Frust und Lust im heutigen Pfarrberuf

Von: Karl-Wilhelm Dahm
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1. Intention und Erhebungsmethode Belastungsphänomene, Überforderung, Leidensdruck im Pfarramt werden seit Mitte der 90er Jahre immer häufiger beschrieben, diskutiert und analysiert auf Pfarrkonventen und Synoden, in Seminaren und bei den sprunghaft angestiegenen Beratungs-, Supervisions- und Coaching-Gesprächen. Die Ursachen solcher Überlastungs- und Krisengefühle sind vielschichtig. Akut dürften es vor allem Personaleinsparungen sein und überall zunehmende finanzielle Engpässe. Offensichtlich muss immer mehr Aufwand für immer weniger »Ertrag« (im Sinne von quantifizierbarer Resonanz) getrieben werden: in Hinsicht auf den Gottesdienstbesuch ebenso wie auf Jugend-, Männer- oder Konfirmandenarbeit. Die Zahl der Kirchenaustritte bedrückt viele PfarrerInnen ebenso wie die Erosion von überkommenen christlichen Glaubensvorstellungen. Dieses breite Spektrum von Krisenempfindungen und Frustrationen kann hier zunächst nur im Blick auf die wichtigsten Bereiche im Berufsalltag von GemeindepfarrerInnen identifiziert und abgegrenzt werden. Tatsächlich werden ja, wenn man in Pastoralkollegs und Seminaren über »die Praxis« spricht, zuerst meist Frustrationen und Schwierigkeiten zur Sprache gebracht. Die positiven Seiten des pfarrberuflichen Lebens geraten dabei leicht ins Hintertreffen. Berufsfreude gehört aber ebenso wie die Frustrationen zu einem realistischen Bild des gegenwärtigen pfarrberuflichen Alltags. Sie bewusst zu machen hilft auch, den oft eskalierenden Negativspiralen von Frustration und Klage entgegenzuwirken. Beide Seiten, die Frustrationsbereiche, aber eben auch die Positiverfahrungen empirisch einigermaßen sachgerecht zu erfassen, gebietet nicht nur das wissenschaftliche Interesse an derzeitiger »Wirklichkeit«; es ist auch Voraussetzung dafür, die Motivation und Ermutigung für ein Aufgabenfeld zu stärken, das in den Augen vieler, und zwar von Insidern wie von Außenstehenden nach wie vor als große Chance einer beruflichen Lebenserfüllung empfunden wird. In der hier vorgestellten Untersuchung geht es vorrangig um die Meinung der Betroffenen selbst, nämlich von 170 Gemeinde-PfarrerInnen. Wo häufen sich bei den »Praktikern« Positiverfahrungen und Erfolgserlebnisse einerseits sowie Leidensdruck und Konfliktpotential andrerseits? Wo könnten wichtige Ursachen für diese Konzentrationen liegen und welche Schritte könnten in den verschiedenen Problembereichen zur Entlastung verhelfen? Die vorgestellten Daten wurden im wesentlichen in Pastoralkolleg-Seminaren der rheinischen, der bayrischen und der westfälischen Landeskirche gewonnen. von den insgesamt befragten 170 GemeindepfarrerInnen waren die 145 Teilnehmer an Pastoralkolleg-Seminaren zu 80 bis 90% unter 45 Jahre alt. Ein zweites Befra-gungs-Sample bestand aus 25 Pfarrern eines Kirchenkreises der rheinischen Kirche, die mehrheitlich über 45 Jahre alt waren. 1.1 Beurteilungsfelder (»stakes«) In der Regel sind es ganz unterschiedliche und heterogene Einflüsse, die das meist diffuse Gefühlssyndrom von Frustration, Konfliktpotential oder von gelingendem Handeln bei den betroffenen PfarrerInnen hervorrufen. Frustrationen und Konfliktpotentiale werden gewöhnlich zuerst in undeutlicher Emotionalität wahrgenommen, bevor man sie auf der Sachebene benennen kann und nach substantiell-konkreten Ursachen und Abwehrstrategien sucht. In der Systemtheo-rie spricht man von einer »funktionalen Äquivalenz ungleichartiger Ursachen bzw. stakes (Faktoren mit Anspruchscharakter)«. Erhebungsmethodisch wurden darum die anscheinend wichtigsten stakes gerade in ihrer Heterogenität gleichrangig nebeneinander gestellt. Die tatsächliche Fülle solcher »stakes« wurde zur besseren Übersichtlichkeit auf 14 begrenzt und in die folgenden vier Hauptgruppen gegliedert: 1. Erwartungen; 2. Tätigkeitsfelder; 3. Mitarbeitende; 4. Übergeordnete Institutionen Funktionale Äquivalenzen heterogener stakes