den Ergrauten findet man Weisheit« (Hiob 12,12). Wie wir in Würde alt werden können, in: Evangelische Impulse 2/2001, 5-10
Ders., Was alten Menschen heilig ist. Möglichkeiten der Altenseelsorge heute, in: Kunz, Religiöse Begleitung, 271-293
François Höpflinger, Sozialgerontologie: Alter im gesellschaftlichen Wandel und neue soziale Normvorstellungen zu späteren Lebensjahren, in: Klie u.a., Praktische Theologie des Alterns, 55-74
Ich will euch tragen bis zum Alter hin (Jesaja 46,4). Impulse zur Weiterentwicklung der AltenPflegeHeimSeelsorge in der EKD, Hannover 2009
Im Alter neu werden können. Evangelische Perspektiven für Individuum, Gesellschaft und Kirche. Eine Orientierungshilfe des Rates der EKD, Gütersloh 2009
Manfred Josuttis, Kraft durch Glauben. Biblische, therapeutische und esoterische Impulse für die Seelsorge, Gütersloh 2008 (hier: Rituale im Alter, 118-132)
Eberhard Jüngel, Der alte Mensch – als Kriterium der Lebensqualität. Bemerkungen zur Menschenwürde der leistungsunfähigen Person (1976), in: Ders., Entsprechungen: Gott – Wahrheit – Mensch. Theologische Erörterungen, München 1980, 318-321
Thomas Klie / Martina Kumlehn / Ralph Kunz (Hgg.), Praktische Theologie des Alterns, Berlin/New York 2009
Susanne Kobler-von Komorowski / Heinz Schmidt (Hgg.), Seelsorge im Alter. Herausforderung für den Pflegealltag, Heidelberg 2005 (hier: Werner Kramer, Wie sind die spirituellen Ziele im Alter aus der Sicht des Christentums, und wie können sie erreicht werden?, in: Bäurle u.a., Spiritualität, 126-135)
Ralph Kunz (Hrsg.), Religiöse Begleitung im Alter. Religion als Thema der Gerontologie, Zürich 2007
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Thomas Mäule / Annette Riedel, Religiöse Bedürfnisse pflegebedürftiger älterer Menschen, in: Kobler-von Komorowski u.a., Seelsorge im Alter, 93-103
Felizitas Muntanjohl, Ich will euch tragen bis zum Alter hin. Gottesdienste, Rituale und Besuche im Altenheim, Gütersloh 2005
Dies., Der letzte Umzug. Seelsorge bei Menschen in Pflegeheimen, in: Kunz, Religiöse Begleitung, 295-306
Dies., Du sammelst meine Tränen in deinem Krug. Symbol-Gottesdienste in einfacher Sprache, Gütersloh 2009
Dieter Otten, Die 50+ Studie. Wie die jungen Alten die Gesellschaft revolutionieren, Reinbek 2008
Leopold Rosenmayr, Schöpferisch altern. Eine Philosophie des Lebens, Wien-Berlin 2007
Heinz Rüegger, Alter(n) als Herausforderung: Gerontologisch-ethische Perspektiven, Zürich 2009
Frank Schirrmacher, Das Methusalem-Komplott: Die Macht des Alterns 2004-2050, München 2004
Ursula Schmitt-Pridik, Hoffnungsvolles Altern. Gerontologische Bibelauslegung, Neukirchen 2003
Gunda Schneider-Flume, Alter – Schicksal oder Gnade? Theologische Überlegungen zum demographischen Wandel und zum Alter(n), Göttingen 2008
Ursula Schreiter Gasser / Hedwig E. Haske Pelsoeczy, Spiritualität und Religiosität als therapeutische Ressource in der Alterspsychiatrie, in: Bäurle u.a., Spiritualität, 285-301
Birgit Weyel, Aszetik: Spiritualität und Religiosität im Alter, in: Klie u.a., Praktische Theologie des Alterns, 597-614

Über den Autor

PD Pfr. Dr. habil. Michael Heymel, Jahrgang 1953, Pfarrer der EKHN und seit 2008 als wiss. Mitarbeiter am Zentralarchiv der EKHN in Darmstadt, Privatdozent für Prakt. Theologie an der Universität Heidelberg; Veröffentlichungen u.a. zur Altenseelsorge und zur Seelsorge mit Kirchenliedern.

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 8/2010

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