Der ungebrochene Weg des Edmund Neuendorff
Vom nationalsozialistischen Turnführer zum evangelischen Pfarrer

Von: Peter Kratz
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Ein einstmals strammer Nazi wäscht sich nach Kriegsende von allen ideologischen Besudelungen rein und taucht ab in den kirchlichen Dienst. Am Beispiel des nationalsozialistischen Sportfunktionärs Edmund Neuendorff schildert Peter Kratz den Weg eines politisch Unbelehrbaren und das Versagen der Kirche.

Ein 70jähriger möchte »rite vocatus et ordinatus« Pfarrer werden

Am 6. Februar 1946 fand in Berlin, in den Räumen des Konsistoriums der Mark Brandenburg, ein merkwürdiges Prüfungsgespräch statt: der 70jährige Prüfling, seit einem halben Jahr als geistliche Hilfskraft in Oberlindow/Frankfurt a. d. Oder tätig, wollte »als rite vocatus et ordinatus Pfarrer gelten und wirken und als solcher fest angestellt werden.«1 In diesem Alter? Und wozu?

Erst wenige Monate zuvor war der promovierte Turnpädagoge Edmund Neuendorff von den befreiten Tschechen in Prag verhaftet und interniert worden. Dorthin hatte die Reichssportführung den Abteilungsleiter der Naziorganisation »Kraft durch Freude« (KdF) 1941 beordert, um in der besetzten Stadt als Direktor der Hochschule für Leibesübungen nationalsozialistische Ideen in die Tat umzusetzen. In der Diktion Neuendorffs hörte sich das zwar nicht absolut linientreu, gleichwohl nicht minder ideologisch aufgeladen an: Er wollte für seine Visionen von »Mannestum das aus starkem Leib erwächst, Volkstum, das aus Blut und Erde geboren ist« wirken, damit die von ihm propagierte und als Heilszeit sehnlichst erwartete »Jahn-Erneuerung« endlich in Erfüllung gehen konnte.2

Nach Freilassung aus dem tschechischen Lager und Rückkehr in seine Geburtsstadt Berlin war für den Senior Edmund Neuendorff das Ende seiner über vier Jahrzehnte währenden Karriere als Pädagoge, Turnlehrer und NS-Funktionär gekommen. Mit der Befreiung Nazideutschlands durch die Alliierten endete sein lange Zeit erfolgreicher Weg als Hochschullehrer, als Spitzenfunktionär der bürgerlich-konservativen Reformbewegungen von Wandervogel und Turnerjugend, als »Führer der Deutschen Turnerschaft ins Dritte Reich«3 und endlich seine mehrjährige, leitende Mitarbeit in der KdF-Gemeinschaft in einer Sackgasse. Im Dienste eines verbrecherischen Systems hatte er seine Ideale und Ziele aufs Spiel gesetzt. Jetzt stand er vor einem Scherbenhaufen.

Genau zu dieser Einsicht ist der spätberufene Neuendorff nach allem, was wir wissen, nicht gekommen. Auch die Haltung der Kirchenvertreter in Berlin, Hannover und Osnabrück konnte ihn nicht veranlassen, sein Lebenskonzept kritisch zu befragen. Sein schon früh ausgeprägter Antisemitismus ließ ihn bereits 1913 als Bundesleiter des Wandervogels einen – von den Delegierten abgelehnten – Antrag einbringen, keine Juden in die Organisation aufzunehmen.4 Und diese tief in ihm verwurzelte Haltung wider das Judentum bestimmte sein Denken und Handeln noch als Pfarrer nach dem Zweiten Weltkrieg. 1947 vertraute sich der 72jährige einem ehemaligen Turnfunktionär an und bekannte: »Ich persönlich habe es immer für ein Unglück gehalten, daß die Juden die deutsche Politik und weite Teile der deutschen Kultur zu beherrschen suchten und teilweise tatsächlich beherrschten … Ich war als Nichtjudenfreund bekannt … Ich bin 1933 in Stuttgart für den Ausschluß der Juden aus der Deutschen Turnerschaft (DT) eingetreten. Es war die Kardinalforderung.«5