werden für Befragte wie für Leser transparenter, wenn sie grafisch verdeutlicht werden (siehe folgende Seite). Zu berücksichtigen ist auch, dass den Frustrationen und den Positiverfahrungen jeweils ein ganz unterschiedliches emotionales Gewicht zu eigen sein kann. Die einfache Charakterisierung einer bestimmten stake-Beziehung als positiv oder negativ sagt wenig aus über das qualitative Gewicht und die Relevanz dieser Beziehung. Methodisch wurde dem dadurch Rechnung getragen, dass jede/r Befragte 10 Punkte für Positiverfahrungen sowie 10 Punkte für Negativerfahrungen vergeben konnte. Diese 10 Punkte konnten auf unterschiedliche Weise verteilt werden: Sie konnten je einzeln vergeben, es konnten aber auch einzelne stakes kumuliert werden. Außerdem konnten auf dasselbe stake sowohl positive wie negative Punkte vergeben werden. Besonders mit den stakes ›Familie‹ und ›Kollegen‹ können sich ja einerseits durchaus positive Gefühle wie Ermutigung oder Anregung, andererseits aber auch Frustrationen wie »zeitliches zu-kurz-Kommen« der Familie oder Konkurrenzdruck seitens der Kollegen verbinden. Die Begrenzung auf jeweils 10 Bewertungspunkte macht deutlich, auf welche stakes sich eine besondere emotionale Intensität richtet. Darüber hinaus sollten mit Hilfe dieser Methode mögliche Rangreihen entwickelt werden für diejenigen stakes, an denen sich die meisten Positiverfahrungen oder die meisten Frustrationen festmachen, und auch für die stakes mit den stärksten Ambivalenzerfahrungen. 2. Kumulationsbereiche für Lust und Frust Positiverfahrungen Die folgende Abbildung zeigt die Verteilung aller Absolutnennungen, der positiven wie der negativen, bezogen auf die einzelnen stakes. Sie vermittelt einen optischen Eindruck der Verteilung zwischen Negativ- und Positivnennungen. Dabei wurde die Reihenfolge von links nach rechts entsprechend der Rangfolge der Positivnennungen geordnet. Von allen 14 stakes, die unserer Erhebung nach die wichtigsten und emotional hoch besetzten Beziehungsfelder im Pfarrberuf darstellen, werden eindeutig und mit großem Abstand die Bereiche Gottesdienst und Seelsorge als Potentiale für die meisten Positiverfahrungen und Erfolgserlebnisse angegeben; es folgt in einigem Abstand die Arbeit mit Gruppen. Neben diesen drei Erstplazierungen, die sich durchaus auch im Sinne des reformatorischen Amtsverständnisses auf die wichtigsten Tätigkeitsfelder beziehen, sind es die grundlegenden Aspekte der Ursprungsmotivation für den Pfarrberuf, die an 4. Stelle genannt werden, also das, was man in der protestantischen Tradition »Auftrag« und theologische Identität nennt. Auf die 5. Stelle wird sodann ein stake gesetzt, das einer ganz anderen Kategorie zuzurechnen ist, nämlich der in unserer Zeit an Bedeutung erheblich zunehmenden Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Belastungserfahrungen (Problemfelder, Frustrations- und Konfliktpotentiale) Die nebenstehende Abbildung 2 (Schaubild 2) zeigt grafisch die Verteilung der Absolutnennungen von Belastungserfahrungen, bezogen auf die einzelnen stakes. Wiederum werden zum Vergleich die Positiverfahrungen zu dem betreffenden stake angegeben. Die Reihenfolge ist von links nach rechts entsprechend der Rangfolge der Negativnennungen geordnet. Unter den Negativerfahrungen stand für die Befragten des PK-samples wie in den Seminar Diskussionen so auch in der schriftlichen Erhebung eindeutig das Verhältnis zu den KollegInnen als Feld häufiger Frustrationen und Konflikte an erster Stelle. Dies Ergebnis ist zwar für diejenigen, die mit den kirchlichen Alltagsproblemen vertraut sind, nicht besonders überraschend. Es verstärkt aber den in anderen Untersuchungen (beispielsweise in unserer 1998 in der EkiR durchgeführten Presbyterbefragung zum Pfarrbild) erhobenen Befund, dass viele aktive Gemeindeglieder in dem fast selbstverständlich gewordenen und andauernden Pastorenstreit die Glaubwürdigkeit der christlichen Botschaft von Frieden und Versöhnung fundamental gefährdet sehen. Schon deshalb