Erste Sitzung im Jahr 2012 in Kassel
Verbandvorstand beriet Arbeitsschwerpunkte für Amtsperiode
Bildunterschrift: Das neue Team im Vorstand des Verbandes nach der Wahl in Bonn-Bad Godesberg (Foto: Christian Fischer)
Kassel 21.1.2012. (cf) Der Vorstand des Verbandes evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland e.V. hat auf seiner ersten Sitzung im Jahr 2012 am Samstag, 21.1.2012, in Kassel die Arbeitsschwerpunkte für die vor ihm liegende Amtsperiode beraten. Die Amtsperiode des im September 2011 in Bonn gewählten Vorstandes läuft bis zum Jahr 2017.
Wie der Verbandsvositzende Pfarrer Thomas Jakubowski aus Schifferstadt erläuterte, werde der Verband insbesondere zu folgenden Themenbereichen arbeiten: Lebensführung im pfarramtlichen Dienst und im Pfarrhaus, Stärkung der Vertretung der Pfarrerinnen und Pfarrer auf EKD-Ebene, Entwicklung eines zukunftsfähigen Berufbildes für Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Fortentwicklung der verbandsinternen Strukturen.
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Infos für den Pfarrdienst im Rheinland jetzt auch im Netz
Bildunterschrift: Screenshot des neuen Internetauftritts
Düsseldorf/Koblenz, 6.1.2011. Seit zwei Jahren ist die Pfarrvertretung im Rheinland im Amt – jetzt ist sie auch im Internet erreichbar. Neben der inhaltlichen Arbeit, die vornehmlich durch Abgabe von Stellungnahmen zu landeskirchlichen Beschlussvorlagen für die Landessynode 2012 geprägt war, hat man das letzte Jahr genutzt, um den Internetauftritt zu entwickeln, teilte die Pfarrervertretung in Koblenz mit. Wichtige Informationen für die Kolleginnen und Kollegen im Pfarrdienst sollen so möglichst zeitnah weitergegeben werden. Auf den Seiten der Pfarrvertretung lassen sich auch die Stellungnahmen nachlesen, die seit 2010 erarbeitet wurden.
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Mitgliederversammlung in Bonn – Bad Godesberg
Pfarrer Thomas Jakubowski zum neuen Vorsitzenden des Verbandes evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland gewählt.
Bonn - Bad Godesberg, 27.9.11. Die Mitgliederversammlung des Verbandes evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland e.V. hat in Bonn-Bad Godesberg für die nächsten sechs Jahre einen neuen Vorstand gewählt. Als Verbandsvorsitzender neu gewählt wurde Pfarrer Thomas Jakubowski aus der Evangelischen Kirche der Pfalz.
Nach seiner Wahl kündigte Jakubowski an, er wolle den Kontakt zwischen dem Deutschen Pfarrerverband und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ausbauen und den Vorstand des Verbandes als EKD - Pfarrvertretung etablieren. „Der Verband bietet sich als Gesprächspartner an, um die Arbeitsbedingungen im Pfarrdienst zu verbessern“, so Jakubowski. Dies sei auch dringend notwendig, da viele Pfarrerinnen und Pfarrer an der Last des Amtes leiden würden und teilweise zu zerbrechen drohten. „Eine Kirche Jesu Christi sollte auch für die hoch motivierten und pflichtbewussten Pfarrerinnen und Pfarrer da sein“, betonte der neue Vorsitzende. Die Freude am Predigtamt benötige gelingende Bedingungen, dafür werde sich der Verband einsetzen.
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Mitgliederversammlung in Bonn - Bad Godesberg
Weber: Plädoyer für „neue Kultur des Miteinanders“ in evangelischen Kirchen
Bildunterschrift: Pfarrer Klaus Weber bei seinem Bericht vor der Mitgliederversammlung (Foto: Christian Fischer)
Bonn - Bad Godesberg, 26.9.11. Der Vorstandsvorsitzende des Verbandes evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland e.V., Pfarrer Klaus Weber (Altenkunstadt), hat vor der Mitgliederversammlung des Verbandes in Bonn – Bad Godesberg eindringlich für eine „neue Kultur des Miteinanders in unseren Kirchen“ geworben. Die evangelischen Kirchen würden den Weg in die Zukunft nur dann meistern können, wenn die Mitarbeitenden, die Pfarrerinnen und Pfarrer und die Kirchenleitungen gemeinsam Verantwortung für diesen Weg übernehmen, so Weber. In einer echten Dienstgemeinschaft dürfe es nicht um „Oben“ und „Unten“ gehen, sondern um gemeinsames Nachdenken, Besprechen und Entscheiden.
„Die Beteiligung an der Verantwortung für die Kirche motiviert Pfarrerinnen und Pfarrer, gibt ihnen das Gefühl, gebraucht und ernst genommen zu werden, entlastet auf der anderen Seite die Kirchenleitung und bereichert die gemeinsame Arbeit“, sagte der Vorsitzende. Partizipation schaffe Zufriedenheit und setze Phantasie und Ideenreichtum frei.
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Stellungnahme des Verbandes evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland zu den Reaktionen auf den Beitrag von Jochen Vollmer im Deutschen Pfarrerblatt 8/2011
Hannover, 1.9.2011. Die Veröffentlichung des Artikels „Vom Nationalgott Jahwe zum Herrn der Welt und aller Völker“ von Jochen Vollmer im Deutschen Pfarrerblatt 8/2011 hat in der Leserschaft und darüber hinaus teils heftige Kontroversen ausgelöst. Der Vorstand des Verbandes evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland hat sich aus diesem Grund am Donnerstag, 1.9.2011, zu einer Sondersitzung in Hannover getroffen und folgende Stellungnahme verabschiedet. Wir dokumentieren die Stellungnahme im Wortlaut:
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Stellungnahme zu Bewertungen von Pfarrerinnen und Pfarrern im Internet
Altenkunstadt/Kassel, 29.6.2011. Der Verband evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland hat sich am 27. April 2011 grundsätzlich zu Bewertungen von Pfarrerinnen und Pfarrern im Internet geäußert. Wir dokumentieren die Stellungnahme im Wortlaut:
"Grundsätzlich begrüßen wir als Verband die Möglichkeit, Pfarrerinnen und Pfarrern ein Feedback zu geben. Kritik und Anregungen fördern in der Regel das Gemeindeleben und tragen zu einer offenen und konstruktiven Beziehung zwischen Pfarrer und Gemeinde bei. Wir finden also grundsätzlich Kritik und Feedback gut, wenn sie dem besseren Miteinander dienen. Dazu müssen sich aber aus unserer Sicht die Bewertenden und die Bewerteten auf einer glaubwürdigen Beziehungsebene treffen. Das ist bei anonymen Plattformen im Internet meist nicht der Fall. Außerdem sind wir der Überzeugung, dass solche Plattformen nicht kommerziellen Zwecken dienen, sondern ihren Platz im kirchlichen Leben haben sollten."
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