Vielleicht wäre eine Fortsetzung der Pfarrerkarriere später im Westen des geteilten Deutschlands gar nicht zustande gekommen, wenn Neuendorff dem Rat von Präses Kurt Scharf 1946 gefolgt wäre und einen angebotenen Dienst als Strafanstaltspfarrer in Berlin angenommen hätte.6 Doch – so kann vermutet werden – hat Neuendorff solche Tätigkeit als unter seiner Würde stehend abgelehnt. Schließlich war er ein Mann, gewohnt vor großem Publikum aufzutreten, der schon als Führer der Deutschen Turnerjugend bei Feiern in Domen und Kathedralen sprach und sein Hauptbestreben darauf richtete, »die Jugend zu verinnerlichen und lebendige Beziehungen zwischen ihr und Gott zu erhalten oder zu schaffen.«7 Mühevolle Kleinarbeit hinter geschlossenen Gefängnismauern mit Kriminellen, die für weihevolle religiöse Sprechblasen wenig übrig haben, noch dazu ohne öffentliche Aufmerksamkeit und Anerkennung, das konnte und durfte es wahrscheinlich nicht sein. Vielmehr suchte der antisemitisch geprägte und zeitlebens völkisch-rassistisch orientierte gescheiterte Funktionär einen sicheren Ort, eine Bastion, die den Stürmen der Zeit trotzte. Eine Zufluchtsstätte, in der er seine visionären Gedanken von Manneszucht, reinem deutschen Blut und ewigem Volkstum weiter träumen und beleben konnte – ohne sich letztlich einer selbstkritischen Reflexion seiner Karriere im Dritten Reich stellen zu müssen. Neuendorff fand diesen Hort der Sicherheit in der Kirche, im Pfarramt. In ihrem Schutz wurde ihm die Freiheit gewährt, sein völkisches und zutiefst antijüdisches Denken zu bewahren, ohne sein bisheriges Leben auch nur ansatzweise in seinen Grundfesten erschüttern zu müssen.

Wie geht denn das? Ist ihm keiner auf die Schliche gekommen? Musste sich ein solcher Mensch nicht vor einer »Entnazifizierungskommission« verantworten? Haben sich die verantwortlichen Kirchenoberen nicht schlau gemacht?

Von einer »Durchkämmung« und ihren Folgen

Nach erfolgreichem Abschluss des Kolloquiums wurde der Absolvent wenige Wochen später in Groß-Buckow/Kreis Spremberg in der Niederlausitz »rite ordiniert«8 und dortselbst in seine erste Pfarrstelle eingeführt. Gemeinsam mit seiner Frau bezog er das Pfarrhaus und bekam fortan die entsprechende Besoldung. Nach eigenem Bekunden fühlte er sich in der »Gemeinde, in der Zusammenarbeit mit meinem Kirchenrat und vor allem auch im Verhältnis zu meinem Superintendenten sehr, sehr wohl.«9

Klagen über seine Amtsführung gab es nicht und in seinem Dienstalltag entdeckte Pfarrer Neuendorff so viele Nischen und Behausungen für die Entfaltungsmöglichkeiten auch seiner abgelegenen Gedankenführungen, dass der offene Konflikt mit Vorgesetzten, Mitarbeitern und Gemeindegliedern nicht stattfinden musste.

Nur etwa ein Jahr währte die zumindest äußere Ruhe, und der Wunsch, »der Weg in das Pfarramt (möge sich als) ein Weg in die Stille«10 erweisen, wurde empfindlich gestört durch die von den Alliierten angeordnete »Entnazifizierung«. In seiner Schilderung liest sich das so: »Die Russen haben eine … Durchkämmung aller ehemaliger Mitglieder der NSDAP angeordnet. Ich bin ihr zum Opfer gefallen und zu fristloser Entlassung verurteilt worden.«11 Ausschlaggebend für die Entscheidung der Kommission war seine Mitgliedschaft in der NSDAP seit 1932. Weil weder seine Mitgliedschaft in der SA noch seine Spitzenposition in der DT 1933/34 und seine verantwortliche Stellung in der NS-Organisation KdF problematisiert wurden, baute sich Pastor Neuendorff als Opfer der Nazigrößen auf. In Briefen und Lebensläufen behauptete er fortan, die Nazis hätten ihn aus ideologischen Gründen 1934 aus dem Amt gejagt: »Der Nationalsozialismus hat mich gewaltsam aus Amt und Brot geworfen«12. Zur Bekräftigung seiner Selbsteinschätzung diente ihm die später oft wiederholte Behauptung, dass er sich der »Bekenntniskirche«13 angeschlossen hätte.