könnte der hier vorgelegte erneute Hinweis auf das Gewicht des Pastorenstreites dazu beitragen, dass dieses Phänomen nicht einfach schicksalhaft und achselzuckend hingenommen wird. An zweiter Stelle der Frustrations-Liste folgen die volkskirchlichen Erwartungen, speziell hinsichtlich eines traditionellen Pfarrbildes, dessen Rollenzwängen viele PfarrerInnen und ihre Familien nicht mehr folgen können oder wollen. Von erheblichen Schwierigkeitserfahrungen bestimmt ist drittens das Bezugsfeld Management sowohl in seinen Leitungs- als auch in seinen (oft bürokratischen) Verwaltungsaufgaben. Es folgt viertens das meist sensible, aber durchweg unterschiedlich und widersprüchlich empfundene Kontaktfeld mit dem Presbyterium. Es gibt viele PfarrerInnen, für die die Zusammenarbeit mit dem Presbyterium, besonders die Leitung einer Presbyteriums-Sitzung, die unangenehmste Berufsaufgabe darstellt. Und es gibt andererseits nicht wenige PfarrerInnen, die dieses Beziehungsfeld als besonders befriedigend und geschwisterlich-konstruktiv empfinden. An 5. Stelle der Frustrations-stakes steht schließlich das Verhältnis zur eigenen Familie, besonders wegen des Spannungsfeldes von Berufsengagement und Privatleben, das in unserer Zeit ja nicht nur für den Pfarrberuf, sondern für fast alle Berufssparten von großer Brisanz ist. Besonders hervorzuheben unter den Frustrations-Bereichen ist das Beziehungsfeld zur landeskirchlichen Ebene. Dieses Beziehungsfeld steht zwar seinen absoluten Nennungen nach erst an 7. Stelle der 14 stakes. Das bedeutet, dass längst nicht alle PfarrerInnen diese Beziehung als besonders relevant für ihren Berufsalltag empfinden. Für diejenigen aber, die dieses Feld angeben, ist es, wie kein anderes, fast ausschließlich mit negativen Gefühlen besetzt. In allen anderen Frustrationsbereichen gibt es immer auch Ambivalenz-Anzeigen: gegenüber KollegInnen und gegenüber dem Presbyterium etwa werden jeweils sowohl negative als auch viele positive Erfahrungen herausgestellt (vgl. unten 2.4.). Gegenüber den landeskirchlichen Instanzen finden sich solche Positiv-Eindrücke so gut wie gar nicht (0,6 % der Nennungen). Ambivalenzerfahrungen – Beziehungsbereiche mit besonders starken Gefühlsambivalenzen Neben den beruflichen Lebensfeldern, die eindeutig oder vorrangig emotional-positiv besetzt sind (wie das Anspruchsfeld »Gottesdienst«) und solchen, die ebenso eindeutig negativ besetzt sind (wie das Anspruchsfeld »traditionelles Pfarrbild« oder »landeskirchliche Instanzen«) gibt es die schon erwähnte Reihe von stakes, die sowohl einen hohen Anteil von Positiv-Nennungen als zugleich auch einen hohen Anteil von Negativ-Nennungen aufweisen. Das bedeutet, dass die PfarrerInnen gegenüber dem betreffenden Anspruchsfeld (stake) sowohl starke positive Eindrücke als aber auch erhebliche Frustrationen und Konflikte haben. Die stärkste Ambivalenz weist das Anspruchsfeld Familie auf, auf das sich die (nach Gottesdienst und KollegInnen) dritthöchste Zahl (254) von den Gesamtnennungen richtet, davon 47% auf Positiverfahrungen und 53 % auf Konflikte. Einerseits also beziehen offenbar viele Pfarrer aus ihrer Beziehung zur eigenen Familie Motivation, Ermutigung, emotionale Kompensation und Stabilisierung usw.; andererseits können sich aber etwa durch die zeitlichen Konkurrenz-Situationen mit den Familien-Ansprüchen, durch die »offene Tür« des Pfarrhauses, durch die Störung gemeinsam geplanter Familienaktivitäten wegen eines plötzlichen Sterbefalles usw. auch erhebliche Konflikte und Frustrationen ergeben. Bei fast jedem Pfarrer/jeder Pfarrerin sind in Hinsicht auf die eigene Familie beide emotionalen Seiten, die positive wie die negative, gleichzeitig von erheblichem Einfluss; jedenfalls haben viele befragte PfarrerInnen gerade für dieses stake sowohl mehrere positive als auch mehrere negative Bewertungspunkte vergeben. Das kann bei anderen Anspruchsgruppen, und zwar schon bei dem am zweithäufigsten genannten stake Presbyterium ganz anders sein. Hier geht die Tendenz eher dahin, dass man entweder ein primär positives oder aber ein primär schwieriges Verhältnis zum eigenen Presbyterium hat. Die Ambivalenzgefühle finden sich dann weniger bei dem einzelnen Pfarrer/der einzelnen Pfarrerin vor und beziehen sich wohl auch selten auf die eigene Gemeinde, sondern hier geht es um die Gesamtzahl der PfarrerInnen: viele von ihnen (38%) haben ein dezidiert positives Verhältnis zu ihrem Presbyterium; ein größerer Teil aber (62%) bezeichnet das Verhältnis als ausgesprochen schwierig oder konfliktreich. An dritter Stelle, was die Ambivalenz (36% positiv zu 64% negativ) betrifft, jedoch an erster Stelle, was die emotionale Intensität der Beziehungen angeht (nämlich 270 Gesamtnennungen), steht wiederum das Verhältnis zu den KollegInnen. Hier dürfte von fast jedem einzelnen Befragten gelten, dass die Beziehungen zu dem/der einen KollegIn eher als positiv und die zu dem/der anderen eher als konflikt- oder spannungsreich empfunden werden. In der Gesamtheit allerdings sind die Schwierigkeitsanzeigen hier fast doppelt so hoch wie die Anzeigen von positiven Erfahrungen. Wieder andere Erklärungen sind bei dem stake mit dem vierthöchsten Ambivalenzgrad naheliegend: nämlich beim Umgang mit Gruppen. Insgesamt überwiegt hier als einzigem der Ambivalenzfelder der positive Eindruck (66%) gegenüber den negativen Nennungen (34%). Die Ambivalenz dürfte vor allem darin begründet sein, dass derselbe Pfarrer/dieselbe Pfarrerin in der Arbeit mit der einen Gruppe (etwa Senioren oder Frauen) ganz überwiegend positive Erfahrungen macht, während die Arbeit mit anderen, etwa mit Konfirmanden häufig als sehr schwierig und als frustrierend empfunden wird. Interessanterweise rangiert das stake Management bereits an 5. Stelle der Beziehungen mit starkem Ambivalenzcharakter: das Verhältnis »positive« zu »negativen« Erfahrungen steht 32%: 68%. Wahrscheinlich gibt es auch hier viele PfarrerInnen, die sowohl positive (etwa Umgang mit Computer oder Leitung) als auch negative Erfahrungen (etwa »Verwaltungskram«, »Papierkrieg«, Bürokratie) assoziieren. Ins Auge fällt dabei, dass das stake »Management« keineswegs mehr so einseitig negativ besetzt ist, wie es wahrscheinlich vor 20 oder 30 Jahren der Fall war. Den geringsten Ambivalenzgrad weist im positiven Sinne das Beziehungsfeld »Gottesdienst« (Frustquotient bei nur 1,5%) auf; in dem schon unter 2.3. erwähnten negativen Sinne ist es das Beziehungsfeld landeskirchliche Instanzen (Positiverfahrung nur 0,6%). 3. Auffälligkeiten und Anregungen 3.1 Positiverfahrungen: Die vorrangig als positiv bewerteten Berufsfelder »Gottesdienst und Kasualien«, »Seelsorge und Einzelgespräche« sowie »Arbeit mit Gruppen« nehmen tatsächlich den Großteil der Arbeitszeit von PfarrerInnen in Anspruch. Sie gelten im theologischen Verständnis von pastoralem Dienst als die wichtigsten Funktionen des Pfarrberufs: Verkündigung des Evangeliums in Predigt, Unterricht und Seelsorge. In diesen Feldern werden auch die Schwerpunktinhalte der theologischen Ausbildung, nämlich biblische Exegese, am ehesten angewendet und verarbeitet werden können. – Die Plazierung von Gottesdienst und Seelsorge an erster Stelle kann in anderer Hinsicht jedoch Erstaunen auslösen: Erfahrungen mit der Predigt oder mit dem Einzelgespräch sind nicht selten von Frustrationen über die geringe oder in eine unbeabsichtigte Richtung gehende Resonanz charakterisiert. Auffälligerweise werden solche Negativerfahrungen in unseren Befragungen kaum erkennbar. 