In der Forschung gibt es heute keinen Zweifel, dass Neuendorff wegen seines persönlichen Machtkampfes mit dem 12 Jahre jüngeren, späteren Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten und wegen unterschiedlicher Bewertungen der Turn- und Sportbewegung seine Stellung verloren hat, eben nicht wegen grundsätzlicher ideologischer Differenzen.14 Seine bleibende Verbundenheit mit den großen Inhalten und Zielen des Nationalsozialismus war davon gänzlich unberührt. Als langjähriger zweiter Vorsitzender der DT trieb Neuendorff schon in den letzten Jahren der Weimarer Republik eine intensive politische Indoktrination und Militarisierung der Turnerjugend voran, die zu Führerauslese, Wehrturnen, Geländeübungen, Märschen, Exerzieren und Schießen führten. Als »Führer« gelang es ihm schließlich 1933, in wenigen Monaten die DT ganz auf die nationalsozialistische Bewegung auszurichten: Ausschluss der Marxisten und Einführung des Arierparagraphen in die Satzung der DT. Mit Schreiben vom 16.5.1933 an Hitler formuliert er als getreuer Parteigenosse die Bitte, »daß Sie uns Turner in dieselbe Front mit SA und Stahlhelm einreihen, und daß sie über uns verfügen«15. Die zwangsweise Aufgabe seiner Ämter im Jahre 1934 hat Neuendorff nicht von den Zielen des Nationalsozialismus entfernt. Zwar verlor er beruflich und als Funktionär der Turnerschaft an Bedeutung und hat sich in Einzelfragen am System gerieben. Als langjähriger leitender KdF-Funktionär hat er aber schließlich selbst den Beweis erbracht, dass er bis zum bitteren Ende dem Naziregime die Treue gehalten hat.

Trotz Einspruchs gegen den Bescheid der Spruchkammer in Spremberg, trotz mancher Lügen, Weglassungen und Beschönigungen in seinem Widerspruchsantrag (seine Funktion als Führer der DT findet er gar nicht erwähnenswert, seine KdF-Tätigkeit kommentiert er schlicht: »Ich arbeitete am Aufbau des kulturellen Lebens für Arbeiter und Angestellte in den Betrieben«16 oder »von 1940-1945 war ich mit sozialer Kulturarbeit beschäftigt«17), trotz einer fragwürdigen, positiven Beurteilung durch die Kirchenleitung18, trotz mehrerer Unbedenklichkeitszeugnisse von nicht-belasteten Weggefährten19, es blieb dabei: die Entnazifizierungskommission des Landes Brandenburg stellte mit Schreiben vom 18.12.1947 fest: »N. ist fristlos zu entlassen aus dem öffentlichen und halböffentlichen Dienst.«20

Von »einem, dem man nicht die leiseste böse Handlung gegen einen Mitmenschen nachweisen kann«

Natürlich musste der mittlerweile 72jährige Pfarrer Neuendorff mit dieser Wendung rechnen, weswegen er bereits im Vorfeld der Entnazifizierungsverhandlungen den vermeintlichen Ausweg aus seiner Krise beschritten hatte: Er dockte bei der Hannoverschen Kirche, im Besatzungsbereich der Briten, an und brachte jetzt seine Kinder als Argument für eine geeignete Pfarrstelle im Westen in Stellung, am besten »in Bramsche, wo mein Schwiegersohn Chefarzt am städtischen Krankenhaus ist.«21 Doch in dieser heiklen Situation taten sich für den ungebrochenen Kämpfer in eigener Sache ungeahnte Schwierigkeiten auf: Man konfrontierte ihn mit seinem Lebensalter und mit seiner kirchlichen Stellung in der SBZ. Die Kirchenleitung ließ ihn unmissverständlich wissen, dass er im Osten gebraucht werde und für den Westen zu alt sei: »So scheint uns nicht angängig zu sein, einen Mann der Tätigkeit in einem östlichen Kirchengebiet zu entziehen, und ebenso wenig ihm einen Beschäftigungsauftrag in einem Alter zu erteilen, in dem wir die hannoverschen Geistlichen veranlassen, in den Ruhestand zu gehen.«22

Jetzt hätte er doch klein beigeben müssen – bei dieser Sachlage! Von wegen – nun griff der mit allen Wassern gewaschene Funktionär erst in seine wahre Schatzkiste: Er nutzte sein riesiges Netzwerk als ehemaliger Wandervogel, langjähriger Vorsitzender der Deutschen Turnerjugend, Führer der DT 1933, als umtriebiger und gewaltiger Redner auf Großveranstaltungen, in Kirchen, Domen und Kathedralen, als umschwärmter Buchautor (37 Titel) und Aufsatzschreiber in pädagogischen Zeitschriften und Verbandsorganen der Turnbewegung (500 Titel).23

Die Kirche konnte so einen Mann nicht hängen lassen, musste sie ihm nicht gerade im Angesicht seines Alters Gnade und Barmherzigkeit erweisen? So hoffte er nicht nur, so schrieb er es schwarz auf weiß, und so sollte es auch geschehen: »Gott segne Sie und Ihre Arbeit, Herr Landessuperintendent. Er lenke in Gnaden auch die Entscheidung, die Sie meine Person betreffend, fällen, dass Sie ein Segen für seine Kirche werde. Mit freundlichen Grüßen bin ich Ihr ergebenster gez. E.N.«24