1. Für manche, insbesondere außenstehende Beobachter ist die eindeutige Positionierung des Gottesdienstes ganz vornean überraschend: gerade dem Außenstehenden gegenüber wird oft von der Frustration berichtet, wenn PfarrerInnen Sonntag für Sonntag viel Zeit und »Herzblut« für eine ordentliche Predigt aufwenden und dann erleben, wie die Zahl der Gottesdienstbesucher immer weiter zurück geht, oder wenn sie im Predigtnachgespräch feststellen, wie wenig inhaltlich »hängengeblieben« ist. Fragt man, wieso der Gottesdienst trotzdem so nachdrücklich als positives Erfahrungsfeld bezeichnet wird, dann sind mehrere Antworttendenzen denkbar: Es kann die theologische Selbstvergewisserung sein, die in einer gründlichen Predigtvorbereitung liegt, wenn sich der Prediger erneut mit dem Basisdokument seiner beruflichen Identität, nämlich mit biblischen Texten gründlich beschäftigt. Es kann auch die geistige Kreativität sein, die für die Erarbeitung jeder redlichen Predigt oder Kasualansprache ebenso herausgefordert wird wie für die liturgischen Gestaltungsmöglichkeiten, die gerade bei besonderen Gottesdiensten (Familiengottesdiensten, Festgottesdiensten, Schulgottesdiensten usw.) gegeben sind. Wahrscheinlich ist es gewöhnlich eine Mischung der positiven Teilaspekte, die dann jeweils auch über Frustrationen wegen geringer Resonanz hinweghilft. 2. Das in den positiven Erfahrungsmöglichkeiten an zweiter Stelle rangierende Tätigkeitsfeld »Seelsorge/Einzelgespräche« wird seit Jahrzehnten in fast allen Erhebungen zum »Pfarrberuf« ähnlich positiv bewertet. Die Schwierigkeiten auch dieses Tätigkeitsfeldes spielen offensichtlich im emotionalen Gesamthaushalt keine vorrangige Rolle. Sie können sich zwar ebenfalls auf die theologische Resonanzproblematik beziehen etwa darauf, dass (nach anderen Untersuchungen) nicht wenige Gemeindeglieder dazu neigen, dem Pfarrer/ der Pfarrerin beim Hausbesuch eine heile Welt von eigener Familie oder von kollegialer Zusammenarbeit vorzuspielen und geflissentlich jede Annäherung an die theologisch substantiellen Dimensionen wie Schuld und Vergebung vermeiden oder darauf, wie weit Geburtstagsbesuch, small talk oder nondirektive Beratung dem eigenen Verständnis von »Zuspruch und Anspruch« des Evangeliums entsprechen. Nicht zuletzt wird neuerdings die Konkurrenz mit arbeitsuchenden psychotherapeutisch ausgebildeten Lebensberatern etwa in Krankenhäusern als bedrohlich empfunden. Jedoch hindern all diese Schwierigkeiten offensichtlich nicht, die unter dem breiten und mehrdeutigen Etikett »Seelsorge und Einzelgespräch« subsumierten Tätigkeiten als ein Feld besonders positiver Erfahrungen zu benennen. Vielleicht ist es gerade die Vielfalt von Möglichkeiten religiöser Kommunikation in einem persönlich gehaltenen Dialog, derentwegen »der Seelsorge« solch positive Konnotationen zugeschrieben werden. 3. Während bei Seelsorge den 228 Positiv-Nennungen nur 41 negative gegenüberstehen, weist das Verhältnis zur Arbeit mit Gruppen, einschließlich Konfirmandenunterricht mit 163: 85 die schon erwähnte weit stärkere Ambivalenz auf. Die Negativnennungen (immerhin an 8. Stelle der 14er Rangreihe) gehen laut mündlicher Kommentare der Befragten hauptsächlich auf den KU mit seiner Eigenproblematik altersspezifischer, pädagogischer Schwierigkeiten zurück. Diskussionsbedürftig erscheint demgegenüber der hohe Positivwert der Arbeit mit Erwachsenengruppen, also mit Frauen, Senioren, Männern, Jugendlichen usw. Manche PfarrerInnen fühlen sich hier offensichtlich schon deshalb wohl, weil die meisten Gruppenteilnehmer an der Thematik und gewöhnlich auch an Person und Arbeitsweise des Pfarrers positiv interessiert sind, – und so diesem/dieser eine Art Nestwärme vermitteln. Angesichts der Frustrationen in anderen pastoralen Arbeitsbereichen kann eine solche Positiverfahrung für die seelische Balance im Berufsleben von großer Bedeutung sein. Bedacht werden muss aber auch, dass die Arbeit mit diesen Gemeindegruppen meist nur einen geringen Anteil von Kirchenmitgliedern erreicht, aber einen erheblichen Teil der Arbeitszeit von PfarrerInnen in Anspruch nimmt. Dementsprechend fordern viele Reformvorschläge, dass GemeindepfarrerInnen diesen Arbeitsbereich immer stärker in die Hände Ehrenamtlicher zu legen. 4. Auffällig besonders für den, der über Jahrzehnte hinweg den Zusammenhang von Auftragsverständnis, theologischer Identität, Kirchenkritik und Berufsmotivation beobachtet, ist der eindeutig vordere Rang dieses Syndroms unter den Positiverfahrungen heutiger junger PfarrerInnen. Bei der Theologiestudenten- und Vikarsgeneration der siebziger Jahre hatte die (entweder theologisch oder gesellschaftspolitisch ausgerichtete) Religions- und Kirchenkritik so starke Verunsicherungen ausgelöst, dass man den Komplex »Auftrag« vielfach negativ erlebte. Inzwischen scheint das komplexe stake »theologische Identität – Berufsmotivation« überwiegend positiv erlebt zu werden, wobei die inhaltliche Bestimmung dessen, was den Auftrag ausmacht, ein breites theologisches Spektrum oder patchwork von evangelikal über »barthianisch«, gesellschaftspolitisch, feministisch, seelsorgerlich, kulturprotestantisch bis zu humanistisch-liberal usw. umfassen kann. 5. Auffällig ist nicht zuletzt, dass die Beziehung zu den ehrenamtlich Mitarbeitenden im Blick auf Positiverfahrungen deutlich vor die Beziehungen zu den anderen Gruppen von Mitarbeitenden (Kollegen, Hauptamtliche, Nebenamtliche) gestellt wird. Zwar gibt es auch hier eine nicht geringe Zahl von Frustrationsanzeigen (129 »positiv«: 62 »problematisch«), die wahrscheinlich vorwiegend individuelle Ursachen haben und etwa auf schwierige Persönlichkeiten unter den Ehrenamtlichen zurückgehen (»kompensatorische Wichtigtuer«, »biblizistische oder ideologische Besserwisser«, »dominant-autoritäre« Presbyter usw.). Doch insgesamt fast 70% Positiv-Angaben zeigen, dass die in zunehmender Breite praktizierte und intendierte Kooperation mit Ehrenamtlichen überwiegend als erfreulich empfunden wird – sicher ein hoffnungsvolles Zeichen für eine Zukunft, in der die Kirche mehr noch als heute auf die Mitarbeit von »Ehrenamtlichen« angewiesen sein wird. Zu fragen bleibt allerdings hier, ob und inwieweit dem wachsenden Bedarf einer theologisch religiösen Schulung dieser »Ehrenamtlichen« zureichend Rechnung getragen wird. 3.2 Überlegungen zu den Frustrationserfahrungen und Ambivalenzgefühlen 1. Der »Spitzenplatz«, den der Streit mit den KollegInnen sowohl in der Liste der Frustrationserfahrungen als auch in der Liste von Ambivalenzgefühlen einnimmt, kann wahrscheinlich einfacher im Blick auf seine Ursachen als auch auf deren Überwindung diskutiert werden. Zu den Ursachen, die auch in anderen Untersuchungen und im öffentlichen Diskurs der Kirchengemeinden gerne herausgestellt werden, gehört vorrangig das im Pfarrberuf stärker als in anderen Berufen angelegten Rivalisierungspotential: Wenn Pfarrer in derselben Gemeinde oder in örtlicher Nähe tätig sind, wird von Insidern wie von Outsidern darüber »geklatscht«: »wer hat den besseren Gottesdienstbesuch«, »wen möchten wir als Konfirmator unseres Kindes«, »wer soll die Trauung vollziehen«, »wer kann sich im Presbyterium besser durchsetzen«. Neben den damit provozierten mehr persönlichen Rivalitäten geht es oft auch um Fragen der »richtigen« Theologie, der kirchlichen Prioritäten oder der politischen Einstellung. Nicht zuletzt sind es nach wie vor auch die Rolle und die Aktivitäten des Ehepartners, an denen sich Streit entzündet. Andere Kommentatoren verweisen auf Gründe, die in dem jeweiligen emotional verankerten Persönlichkeitsstruktur- und Kommunikationsmuster liegen: dem einen ist die offensive Durchsetzungskraft des Kollegen zuwider, dem anderen die misstrauische Zurückhaltung der Kollegin, dem dritten die spontane Chaotik des vierten. Nicht wenige Pastoren und Superintendenten zitieren gerne und seufzend das alte Sprichwort: »Glücklich die Beene, die vor dem Altar stehn alleene.« Was in diesem Bereich der Kollegenbeziehung die überall und besonders innerhalb der Kirchengemeinden geforderte Verbesserungen angeht, so scheinen hier ähnlich wie in anderen Problembereichen die Möglichkeiten von (Fort-)Bildungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Strukturreformen noch längst nicht ausgeschöpft. Darüberhinaus mangelt es nach wie vor an einem differenzierten Verbund von Gemeindebedarf und Personalplanung, Personalentwicklung und Personaleinsatz. Kaum eine gesellschaftliche Organisation überlässt hier so viel dem Zufall wie die Kirche. 