Im Januar 1948 veranlasste Neuendorff den »Hauptverband für Jugendburgen und Jugendwandern«25, ein Schreiben unter der Überschrift »Ein neuer Schicksalsschlag für Pastor Dr. Edmund Neuendorff« zu verbreiten, in dem er sich in schamloser Weise als Opfer stilisierte: »Jetzt wird mir wiederum Amt, Arbeit und Brot genommen, diesmal zur Abwechslung wegen Überflusses an nationalsozialistischer Gesinnung«. Er verhöhnte die Entnazifizierungskommission mit drastischen Worten und Bildern und verglich ihre Arbeit mit der des Volksgerichtshofs und dessen Präsidenten Roland Freisler: »Ich denke mir, dass es einst auch bei den Volksgerichten so zugegangen ist. Man straft mit Recht heute alle, die sich Vergehen gegen die Menschlichkeit haben zu Schulden kommen lassen … Aber wenn man einem, dem man nicht die leiseste böse Handlung gegen einen Mitmenschen nachweisen kann … Arbeit, Amt und Brot nimmt, so ist das auch Vergehen gegen die Menschlichkeit.«26

15 Jahre zuvor hörte sich der Turnführer Neuendorff in Sachen Menschlichkeit wenig zimperlich an. In einem Antwortschreiben an den Vorsitzenden der Berliner Turnerschaft Rupert Naumann äußerte sich der damalige Führer der DT am 23.9.1933 ohne Rücksicht auf Verluste zur Notwendigkeit, alle Juden aus den Vereinen der DT auszuschließen: »Deutschland hat unter den Juden in den letzten Jahrzehnten so unendlich viel gelitten, … dass wir unter allen Umständen einen ganz dicken Strich unter die Vergangenheit machen müssen. Was wir erlebt haben, darf niemals wiederkommen. Und wenn wir das wollen, dürfen wir nicht mit Halbheiten anfangen, müssen wir ganz klar und fest unseren Weg weitergehen. Es ist meine innerlichste Überzeugung, so unendlich schwer es einem im Einzelfall sein mag, weil ich durchaus dafür Verständnis habe, dass auch ein Jude ein feiner Mensch sein kann. Aus unserem nationalen öffentlichen Leben muss er aber verschwinden, und die Deutsche Turnerschaft ist ein Stück dieses nationalen Lebens.«27

1948, zum Zeitpunkt der Abfassung und Verbreitung des erwähnten Briefes, amtierte Neuendorff noch in Groß-Buckow, lebte mit seiner Frau im Pfarrhaus und wurde entsprechend bezahlt. Dennoch behauptete er wahrheitswidrig: »Ich stehe wieder einmal als der ewige Wandervogel auf den Straßen des Lebens, nebenbei völlig mittellos. Ohne irgend welches Hab und Gut, ohne einen Teller, einen Stuhl, ein Bett, der Krieg hat mir alles genommen. Alles, was wir besitzen, meine Frau und ich, können wir in unseren zwei Rucksäcken wegtragen.«28

»Der allmächtige Gott läßt es nicht zu, daß Unsinn und Narrenwerk irgendwo auf die Dauer Bestand haben«

Wer dermaßen unverhohlen die Realität leugnet und sich zum Märtyrer stilisiert, braucht schon eine gehörige Portion Kaltschnäuzigkeit. Woher bezieht Neuendorff diese Kraft zum Weitermachen und für sein unbändiges Beharrungsvermögen? Er selbst lässt es uns am Ende des Aufrufes wissen: »Ich will aber trotzdem nicht verzweifeln. Vorläufig lasse ich mich noch nicht unterkriegen. Ich werde versuchen, irgendwo im Westen eine Pfarrstelle zu bekommen.« Er beschließt den Brief: »Ich habe die Zuversicht, daß der allmächtige Gott mir helfen wird. Er lenkt das Weltgeschehen nach Sinn und Vernunft und läßt es nicht zu, daß Unsinn und Narrenwerk irgendwo auf die Dauer Bestand haben. Und er ist gütig und barmherzig, er wird mich nicht versinken lassen. Daran glaube ich und darauf vertraue ich. Das gibt mir Zuversicht und Kraft.«29

Folgenreiche Reaktionen auf diesen vor allem in Niedersachsen verbreiteten Hilferuf stellen sich ein: Ein namhafter Weggefährte aus der Wandervogelzeit, Enno Narten aus Hannover, wendet sich – unter Beifügung des Rundbriefes – direkt an den Landesbischof D. Dr. Hanns Lilje D.D.: »Auch für Sie wird E.N. kein Unbekannter sein. Als Oberstudiendirektor des Gymnasiums in Haspe machte er lange vor dem 1. Weltkrieg seine berühmten Schülerwanderungen von Haspe nach Berlin und nach Wien, die dann durch das famose Buch ›Hinaus in die Ferne‹ weit bekannt wurden.« Und er fährt fort: »Ich kenne E.N. seit mehr als 35 Jahren persönlich … Das ist sicher, daß er verantwortungsvoll, volksnah und aufgeschlossen sein geistliches Amt verwalten wird, wie wir es uns gerade heute von einem evangelischen Geistlichen wünschen. Ich könnte mir auch denken, daß E.N. in der kirchlichen Erziehungsarbeit der rechte Mann am rechten Platz wäre.«30