2. Für die ebenfalls vorrangig als kritisch empfundenen Beziehungen zum Presbyterium werden in der Regel weniger Sach- oder Strukturprobleme als vielmehr Kommunikationsprobleme als Ursache angeführt: beispielsweise eine dominant-überfahrende Art mancher Presbyter, der Umgang mit Vielrednern oder mit unqualifizierten Attacken gegen den Vorsitzenden, auch Leitungsrivalitäten mit dem Kollegen oder einem Kirchmeister. Zum anderen erwächst mancher Frust aus inhaltlichen Kontroversen theologischer Art oder im Blick auf Prioritäten in den Sparmaßnahmen, teils schließlich aus Differenzen über inhaltliche Konzepte etwa der Arbeit mit Konfirmanden oder mit Jugendgruppen. Oft wird auch diskutiert, ob und wie stark manche Presbyter durch die inhaltlichen Ansprüche einer presbyterial-synodalen Kirchenordnung überfordert sind, weil sie von ihrer religiösen Sozialisation her den theologische Kriterien oft fremd und wenig verständnisvoll gegenüberstehen. Gerade zu diesem Komplex ist m.E. auf große Verbesserungschancen in gezielter Schulung von Konferenztechnik, Gremienleitung und Management hinzuweisen. Problematisch erscheint allerdings, dass die entsprechenden Fortbildungen immer nur auf freiwilliger Basis durchgeführt werden – und darum diejenigen, die hier besondere Schwierigkeiten haben, von den Fortbildungsmaßnahmen oft nicht erreicht werden. 3. Ähnliches gilt im Prinzip für das stake Management und Verwaltung. Auch hier sind meiner Beobachtung nach gravierende häufig frustrierende Verfahrensdefizite durch Schulung und Fortbildung auszugleichen, auch wenn das nicht selten mühsam erscheint (etwa, was eine bessere Nutzung der Computer-Möglichkeiten betrifft.) Als Frustrationsursache gilt in diesem Bereich die stetig wachsende Informationsüberflutung und gleichzeitig eine wachsende Einforderung von bürokratischen Informationen, die als sinnlos oder irrelevant empfunden werden. 4. Anders als in den Frustrationskomplexen ›Kollegenstreit‹, ›Presbyteriumssitzung‹ und Management geht es in den beiden anderen Schwierigkeitsbereichen, nämlich bei den volkskirchlichen Erwartungen, besonders hinsichtlich des traditionellen Pfarrbildes, sowie im Konfliktfeld Beruf und Familie nicht primär um Probleme des individuellen Kommunikationsverhaltens oder des technischen Managementwissens. Es geht vielmehr häufig um tief eingerastete, in Jahrhunderten entstandene überpersonale Strukturen in Mentalität, Erwartungshorizont und Arbeitsorganisation des parochialen Pfarramtes: Ein ›Pfarrer soll immer im Dienst‹ sein, die Pfarrfrau und nicht selten auch die Pfarrfamilie sollen sich im eigenen Lebensstil in den Beruf des Pfarrers einfügen und sich mit einbringen. Dass das alles aus vielen Gründen und nicht nur wegen der eigenen Berufstätigkeit des Ehepartners nicht mehr so wie früher möglich ist, kann zwar im direkten Gespräch auch mit »konservativen Presbytern« plausibel vermittelt werden, ändert aber die Mentalitäts- und Erwartungsstrukturen offensichtlich nur langsam. Hier ist geduldige Überzeugungsarbeit angesagt, für die außer den PfarrerInnen selbst genau so die PresbyterInnen und kirchlichen insider wie die Ehrenamtlichen gefragt sind. Zu wünschen wäre allerdings, dass PfarrerInnen, so wie sie mit den Ambivalenzen im Beziehungsfeld ›Familie und Beruf‹ umzugehen gelernt haben, auch im Blick auf die volkskirchlichen Erwartungen nicht nur die negativen Seiten, sondern auch die nach wie vor gegebenen positiven Möglichkeiten deutlicher sehen und nutzen können. 5. Der ganz einseitig negative Gefühlseindruck vom Verhältnis zu den landeskirchlichen Instanzen, zu Kirchenleitung und Kirchenverwaltung beeinträchtigt zweifellos die gerade in Krisenzeiten notwendige gedeihliche Zusammenarbeit; sie beeinträchtigt auch die corporate identity der Pfarrer und damit das öffentliche Bild der Kirche. Zwar steht dieses Thema hinsichtlich seiner Dringlichkeit bei den meisten PfarrerInnen weit hintenan (nach »Nebenamtliche« und »Kirchenkreis« an drittletzter Stelle der Nennungen). Aber es sticht dadurch heraus, dass von 122 Nennungen 113 negativ ausgerichtet sind. Neuere Untersuchungen zeigen, wie wichtig für das Vertrauen gegenüber modernen Großorganisationen und für ihre Effizienz die corporate identity von Führungskräften und Repräsentanten mit ihrer Organisation ist. Wo das Verhältnis zur Institution als frustrierend empfunden wird, ist die »Innere Kündigung« oft nicht weit. Außer den aktuellen Anlässen von schmerzhaften und manchmal nur schwer nachvollziehbaren Spar Beschlüssen der Kirchenleitung dürfte bei diesem stake eine traditionelle protestantische Institutionen-Kritik eine erhebliche Rolle spielen. Allerdings wird von nicht wenigen PfarrerInnen auch die oft noch immer obrigkeitliche bürokratische Weisung beklagt, ihr Mangel an Transparenz und an Möglichkeiten konstruktiver Mitbeteiligung der Betroffenen. Das thematische Spektrum von corporate identity der PfarrerInnen, von ihrer Berufszufriedenheit, ihren Alltagsfrustrationen und ihren Positiverfahrungen wird gegenwärtig unter unterschiedlichen Fragestellungen und methodischen Zugängen erforscht und diskutiert. Die Komplexität dieser Thematiken ist dabei so groß, dass sie die je einzelnen Untersuchungsansätze nicht ausreichend zu strukturieren vermögen. So soll auch die hier vorgelegte Untersuchung als ein Mosaikstein zum gegenwärtigen Pfarrbild verstanden werden. Sie kann dazu anregen, die Ergebnisse in größeren samples zu ergänzen oder zu modifizieren; sie soll auch Anstoß geben, sich mit den gegenwärtigen Schwierigkeiten in veränderter Perspektive auseinander zu setzen. Tabelle 1 Positiverfahrungen Belastungserfahrungen Gesamt- Absolut 96 von in 96 von Absolut 96 von in 96 von nennungen Absolut Gesamt Absolut Gesamt 1. Erwartungen a) Auftrag - 169 - 140 - 9,3% - 82,8% - 29 - 2,1% - 17,2% b) Volkskirchl. Erwartungen - 190 - 29 - 1,9% - 15,3% - 161 - 11,8% - 84,7% c) Familie Beruf/Privatsphäre - 254 - 119 - 7,9% - 46,9% - 135 - 9,9% - 53,1% II. Tätigkeitsfelder d) Gottesdienst/Kasualien - 313 - 293 - 19,4% - 93,6% - 20 - 1,5% - 6,4% e) Seelsorge/Einzelgespräche - 269 - 228 - 15,1% - 84,8% - 41 - 3,0% - 15,2% f) Arbeit mit Gruppen - 248 - 163 - 10,8% - 65,7% - 85 - 6,2% - 34,3% g) Management/Verwaltung - 233 - 75 - 5,0% - 32,3% - 158 - 11,6% - 67,8% III. Mitarbeitende h) Kollegen und Kolleginnen - 270 - 97 - 6,4% - 35,9% - 173 - 12,7% - 64,1% i) Hauptamtlich Mitarbeitende - 186 - 70 - 4,6% - 37,6% - 116 - 8,5% - 62,4% j) Nebenamtlich Mitarbeitende - 82 - 34 - 2,2% - 41,5% - 48 - 3,5% - 58,5% k) Ehrenamtlich Mitarbeitende - 191 - 129 - 8,5% - 76,5% - 62 - 4,5% - 32,5% IV. Übergeordnete Institutionen l) Presbyterium - 230 - 88 - 5,8% - 38,3% - 142 - 18,4% - 61,7% m) Kirchenkreis - 121 - 38 - 2,5% - 31,4% - 83 - 6,1% - 68,6% n) LKA/Kirchenleitung - 122 - 9 - 0,6% - 7,4% - 113 - 8,3% - 92,6% Summen - 2878 - 1512 - 100,0% - 52,5% - 1366 - 100,0% - 47,5% (Die absolute Zahl möglicher Nennungen für Positiverfahrungen wie für Belastungserfahrungen Np1.700; Anzahl der Befragten: Np170) Tabelle 2 Positive Bewertung - negative Bewertung - insgesamt positiv versus Kontliktpotential 1. Familie 119 - 135 - 254 - 47% : 53% 2. Presbyterium 88 - 142 - 230 - 38% : 62% 3. KollegInnen 97 - 173 - 270 - 36% : 64% 4. Arbeit mit Gruppen 163 - 85 - 248 - 66% : 34% 5. Management 75 - 158 - 233 - 32% : 68% 14. Landesk.Instanzen 9 - 113 - 127 - 0,6% : 93%

Über den Autor

Prof. em. Dr. K.-W. D., Universität Münster. Datenmaterial und Methode zu diesem Artikel sind ausführlich dokumentiert und dargelegt in dem Buchbeitrag des Autors »Emotionen und Ambivalenzen im parochialen Pfarrdienst«); in: D. Becker, R. Dautermann (Hg.): Berufszufriedenheit im heutigen Pfarrberuf, A/M-Verlagshaus, Frankfurt 2005. Das Buch erscheint in der Reihe »EuKP = Empirie und kirchliche Praxis«, die von K.-W. Dahm, P. Höhmann, D. Becker herausgegeben wird.

Aus: Deutsches Pfarrerblatt - Heft: 5/2005

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