Keine vier Wochen später sind die Weichen bis zu den konkreten Fragen hin gestellt, und zwar ganz und gar im Sinne des von der Brandenburgischen Kirche entlassenen Pfarrers Neuendorff: Die Hannoversche Kirche beauftragt ihn mit der »pfarramtlichen Versorgung des Bezirkes Voltlage.«31 Zuvor hatte Neuendorff das Konsistorium der Mark Brandenburg wissen lassen: »Ich halte es für meine Pflicht, das Konsistorium von mir zu befreien … So habe ich mich bemüht, im Westen Arbeit zu finden. Der Herrgott ist gnädig gewesen und hat mein Bemühen erfolgreich sein lassen: ich habe die Verwaltung einer Pfarrstelle im Kreise Osnabrück erhalten.«32

Nicht die Tatsache »Entlassung aus dem Dienst« (Spruch der Entnazifizierungskommission) ist für Neuendorff die Realität, sondern seine großherzige Haltung im Angesicht eines als zutiefst ungerecht empfundenen Urteils! Er entlastet seine vorgesetzte Kirchenbehörde, indem er einer offiziellen Suspendierung zuvorkommt und dem kirchenleitenden Konsistorium die Möglichkeit einräumt, ihm noch eine problematische Dankadresse hinterher zu schicken: »Sehr geehrter Herr Pastor! Wir bedauern sehr, dass wir Sie aufgrund der negativen Entscheidung der Entnazifizierungskommission auch tatsächlich ausscheiden lassen müssen. Wir danken Ihnen für den treuen Dienst … und hätten Sie gern auch weiterhin in dem Pfarrsprengel Groß-Buckow amtieren lassen.«33

»Voll entlastet« – ein kirchliches Fehlurteil!

Wer seine »Schäfchen« so grandios ins Trockene bringt angesichts einer erdrückenden Faktenlage, der kann auch das letzte Körnchen Kritik an seinem Lebensweg kaum stehen lassen: Knapp ein Jahr nach seiner Berufung als »Pfarrer für Flüchtlingsseelsorge« in Voltlage-Höckel (evang. Parochie Fürsten­au) gelingt es Neuendorff schließlich, den lange ersehnten »Persilschein«, und zwar »rite« vom »Kirchlichen Entnazifizierungs-Hauptausschuss in Hannover« zu erhalten. In der Entscheidung heißt es: »Pastor Dr. Neuendorff wird als voll entlastet in die Kategorie V eingereiht.«34 Solche Mär wird Neuendorff ein rechter Ohrenschmaus und ein überaus angenehmes vorzeitiges Geschenk zu seinem 75. Geburtstag gewesen sein.

Gut 10 Jahre amtiert Neuendorff in Voltlage-Höckel. Über seine Dienstzeit ist weiter nichts in Erfahrung zu bringen außer einem offensichtlich länger schwelenden Konflikt um deren Beendigung: Nachdem die Kirchenleitung den Superintendenten von Bramsche (in dessen Sprengel Neuendorff übergesiedelt war) um eine gutachterliche Stellungnahme gebeten hatte, weil sie die Beauftragung von Neuendorff zurückziehen wollte, kommt dieser einer »zwangsweisen« Zur-Ruhe-Versetzung mit einem Schreiben vom 23.1.1959 zuvor: Aus Alters- und Gesundheitsgründen bittet er um rückwirkende (!) Aufhebung seines Auftrages zum 1.1.1959. Handschriftlich vermerkt der Superintendent von Osnabrück auf dem Demissionsschreiben: »Der Bitte von P. Dr. Neuendorff ist unbedingt stattzugeben. Er ist jetzt ein alter Mann und kann nicht mehr!«35

Die Kirchenleitung versetzt Pfarrer Dr. Edmund Neuendorff zum 1.2.1959 in den Ruhestand. Er steht im 84. Lebensjahr. Versorgungsbezüge – wie bereits in den Jahren 1940-1945 – erhält der ehemalige Direktor der Preußischen Hochschule für Leibesübungen von den zuständigen staatlichen Stellen. Wenige Jahre zuvor, Ende Juli 1955 beim Schwäbischen Landesturnfest in Ulm, konnte Neuendorff noch einmal an seine Vergangenheit als charismatischer Redner bei Massenveranstaltungen anknüpfen: Im Ulmer Münster durfte der 80jährige inmitten der großen Festgemeinde den Gottesdienst zelebrieren, dieses Mal als richtiger Pfarrer. Der evangelische Oberkirchenrat in Stuttgart hatte dazu eigens die Genehmigung bei der Hannoverschen Kirche eingeholt, welche »gern« erteilt wurde.36 Am 30.8.1961 stirbt Dr. Edmund Neuendorff in Bramsche im Alter von 86 Jahren.

Dank eines in den Personalakten aufbewahrten Protokolls haben wir Kenntnis von den wesentlichen Inhalten des anfangs erwähnten Kolloquiums. Es überrascht nicht wirklich, dass neun Monate nach Kriegsende die niederstürzende Erfahrung des Scheiterns von gesellschaftlichen Säulen (Kirchen sowie Turn- und Sportverbände) noch keinen Niederschlag im Prüfgespräch zwischen einem ehemaligen hochrangigen Turnführer und zwei wissenschaftlich befähigten Kirchenmännern gefunden hat.37 Doch ein vorsichtiges Staunen evozieren die von Pfarrer Dr. Kegel und Pfarrer Lic. Krieg notierten Stichworte schon. Im Prüfungsteil NT dreht es sich neben dem (mit Luther gering zu schätzenden!) Jak. um die »Kap. 9-11, bes. 9 des Roemerbriefes« (Israels Gotteskindschaft!), die mit Luthers »de servo arbitio« in einen direkten Zusammenhang gebracht werden. Auch die atl. Prüfungsfragen lassen aufhorchen: »Gesetz und Sündenfall«, »Jeremia – Leid und Strafe des Propheten«, »Jes. 53 und Acta 8«. Selbst die verhandelten Themen in Dogmatik (Ethik wird explizit gar nicht geprüft!), Kirchengeschichte und praktische Theologie lassen keinen direkten Bezug zum aktuellen zeitgeschichtlichen Hintergrund erkennen. Vorsichtiges Fazit: Man wird annehmen können, dass die theologische Prüfung des Späteinsteigers zwar dessen philologische Kompetenz und rhetorische Begabung ans Licht befördert hat, nicht aber die gespaltene, realitätsferne Persönlichkeit des ideologisierten Wandervogels und strammen Antisemiten!

Der Fairness wegen bleibt anzumerken, dass der Umgang mit der jüngeren Vergangenheit in den 1950er Jahren, wie er in der Personalie Edmund Neuendorff zum Ausdruck kommt, eher die Regel denn die Ausnahme darstellt. Mit zunehmender zeitlicher Distanz ist vielfach auch der kritische Blick gewachsen. Er kann uns helfen, die Rolle von Theologie und Kirche heute deutlicher zu sehen und zu einem nüchternen Umgang mit ihren Chancen und Begrenzungen beizutragen.

Und es bleiben Fragen, wie die nach dem theologischen und moralischen Urteilsvermögen der Kirchenvertreter im Falle Edmund Neuendorff: Haben sie ihre Kompetenzen überschätzt oder gab es gar Übereinstimmungen in ideologischen Fragen mit dem ehemaligen Turnführer? Oder die nach wie vor drängendste Frage: Ziehen Theologie und Kirche nach dem erbärmlichen Scheitern ihrer jahrhundertelangen antijüdischen Tradition die notwendigen Konsequenzen? Geht die Suche nach den Wurzeln von Antisemitismus und Judenfeindschaft im NT, in der Dogmen- und Kirchengeschichte wirklich weit genug? Beflügeln die Untaten der Christen bis nach Auschwitz noch die Wahrheitssuche der Theologen und Kirchenleute, oder sind wir längst auf anderen Feldern angelangt?

Die Beschäftigung mit dem Fall Neuendorff kann uns davor hüten, kirchlichen Antijudaismus als ein bearbeitetes Thema abzutun und sich vermeintlich wichtigeren Herausforderungen zu stellen. Sein Ungeist schlummert noch in vielen theologischen Figuren, Bildern und Sprachmustern. Was fast 2000 Jahre zum innersten Kern christlicher Lehre von Gott gehörte, kann nicht durch einige tiefgehende, in der Mehrzahl jedoch mehr oder weniger kosmetische Korrekturen weniger Jahrzehnte aus der Welt geschafft werden. Hier ist – auch im Interesse unserer Geschwister im Judentum – langer Atem bei aufmerksamer Zeitgenossenschaft und wachem Geist von Nöten, damit belastbare zukunftsfähige Dialogbrücken entstehen können.

Anmerkungen:

1 Lebenslauf vom April 1946 – gleichzeitig sein Bewerbungsschreiben nach bestandenem Kolloquium (PA). Zitierte Stellen sind – soweit nichts anderes vermerkt – der Personalakte Edmund Neuendorff im Archiv der Evang. Landeskirche Hannover B7 Nr. 999 (PA) oder den Entnazifizierungsunterlagen Dr. Edmund Neuendorff im Brandenburgischen Landeshauptarchiv Potsdam entnommen: BLHA Rep. 203 Entnazifizierungskommission Nr. 1661 (BLHA).

2 Edmund Neuendorff, Geschichte der neueren deutschen Leibesübung vom Beginn des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Band 4: 1860-1932, Dresden, 729. Neuendorff sah sich zeitlebens als Nachfolger und Interpret von Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852), dem Gründer der Turnbewegung, den er stets unkritisch verklärte und als »Turnvater Jahn« vergötterte. So z.B.: Claus Tiedemann, Edmund Neuendorff, in: Lorenz Peiffer (Hrsg.), Illustrierte Geschichte der Deutschen Turnjugend, Essen 1992, 81: »Mit seiner KdF-Tätigkeit schuf sich Neuendorff … ein Feld, auf dem er wieder ›pseudo-visionär‹ wirken konnte. 1940 interpretierte er ›die geschichtliche Sendung der KdF-Leibesübung‹ als politisch-praktische Erfüllung von ›Jahns Traum‹«.

3 H. Ueberhorst, Edmund Neuendorff, in: W. Buss/A. Krüger (Hrsg.), Sportgeschichte: Tradition und Wertewandel, Duderstadt 1985, 156.

4 Ueberhorst, Edmund Neuendorff, in: Buss/Krüger, a.a.O., 154.

5 H. Ueberhorst, Edmund Neuendorff: Turnführer ins Dritte Reich, Berlin-München-Frankfurt 1970, 59.

6 Vorschlag im Brief vom 10.5.1946 (PA).

7 Lebenslauf vom April 1946, hier heißt es weiter: »Ich fügte daher in alle Jugendtreffen … Feierstunden in Kirchen ein. Der Geistliche der Kirche hielt dann die Liturgie, ich die Predigt. So habe ich gepredigt: in der Herderkirche in Weimar, der Marienkirche Frankfurt/O, der Paulskirche Frankfurt/M, der Elisabethkirche in Marburg, der hl. Kreuzkirche in Dresden, der Garnisonskirche in Potsdam, der Ansgarikirche in Bremen, der Elisabethkirche in Stettin … und in vielen anderen« (PA).

8 So im Lebenslauf vom Sommer 1947, mit dem sich Neuendorff bei der Hannoverschen Kirche bewirbt (PA). Neuendorff wurde vom Spremberger Superintendenten, nicht von Bischof Otto Dibelius ordiniert – dagegen Ueberhorst, Edmund Neuendorff, in: Buss/Krüger, a.a.O., 155.

9 Ebd.

10 Neuendorff hatte im Januar 1948 den »Hauptverband für Jugendherbergen und Jugendwandern« über seine Situation unterrichtet, woraufhin dieser unmittelbar anschließend einen Rundbrief »Ein neuer Schicksalsschlag für Pastor Dr. Edmund Neuendorff« an seine Mitglieder verschickte. Aus letzterem stammt das Zitat (PA).

11 Ebd.

12 Ebd.

13 Im Personalfragebogen (»An Eides statt«) der Entnazifizierungsbehörde Mark Brandenburg vom 18.10.1947 behauptet Neuendorff Mitglied der »Bekenntniskirche« gewesen zu sein, sogar vor 1933! (BLHA) Später beteuert er stets, »1934 trat ich der Bekenntniskirche bei«, so im Lebenslauf (s. Anm. 6) und in weiteren Zeugnissen, vermutlich mit der Absicht, dadurch seine Widerständigkeit gegen das nationalsozialistische System zu erhärten (PA). Die These, dass die BK im Nationalsozialismus eine Art Widerstandsbewegung gewesen sei, ist seit Wolfgang Gerlachs gründlicher Untersuchung »Als die Zeugen schwiegen« (Berlin 1987) nicht mehr haltbar.

14 Tiedemann nennt für die Entmachtung Neuendorffs zwei Gründe: 1. »seine feindliche Haltung gegenüber den Olympischen Spielen, die er nicht nur aus nationalistisch-chauvinistischen Gründen ablehnte, sondern auch aus rassistischen, widersprach der (neuen) Haltung Hitlers. 2. In der Erkenntnis, daß der Sport beiden widersprüchlichen Zielen der Nazi-Machthaber dienen konnte, der Friedenspropaganda und Tarnung der Aufrüstung einerseits, Erziehung zum Kampf und Umwandlung der Volksgemeinschaft zur Wehrgemeinschaft andererseits, fiel die Entscheidung gegen die Spitzensport- und Internationalismus-feindliche Konzeption, die Neuendorff unbeirrt vertrat.« (Tiedemann, Edmund Neuendorff, a.a.O., 80)

15 Ueberhorst, Edmund Neuendorff in: Buss/Krüger, 151.

16 Lebenslauf vom 29.11.1945 (PA).

17 So im Lebenslauf (Anm. 7).

18 In der von OKR Dr. Kegel unterzeichneten »Bescheinigung« vom 25.11.1947 heißt es: »Er wies Zeugnisse vor, daß er sich nicht aktiv nationalsozialistisch betätigt hat. Seine kirchlich-positive Einstellung ist unanfechtbar.« (BLHA)

19 Z.B. Wilhelm Münker (Hauptverband für Jugendherbergen und Jugendwandern): »Neuendorff war ein Meister der Rede … das Innere von Neuendorff war rein von nazistischen Gedankengängen.« (Hervorhebung vom Autor, Anlage 2 vom 31.7.1947, BLHA)

20 So die Widerspruchsbehörde in ihrem Bescheid (BLHA). Natürlich gibt es gute Gründe, die größtenteils schematische Arbeit der Entnazifizierungskommissionen zu kritisieren bzw. als ungerecht einzustufen – das gilt auch im Fall Neuendorff! Mir geht es hier jedoch nicht um diesen Aspekt. Am Beispiel Neuendorff möchte ich vielmehr zeigen, dass bei mehr individueller Arbeit der Kommission, die Verstrickung von Neuendorff in das Nazisystem offenkundiger geworden wäre. Angesichts der unvorstellbaren Anzahl der zu prüfenden Fälle freilich eine nicht zu leistende Aufgabe! Für den Zusammenhang sehr hilfreich: Clemens Vollnhals, Evangelische Kirche und Entnazifizierung 1945-1949, München 1989, bes. 281-289.

21 S. Anm. 10.

22 So heißt es im Kollegbeschluss vom 21.8.1947, den die Kirchenleitung am 30.8.1947 an den Landessuperintendenten für Osnabrück-Diepholz schickt, mit dem Neuendorff Kontakt pflegte (PA).

23 So bei Tiedemann, a.a.O., 83. Bekannteste Veröffentlichungen von Neunendorff: »Geschichte der neueren deutschen Leibesübung vom Beginn des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart« (4 Bände), Dresden 1930-1932, »Ewiges Turnertum als Wegbereiter zum dritten Reich«, Wittingen 1934.

24 Schreiben vom 2.8.1947 an: »Hochverehrter Herr Landessuperintendent!«, Osnabrück-Diepholz (PA); die Großschreibung »Sie« (die Entscheidung des Landessuperintendenten ist gemeint!) dürfte bewusst erfolgt sein.

25 S. Anm. 10.

26 Ebd.

27 Wolf Gruner, Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 1: 1933-1937, München 2008, 257; im gleichen Band sind erschütternde Einzelschicksale (Suizide) ausgeschlossener jüdischer Turner dokumentiert!

28 S. Anm. 10.

29 Zu diesem Zeitpunkt kannte Neuendorff bereits die ablehnende Haltung der Hannoverschen Kirchenleitung, s. Anm. 22.

30 Brief vom 27.2.1948 (PA).

31 Eingangsstempel des Landesbischofs vom 1.3.1948 (Tgb.-No.: 1677) (PA).

32 Brief vom 20.3.1948 (PA).

33 Schreiben des Konsistoriums vom 11.6.1948 (PA). Der so versöhnlich wirkende Briefschluss konterkariert die noch Anfang des Jahres eingenommene Haltung der Brandenburger Kirchenoberen: »die Entscheidungen der Entnazifizierungskommission sind im ganzen … durchaus annehmbar«. (Brief des Spremberger Superintendenten vom 26.1.1948)

34 Dokument vom 21.3.1949 (PA).

35 Schreiben vom 23.1.1959; erwähnt werden soll, dass der Bramscher Superintendent sich den Hinweis nicht verkneifen kann: »Im übrigen ist Pastor Dr. Neuendorff bereit, auch als Emeritus einmal monatlich in seiner alten Gemeinde Gottesdienst zu halten.« (PA)

36 Dieser bemerkenswerte Vorgang ist in der PA aufbewahrt.

37 Aus einer handschriftlichen »beglaubigten Abschrift über das Kolloquium des Oberstudiendirektors Neuendorf« – unterzeichnet »Berlin 6.2.1946 Dr. Kegel und Lic. Krieg« (PA).

Über den Autor

Pfarrer i.R. Peter Kratz, Jahrgang 1944, nach Abitur zweijähriger Dienst bei der Bundeswehr, Studium der evang. Theologie in Mainz und Marburg, Gemeindepfarrer in Viernheim, Gefängnisseelsorger in Mainz und Wiesbaden, Gemeindepfarrer in Wiesbaden und im Idsteiner Land (Niederseelbach), seit 2009 im Ruhestand; Engagement in der GCJZ-Wiesbaden.

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 1/2013

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